Hat jemand schonmal den Teufel gesehen?

25 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

ja, er ist ein Eichhörnchen und kann sich gut verstecken. Meist steckt er im Detail.

Manchmal verkleidet er sich auch als Einhorn -was lt. Harry Potter ein sehr edles Tier ist- und erscheint in dieser Maske dann den Kirchenbildmalern.

(in der Darstellung, auf die ich mich beziehe -Seitenaltar einer Kirche in Gundelsheim am Neckar- hätte ich ihn übrigens eher für ein Murmeltier gehalten, aber so unterschiedlich kann er eben erscheinen, Respekt!)

Selbst als Mensch kann er erscheinen- ob als ehemaliges RAF-Mitglied oder als ehemaliger Ministerpräsident eines deutschen Bundeslandes- meist nennt er sich aber nicht offen so, sondern heißt Kim Jong Il oder Trumpp oder auch einfach Meier.

Er wechselt dann auch häufig den Beruf, Hausmeister ist da sehr beliebt, und als solcher vertreibt er auch die Tauben, die ja bekanntermassen eine Erscheinungsform Gottes sind. Aber vielleicht sind die beiden ja Ein-und-Derselbe, nur eben anders verkleidet...

@Iamiam!

du tüddelst!

den teufel spürt das völkchen nie,

und wenn er es am kragen hätte!

(goethe)

dich scheint er aber ganz schön am ......

1
@nowka20

Für mich ist der Teufel nichts anderes als ein personifiziertes Symbol für unsoziales Verhalten, sowenig real wie "der Winter ist ein rechter Mann".

Das heißt nicht. dass man nicht das, was man ihm zuschreibt, ernst nehmen sollte:

  • Die Versuchungen der Macht (der theologische Hintergrund auch im Herrn der Ringe: Tolkien war ja auch Theologe -seine Schöpfungsgeschichte im Silmarillion halte ich für die schönste und hintergründigste Schöpfungsgeschichte, die mir je untergekommen ist: Melkor wollte die Schöpfungsmelodie besser können als von Illuvatar komponiert und hat damit aus Selbstüberschätzung alles durcheinandergebracht)
  • der unsoziale Egoismus als Verstoß gegen das Gebot der universellen Nächstenliebe
  • u.v.a.m.

Umgekehrt ist psychologisch eine Teufelsgefahr psychologisch eher kontraproduktiv wie alle Negativ-Vorbilder (vgl. die Diskussion um schwarze Pödagogik am Beispiel "der Struwwelpeter")

Und: die Person des Teufels und seiner Feuerhölle (was ein Wüstenbewohner sehr anschaulich finden konnte) finde ich viel besser dargestellt in der buddhistischen Metapher vom Geflochtensein aufs Rad der Gier, das sich Ausliefern an Begierden aller Art, aber ohne eine Personifizierung.

Der Teufel als Person aber wurde hochgehalten von Fürsten und Päpsten bis runter zum Dorfpfarrer, die selbst nur herrschen =Macht ausüben wollten.

Oh, ich seh jetzt erst, dass ich die Hilfreichste erhalten habe, danke (hab das vor diesem Kommentar nicht bemerkt)

0

Ich denke mal, den Teufel "musste" man ausmalen, beschreiben, um ihn als möglichst abschreckend, böse darzustellen. Sonst hätten die Gläubigen sich immer ein harmloses Bild machen können und somit Sünden begehen können, weil sie ihre Angst vor dem Teufel langsam verlieren (wenn immer Drohungen ohne Folge bleiben, verliert man die Angst - oder wenn die Folgen weit weg und evtl. gar nicht so schlimm sind).

Bei Gott war es evtl. umgekehrt: Hätte man den beschrieben, wäre die Beschreibung für einige enttäuschend gewesen und sie hätten ihn evtl. nicht als Höhere Macht anerkannt. Also durfte man Gott nicht beschreiben. 

Eine Darstellung des Teufels wird sich sowohl an Beschreibungen als auch an frühere Darstellungen angelehnt haben, so dass viele vermutlich ähnlich sind.

Ich denke nicht, dass verschiedene Menschen ohne Anhaltspunkte das gleiche Bild vom Teufel hätten. Und sehen nicht Teufel in anderen Kulturen auch anders als als in unserer? (K.A., ist nicht so mein Thema.)

Nein, habe ich nicht.

Es ist aber interessant, welche Gestalten "ihm" "angedichtet" werden. "Der Teufel ist ein Eichhörnchen". Oder Faust: er sah einen Pudel, "des Pudels Kern" war aber Mephisto.

Ist "die Schlange" "der Satan"? Ist der Satan der "Diabolos"? Wer weiß das schon, es wurde viel geschrieben, und viel gedacht, gemutmaßt und verglichen. Der "Luzifer", der Lichtträger, er hat zahllose Namen.

Man kann aber sagen: "er" hat die menschliche Fantasie angeregt. Er ist Anlass zahlloser Geschichten. Stephen King schreibt schlicht und eindrucksvoll über "Es".

In Schweden heißt er (neben "djävulen") auch "hin onde" (mit einem uralten Demonstrativpronomen "hin") oder einfach "fan" (ein beliebtes Schimpfwort). "fandens ridehäst" (des Teufels Reitpferd) ist eine Libelle (die eigentlich "trollslända" heißt).

Irgendwo in der Bibel steht (falls ich mich recht erinnere): "meine Namen sind Legion". (dazu fällt mir die Schluss-Szene aus der Faust-Vertonung von Hector Berlioz ein)

@Olli!

Es ist aber interessant, welche Gestalten "ihm" "angedichtet" werden. "Der Teufel ist ein Eichhörnchen". Oder Faust: er sah einen Pudel, "des Pudels Kern" war aber Mephisto.

mephisto war aber der teufel, des pudels kern

0

Wenn man an Gott glaubt, müsste man dann nicht auch an den Teufel, übernatürliche Kräfte, Dämonen oder Flüche glauben?

Wenn man an solche Dinge wie an den Teufel, übernatürliche Kräfte, Dämonen, außerirdische oder Flüche nicht glaubt, dann müsste man doch auch erst gar nicht an Gott glauben?

...zur Frage

Was kann ich tun, um Gott zu gefallen?

Aufhören zu onanieren und pervers zu sein schaffe ich nicht. Höchstens zwei Wochen, aber dann kommt sowieso alles wie beim Alten. Also wieso es überhaupt versuchen?

Ich töte niemanden.

Ich breche keine Ehe, weil ich solo bin.

Lügen tue ich, weil die Menschen es nicht schaffen, mich zu verstehen.

Ich tue niemandem Schlechtes, ich bin für Weltfrieden.

Und ich bin pervers, habe zwar nie echten Sex. Aber meine Vorstellungen sind sehr sehr pervers.

Diese Dinge kann ich nicht ändern. Ich kann es einige Tage versuchen, aber dann kommt alles wieder zurück. Ich möchte Gott, unseren Herren, aber trotzdem gefallen.

Reicht es aus, dass ich niemanden bewusst weh tue, und dass ich an ihn glaube?

Denn sogar an ihn glauben fällt mir schwer, weil er sich mir nicht zeigt.

...zur Frage

An Gott glauben...Aber nicht an die Bibel, geht das?

Also eig bin ich christlich, aber ich glaube nicht an die Bibel, ich kann einfach nicht an sie glauben. Ich glaube nur an Gott, kann ich mich dann trotzdem noch als christlich bezeichnen?

...zur Frage

Glauben Juden und Christen an den gleichen Gott?

...zur Frage

Warum glauben die wenigsten die an Gott glauben auch an den Teufel/Satan,obwohl in der Bibel oft von dem die Rede ist?

...zur Frage

Gibt es eine Bezeichnung für Leute, die keine Religion haben, aber trotzdem daran glauben, dass es einen Gott gibt?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?