Ist es ethisch vertretbar ein lebendes Wesen, zur eigenen Belustigung, in Gefangenschaft zu halten?

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30 Antworten

Hunde und Katzen kann ich ethisch vertreten, sie schließen sich gern den Menschen an, müssen natürlich artgerecht gehalten werden. Vögel in Käfigen und Reptilien in Terrarien halte ich für Quälerei.

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Hallo, 

ich weiß ja nicht was für Vorstellungen du hast, aber so wie ich jetzt deine Frage zuordne hast du ein falsches Bild von Heimtierhaltung. 

1). Hunde und Katzen sind domestizierte Haustiere, die es ohne den Menschen nicht gebe. Das heißt in der Natur hätten sie kaum eine Überelebenschance. Gerade Hund und Mensch haben sich zusammen entwickelt. Wir haben vieles dem Hund zu verdanken z.B das wir solange schlafen können.

2). Wenn Tiere artgerecht gehalten werden, dann ist es vertretbar. Heute züchtet man ja alles an Haustieren. Die Tiere werden in Gefangenschaft geboren, sie kennen ihre Natur nicht und können auch nix vermissen. Das ist Vermenschlichung. Sicher gibt es Tiere, die man nicht artgerecht halten kann. Das wären meiner Meinung nach Exoten, Reptilien etc. die hier nicht heimisch sind und unter Sonderbelichtung leben müssen. Oder einzelgängerische Tiere wie z.B der Hamster. 

3). Es bringt gar nix die Frage sich jetzt zu stellen und zickig und strikt der Meinung seien das die armen Tiere bei uns leiden. Jedem das Seine, aber das ist in meinen Augen auch falsch verstandene Tierliebe. Man könnte stattdessen was wirklich nützliches tun - ein Tier adoptieren und ihm ein schönes Leben bieten. Denn sie sind nun mal da und leider sind es mehr Tiere, als Menschen die sie aufnehmen würden. Wir haben ihnen die Freiheit genommen also haben wir auch den Weg mit ihnen zu gehen! 

4) Eine uralte Regel, die der großteil der Menschen leider schon vergessen hat und dem nicht mehr nachkommt: Wir kümmern uns um die Tiere, bieten ihn einen möglichst naturnahen Lebensraum in Heimtierhaltung, es wird medizinisch versorgt und hat so eine höhere Lebenserwartung, wir schützen es vor der grausamen Seite der Natur und dafür schenkt es uns sein Leben und seine Liebe. 

Ich halte schon seit Jahren Tiere. Alle kommen aus Not, der größte Teil wäre ohne mich nicht mehr am Leben oder würde bitter weiter leiden. Drum fühle ich mich von Haustier-Gegnern schnell angegriffen. Ich möchte das nicht ignorieren, ich möchte den Tieren helfen. Ich finde viele gehören auch nicht in Heimtierhaltung, wie schon gesagt. Drum unterstütze ich auch keine Züchter, sondern nur Notfellchen und hoffe so, das das ein oder andere Tier in Haustierhaltung ausstirbt. 

Ich weiß nicht, warum andere Tiere halten, aber viele Menschen die ich kenne und ich selber tun das gewiss nicht zur Belustigung. 

Mit freundlichen Grüßen

Sesshomarux33

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Hi DukeSilver,

na da hast Du ja ein Thema gewählt... XD

Was Du in der Überschrift schreibst gehört eher zum Zirkus. Denn da werden Tiere tatsächlich in Gefangenschaft gehalten und dienen nur zur Belustigung! -.-
Das finde ich ethisch überhaupt garnicht vertretbar, da die Tiere da zu allerlei Handlung gezwungen werden und nicht mal Ansatzweise artgerecht leben können! Das gehört verboten und bestraft. Und die Zirkusleute verdienen mit dieser Tierquälerei auch noch (meines Wissens nach) richtig Geld! :(

Hingegen Hunde, Katze, Goldfische sind Haustiere die sich niemand zur Belustigung hällt. Leute halten Haustiere (soweit ich weiß) um ein weiteres Familienmitglied zu haben, um nicht alleine zu sein, ihnen zu helfen, was zu haben um das man sich kümmern kann, Kinderersatz und weniger nobler/ sinnvoller Grund im Falle von Hunden: als Motivation öfter vor die Tür zu kommen! -.-

Hält man seine Haustiere artgerecht finde ich die Haltung ethisch natürlich vertrebar! :D
Hält man seine Haustiere aber nicht artgerecht und geht nicht auf die Bedürfnisse der Tiere ein, was meinen Beobachtungen leider öfter der Fall ist, dann finde ich das nicht vertretbar!!
Denn wer Tiere hält, warum auch immer, muss sich um sie kümmern und sie halten wie die Tiere es wollen und brauchen, und nicht, wie es für den Menschen am pratischsten/ schönsten/ einfachsten/ billigsten ist...

Hunde kann man ganz gut ins Leben von Menschen integrieren und das mögen sie auch ;)  Aber bei allen anderen Tieren ist es weniger, ich nenne es mal "einfach" (wobei Hundehaltung natürlich auch nicht einfach ist; ich spreche aus Erfahrung^^), und gerade da gehen viele den einfachsten weg, der meist nicht immer der richtige ist. Vorallem, weil sich viele nicht informieren was sie da eingentlich für Tiere haben und wie man sie halten muss damit es ihnen gut geht... -.-
Leider sind dazu die wenigsten dazu bereit den Tieren die sie sich angeschafft haben, ein artgerechtes Zuhause zu bieten sondern wollen mit ihnen nur ihre eigenen (egositischen) Bedürfnisse befriediegen, ohne sich für das tatsächliche Wohl des Tieres zu interessieren.. :(

Ich hoffe das in Zukunft sich da einiges positives tun wird, denn es gibt zu viele Tiere die unter nicht korrekten Bedienungen leben müssen und das absolut nicht verdient haben... ;)

Es wird daher mal Zeit für Tierführerscheine oder so XD

Grüße^^

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Hi,

für domestizierte Tiere kommt die Frage zu spät, es wäre unethisch diese Tiere, die durch Jahrzehnte bzw jahrhundertelanger Zucht überhaupt erst entstanden sind, nun auf sich allein zu stellen, sie würden sterben. Der Mensch hat sie erschaffen, also muss er sich auch drum kümmern.

Bei Wildtieren, vielen Exoten, Papageien, Fische seh ich das allerdings anders, wenn es Wildfänge sind. Das ist nicht korrekt sich herauszunehmen, sie zu seiner Belustigung der Natur zu entnehmen und  zu halten. 

Aber Hund, Katze, Goldfisch hätten schlicht keine Chance alleine klar zu kommen. Eine Perser oder MaineCoon würde total verfilzen bis sich das Tier nicht mehr bewegen kann. Manche Hunderassen gäbe es nicht, wenn der Mensch nicht mittels Kaiserschnitt die Welpen holen würde, Mutter und Welpen würden sterben. Die Qualzuchten vom Goldfisch hätten schlichtweg keine Chance Futter zu finden oder vor Raubfischen zu flüchten.

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Kommentar von Berni74
26.01.2016, 14:40

Manche Hunderassen gäbe es nicht, wenn der Mensch nicht mittels
Kaiserschnitt die Welpen holen würde, Mutter und Welpen würden sterben.

Wobei ich bei diesen Hunderassen dafür wäre, daß es sie nicht mehr gibt oder zumindest nicht mehr mit diesem Aussehen, das derartige Auswirkungen mit sich bringt.

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Kommentar von DukeSilver
27.01.2016, 12:17

Na gut, man kann sich darum kümmern, aber muss mann denn auch dafür sorgen dass sie sich vermehren? Lass sie doch sterben, vor allem diese Qualzuchten von denen du redest.

Was könnte es für einen Grund geben, die weiter zu vermehren?

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zu halten ja.

zur belustigung nein.

der mensch ist leider ein tier, der alles, was er nicht gebrauchen kann, ausrottet. also ist der mensch aus ethischen gründen sogar verpflichtet, haustiere zu halten. schlicht und ergreifend, damit sie nicht aussterben.

ein tier artgerecht zu halten ist überhaupt nie möglich. durch die haltung von tieren in gefangenschaft ist der mensch dazu verpflichtet, so für die tiere zu sorgen, dass es ihnen gut geht und sie auch (z.b.) in der lage sind, ihr natürliches (sozial)verhalten zu zeigen. die tiere müssen ihr futter nicht selber erarbeiten. daher muss der mensch ihnen als ersatz eine artgerechte beschäftigung anbieten.

es wäre also so gesehen ethisch nicht vertretbar, KEINE tiere zu halten.

ach ja... und iss NIE etwas, was intelligenter ist als du selbst... zum beispiel octopus... ;-)

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Kommentar von DukeSilver
26.01.2016, 12:25

Wieso? was ist daran schlecht, wenn Tiere aussterben, die wir nicht gebrauchen können? Währe nicht schlecht wenn Zecken und Moskitos ausstürben.

Eigentlich ist doch das Problem das immer mehr Tiere ausstereben, die wir ganz dringend brauchen. Vielleicht nicht direkt wie die Honigbienen, aber als Stützen unserer Ökosysteme, die diesen Planet letzendlich für uns bewohnbar machen.

Artenvielfalt ist insofern schon wichtig, aber wenn es darum geht künstliche Arten zu erhalten, die der Mensch erst selber durch Domestizierung erschaffen hat, bzw durch inzucht degeneriert hat, sehe ich da keine Notwendigkeit.

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Also zur "Belustigung" hält man generell keine Tiere, finde ich. Ein Tier, nehmen wir mal den Hund, hat einfach seine Aufgaben und gehört zur Familie. Wer sich weder die Mühe mit einer soliden Ausbildung machen möchte, kein Interesse daran hat was sonst noch dazu gehört (optimale Fütterung, rassespeziefische Eigenheiten usw) und auch ansonsten für nichts Verantwortung übernehmen kann/will, lässt die Finger von einem Tier, egal ob Hund, Pferd, Hase oder sonst was.

Was das Thema Gefangenschaft betrifft: ist ein Hund wirklich in Gefangenschaft? Warum kann man dann mit unserem ohne Leine spazieren gehen, verfolgen und wieder einfangen könnte ich ihn nie mehr.

Bei den Pferden das Selbe: warum kommen sie freudig angerannt, wenn sie mein Auto hören und stehen dann parat? Warum folgen sie mir ohne Halfter über den Hof zum Putzplatz, verfolgen und wieder einfangen, keine Chance.

Das ganze hat natürlich mit der Jahrtausende langen Domestizierung diverser Tiere zu tun, aber das funktioniert nur bei Tieren, die sozial in Gruppen/Rudeln/Verbänden leben. Mit einem einzelgängerischen Bären wäre die Haltung (gewaltfrei!) in einem Sozialverband schier unmöglich.

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Hunde und Katzen haben sich das in ihrer Entwicklungsgeschichte so ausgesucht. Sie wollen mit dem Menschen leben und betrachten ihr Leben keineswegs als Gefangenschaft. Gute Behandlung natürlich vorausgesetzt. Oder glaubst du, dass die Straßenköter des Südens glücklicher sind?

Andere Tiere würden sicher lieber frei leben, aber unsere Welt ist nun mal nicht so geschaffen. Ich besitze ein Pferd und halte es auch in Gefangenschaft. Aber es lebt in Offenstallhaltung und steht nicht in einer Box. Das ist für mich ein vertretbarer Kompromiss. Die Alternative wäre nämlich nicht die freie Prairie, sondern in unserer Welt der Tod. Nicht schön, aber Realität.

Das mit der angeblichen Freiheit ist PETA Romantik und hat mit Sachkenntnis wenig zu tun.

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Wenn eine Katze Freilauf hat, so wie es ihr beliebt, so ist es keine Gefangenschaft. Daselbe, wenn ein Hund nicht nur Hund ist, sondern ein Familienmitglied, welches am Alltag seiner Familie teihaben kann, mit anderen Hunden spielen und rumtollen darf. 

Bei Wildtieren, wie z.B Reptilien...Fischen....Spinnen....welche auf kleinstem Raum im Aquarium oder Terrarium gehalten werden....bloss zum anschauen....dies finde ich persönlich inakzeptabel.

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gute Frage.

Denn wenn man es nicht täte, gäbe es ja all diese Hunde, Katzen, Wellensittiche, Kühe, Pferde, etc. nicht.

Denn einen natürlichen Lebensraum haben sie nicht mehr unbedingt.

d.h. wenn der Mensch sie nicht hält und nicht für sie sorgt, sterben sie aus.

Daher würde ich sagen: ab einer gewissen Betreuungsqualität (so dass das Tier subjektiv für das Tier eine gute Lebensqualität hat) rechtfertigt es sich, aber nichts rechtfertigt es, diese Betreuungsqualität zu unterschreiten...

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Zu Belustigung sehe ich es nicht als ok an. Richtet man sich allerdings nach dem Tier und bietet ihm artgerechte Beschäftigung, Bewegung, Freiraum, Pflege und Zeit, die sie benötigen, halte ich es für ok.

Das Tier sollte in keiner Situation leiden müssen oder zu etwas gezwungen werden. Ebenfalls sollte immer die bestmögliche Versorgung (Medizin + Ernährung, etc.) zur Verfügung stehen.

Sprich ich halte nichts davon einen Hund zu halten, der nie artgerecht ausgelastet wird und nur alle paar Tage mal eine kleine Runde spatzieren gehen kann.

Passt man das Pensum und die Art der Beschäftigung aber an das Tier an, füttert es seiner Art entsprechend und schaut, dass er ein gutes Leben (fettfüttern und nur verwöhnt werden, gehört nicht dazu) hat, sehe ich da kein Problem.

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Das hängt von Einzelfall ab. Kann das Tier sich ausreichend bewegen? z.B. eine Katze auf engstem Raum zu halten, die aber einen ausgeprägten Bewegungsdrang hat, ist Tierquälerei.

Wird das Tier gut behandelt? Ein Tier zu schlagen, nicht artgerecht zu füttern etc. ist ethisch nicht vertretbar.

Man kann also sagen, dass es einfach davon abhängt, ob das Tier artgerecht gehalten wird oder nicht. Wenn es artgerecht gehalten wird, dann ist das auch ethisch vertretbar. 

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Kommentar von Abahatchi
27.01.2016, 13:51

Das hängt von Einzelfall ab. Kann das Tier sich ausreichend bewegen?

Genau, es hängt vom Einzelfall ab. Ich kann mir kaum vorstellen, dasz es für eine Laus eine Qual darstellt, wenn man sie auf einem Hund gefangen hält. ;-)

Tiger gehören dem zu Folge auch nicht in zoologische Gärten, es sei denn, er umfast ein Gehege von tausend Quadratkilometern oder mehr.

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katzen leben oft mit freigang. sprich sie können gehen wie sie wollen, kommen aber immer wieder nach hause zurück.

meine katzen sind, bis auf eine ausnahme, alles ehemalige streuner gewesen. die können ohne mich leben. das wissen sie auch. sie haben teils jahre ohne den menschen gelebt.

sie kommen trotzdem nach hause zu mir. weil sie es so wollen. weil sie gern beim menschen sind. das ist der unterschied zwischen haus- und wildtier. das artgerechte leben für ein haustier bedeutet unter anderem immer dass da ein mensch ist.

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Klar ist das zumindest grundsätzlich einmal vertretbar. Es hängt natürlich davon ab, wie man das Tier hält. Ich bin jetzt nicht ganz sicher, was du meinst, wenn du sagst, daß man es zur Belustigung in Gefangenschaft hält. Klar man kann einen Hund oder eine Katze nicht einfach irgendwo einsperren und sich darüber freuen. Das wäre natürlich schon verwerflich.

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Kommentar von ponyfliege
26.01.2016, 12:09

der begriff "belustigung" stellt in diesem zusammenhang das provokante schlüsselwort dar.

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Ich habe mich noch nie über ein Tier lustig gemacht, warum sollte ich das tun?

Ansonsten hat der Hund einen Job bei mir. Der Arbeitsvetrag sieht vor: Aufpassen und verteidigen. Der Lohnausgleich: Fressen, ein Bett, ein warmes Dach über dem Kopf, Spaziergänge, Pflege, Kranken-und Rentenversicherung.

Mit den Pferden habe ich auch einen Arbeitsvertrag, der ist etwas komplizierter aber die Bezahlung ist etwa die Gleiche, nur das Dach über dem Kopf ist anders und es gibt sehr viel Campingurlaub.

Die Katze muss Mäuse fangen, allerdings ist das Arbeitsverhältnis unklar, ich habe das Gefühl, dass sie der Boss ist.

Ethisch nicht vertrebar ist es, ein Tier zur Belustigung zu halten.

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Kommentar von Omnivore08
26.01.2016, 19:33

Die Katze muss Mäuse fangen, allerdings ist das Arbeitsverhältnis unklar, ich habe das Gefühl, dass sie der Boss ist.

ROFL^^

Ein kleiner Philosoph :D

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Der Begriff "Gefangenschaft" kommt meiner Meinung nach auf den Halter an. Eine Katze die in einem Haus mit Garten lebt hat ein wunderbares Leben - ein großer Hund in einer kleinen Wohnung vermutlich nicht.

Einige Konstellationen wie Vögel im Käfig sind schon recht krass finde ich. Bei Fischen kann ich es nicht sagen. Ich habe mal gehört wenn sie am Ende des Aquariums angekommen sind, haben sie schon vergessen, dass sie von der anderen Seite weggeschwommen sind.

Wie so oft, kann man das nicht pauschal sagen. Einigen geht's gut, einige leiden bestimmt darunter. Also einfach gut überlegen ob man einem Tier ein schönes Leben bieten kann.

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Kommentar von Berni74
26.01.2016, 13:09

ein großer Hund in einer kleinen Wohnung vermutlich nicht.

Dem muß ich als Halter großer Hunde in einer kleinen Wohnung massiv widersprechen. Nicht die Größe der Wohnung ist entscheidend, sondern wie man die Zeit mit seinem Hund gestaltet, ob er eine "Aufgabe" haben darf und man ihn physisch und psychisch fordert und fördert....

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Hab meinen Hund grad mal gefragt, er fühlt sich pudelwohl bei mir!

Einige Jahre seines Lebens, hat er in furchtbaren Zuständen verbracht. Von daher ist er jetzt im Paradies. Was soll daran ethisch nicht vertretbar sein?

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Kommentar von 1Paradise1
26.01.2016, 13:07

Sie redet nicht von DEINEM Hund!

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Einerseits: vielen Tieren macht es nichts aus, so zu leben. Katzen haben, wenn sie rumstreunen dürfen, genug Freiheit. Hunde sind zufrieden mit 1-2 Spaziergängen pro Tag, Fische fühlen sich bestimmt in einem nicht zu winzigen Aquarium relativ wohl.

Andererseits: ist es ethisch vertretbar, Tiere zu essen, die kein Leben hatten, das man Leben nennen kann und die durch Haltung und Futter massiv zur Umweltverschmutzung/Klimawandel beitragen, und gleichzeitig Zuhause Tiere mit Gourmet-Futter zu halten?

Ich selbst bin nicht generell gegen Haustiere, aber man sollte sich überlegen, ob die Haltung mit den eigenen Grundsätzen zusammenpasst (zB. Fleisch und künstliches Futter für Tiere, wenn man Vegetarier ist). Und es gibt natürlich auch Tiere, für die das schon Gefangenschaft bedeutet: Vögel, Reptilien...

Wenn man das alles aber beachtet und mit seinem Gewissen vereinbaren kann, warum nicht?

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Kommentar von DukeSilver
26.01.2016, 12:17

Endlich mal einer der auch mal kritisch reflektiert

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Kommentar von 1Paradise1
26.01.2016, 13:02

Hunde 1-2 mal raus?? das ist überhaubt nicht vertretbar!!

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Kommentar von Omnivore08
26.01.2016, 15:26

Andererseits: ist es ethisch vertretbar, Tiere zu essen

JA!

die kein Leben hatten, das man Leben nennen kann

Kann man es ethisch vertreten, diejenigen Berufsgruppen derart zu verleumden, die EUCH ernähren?

und die durch Haltung [...] massiv zur Umweltverschmutzung [...]beitragen

Wie kann eine Haltung zur Umweltverschmutzung beitragen?

und die durch [...] Futter massiv zur Umweltverschmutzung [...]beitragen

klar....weil Tiere ja auch voll so das unökologische Zeug fressen. Die veredeln genau DAS, was der Mensch eben nicht isst: Futtergetreide, Ölschrote, Zellulose. Da wird Zeug veredelt was man sonst hätte entsorgen müssen.

Das sollte man sich immer in Erinnerung rufen, wenn man in eine Banane aus Übersee beißt! Denn Südfrüchte sind ganz sicher größere Umweltverschmutzer als regional produziertes Fleisch. Über 80% des Obstes und 60% des Gemüses wird in Deutschland importiert. Andererseits kommen 92% der Futtermittel aus dem Inland. Man sollte also schön den Finger still halten, wenn man über Umweltaspekte von Nahrungsmitteln spricht! Dieser gruß geht vor allem an die Fleischverzichter!

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Warum zur Belustigung?

Meine Katzen sind glückliche Hauskatzen, die in meiner Wohnung ihr Revier haben und ich halte sie nicht zur Belustigung, sondern um ihnen ein schönes Leben zu ermöglichen.

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Als unser Hund noch lebte, waren es arbeitsreiche Tage. Klar hatten wir miteinander Spaß, so wie man doch meistens mit besten Freunden Spaß hat. Aber eben auch große Sorgen, bis hin zur Sterbebegleitung.

Ich weiß ja nicht, ob du jemals Verantwortung für ein Tier übernommen hast, aber deiner Wortwahl nach wohl eher nicht.

Unter Gefangenschaft stelle ich mir auch etwas völlig anderes vor, als ein artgerechtes Leben, welches doch die allermeisten Tierbesitzer ihren Schutzbefohlenen geben.

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Kommentar von DukeSilver
26.01.2016, 12:16

Hm, ist es artgerecht die Genitalien eines Tieres im Säuglingsalter unbrauchbar zu machen? ( Katzen?)

Ja, weil sie sich sich sonst unkontrolliert vermehren... ha! Ein Problem das wir erst durch Katzenhaltung erzeugt haben! Ist eine Artgerechte Katzenhaltung also überhaupt möglich?

Ist es auch Artgerecht den vielen Singvöglearten gegenüber, die gerade durch Katzenhaltung vom Aussterben bedroht sind?

hmm...

Und Hunde? Ist es Artgerecht für Ästhetische vorlieben inzestöse Stammbäume zu Konstruieren und Tausende von Tieren für Erbkrankheiten zu predestinieren?

Oder Hunde, die eigentlich mal dafür gezüchtet wurden um 20 Km am Tag mit dem Hirten zu laufen ein mal am Tag gassi zu führen?

hmm...

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Ich finde, dass das davon abhängt, ob ich dem Haustier, die richtige Umgebung bieten kann. Wenn ich zum Beispiel ein großes Haus habe mit einem großen Garten, dann finde ich kann man einen Hund oder eine Katze zuhause halten. 

Außerdem sollte der Besitzer/in Zeit für das Tier haben.

Außerdem: Wenn jeder kein Tier halten will, weil es nicht ethisch vertretbar ist, würde die Tiereauf der Straße aufwachsen bzw. die Menschen würden sie umbringen und einschläfern. Weil keiner sie "braucht" sozusagen.

LG Flo :)

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Kommentar von Dahika
26.01.2016, 12:52

Immer dieser dämliche Garten. Kein Hund braucht einen Garten. Der dient nur als Ausrede für faule Besitzer, die keine Böcke haben, spazieren zu gehen. Ein Hund will bei seinen Menschen sein, und die sind überwiegend nicht im Garten. 

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