Guten Morgen Allen - würdet ihr euer Leben ändern, wenn ihr all euer CO2 im Keller lagern müsstet?

18 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Guten Morgen,

ich finde schon, dass ich versuche, möglichst umweltfreundlich zu leben, auch wenn es immer Luft nach oben gibt.

Müsste ich das tun, würde ich sicherlich etwas an meinem Lebensstil ändern, noch umweltfreundlicher leben. Um das CO2 sinnvoll zu nutzen, würde ich viele Pflanzen in den Keller geben, die lieben dieses Gas.

Aber ich denke, andere sind noch größere Umweltverpester und sollten zuerst etwas an ihrem Lebensstil ändern.

Ich wünsche euch einen schönen Montag.

Tja, so richtig das auch ist, da Jeder so denkt, zuerst der/die Andere, wird sich da dauerhaft nicht Viel ändern. Allerdings m u s s! sich dauerhaft etwas ändern, die Einsicht dahingehend scheint ja zum Glück zu wachsen, laaangsam, sehr laangsam, aber immerhin.

Dir einen schönen Tag, LG.

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Guten Morgen auch von mir in die Runde. :-)

Irgendwas müsste definitiv geändert werden, ich denke, beim Autofahren fängt es an. Es gibt allerdings so viele Dinge, bei denen es schwieriger wird, darauf zu verzichten. (Wie zum Beispiel eine schlechte Anbindung an den ÖPNV.)

Aber eine sehr interessante Frage, bin mal auf die anderen Antworten gespannt! :-)

Euch schonmal einen schönen Tag! :-)

Liebe Grüße,

Kelvin

Meiner Meinung nach ginge es, wenn man den ÖPNV entsprechend fördern würde und natürlich dann die Busse mit Brennstoffzellen-, oder Elektro-Antrieb und die Bahn voll elektrifiziert, LG.

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@PicaPica

Hey,

Ja, bei und im Norden ist der HVV schon gut dabei, die Busse fahren teils schon mit Hybrid oder bereits voll elektrisch. Leider ist es bei mir so, dass die Haltestelle wirklich schlecht bedient wird und eine Autofahrt unumgänglich ist, um in die Stadt zu kommen.

Ein E-Auto wäre da wirklich eine bessere Lösung, nur gibt es auch hier zu wenig Ladestationen, ich hoffe, das ändert sich noch.

Danke für Deinen Kommentar! :-)

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@Kelvin

Sehr gern geschehen und ja, da liegt noch Einiges im Argen, LG.

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Moin,

Ich würde vermutlich als erstes ein wenig meine Ernährung umstellen und etwas weniger Fleisch essen als bisher.

Schon heftig wieviele Treibhausgase u.a. CO2 durch (Massen-)Tierhaltung produziert werden…

Viele Grüße

MrDog

Ich würde etwas ändern, wenn ich könnte.

Meine einzigen wirklichen CO² Sünden, sind meine Fahrten zur Arbeit und die zur Tafel, aber die sind leider notwendig. Ich fahre einen Kleinwagen der 5 Liter verbraucht. Autos die weniger verbrauchen sind für mich derzeit noch zu teuer als Gebrauchtwagen. Ich wohne auf dem Land und bin körperlich nicht so fit wie ich es gerne wäre und auch nicht mehr so jung, denn dann würde ich die knapp 30 km (eine Strecke) auch mit dem Fahrrad fahren.

Ich schaffe mir keine neuen Sachen an- tut nicht Not- gebraucht gehts nämlich auch.

Und bevor ich mir etwas Neues anschaffe schaue ich mir die grauen Energiekosten an, die die Herstellung verursacht hatten. Und lege den Wunsch drei Monate auf Eis und schaue dann, ob er noch besteht.

Aus dem Grund habe ich z.B. keinen energiesparenderen Herd, denn die Herstellungsemissionen überschritten bei weitem eine eventuelle Energieeinsparung auf meiner Stromrechnung. Den Rohstoffverbrauch mal ganz aussen vor gelassen.

Die Heizungsanlage müsste DRINGEND saniert werden! Aber das liegt nicht in meiner Hand. Aber einen Teil der Wärme mach ich mit dem Ofen, den ich mit Totholz aus dem zum Grundstück gehörigen Stück Wald füttere.

Und ich habe in den letzten Jahren an die 50 Bäume gepflanzt, deren Erwachsenenleben aber selber nicht mehr miterleben werde. Was die meisten nämlich gerne vergessen: Ein Baum ist in ein paar Minuten umgemacht, braucht aber 50 Jahre um eine nennenswerte Größe zu erlangen!

Ich würde das CO² in Flaschen dafür hernehmen unser gutes Brunnenwasser zu sprudeln und dann verkaufen ;-)) Reich würde ich damit nicht werden können, aber es wäre ein schönes Zubrot!

Welch gute Einstellung und Haltung liebe Freundin, allerdings sieh dir das Totholz vor dem Fällen gut an, ob Spechthöhlen drin sind. Sorry da kann ich nicht anders. ;)

Das ist ein neuer und nicht von der Hand zu weisender Aspekt, die Dinge nach diesen Kriterien anzuschaffen. Heutzutage müssen sogar Holzöfen einen Mindeststandard erfüllen sonst dürfen sie nicht mehr betrieben werden.

Ich hoffe ja, dass es irgendwann möglich sein wird, mit einer Brennstoffzelle ein Haus heizen zu können. Die Schornsteinfegerzunft zittert schon vor dieser Aussicht, O-Ton des hiesigen Schlotfegers.

Dir einen guten! Tag heute, GLG. + ... :D

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Guten Morgen,

davon abgesehen, dass es einen so großen Keller kaum geben dürfte - wir halten unser Leben bewusst auf einem ohnehin recht einfachen Standard. Der Bedarf, noch irgendwo einzusparen, wäre sehr gering und eigentlich auch nicht großartig maßgebend. Und ganz ehrlich, im Ländlichen Raum hat man andere Eckpfeiler als in der Stadt, wo man dank der dortigen Infrastruktur vllt. eher "grün" leben kann.

Es stimmt aber, dass der Mensch vieles in der Hand hat - im übertragenen Sinne passt Udo Jürgens' Hinweis "Der Mann ist das Problem".

https://www.youtube.com/watch?v=9-hl6xPv9-s

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Cooler Song. Dann höre dir mal von Udo das Lied an: Die Krone der Schöpfung. Ist ähnlich und immer noch aktuell.

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@Lexa1

Kenne ich, "5 vor 12" und "Eis zu Feuer" sind ähnlich. Udo höre ich gern - bin eigentlich nicht so der große Schlagerfan, aber Udo Jürgens war nie ein Schlagerfuzzi, der war mehr. Hanne Haller und Herman van Veen finde ich auch gut, Karel Gott hatte oft ebenfalls schöne Sachen und Roger Whittaker hatte auch eine gute Phase so Mitte der 80er.

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Wenn man überall Fernwärme einführen würde, vielleicht wäre dann auch schon Viel gewonnen, auch auf dem Land, wo sie, abgesehen vom Heizen, doch oft noch grüner leben (können) als die in der Stadt, oder?

Ich glaube nicht, dass du mit diesem Lebensstil unglücklich bist. Einen schönen Tag dir und der Deinen, LG. :)

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