Hubderassen für Anfänger?

12 Antworten

Oft werden Golden Retriver und Labrador als Familiehunde genommen. Da muss man aber auf die Zuchtlinie achten, es gibt die Showlinie (dicklicher, ruhiger) und die Arbeitslinie (dünner, aufgedrehter) die Showlinie sind recht einfache Hunde.

Labi und Goldi verzeihen den ein oder abderen Erziehungsfehler ubd nutzen ihn nicht schamlos aus.

Mischline sind auch super Hunde, aber Überraschungseier.

 Dann musd man überlegen ob man genug Zeit und Lust hat einen Welpen groß zu ziehen. Welpen sind sehr sehr zeit intensiv oder ob man ins Tierheim geht und sich dort beraten lässt.

Wichtig ist auch das ihr euch im klaren seid was ein Hund bedeutet: minds 3mal am Tag raus für minds 2-3 std. Egal welches Wetter, keine Spontane Urlaube, ne Menge kosten, etc

Ich finde es sehr irritierend, wenn man Tieren bestimmte Eigenschaften wie "Anfängertauglich" oder "Familienfreundlich" zuweisen möchte, als wären es tote Gegenstände. Wie "Anfängertauglich" und "familienfreundlich" ein Hund ist, liegt meiner Meinung nach immer am Halter. Ein konsequenter Hundeanfänger kann durchaus in der Lage sein, auch aus einem angeblich "nicht-anfängertauglichen" Hund ein sozialverträgliches gut erzogenes Hundchen zu machen, wie es einem Menschen auch gelingt, aus einem als "anfängertauglich" "deklarierten" Hund eine unerzogene tierische Nervensäge zu machen.

Auch gibt es viele Mixe, die sich ja nicht immer aus zwei "Anfängertauglichen" Rassen zusammensetzen. Wie will man da feststellen, welche Gene eher durchschlagen.

Ich bin der Meinung, dass man, wenn man sich ausreichend über seinen potentiellen Wunschhund und ordentliche Hundeerziehung informiert, mit einem bißchen gesunden Menschenverstand in der Lage ist, einen treuen und gut erzogenen Begleiter für die Familie zu bekommen (mit der Eigenleistung der Erziehung).

Es gibt keine Anfänger- oder Familienhunderassen.

Andersherum gibt es Rassen, die sich für Anfänger oder Familien eher weniger eignen, aber auch hier kommt es immer auf das auf den individuellen Hund und die Familie an.

Z. B. war unsere verstorben Rottweiler-DSH-Mixhünden der perfekte Familienhund, obwohl sowohl Rottweiler als auch DSH zu den Rassen zählen, von denen man eher abrät.

Mein dringender Rat: sucht nicht nach einer Rasse, die zu Euch passt, sondern nach einem individuellen Hund, zu dem Ihr passt.

Schaut Euch in Tierheimen oder, noch besser, bei Tierschutzvereinen, die mit privaten Pflegestellen arbeiten, um.

Die allermeisten dieser Pflegestellen sind erfahrene Hundehalter, die ihre Schützlinge sehr genau einschätzen können. Manchmal herrschen in diesen Pflegefamilien auch in etwa dieselben Lebensumstände wie bei den Interessenten, sodass die Wahrscheinlichkeit, dass der ausgesuchte Hund auch "passt", extrem hoch ist.

Die Wahrscheinlichkeit, dass man sich als Anfänger einen Welpen, egal welcher Rasse, "versaut" ist deutlich höher als die Wahrscheinlichkeit, dass es mit einem Hund von solch einer Pflegestelle nicht klappt.

Danke ,kennen Sie den gute Tierschutzvereine? (In Düsseldorf /Viersen /Mönchengladbach )?

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@Stella444

So etwa in der Ecke haben wir auch mal gewohnt.

Wir hatten mal einen "perfekten Familienhund" (Deutscher Schäferhund) vom TSV Neuss.

Auch ehemalige Nachbarn, zu denen wir noch Kontakt haben, hatten mal einen völlig unkomplizierten Hund (nicht zu identifizierende Mischung) von dort.

Wie bei einem Welpen vom Züchter muss man sich aber auch bei erwachsenen Hunden darauf einstellen, dass es eine Weile dauern kann, bis sich ein passender Hund findet.

Nach unserer ersten Hündin haben wir etwa ein Jahr gesucht.


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das kann man so nicht beantworten, es gibt "sogenannte Famlienhunde" wie z.B den Golden Retriever, aber auch innerhalb einer Rasse kann es erhebliche charakterunterschiede geben. Da kann man schnell überfordert sein, wenn man noch keine Hundeerfahrung hat. Wichtig für mich wäre im Vorfeld, sich schon  Grundwissen in Sachen Hundehaltung, Hundeerziehung und Hundeverhalten anzueignen. Gerade wenn man sich einen Welpen ins Haus holt, sollte man sich über Bücher informieren . Ansonsten würde ich vorschlagen ,Tierheime zu besuchen. Gut geführte Tierheime klären auf und suchen zusammen mit euch den passenden Freund fürs Leben aus.

Guckt euch in den Tierheimen um. Da gibt es jede Menge Hunde. Und ihr könnt sie euch in Ruhe anschauen, mit den Hunden mal spazieren gehen. Die Tierheim-Mitarbeiter können ganz genau sagen, wie jeder Hund ist und ob er für euch geeignet ist. Glaube mir, das ist am besten. Dort könnt ihr auch gleich nach einer Hundeschule fragen. Alles Gute.


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