Nun, kannst du machen. Er wird entweder selbst einen Weg finden, Flaschen zur Arbeit zu bekommen oder das versteck suchen und finden.

So oder so reichen bei solchem Konsum 8 Stunden vermutlich nicht aus, um wirklich auszunüchtern.

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Was soll man tun, wenn man im Leben nur noch überfordert ist und nicht mehr weiter weiß?

Hallo ihr.
Ich habe mir eigentlich vorgenommen nichts zu schreiben, aber vielleicht gibt es ja da draußen nette Menschen die mir evtl doch helfen können.
Ich weiß nicht mehr wohin mit mir und meinem Leben.
Ich bin azubi wie man weiß und werde aber naja, “ausgebeutet”. Also ich bin sozusagen Mädchen für alles. Ich habe schon Verhältnismäßig viele Überstunden - obwohl ich 5 Tage die Woche arbeite, Vollzeit !  Mir fehlt der Schlaf. Es ist als hätte ich keine Zeit mehr für mich selber und das lernen für die Berufsschule schaffe ich auch nicht. Hinzu kommt, dass mein Vater starker Alkoholiker ist. Das ist mein Hauptproblem. Ich weiß nicht wie ich mit ihm umgehen soll. Er trinkt sehr viel, und er wird dann immer sehr aggressiv. Gestern wurde ich von mittags an bis abends Tyrannisiert, mit Beleidigungen und Hass Texten mir gegenüber. (Ich hatte nichts getan, er sucht immer Sachen wenn er betrunken ist um dann zu streiten). Ich ignoriere ihn aber trotzdem kontaktiert er mich übers Handy wie es nur geht und das nimmt kein Ende. Er hasst mich in diesen Momenten. Er hat sogar nachts dann meine Mutter angeschrieben (meine Eltern sind getrennt) und hat sich lauthals über mich sche*ß Kind ausgek*tzt. Ich mache das mein Leben lang mit, aber je älter ich werde, desto mehr hasst er mich. Als ich Kind war, hat er meine Mama als Ziel Objekt gehabt. Jetzt bin ich es. Ich kriege nicht in meinen Kopf wie man so unfassbar fies zu seiner Tochter sein kann und ich weiß nicht wie ich damit verdammt nochmal umgehen  soll. Gestern, als ich ihm auf seine Beleidigungen nicht geantwortet habe, hat er mir zu guter letzt noch Kontakt verbot erteilt zu ihm. Ich schlafe nur noch sehr sche*sse und ich schaffe nichts mehr. Ich bin nur noch am weinen und ich weiß nicht wie ich mit allem umgehen soll.. ich kann auch nicht mehr vernünftig essen, weil ich einfach keinen Hunger habe. Ich komme ja eh erst abends von der Arbeit und bin so k.O. Das ich ins Bett falle.
Es ist, als würde ich in eine depressive Phase fallen .. ich bin sprachlos und weiß nicht wie ich mir helfen soll. Und erst recht weiß ich nciht, was ich mit meinem Vater tun soll. Nüchtern ist er so ein lieber Mensch, weshalb es mich so wütend und traurig macht wie er wird wenn er so besoffen ist.. ich fühle mich so hilflos

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Kontaktverbot klingt doch gut? Kein Terror mehr. Gute Lösung, die er da vorgeschlagen hat.

Du kannst deinem Vater nicht helfen. Da bist du hilflos, ja. Seinen tiefpunkt muss er selbst finden und dabei kannst du nicht helfen. Versuch, mehr Distanz Zu ihm aufzubauen. Kannst du zum Beispiel das Handy ausmachen und abends dann gesammelt den ganzen Blödsinn, den er so verzapft hat, löschen?

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Ich denke, dein Freund hat irgendeinen psychischen Knacks. Narzissmus, Borderline, extremer jähzorn, irgendwas, was das Konfliktverhalten beeinflusst. Da kann alkoholismus im Elternhaus ne Rolle spielen, muss aber nicht. Ist aber eigentlich auch irrelevant. Er scheint keine Motivation zu haben, sein Verhalten ernsthaft zu ändern. Und damit ist es egal, warum es so ist. Es ist eben so und wird so bleiben.

Aber ja, Kinder von alkoholikern haben oft Probleme mit Beziehungen. Ich meine, schau dich an. Du klammerst dich mit aller Macht an einer Beziehung fest, die dich innerlich auffrisst.

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Hm. Also ist sie bereit, für ihr Leben zu kämpfen, aber nur in einer privatklinik am Meer, die du ihr heraussuchst? Tut mir leid, das zu sagen, aber sehr erfolgversprechend klingt das nicht.

Es gibt ein paar. Google hilft da weiter.

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Alkoholiker-Vater, wie soll ich mich jetzt verhalten?

Mein Vater ist seit 12 Jahren Alkoholiker, in seinen „Trinkphasen“ wird/wurde er oft aggressiv, sprich rumschreien, Teller, Tische und Türen kaputt machen etc. Seit 2014 wurden die Aggressionen jedoch besser.

2014 ging es mir psychisch sehr schlecht, ich hätte Depressionen und eine Belastungsstörung. Ich habe mich auch teils selbst verletzt, meine Mutter und meine Schwester haben das früh gemerkt, mein Vater nicht.

An einem Abend, als er meine Mutter beleidigt hat und ich dann in meinem Zimmer geweint habe, kamen alle 3 zu mir und mein Vater hat herausgefunden, dass ich mich selbst verletzt habe. Er konnte nicht damit umgehen, das als letzter zu erfahren und ist „ausgerastet“. Er hat ein großes Messer aus der Küche geholt und gesagt, ich soll mir vor seinen Augen den Arm aufschneiden und ihm zeigen wie ich das mache, weil „allein kann es ja jeder“.

Meine Mutter, meine Schwester und ich sind dann zu meiner Oma gezogen, in der Zeit hat mein Vater offenbar viel getrunken, aber nach ein paar Tagen kamen meine Mutter und ich zu ihm zurück. (Meine Schwester war damals schon 21 und blieb bei meiner Oma.)

Ich komme bis heute nicht mit der damaligen Situation zurecht, ich bin ihm gegenüber abweisend und auch ignorant. Ich spreche fast nie mit ihm, weil ich ihn seitdem komplett anders sehe und er es auch nicht bereut. Er meinte, er würde es wieder machen, weil das seine Aufgabe als Vater ist. Das schlimmste dabei ist fast, dass er an dem Abend nicht einmal betrunken war.

Er hat vereinzelt getrunken in den letzten Jahren, heimlich natürlich, und wir haben selten darüber gesprochen. Ich merke es zwar meistens, aber er redet sich immer raus und lügt.
Letztes Wochenende, als meine Schwester zu Besuch war, war er dann sehr betrunken.
Zuerst hat er uns wieder ins Gesicht gelogen, dann hat er es zugegeben, auch dass er davor schon einige Male getrunken hat. Er meinte, er ist trocken, aber auch dass er nicht aufhören will, weil es „Spaß macht“ und er es unter Kontrolle hat.
Irgendwann wollte er die Aufmerksamkeit auf mich lenken und hat die Messersache wieder angesprochen, er meinte, er und ich sind gleich und dass ich Schuld bin, dass er trinkt. Weil ich kaum mit ihm rede und seitdem so kalt zu ihm bin.
Ich bin seit 2 Jahren in Psychotherapie und bin auf einem guten Weg, weil ich an meinen Problemen arbeite. Er dagegen will weder in die Klinik noch geht er zur Gruppe.

Meine Mutter ist co-abhängig, indem sie ihn weiter unterstützt, dabei sollten wir ihn verlassen oder zumindest ein Ultimatum stellen.
Meine Therapeutin möchte, dass ich zu meiner Oma ziehe, ich bin 18 und das würde gehen, aber ich will meine Mutter nicht allein mit ihm lassen.
Sie hat am Sonntag mit ihm geredet, aber jetzt ist es wieder so als wäre nichts gewesen. Und weil sie eben so co-abhängig ist und seinen Alkoholismus damit unterstützt, kann ich auch nicht darüber reden.

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Deine Mutter ist erwachsen. Sie kann Auto fahren, wählen, allein einkaufen oder entscheiden, dass sie dieses Drama weiterhin mitmachen will. Und sie kann alleine die Konsequenzen tragen. Wenn es ihr zuviel wird, kann sie gehen. Es ist nicht dein Job, sie zu schützen. Du bist das Kind, sie die Mutter. Nicht umgekehrt! Schlimm genug, dass ihr damals nicht alle drei bei der Oma geblieben seid und sie dich zurück zu deinem Vater gebracht hat.

Sie ist alldem nicht hilflos ausgeliefert. Sie bleibt freiwillig. Sie möchte das so. Die spannende Frage ist, was willst du? Die nächsten 30 Jahre da bleiben und dir die Vorwürfe anhören? Nur um deine Mutter in ihrer eigenen Abhängigkeit zu unterstützen?

Ausziehen wirst du irgendwann. Kaum jemand bleibt bis 50 zuhause wohnen. Wir reden also nicht darüber, ob du überhaupt ausziehst. Wir reden darüber, ob du es jetzt schon tust oder erst in 1 bis 5 Jahren. Die Situation zu Hause wird dann dieselbe sein.

Wie ist dein Verhältnis zu deiner Schwester? Kannst du mit ihr darüber reden? Sie stand vor derselben Entscheidung damals. Vielleicht hilft es dir, mit ihr zu sprechen.

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Jup. Zieh aus, begrenze den Kontakt. Begrenze den Schaden, den sein Verhalten bei dir anrichten kann. Das kannst du tun.

Sonst nix.

Zwangseinweisung gibt's bei eigen - oder fremdgefährdung. Allerdings, eine erzwungene Therapie bringt bei sucht nix. Er würde mitspielen, bis er nach Hause darf. Und auf dem Weg nach Hause vodka besorgen. Er will trinken. Also wird er trinken. Und er wird es so lange tun, bis er selbst die Entscheidung trifft, dass er es lassen sollte. Keinen Tag eher. Und diese Entscheidung kannst du nicht herbeizwingen.

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Mutter Alkoholikerin, mit 16 ausziehen?

Hallo,

meine Mutter ist schon seit ein paar Jahren Alkoholikerin und mit der Zeit wurde es immer schlimmer und schlimmer. Wir als Familie haben bereits alles Mögliche versucht, um ihr zu helfen aber allmählich kann ich das alles nicht mehr mitmachen. In zwei Monaten werde ich 16 und ich sehe einfach keine andere Möglichkeit mehr, als dieses Leben hier mit ihr zurück zu lassen. Ich bin am Ende mit meinen Kräften und das spiegelt sich leider in meinem Alltag wieder.

Sie ist ein komplett anderer Mensch, wenn sie zur Flasche gegriffen hat. Nicht der witzige Typ, sondern unerträglich und selbstzerstörerisch.

So richtig schlimm wurde es, als sie mich vor einem Monat betrunken rauswarf, weil ich ihr meine Meinung zu ihrem Alkoholkonsum gab, nachdem sie mich provozierte. In der selben Nacht wurde sie mir gegenüber handgreiflich und seitdem sehe ich sie mit anderen Augen. Sie stellt sich immer wieder in die Opferrolle und für meine Mutter stellt ihr Alkoholkonsum kein Problem dar, da sie sich ja sonst um alles kümmert und es bereits "reduziert" hätte. Das ist ihr Argument.

Seit diesem Vorfall hatte es sich für ein paar Tage gebessert, doch es ist wieder genauso wie vor dieser Nacht. Ich dachte, dass sie es endlich eingesehen hat, doch dem ist nicht so. Sie wird es niemals einsehen, dass sie sich und ihre Familie zerstört.

Ich weiß nicht, ob ich den Schritt wagen soll, sie mit meinem kleineren Bruder allein zu lassen und in eine eigene Wohnung zu ziehen (Mit Hilfe der restlichen Familie),oder ob ich mein Abitur schmeiße und dafür eine Ausbildung anfange, um hier endlich raus zu sein. Aber in gewisser Weise fühle ich mich wieder verantwortlich und muss doch auf sie aufpassen. Aufpassen, dass sie sich in ihrem Wahn selber, oder meinem Bruder nichts antut. Am meisten tut mir er mir leid, denn er ist in der gleichen hilflosen Situation wie ich damals als Kind und ich weiß einfach nicht weiter, weswegen ich mich an die Community hier wende.

Das Jugendamt einzuschalten ist keine Option.

Sollte ich lieber ausziehen und meinen eigenen Weg gehen? Denn wenn ich das tue, bin ich für sie gestorben. Gerne sind auch weitere Ratschläge hilfreich.

Danke im voraus.

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Deine Mutter ist erwachsen und mündig. Die braucht keinen Aufpasser. Und wenn sie einen braucht, wird der Staat einen stellen, nennt sich Betreuung. Meistens sind alkoholiker aber sehr viel fähiger als die Angehörigen glauben, sie lassen sich nur gern alles abnehmen, weil weniger Aufgaben mehr Zeit zum saufen bedeutet.

Mit 16 bist du leider nicht volljährig, bedeutet ausziehen klappt leider wohl nur mit Hilfe des jugendamtes oder mit Zustimmung eines Erziehungsberechtigten (wo ist dein Vater?).

Du kannst dich beim Jugendamt anonym beraten lassen, was es für Möglichkeiten gibt. Das ist die Anlaufstelle für Kinder mit Problemen im Elternhaus.

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Solange sie auf der arbeit ihren job erfüllt und nüchtern aussieht, passiert da nichts. Und wenn ihr Chef nicht völlig blind ist, weiß er schon, was da los ist.

Jede Therapie, die sie ohne eigene Überzeugung und auf Druck von außen macht, wird genau so viel bringen, wie ihre bisherigen entzüge. Nichts. Löse dich von dem Gedanken, sie retten zu können. Das liegt nicht in deiner Macht.

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Alkoholiker trinken heimlich. So verbergen sie ihre tatsächliche trinkmenge.

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Hm. Sucht oder nicht ist letzten Endes immer etwas, was der Betroffene sagen muss.

Keine Freundin zu wollen ist per se nichts schlimmes. Nicht jeder will eine Beziehung. Bedenklicher finde ich dein Konsummuster. Das ist viel, besonders für ein Gehirn in der Entwicklung. Und es ist zu Zeiten, wo du vermutlich am nächsten Tag fit sein solltest.

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Der Nachweis bedeutet vermutlich, dass er alkoholiker ist. Nichtalkoholiker müssen selten solche Dinge nachweisen.

Für einen trockenen alkoholiker ist ein rumkuchen zumeist tabu. Der Geschmack kann das suchtgedächnis triggern und zu einem rückfall führen. Ist er trocken?

Letzten Endes seine Entscheidung. Wenn er nicht will, respektiere das.

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Wieso macht er das obwohl er sagt er liebt mich?

Hallo mein Freund hat es nötig über Snapchat nach Bildern zu fragen damit er kommen kann . Ich weiß dass masturbi*ren ihm dabei hilft Stress abzubauen . Bis jetzt habe ich das zwei mal mitbekommen dass er es getan hat . Fühle mich echt schrecklich weil ich nicht verstehe wieso ich ihm nicht genug bin. Habe ihm auch paar mal Bilder geschickt damit er nicht bei anderen fragen geht . Aber jedes Mal wenn ich ihn darauf anspreche dann sagt er er würde es nicht tun und ist sauer. Obwohl es ganz klar ist dass er es tut . Ich habe ihm angeboten einfach nur Freunde zu bleiben wenn er mir nicht treu bleiben kann . Aber das lehnt er auch ab und meinte es wäre Schwachsinn . Ich lebe halt immer in der ständigen Angst dass er mich betrügt . Meinte zu ihm dass ich ein weiteres Mal einfach nicht verkrafte . Und er meint zu mir ich bräuchte mir keine Sorgen machen . Was ich dazu auch noch sagen muss ist dass er schwer depressiv ist und Alkoholprobleme hat und sich einfach nicht helfen lassen möchte sogar behauptet dass er kein Alkoholiker wäre . Ich bin so überfordert und jeder Tag ist anstrengend weil ich immer Angst habe dass er was tut . Ich liebe ihn und würde ihn niemals betrügen und verstehe auch nicht wie er selbst von seinen lügen zu überzeugt sein kann . Ich habe keine Lust mehr ihm alles durchgehen zu lassen , weil ich Angst habe ohne ihn zu leben und ich habe Angst dass ich einfach niemals glücklich mit ihm sein werde . Wenn wir zusammen sind dann ist auch alles gut und er ist super lieb und sagt er liebt mich und sowas aber sobald er dann alleine ist meistens nachdem er Alkohol getrunken hat oder feiern war , neigt er dazu so eine Mist zu machen . Ich meinte zu ihm dass er es doch einfach lassen soll und wo die Schwierigkeit wäre einfach treu zu bleiben . Er meinte jetzt dass er sowas nicht tut und ich will ihm vertrauen aber langsam geht es einfach nicht mehr . Dazu kommt auch dass er Erektionsstörungen hat und ich weiß nicht , vielleicht braucht er das als Bestätigung? Ich weiß dass ich ihn eigentlich verlassen sollte aber das mit uns ist so eine schwere Situation. Ich bin langsam einfach nur noch Hoffnungslos . Hatte jemand von euch vielleicht eine ähnliche Situation oder Vorschläge für mich ?

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Lauf. Lauf, so schnell du kannst. Du hast recht, du wirst mit ihm nicht glücklich werden. Nicht, solange er nicht seinen tiefpunkt hat.. Und das kann noch Jahrzehnte dauern, oder gar nicht passieren. Kein Partner eines nassen alkoholikers ist auf Dauer glücklich.

Oder bleib und lass dich weiter unglücklich machen. Und mit der Zeit wirst du auch seelisch kaputt gehen. Das ist deine Wahl. Entscheide.

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Jup. Und zwar weil du selbst es so einschätzt. Es ist kein Genussmittel, du trinkst missbräuchlich. Ist ein prima Einstieg für ne Sucht.

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Möchte mir helfen lassen, aber weiß nicht wie?

Hallo,

ich habe eine schlimme Alkoholsucht und sperre mich seit 2 Jahren wortwörtlich ein bzw. isoliere mich, wo ich eine gewisse Privatsphäre noch spüre und mich auch sicher fühle...Selbst wenn auf geheimer Webseite von mir skurile Fotos hochgeladen werden, seit Abstieg von einem Kreuzfahrtschiff, wo ich gearbeitet habe, fühle ich mich ungewollt "berühmt"!

Viele Leute in meiner Umgebung, auch Familie haben mich schon längst abgestempelt und so eine Alkoholsucht entsteht nicht von heute auf morgen...Und als ich heute einkaufen ging, sagten 2 Mädels, die ich nie kannte, dass ist doch die Biekönigin?! Kann kein Zufall mehr sein!

Ich habe das Gefühl, meine Eltern wollten mich nie und haben gewiss in mir den Sündenbock gesucht, auch Blitzableiter. Ich stelle mir immer wieder die Frage, warum haben die mich erzeugt? Ich bin eine Mischung aus beiden Elternteilen sensibel und stark...Hab mich mal sogar bei der Bundeswehr beworben und mein Vater meinte, du kannst die Ausrüstung nicht tragen! Dann dachte ich an einen Ladysjob, wie Flugbegleiterin. Bei beiden habe ich den Job bekommen....

Wenn ich nüchtern bin, habe ich schlimme Alpträume, dass ich wieder in meine Schulzeit verfallen bin und wieder gemobbt werde oder dass ich meine Ex beste Freundin suche und niergens finde, von einer Zeit in der ich nie gelebt habe Empire träume und auf eine Männer Bar stoße und nur nach dem Weg frage zurück nach Hause oder ja von meinen Sis verprügelt werde...

Meine Eltern, die ich nur reinließ zu mir, wollen auch nicht mehr mit mir zu tun haben, weil ich diese gefragt habe, ob sie sich um meine Katzen kümmern werden, wenn ich in einer Entzugsklinik bin. War betrunken, und meine Mutter hat nur gesagt du bist eine armseelige Alkoholikerin, hat aufgelegt. Am next day, wo ich nüchtern war, habe ich es nochmal probiert. Ich fragte sie, ob die mich besuchen kommen und sie meinte, hörst du auf zu trinken. Ich so, deswegen brauche ich einen Entzug. Sie schob alles auf meine gesetzliche Betreuerin, die Verantwortung auf meine Katzen aufzupassen...Sie hat mich auch erpresst, wenn du aufhörst zu saufen, eine Krankheit kann man nicht abstellen! Habe aufgelegt, weil ich diese Vorwürfe schon mein Leben lang hören musste...

Glaubt ihr bin eine Wiedergeburt, die immer wieder auftaucht und nie Ruhe finden wird?

Warum haben mich meine Eltern erzeugt, wenn ich so schwierig bin? Ah so wenn ich unkompliziert war, hörte ich öfters das Wort Schl...!

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Wende dich an eine Suchtberatung oder deinen Hausarzt. Die können dir bei den ersten Schritten in die Trockenheit helfen. Bitte keinen kalten Entzug alleine machen! Das kann dich umbringen. Den Entzug selbst kannst du eventuell auch zu Hause machen, unter ärztlicher Aufsicht. Das zu entscheiden ist aber Aufgabe des behandelnden Arztes.

Frag sonst wirklich deine Betreuerin, ob sie im Falle eines stationären Entzugs die katzenpflege übernimmt. Das sind nur ein paar Tage.

Was die Therapie angeht, hast du vertrauenswürdige Freunde, bei denen du die Katzen lassen kannst? Alternativ an eine katzenpension oder das tierheim wenden. Letztere nehmen manchmal auch gegen geringes Entgelt Katzen übergangsweise auf oder haben vielleicht eine Idee, wer helfen könnte. Du wirst lange in der Klinik sein, eine suchttherapie dauert ne weile, da ist eine Unterbringung woanders sinnvoll. Besser als wochenlang nur zum füttern besucht zu werden.

Oder ruf mit einem genauen Termin für eine Therapie wieder bei deinen Eltern an und frage konkret, ob sie von x bis y die Katzen nehmen können, bis du aus der Klinik bist. Offen gesagt, ich denke nicht, dass deine Mutter glaubt, dass es dir ernst ist. Mit einem konkreten Plan und nem Termin sieht das vielleicht anders aus.

Alles andere, einschließlich deiner Probleme mit deinen Eltern, ist dann später ein Thema für die Therapie oder für eine Selbsthilfegruppe. Das hat Zeit bis du trocken bist. Prioritäten setzen.

Generell gilt, ein Entzug scheitert nicht an Haustieren. Da findet sich immer irgendeine Möglichkeit - wenn man denn eine finden will. Willst du?

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Nö.

Warum auch? Sie würde die Therapie machen und auf dem Rückweg ihre Entlassung mit nem Bier /schnaps/wein/whatever feiern. Eine grandiose Verschwendung von Zeit und Geld aller Beteiligten. Ohne Einsicht und therapiewille deiner Tante ist das sinnlos. Und die muss sie leider allein finden.

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Erwarte ein Kind - meine Mutter Alkoholsüchtig, was tun?

Hi zusammen,

Ich habe ein Problem..mein Freund und ich erwarten im Dezember einen kleinen Jungen. Die ganze Familie auf beiden Seiten freut sich darüber. Jetzt natürlich auch meine Mutter, die sich gern besonders mit einbringen möchte, was an und für sich ja auch schön ist. Jetzt ist es nur so, dass meine Mutter seit ca 20 Jahren ein ausgeprägtes Alkoholproblem hat. Sie trinkt locker mal ne Flasche Ouzo oder/ und 1-2 Flaschen Wein, Weinbrand und so weiter... das passiert nicht jeden Tag sondern nur alle paar Tage. Dann allerdings riecht und sieht man das 3 Kilometer gegen den Wind. Dann ist sie anfangs immer erst übertrieben freundlich bis aufdringlich und wenn man dann reserviert reagiert aus Vorsicht oder anders reagiert als wie die sich das wünscht dann kippt ihre Stimmung und es wird laut, bestimmerisch und patzig, mit etwas Pech beleidigend. Nur ist das wie gesagt nicht jeden Tag der Fall, sodass sie auch Tage dazwischen hat an denen man toll mit ihr klar kommt und dankbar ist. Jetzt hab ich aber Angst vor der Zukunft weil sie sich so sehr auf ihren Enkel freut, aber ich ihr nicht vertraue weil sie noch oft trinkt, so auch manchmal Auto fährt und ich große Angst habe das meinem Sohn etwas passiert oder ihn bestimmtes Verhalten verstören könnte weil er nicht verstehen wird warum jemand betrunken anders reagiert als nüchtern.. und wie gesagt sie hat in diesen Momenten sehr aggressive Verhaltensweisen..oder überfreundlich..und oft unvorsichtig... was ist wenn sie ihn dann versehentlich fallen lässt oder nicht richtig aufpasst wenn es sein müsste und dann was passiert...

Ich hab das Thema mit ihr schon 100 mal besprochen in den letzten Jahren, viele aus meiner Familie eben so. Es hat nichts geändert. Nicht mal das sie sich schon einmal selbst eingewiesen hat und ein pasr Wichen in Therapie war..

Das nun ein Kind in mein Leben kommt hat wieder einen neuen Einfluss auf diese Situation..

Ich möchte ihr weder meinen Sohn anvertrauen noch ihn vorenthalten, immerhin ist die die Oma u d bietet oft und viel (manchmal zu viel) Hilfe und Unterstützung an..ich will auch nicht undankbar sein.. ich weiss nicht was ich machen soll.. ich liebe sie aber vertraue ihr nicht.. was würdet ihr tun oder kennt ihr solche Situationen vllt selber?

Vielen Dank im Voraus für jeden der hier etwas zu sagen kann..

Lg

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Dein Kind hat Vorrang. Punkt Ende. Wenn dem kleinen etwas passiert, verzeihst du dir das nie. Ein betrunkener Mensch ist keine geeignete aufsichtsperson und du schätzt die Gefahren und Probleme völlig richtig ein.

Ist im Grunde einfach. Vorbeikommen ja, aber nur nüchtern. Und kein sitter sein. Es geht ja nicht darum, ihr den Enkel vorzuenthalten sondern nur darum, ihn vor ihrem betrunkenen Verhalten zu schützen und sie nicht mit ihm allein zu lassen.

Kinder von Süchtigen wissen oft sofort, wann der Elternteil betrunken ist. Du vermutlich auch oder? Der schwierige Teil ist, kannst du sie dann wegschicken? Sie wird dann sehr wahrscheinlich sauer werden und vermutlich dich verbal angreifen oder als die böse oder undankbar darstellen oder so. Oder ihren eigenen Zustand verharmlosen und deine Wahrnehmung in Zweifel ziehen. Naja du kennst das ja vermutlich alles schon. Kannst du dann hart bleiben? Beispielsweise Oma nicht auf ne Geburtstagsfeier lassen, weil sie zu betrunken ist?

.. Ich stelle mal eine andere Frage. Was macht der Kontakt zu ihr mit dir? Das ist vermutlich auch für dich nicht einfach.

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Der einzige, der da vielleicht noch etwas tun könnte, ist er selbst. Das hängt davon ab, wie kaputt die Leber ist. Dass er das nicht will, hat er deutlich gemacht.

Da eine geschädigte Leber das nicht ewig mitmacht, der wird wohl nicht allzu alt werden.

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Alkohol ist eine legale Substanz. Jeder darf sie trinken. Wieso sollte das bei einigen Menschen mit zwangseinweisung bestraft werden?

Alkoholiker trinken üblicherweise nicht mit selbstmordabsicht. Sie wollen sich nicht schaden. Das ist mehr so ein ungewollter Nebeneffekt. Dumme, riskante Sachen zu machen ist kein einweisungsgrund.

Die Wahrscheinlichkeit, eine Sucht gegen den Willen des Süchtigen erfolgreich zu therapieren, ist nahe Null. Selbst wenn alkoholismus ein Grund für eine Einweisung wäre, es würde nichts bringen. Nur massiv sinnlos Geld verbrennen.

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