Ist der Cocker Spaniel eine Hunderasse für Anfänger?

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10 Antworten

Die besten Anfängerhunde gibt es im Tierheim. Auch dort findest Du mitunter Rassehunde, mußt das aber gar nicht. Denn für einen Anfänger ist es gut, einen Hund zu bekommen, der schon den Grundgehorsam kann, der stubenrein ist, dessen Eigenschaften man gut kennt, der friedlich und fröhlich ist und kleine "Behandlungfehler" nicht übel nimmt, weil er schon Erfahrung in einem menschlichen Haushalt hat. Anfänger können mit so einem Hund am besten lernen, wie das mit der Hundehaltung funktioniert und was es da zu lernen gibt. Es ist kein Spaß, einen Welpen vom Züchter zu kaufen und dabei noch nicht einmal die Grundlagen der Hundehaltung wirklich intus zu haben. Also überleg noch mal, ob Du wirklich einen Rassehund kaufen willst. Gruß, q.

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Kommentar von Lucie99
28.08.2012, 12:55

Danke aber leider gibt es im tierheim in bremen keine hunde die für uns infrage kommen. waren schon da.

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Hallo, wir haben einen Cocker Spaniel, aber mein Mann und ich hatten schon gewisse Vorkenntnisse aus unserer Jugend, die Eltern meines Mannes hatten einen Dackel, meine Eltern einen Zwergschnauzer. Ob ein Cocker ein Hund für Anfänger ist, lässt sich nicht so leicht beantworten. Ein Cocker muss sehr konsequent erzogen werden, und zwar vom Welpenalter an, auch wenn er noch so niedlich und putzig ist, sonst entwickelt er einen enormen Dickkopf. Der Gang in eine gute Hundeschule wird Euch nicht erspart bleiben. Aber ansonsten ist es eine absolut liebenswerte und anhängliche Rasse, wir möchten unseren (jetzt 3 1/2) nicht mehr missen. Bei der Ernährung müsst Ihr unbedingt aufpassen, denn Cocker neigen zu Übergewicht und als Folge davon zu Herzerkrankungen.

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kauf eventuell das buch 300 fragen zum hundeverhalten von dr ronald lindner. das hilft dir weiter. ob jetzt ein jagdhund anfängertauglich ist, oder eher ein hirtenhund oder retriever, will ich so nicht beurteilen. es gibt manche ersthalter,die besser klarkommen als solche die schon mehrere hunde hatten. wichtig ist, ihr habt genügend zeit für den hund, und nehmt die hilfe einer hundeschule an, um bei der erziehung die nötige unterstützung zu bekommen. es ist noch kein meister vom himmel gefallen. auch ich, als langjährige hundehalterin habe kürzkich durch dieses forum und neue bücher noch dazu gelernt. man lernt nie aus.

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Der Cocker Spaniel ist ein temperamentvoller, fröhlicher, anhänglicher und sensibler, aber zuweilen etwas eigensinniger Haushund. Diese Rasse kann sich recht gut anpassen, braucht jedoch regelmäßige und ausgiebige Beschäftigung, um fit zu bleiben. Da sie zu Übergewicht neigt, sollte man auf ein gutes Verhältnis von Futter und Bewegung achten. Vor allem für Apportierübungen und Schwimmen kann man diese Hunde begeistern.

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Es gibt "sone" und "sone" unter der Sonne... Der erste Hund, der mich gebissen hat, war der rote Cockerspaniel meiner Oma, damals gab es wohl so eine Zuchtlinie, die dafür bekannt war.. Auch in den letzten Jahren hatte ich im Tierschutz immer wieder mit bissigen Cocker zu tun, aber eben auch mit goldigen, tollen Hunden. Ich glaube, es liegt an ihrer Erziehung, ihrer Haltung und ihrer Geschichte. Wie bei jedem anderen Hund auch! So pauschal läßt sich das nicht beantworten.

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Cocker sind Jagdhunde mit gewaltigem Bewegungsdrang und eigenem Kopf. Da sind manche Anfänger schnell überfordert.

Grundsätzlich solltet Ihr schauen, dass das, was Ihr dem Hund bieten könnt und das, was die Rasse erfordert, gut zusammenpassen. Seid ehrlich in der Bewertung Eurer Lebenssituation; nur dann könnt Ihr herausfinden, was für eine Rasse sich dort wohlfühlen würde und was für eine Rasse Ihr auslasten könntet.

Ebenso grundsätzlich finde ich, dass Hundeanfänger die Finger von ach-so-süßen Welpen lassen sollten und sich lieber einen erwachsenen Hund ab zwei Jahren aufwärts ins Haus holen sollten. Welpen sind unwahrscheinlich fordernd und sehr, sehr anstrengend, und wenn man noch nie einen Hund hatte und dann quasi von null auf hundert beschleunigen muss, sind Hundeanfänger schnell überfordert und versauen den Hund von klein auf. Da ist es besser, einen etwas älteren Ersthund zu holen, der schon stubenrein ist, die Nacht durchschläft, anständig sozialisiert wurde und der auch schon Grundkommandos kann. Keine Sorge, einen Hund kann man bis ins hohe Alter weitererziehen. Und auch erwachsene Hunde schließen sich schnell ihrer neuen Familie an und werden mindestens so treu und anhänglich wie Hunde, die man als Welpen bekommen hat. (Mein erster Hund war übrigens ein erwachsener Cocker, den die Vorbesitzer beim Umzug ins Ausland abgegeben hatten.)

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Hallo,

Ich glaube so Pauschal geht es nicht. Denn es ist problematisch eine Rasse als "Anfängerhunde" zu bezeichnen, denn dass vermittelt doch, dass man da wirklich nicht sooooo viel zu Wissen braucht.

Mir fällt ehrlich gesagt auch keine Rasse ein, auf die das zutreffen würde.

Ich kenne Leute, die seid Jahrzehnten Hunde haben, aber leider immer noch auf dem Wissensstand wie von vor 50 Jahren sind.

Andere haben jetzt ihren ersten Hund und haben sich vorher durch bergeweise Information gelesen, Ausstellungen, Hundeveranstaltungen besucht. Die wissen schon, bevor der Welpe geboren wurde, in welche Hundeschule sie gehen werden, und, vielleicht noch wichtiger, in welche sie NICHT gehen werden.

Sie sind über die Eigenschaften, die historischen Hintergründe und damit die Bedürfnisse der gewählten Rasse umfassend informiert und nehmen auch nicht den erstbesten Welpen vom Züchter neben an, nur weil der gerade noch einen Welpen "über" hat.

Jede ist auf seine Weise eben anspruchsvoll. Bei manchen ist es die Fellpflege (und wenn man das nicht von Welpenbeinen an trainiert, hat man eben später einen ungepflegten Mopp, den man zum Scheren in Nakose legen muß). Oder es sind die herausgezüchteten Eigenschaften (körperlich und geistig), die für Jagd-, Schutz-, Hüte-, oder Zugarbeit benötigt wurden.

Ich finde auch nicht, das kleine Rassen unbedingt "einfacher" sind als große Rassen, zumindest nicht, wenn man an sie ebensolche Ansprüche stellt, wie an Große - manche Kleinhundebesitzer scheinen ja bewußt solche ausgesucht zu haben, damit sie die perfekte Ausrede zu haben, den Hund nicht erziehen zu müssen ("Terrier kann man nicht erziehen", "Dackel sind eben stur" ...................

Viele Hunde für Anfänger warten im Tierheim auf Dich, da wirst Du in der Regel auch gut beraten !!

Faxit: Wenn ihr euch ausgiebig mit dem Cocker Spaniel befasst habt und gegen seinen Jagdtrieb gewappnet seid, sehe ich keine Probleme. Irgendwann fängt jeder mal an.

Hier noch was wahres ;-)))

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht ! (Wird Heinz Rühmann zugeschrieben)

Viel Glück ;-)

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Ich tendiere dazu zu sagen nein weil der Cocker einen nicht zu unterschätzenden Jagdtrieb hat welcher ein Anfänger nur schwer oder gar nicht unter Kontrolle bringen wird...was zur Folge haben wird das der Hund nicht frei laufen gelassen werden kann ohne das die Gefahr besteht das er seinem Jagdtrieb fröhnt...will heissen er haut ab.. verfolgt irgend eine Spur und kommt im besten Fall nach etlichen Stunden wieder heim... im schlimmsten Fall wird er als wildernd von einem Jäger erschossen, von einem Auto überfahren oder verursacht einen Auffahrunfall.

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Kommentar von donnysfrauchen
28.08.2012, 13:09

Das ist jetzt aber sehr negativ. Unser Hund hört auf die Pfeife, ob Fährte oder nicht. Und vom Jäger erschossen wird ein Hund nur, wenn er unangeleint in der Brut- und Setzzeit rumläuft.

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Das besprecht Ihr am besten mit dem betreffenden Züchter.

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Cocker sind Jagdhunde und nicht einfach zu erziehen, außerdem muss man den Jagdtrieb in den Griff kriegen, sonst kannst du Freilauf draussen vergessen.Wegen der langen Ohren neigen sie zu Ohrenkrankheiten.

Ansonsten sind sie freundlich, sehr wasserliebend, sehr bewegungsfreudig, keine Wachhunde.

Wie alle Hunde müssen Cocker gut ausgelastet sein um ein friedliches Miteinander zu gewährleisten.

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