Hattet ihr eine schlimme Kindheit?

11 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Heyy erstmal :)

Es tut mir wirklich unglaublich leid, was dir passiert ist.. Ich bin so froh sagen zu können, ich habe eine (halbwegs) schöne Kindheit gehabt. Meine Eltern haben zwar nie so richtig Zeit für mich, aber ich konnte (wenn ichs mir nicht selbst etwas vermasselt hätte) sorgenfrei spielen etc. Ich hoffe wirklich, dass du weiterhin so stark bleibst und nie aufgibst! Ich wünsche dir alles erdenklich gute.

Ich weiß nicht ob das ein Ansporn ist oder eher unangemessen, aber vielleicht motiviert es dich ja, dass du dir beweisen kannst wenn du selbst mal Kinder hast, dass du's besser machen kannst..

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Man sollte niemals ein Kind als Beweis nutzen, niemals im Leben. Außer du willst den nächsten kaputten Menschen erschaffen.

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@ewigsuzu

Das habe ich so denk ich nicht gemeint :D Ich meinte nur, dass er es besser machen kann, indem er seinen Kindern das gibt, dass er nie hatte. Ein Ansporn im Leben. Ich selbst kann sagen, dass ich schon mit einigen ins Gespräch gekommen bin, die durch eine schlimme Kindheit keinen Lebenssinn mehr gefunden haben. Durch Kinder hatten sie aber einen gewissen "Ansporn". Man liebt ja seine Kinder so oder so. Wenn nicht dann sollte man generell keine Kinder haben.

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@shiraee

Und nochmals Kinder sind kein ersatz fürs Leben und kein Spielzeug und kein Nuitzungsding um sich zu profilieren. Menschen die Kinder bekommen um sich dadurch besser zu fühlen, sind meist absolut schlimme dumme wiederliche Menschen, die lieber eine Therapie machen sollten.

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Ich bin als Kind häufiger geschlagen worden von beiden Elternteilen, auch durchaus heftiger und mein Vater war grundsätzlich immer sehr schnell aggressiv. Über Erziehung haben sich meine Eltern nicht wirklich Gedanken gemacht und ich bin so gut wie überhaupt nicht gezielter gefördert worden. Bei meiner Mutter ist später auch Depression diagnistiziert worden. Ich habe z.B. nie irgendwelche Vereinsaktivitäten gehabt. Entsprechend war ich auch als Kind und Jugendlicher sozial völlig inkompetent und hatte überhaupt keine Freunde. Trotzdem habe ich es geschafft noch in recht jungem Alter da rauszukommen, habe heute viele Freunde und bin Sozialarbeiter im Leitungsbereich geworden, dass Studium hat mir auch geholfen da noch einmal meine Kindheit zu reflektieren. Darüber hinaus bin ich glücklich verheiratet und habe einen 9jährigen Sohn, der perfekt gelungen ist, super Schüler, super selbstbewusst und sozial kompetent. Soll heißen, dass sich jeder mit einer schwierigen Kindheit auch selber noch normal entwickeln kann und keineswegs was an seine Kinder weitergeben muss.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Sozialarbeiter / Einrichtungsleiter in der Jugendhilfe

Ist ja immer relativ, was für den einen schlimm ist, ist für den anderen harmlos... Ich würde daher keine Kindheit als eher unschön einstufen.

Ich hatte eine gewaltige Oma, die mich bei jedem kleinsten Fehler geschlagen hat oder mit im Haus hinterher gerannt ist. (ich war dort ungefähr 4-6 Jahre alt)

Mein Vater war auch sehr aggressiv, hat meine Mutter oft geschlagen und ihr gedroht mich umzubringen...einmal hätte er sie aus Eifersucht fast erwürgt.

Mein Opa war genauso aggressiv wie mein Vater.

Also ich wurde halt oft geschlagen, auch nur, wenn ich einmal zu laut gelacht habe. Wurde bei jeder Kleinigkeit angeschnauzt und sowas wie liebe oder Zuneigung habe ich nie erfahren... Meine Jugend bestand aus Mobbing, Ängsten und Psychotherapie

Jetzt wo ich 20 bin geht's mir bis auf die Ängste einigermaßen besser.

Ich war damals in Trance. Damals habe ich es nicht als schlimm empfunden weil ich auch von nichts eine Ahnung hatte. Ich habe auch mit Niemand zu tun gehabt. Ich lebte mein einsames Leben und spielte meist allein meine Spiele. Gut die Nachbarsjungen zerrten mich öfter mal mit um mir dann zu klar zu machen das ich ein Sonderling bin. War nun schlimm. Nein Alltag. Rückblickend war es eine vergeudete Kindheit weil ich mit 20 7 Jahre Reiferückstand hatte

Hi, das tut mir leid für dich...Nein ich habe/hatte zum Glück keine schlimme Kindheit- dafür bin ich auch dankbar, also evtl. habe ich eine etwas schwerere als andere aber ich bin so eigentlich und uneigentlich ganz glücklich...Meine Eltern sind keine Millionäre aber auch keine dass wir sehr sparsam sein müssten. ich hatte zwar eine Zeit wo ich mich nicht zur SChule getraut habe (grund unklar) kein Mobbing oder ähnliches,. und ja...

Viel Glück dir noch in Zukunft!!! :)

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