Welche Hunderasse ist die Beste und Familienfreundlichste? Bitte um Antwort!

Das Ergebnis basiert auf 14 Abstimmungen

Golden-Redriver 57%
Labrador 14%
Rottweiler 14%
Dobermann 7%
Border Collie 7%
Boxer 0%
Weimaraner 0%

16 Antworten

Das lässt sich so nicht sagen. Das hängt völlig davon ab, was man mit dem Hund genau machen möchte.

Ein "Familienhund", der nur nebenherlaufen soll, der dreimal am Tag kurz in den Garten gelassen wird und der "für die Kinder" angeschafft wurde, lebt ein furchtbares Leben. Für solch ein Leben ist kein Hund geeignet.

In fast jedem Fall muss man vom Border-Collie, Dobermann, Rottweiler und Weimaraner abraten, weil die zu speziell in ihren Anforderungen an den Halter sind, als dass sie als "Familienhund" geeignet wären. Auch Retriever aus Arbeitslinien sind Hunde, die sehr viel rassespezifische Auslastung brauchen.

Am ehesten sind Boxer und Westies "Allrounder" und Retriever aus den Showlinien. Aber auch die brauchen viel sinnvolle Beschäftigung.

Tolle Antwort!

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@majosandra

Diese Methode mit Familienfreundlich Werbung für Hunderassen zu machen sorgt Jahr für Jahr für arme Tröpfe, die ihre Familie auf die Abgabetour verloren haben, in den Tierheimen!! Jeder Hund wird durch Prägung und Sozialisierung gemacht Im besten Fall auch den Umgang mit Kind und Kegel schon etwas gewöhnt... Deshalb KEINE Stimme für keine der Rassen

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Wir haben eine jetzt 1 Jahr alte Pudelhündin- im Naturlook..kein "Frisurenchichi". Pudel sind absolute Familienhunde..kinderlieb einfühlsam und außerdem NICHT HAAREND. Die Rassen die du aufgezählt hast bedürfen heutzutage wg.Überzüchtung nicht nur eine mehr als konsequente Erziehung-die mit Kindern oft sehr schwierig ist-sondern auch sehr viel Auslauf .Mit Kinder und Hunden in der Größe meist nicht alleine möglich. Hundetrainer geben auch gerne Tips vor Anbscaffung eines Hundes...frag mal nach. als erstes wird dir fast jeder einen Pudel empfehlen. Wenn Du etwas größeres bevorzugst kommt evt. auch ein Königspudel (sehen ungeschoren auch superklasse aus)

Ich kann nur den meisten meiner Vorschreiber zustimmen. Diese Frage ist so, als würde man entscheiden wollen, welche Farbe (die schönste ist. Zum einen ist das Geschmackssache, was dem einen gefällt, muss der andere noch lange nicht mögen, zum anderen kommt es auf die gegebenheiten (Familie, Eohnumfeld etc.) an, welcher Hund passt. Am besten schaust du dir die Rasseportraits aller in Frage kommenden Rassen an, besuchts mal eine Ausstllung oder verschiedene Züchter, und entscheidest dann zusammen mit deiner Familie. ICH finde allerdings die Vielfältigkeit der Mischlngshunde bsonders schön. Jeder einzelne ist ein Unikat!

Die Rassen, die leider immer wieder vergessen werden, sind Windhunde! Sie haben ein ganz sensibles, sanftes Wesen und im Haus merkt man sie kaum, denn da schlafen sie meist, da sie sich draußen auspowern.

Der Bewegungsdrang wird in der Regel überschätzt, denn Windhunde sind Sprinter, das heißt Kurzstreckenläufer. Sie müssen nicht wie zum Beispiel ein Husky stundenlang Bewegung haben, sondern es reicht ihnen, wenn sie sich einmal (besser zweimal) am Tag leinenlos austoben dürfen.

Wndhunde haben gewöhnlich einen nicht zu unterschätzenden Jagdtrieb, der viel Training erfordert. Manche Windhunde kann man draußen auch nach Jahren nicht ableinen.

Auch sind sie sehr sensibel ... beides steht einer Karriere als Familienhund im Weg.

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@Himbaerli

@Himbaerlis: Nicht unbedingt.

Wir haben einen Schäferhund-Galgo-Mix. Den Jagdtrieb darf man nicht unterschätzen, doch den haben auch mehrere der o.g. Rassen. Wir haben ihn bei unserem Hund gut in den Griff bekommen. Falls es doch mal passiert sind Windhunde Sichtjäger: Sobald die Beute nicht mehr zu sehen ist, kommen sie zurück und jagen nicht stundenlang hinterher wie diverse andere Hunderassen, die auf Fährte jagen.

Die Sensibilität unseres Hundes ist ehr ein Vorteil, denn der Hund kann super mit Kindern umgehen: Er ist sanft und vorsichtig, Ärger geht er aus dem Weg. Er ist nie aggressiv. Erträgt auch unangenehme Situationen und hält still. Er liebt Kinder über alles, Lautstärke macht ihm nichts aus: Bei Kindergeburtstagen ist er mittendrin, legte sich beim "Montagsmaler-Spiel" sogar auf dem Rücken zwischen die schreienden Kinder und genoß den Trubel.

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@majosandra

Ihr scheint euch ja mit Windhunden auszukennen ... dann lässt sich an vielem arbeiten. Aber der gewöhnliche Ersthundbesitzer (ich gehe mal davon aus, dass der Fragesteller einer wäre, weshalb sonst stellt man solch eine Frage) wäre mit einem "normalen" reinrassigen Windhund sicherlich überfordert. Allein das Jagen ... der Standardfamilienhund bleibt dann eben für den Rest seines Lebens an der Flexileine. Das ist Alltag für sehr viele "Familienhunde" und ist wirklich grausam. Stell dir mal einen Windhund vor, der nicht rennen darf. Und Sichtjäger hin, Sichtjänger her ... jagen sollte man unterbinden.

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@Himbaerli

Danke für das Kompliment, aber: Nö. Wir sind auch Ersthundebesitzer und sind durch Zufall im Tierheim an unsere Hündin gekommen - bzw. sie hat uns im Tierheim ausgesucht! XD

Auch in einer Hundeschule waren wir nicht. Allerdings haben wir uns im Tierheim beraten lassen und uns im Nachhinein gut informiert und uns auf unseren Spaziergängen Tipp von (mittlerweile) Hundefreunden geben lassen.

Ich muß Dir Recht geben: Es war viel Training und Konsequenz nötig. Auch heute noch muß ich den Hund draußen ständig im Auge behalten, um ein Jagen frühzeitig unterbinden zu können. Dies klappt allerdings in der Regel recht gut.

Einen Hund, der nie von der Leine darf, wollte ich auf keinen Fall haben, denn das ist wirklich grausam. Dies ist aber Rasse-unabhängig. Ohne Konsequenz tanzt einem jeder Hund auf dem Kopf herum.

Aber um auf die eigentliche Frage zurückzukommen, @DiManD: Warum willst Du Dich schon vorher auf eine Rasse festlegen? Gehe doch einfach ins Tierheim und schau Dir die Tiere dort einfach einmal an. Vielleicht haben sie dort einen tollen Mischling oder eine Rasse, die oben nicht aufgeführt ist. Wichtig ist doch, daß der Hund Euren Ansprüchen und Bedürfnissen entspricht. Da ist doch das Aussehen und die Rasse letztendlich egal!

Wir wurden in diesem Tierheim sehr, sehr gut beraten:

http://www.tierheim-tierhilfe.de/enter.htm

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@majosandra

@majosandra, da stimme ich dir voll zu.

Das Tierheim sollte immer die erste Anlaufstelle sein, wenn man einen Hund sucht. Oft sind dort zauberhafte, völlig unproblematische Hunde zu finden, die prima zu euch passen. Wenn ihr euch einige Wochen Zeit nehmt, werdet ihr garantiert fündig.

@DiaManD, hör dich nach einem guten Tierheim in deiner Gegend um. Wichtig ist, dass du dort beraten wirst und ihr Gelegenheit erhaltet, den Hund ausgiebig kennenzulernen.

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@Himbaerli

Und sie haben ein hohes Bewegungsbedürfnis und sind mit 1 Stunde gehen (an der Leine wegen des Jagdtriebes) und einem kleinen Garten nicht ausgelastet!

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@bccm57

@bccm57: Kein Hund ist mit angeleintem Spazierengehen ausgelastet - egal welcher Rasse der Hund ist und wie lange das Gehen dauert.

Und sowohl zum Bewegungsdrang als auch zum Jagdtrieb habe ich oben schon etwas geschrieben. Das wiederhole ich hier nicht noch einmal. Lesen bildet!

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Warum werden bei solchen Fragen immer nur große Hunde genannt? Wir haben einen Mittelpudel, übrigens schon den zweiten, und würden uns immer wieder dafür entscheiden. Früher galten Pudel als Modehunde, heute allerdings nicht mehr.

 - (Hund, Hunderasse)