Gottesverlust -Chancen und Risiken- welche Konsequent gäbe es?

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11 Antworten

Ja, Gott ist meiner Generation verloren gegangen, z.B. im Theologiestudium Welche Konsequenzen das hat, hat Sartre sehr gut beschrieben in seinem Essay Ist der Existentialismus ein Humanismus. 

Aber der Gott, der da verloren gegangen ist, ist der Gott Klein Ernas und Klein Fritzchens, der Persönliche Gott, der gebieterische Gott, der den Menschen Regeln vorschreibt, der rachsüchtige Gott, der Himmel und Hölle bereit hält, je nachdem, ob Menschen diese Regeln einhalten.

Diesen Gott gibt es nicht. Es hat ihn niemals woanders gegeben, als in den Köpfen der Menschen, und da ist er verloren gegangen. Gott sei Dank!

Wenn es diesen Gott nicht gibt, ist der Mensch frei, nicht nur das, er ist zur Freiheit verurteilt, und er ist voll und ganz verantwortlich. Das ist keinesqwegs leicht zu ertragen.

Menschen planen sich selbst. Sie schaffen sich ein Ich-Ideal und ein Über-Ich, das ihre eigene Existenz mit dem Ich-Ideal vergleicht. Notwendigerweise stellen sie fest, dass es weit hinter diesem her hinkt. Das betrachten sie dann als ihren persönlichen Fehler. Menschen fühlen sich daher minderwertig, da hatte Adler Recht. Sie versuchen das Minderwertigkeitsgefühl zu kompensieren und kommen dabei manchmal zu großen Leistungen. 

Noch öfter aber kommen sie dazu, etwas Gehetztes, Getriebenes anzunehmen. Es fehlt ihnen eine Instanz, die ihr überstrenges Über-Ich in seine Grenzen verweist. Es braucht eine Instanz, die dem Menschen sagt: Deine Sünden sind Dir vergeben. Du bist gerechtfertigt allein durch die Gnade. 

Vielleicht kann ein Mensch diese Instanz selbst in seinem Gehirn errichten. Auch das Ich, das Über-Ich und das Ich-Ideal sind ja sekundäre Bildungen. Wo er das nicht konnte, übernahm im Christentum Gott diese Funktion.

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Grüß Dich Chilli3107!

Es kommt sehr darauf an, was man unter Gott versteht, das ist außerordentlich wichtig, weil damit das eigene Selbstbild bzw. das Bild der von der Welt zusammenhängt. Das mag keiner so recht glauben, aber es ist so!

Hier ist etwas, was ich Dir empfehle, aufmerksam durchzulesen, damit Du zu einer eigenen Meinung kommen kannst:

Erich Fromm

https://db.tt/XHz8zjor

Helmut Hille (Philosoph)

http://www.helmut-hille.de/page29.html

Herzlichen Gruß

Rüdiger

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Ich finde nicht dass es bei Gott oder Gottesverlust um Vor- und Nachteile geht oder es überhaupt welche gibt.

Viele die an ihren Gott glauben, denken sie müssen es tun, denn wenn sie es nicht tun, bekommen sie ihr "versprochenes Geschenk" nicht welches ihnen ihre Religion voraussagt.

Für mich hat der Glaube an Gott nichts mit Religion zu tun UND für mich gibt es auch keine Beweise für oder gegen Gott. Also sag ich, abwarten und Bier trinken, wir werden es sehen was der Wahrheit entspricht wenn es so weit ist.

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Der Begriff "Gottesverlust" ist ja schon einmal vollkommen falsch. Er erweckt den Eindruck, daß jemand, der nicht mehr gläubig ist, etwas verloren hättte. Dem ist natürlich nicht so.

Es gibt keine Nachteile, wenn man aufhört, an göttliches Wesen zu glauben. Wirklich keine. Man muss überhaupt nichts verlieren. Es gibt auch keinerlei Konsequenzen. Es sei denn natürlich, man lebt in einem Land, in dem dies unter Strafe steht. Oder man lebt mit Menschen zusammen, die dies nicht akzeptieren können.

Die Vorteile liegen auf der Hand. Da hätten wir unter anderem:

- Die Betrachtung der Welt ohne Scheuklappen

- Die Freiheit der persönlichen Entfaltung

- Die Möglichkeit, ein moralisches hochwertiges Leben führen zu können

Und, wie ein großer Denker einst sinngemäß sagte: Es gibt keine gute Tat, welche sich nur mithilfe von Religion bewerkstelligen ließe. Aber es gibt viele schlechte Taten, zu denen die Religiosität zwingend notwendig ist.

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Kommentar von Fantho
15.03.2016, 21:11

Von mir gab es jetzt ein Thumb-Down:

der nicht mehr gläubig ist, etwas verloren hättte. Dem ist natürlich nicht so.

Doch! Den Bezug zu Gott hat jener dann verloren...

Es gibt keine Nachteile, wenn man aufhört, an göttliches Wesen zu glauben

Doch! Der verlorene Bezug zu Gott ist der Nachteil, denn man wird sich nicht mit Gott vereinen und verschmelzen können, sprich nicht nach Hause kommen...

Es gibt auch keinerlei Konsequenzen.

Doch! Man wird entweder immer wieder geboren werden müssen, oder im Jenseits ständig wandeln müssen, oder ganz schlimm bei Satan landen, um dann als von dessen Dämonen ausgelutschter Zombie dahinsiechen zu müssen...

Die Betrachtung der Welt ohne Scheuklappen

Das kann man auch als Gottglaubender, es liegt nur an der Reife und Erkenntnis desjenigen...Im Gegenteil, an die mechanistische Welt glaubende Menschen besitzen Scheuklappen, weil sie nicht ausserhalb dieser Welt sehen wollen / können...

Die Freiheit der persönlichen Entfaltung

Auch dies gelingt einem Gottglaubenden...Im Gegenteil, als spirituell-geistiger Mensch entfaltet man sich auf der persönlichen Ebene mehr und entwickelt man sich weiter, als wenn man sich nur auf das Materielle und das Über-Leben konzentriert...

Die Möglichkeit, ein moralisches hochwertiges Leben führen zu können

Diese Option will mir gar nicht einleuchten, aber ich vermute, Du, beziehst Dich auf die Untaten christlicher und nun auch islamischer Religionsanhänger. Doch da kann ich Dir auch die 'andere Seite' vor Augen führen: Atheisten wie Hitler, Stalin, Mao haben mehr Menschen über Jordan geschickt, als die gesamte (religiöse) Menschheit zusammen...Moralische Einstellung hat etwas mit der geistigen Reife zu tun, und hierbei kommen auf 'beide Seiten' weiße und schwarze Schafe vor...

Kurzum: Sehr polemisch, Deine Sichtweise...Aus diesem Grund mein Thumb-Down...

Gruß Fantho

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Interessant, dass 'Was' und nicht 'Wer' ist Gott gefragt wurde..

Gott ist ein energetisches Wesen mit Bewusstsein und Bewusstheit. Dessen Energie ist stets in uns, da wir als Seele ein Teil von Gott sind, weil wir als Seele von Gott abstammen...

Gottesverlust im Sinne von man hat Gott verloren ist so nicht korrekt. Die Bindung zu Gott ist auf der energetischen Ebene immer gegeben. So gesehen kann man Gott nicht verlieren. Was bei einem Nichtglaube an Gott verloren geht, ist die Wahrnehmung dieser energetischen Verbindung...

Dadurch leitet sich dann die Konsequenz ab, dass eine Seele keine Vereinigung mit Gott eingehen wird können, da keine Bindung aufgrund der fehlenden Wahrnehmung seitens der Seele vorhanden ist. Sie wird dann immer wiedergeboren werden müssen, oder im Jenseits stets wandeln müssen, oder gar, wenn es ganz schlimm um die Seele bestellt ist, bei Satan landen, um dann als von dessen Dämonen ausgelutschtes Wesen dahin zu siechen / vegetieren...

Die Vorteile ergeben sich aus dem Umkehrschluss der Nachteile...

Gruß Fantho

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Kommentar von realsausi2
16.03.2016, 09:42

bei Satan landen, um dann als von dessen Dämonen ausgelutschtes Wesen dahin zu siechen / vegetieren...

damit zeigt sich doch, welch kindliches im Sinne von einfaches
'Weltverständnis' und 'Weltbild' Du doch besessen haben musstest undscheinbar immer noch besitzt..

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gottesverlust = freies denken, freies leben, eigene vollständige entscheidungen in allen bereichen, freie liebe usw...........alles wäre dann möglich und deshalb wäre das überhaupt kein verlust.............

ausser für die menschen, die ihr leben lieber in die hände eines überwesens geben, die eine belohnung für ihr armseliges und unfreies leben haben wollen, die alle entscheidungen nach ihrem glauben und dem zu gefallenen gott ausrichten und die dann jegliche konsequenzen aus ihren entscheidungen mit einem gott und dessen gebote ins spiel bringen = zu feige zum eigenständigen leben sind.............:)

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Kommentar von Fantho
15.03.2016, 21:28

gottesverlust = freies denken, freies leben, eigene vollständige entscheidungen in allen bereichen, freie liebe usw..

Und wie immer hast Du (noch) nicht verstanden, dass Gott und Religion zu trennen sind...

die eine belohnung für ihr armseliges und unfreies leben haben wollen

Meinst Du nicht, dass solch eine Denkweise eher das Prädikat 'armselig' erhalten sollte? Ich besitze kein armseliges und unfreies Leben, und ich kenne viele Gottglaubende, die ebenso kein armseliges und unfreies Leben führen. Wovor fürchtest Du Dich, dass Du solcher Polemik greifen muss?

und die dann jegliche konsequenzen aus ihren entscheidungen mit einem gott und dessen gebote ins spiel bringen = zu feige zum eigenständigen leben sind.

Du machst es ja nicht anders: Du hältst Dich halt an die Grundgesetze. So eigenständig ist Dein Leben nun auch nicht, denn Du lebst ja in der Weise, dass Du keine Konsquenzen seitens des staatlichen Gesetzgebers befürchten musst. Und was bitte ist an den göttlichen Regeln wie zB

  • Du sollst nicht morden
  • Du sollst nicht ehebrechen
  • Du sollst nicht stehlen
  • Nächstenliebe
  • Feindesliebe
  • Du sollst nicht falsches Zeugnis ablegen
  • Du sollst nicht lügen
  • und vieles mehr

verkehrt?

Deine zwischen den Zeilen zu lesende Abscheu gegen jede Form von Religion / Gott bringt Dich stets in die Nähe einer Polemik

und somit auch zu einem nicht ernsthaften Diskussionspartner...

Gruß Fantho

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Götter sind hier nicht der bedeutsame Faktor. Ob es sie gibt oder nicht, hat für die Welt keine besondere Bedeutung.

Entscheidender ist die Existenz von Gottesglauben und seine Manifestationen in Religion.

Als ehemaliger Christ war für die Überwindung des Glaubens für mich eine Befreiung, die einen wirklichen Zugang zur Welt erst möglich gemacht hat.

Mein Leben ohne Glaube ist ein besseres als es vorher war. Das ist völlig unabhängig von der Existenz von Göttern zu betrachten.

Glaube und Religion trennst Menschen eher als sie zu verbinden. Glaube ist somit eine entsolidarisierende Kraft, die Konflikte eher eskaliert als löst. Eine Welt ohne Glaube wäre keine perfekte, aber eine bessere.

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Kommentar von Fantho
15.03.2016, 21:45

Eine Welt ohne Glaube wäre keine perfekte, aber eine bessere.

Du hast wahrlich Gott überhaupt nicht verstanden! Und warum? Weil Du stets Gott mit den Religionen in Verbindung bringst. Und damit zeigt sich doch, welch kindliches im Sinne von einfaches 'Gottesverständnis' und 'Gottesbild' Du doch besessen haben musstest und scheinbar immer noch besitzt..

Klar, die Religionen trennen die Menschen, aber es sind die Fundis der jeweiligen Religionen, und nicht der Glaube per se,

oder gar Gott!

Eine Welt mit einem wahren Verständnis über und von Gott ist dann eine perfekte Welt, denn damit würden Menschen verstehen, was Gott ist: Allliebe und Allgüte, sprich sie würden Achtsamkeit - Toleranz - Respekt lernen und (aus)leben. Mit diesen Attributen können dann sogar Tausende an Religionen friedvoll nebeneinander existieren...

Aber, und das ist das Vertrackte am Ganzen: Die Menschen müssten sich erst einmal von den Religionen lösen, um Gott dann verstehen zu lernen...

Du hast Dich zwar von einer Relgion gelöst, aber da Du Gott nur mit einer Religion in Verbindung brachtest und bringst, hast Du Dich nicht mehr bemüht, Gott auf eine andere Weise zu finden...

Gruß Fantho

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Wer immer alles erklären, verteidigen, analysieren und bewerten will (von können ganz zu schweigen), wird vermutlich keine gute Einstellung vor Gott finden, die ihm die Gnade und Gerechtigkeit, von der die Bibel spricht, tatsächlich wichtig und sichtbar macht. Die Aussage, daß alle Welt vor Gott schuldig ist, scheint nicht wenigen Zeitgenossen total an der eigenen Realität vorbei zu gehen. Vielleicht ist das auch bei einigen Gläubigen so? Jedenfalls meinen solche mitunter, die sich gar nicht so schuldig fühlen, oder jemanden kennen der das nicht sein kann, daß die christliche Botschaft ansich, sowie deren Vertreter und Sympathisanten, es sind und waren, die am Zustand der Welt und an den Ungerechtigkeiten und den ganzen vergangenen und aktuellen Kriegen schuld seien.

Sie meinen im Grunde, daß man ohne Gott besser dran sei als mit. Letztlich wäre die Schuldfrage nicht beim Menschen, sondern bei Gott zu suchen, der das alles zugelassen hat. Gerade solchen selbstgerechten Menschen gilt, daß ihnen (laut Römer 3) der Mund gestopft gehört, weil sie ganz falsche Gedanken haben und gar nicht begreifen wie dumm es ist Gott auf die Anklagebank zerren zu wollen. Das ist eine teufliche Methode um von sich selbst abzulenken und Ursache mit Wirkung zu verwechseln. Wäre Gott nicht existent, gäbe es tatsächlich keine Sünde und Ungerechtigkeit, die gesühnt und beglichen werden müsste. Dann wäre man sich selbst in allem der Nächste und man könnte jede Autorität ignorieren, weil alles und jeder abgrundtief und sichtbar böse wäre. Wo alles böse ist, gibt es  nichts Böses mehr!

Aber Gott lebt! Und man kann dem Allmächtigen ja nicht vorwerfen ein heiliger Gott zu sein! Gottes gnadenvolle und geduldige Hand schwebt (noch) über diesem ganzen unreinen Planeten. In Matthäus 5,45 steht: ''Denn er lässt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und lässt regnen über Gerechte und Ungerechte''. Wäre das nicht so, wäre die Menschheit längst schon über alle Maßen  dämonisiert, abgrundtief böse, absolut hoffnungslos und in jeder Weise vor Gott entstellt und nicht mehr zu retten! Darum sagt man auch, daß noch Gnadenzeit ist, auch wenn es schon schlimm genug auf der Welt zugeht. Aber es wäre ungleich und kaum vorstellbar übler, wenn Gott seine Hand abziehen würde.

Und wenn es dann Menschen gibt, die Gott anklagen wegen der selbstverursachten Sünden und Ungerechtigkeiten, fällt einem ja fast nichts mehr ein wegen so viel unverschämter Anmaßung und Ignoranz. Der Mensch ist nicht autonom oder unverantwortlich - weil es Gott gibt. Und daß es IHN gibt, ist nicht das Unheil was manche damit verbinden, sondern letztlich ein gewaltiger Segen und reine Gnade. Eine Welt ohne Gott und ohne Gnade wäre tatsächlich eine evolutionäre Hölle! Das wünscht man keinem und Gott wünscht uns das am allerwenigsten. Darum gibt es das rettende Evangelium Jesu Christi! Wer es glaubt ist selig! :-)

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Kommentar von vonGizycki
15.03.2016, 13:03

Ich bedanke mich herzlich für die Gnade. :-( :-(

Damit hätte ich nichts zu sagen und könnte mich auch nicht motiviert ändern, denn ich weiß ja nicht, ob mir die Gnade huldvoll erteilt wird. Nicht umsonst gibt es den Spruch: Gottes Wege sind unergründlich und Dein Wille geschehe. Alles reines Gottesermessen. Das ist auch ein Grund, warum ich kein Christ bin!

Nein Danke, ich möchte  mich ändern können und die Früchte meiner Mühen aus mir selbst heraus genießen und nicht auf die Gnade anderer oder auf die eines Gottes angewiesen sein.

Der christliche Gott ist sowieso sehr gnadenlos, das ist in der Bibel nachzulesen.

Ich sag nochmal: NEIN DANKE - für andere mag das ruhig etwas sein, für mich jedenfalls nicht!

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Chilli, deine Frage paßt so richtig in unsere gottlose Zeit, in der man alles Religiöse anzweifelt, alles in frage stellt. Uns geht es so gut, dass viele gar nicht mehr die Notwendigkeit eines Gottes sehen.

Nur - du brauchst dir nur dich selbst, alle Nutz- oder Zierpflanzen, die Tierwelt anzuschauen und du kommst aus dem Staunen nicht mehr heraus. Die  Zelle deiner Mutter  und der Samen deines Vaters hat etwas so Komplexes wie dich hervorgebracht. Das kann die Evolutionstheorie nicht erklären, sie kann nicht erklären, wie Leben entstanden ist. Als du 4 Wochen im Bauch deiner Mutter warst,  fing dein kleines Herz an zu schlagen; wer hat es angeschubst?

Warum ist die ganze Welt von Tierarten derart abhängig, dass es in jedem Jahr wieder neue Früchte gibt. Ein Apfelbaum kann noch so reichhaltig blühen, wenn es keine Bienen gibt, gibt es keine Äpfel. Wer hat sich das ausgedacht?

Oder, wer hat sich die physikalischen Gesetze ausgedacht? Ich möchte nicht wissen, wie es hier auf der Erde aussähe ohne diese! Die Arbeit der Astronauten könntest du knicken, wenn sie sich nicht auf diese Gesetze verlassen könnten. Oder nur mal eben in ein Flugzeug steigen wäre unmöglich.

Warum wachsen Pflanzen in einer so großen Vielfalt? Tiere und Menschen ernähren sich von Ihnen.

Und da fragst du, wie es ohne Gott ginge? In den Köpfen vieler Menschen geht es, aber sie kommen nicht ohne ihn aus, denn sie leben mit und von seinen Werken.

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Kommentar von vonGizycki
15.03.2016, 12:55

Gott als Person gedacht ist auch keine befriedigende Antwort sondern eher kontraproduktiv.

Ich habe hier einen Vortrag, vielleicht interessiert er Dich?

https://db.tt/4Pef5Nwt

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Kommentar von Imago8
15.03.2016, 13:25

Interessante Gedanken. Dazu muss ich sagen: ich bin nicht religiös bzw. Theist. Trotzdem sind alle die Dinge, die du bescheibst, genauso wundervoll und faszinierend für mich.

Ich staune genauso wie du über das alles, auch wenn ich nicht an einen Schöpfer glaube.

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Kommentar von Baoshan
15.03.2016, 21:02

Stine, du beschreibst ja im Prinzip, warum Religion entstanden ist. Das für einen nicht erklärbare erklärbar zu machen.

Die Fragen die du stellst wären super, wenn du diese vor 2000, vielleicht auch noch vor 1000 Jahre gestellt hättest.

Ich fürchte dir sagen du müssen, dass du zu all deinen Fragen wissenschaftliche, plausible, Antworten erhältst, die allesamt ohne einen Gott auskommen.

Google mal danach, und du wirst erstaunt sein.

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Kommentar von realsausi2
16.03.2016, 09:29

Die  Zelle deiner Mutter  und der Samen deines Vaters hat etwas so Komplexes wie dich hervorgebracht. Das kann die Evolutionstheorie nicht erklären

Wenn man den Kopf im Pöter hat, sicherlich nicht.

Für die, die Willens sind, zu lernen aber sehr wohl. Hier gibt es kaum weiße Flecken auf der Karte.

fing dein kleines Herz an zu schlagen; wer hat es angeschubst?

In den Bergen ist gerade eine Lawine abgegangen. Wer hat sie angeschubst?

Du hast die Evolution nicht mal ansatzweise verstanden.

Allen weiteren Nebelkerzen, die Du dann raushaust, möchte ich nur eine Frage entgegenstellen:

Wer hat Gott geschaffen?

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da gibt es keine konsequenzenh

Mk 3,28-29
28 Wahrlich, ich sage euch: Alle Sünden werden den Menschenkindern vergeben, auch die Lästerungen, wieviel sie auch lästern mögen;
29 wer aber den heiligen Geist lästert, der hat keine Vergebung in Ewigkeit, sondern ist ewiger Sünde schuldig.

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Gottesverlust und warum Menschen dennoch immer wieder nach Gott suchen:

- weil die Menschen sich nach mehr sehnen als was es im Leben gibt.

- weil es gute Menschen gibt, die sich selbstlos für andere einsetzen.

- weil es liebevolle und weise Menschen gibt, die ihren Glauben überzeugt leben.

- weil eine so unvollkommene Institution wie die Kirche trotz allem Widerstand weiterhin existiert.

- weil die Schöpfung unendlich vielfältig und schön ist.

- weil das Gesetz der Enthropie gilt, wodurch alles zu Unordnung und
gleichmäßiger Verflachung tendiert;  und doch entwickelt sich
aus etwas Niedrigem (Materie) etwas Höheres (Mensch).

- weil sonst das leidvolle und anstrengende Leben und der Tod nicht auszuhalten wären.

- weil wir das Paradies und den Frieden auf der Erde nicht
schaffen können, obwohl wir das doch alle wollen (das muss also von
einem weiseren Willen, den wir nicht verstehen, anders gewollt sein)

- weil das, was Gott von sich offenbart, so unglaublich ist, dass es sich kein Mensch ausdenken könnte

- weil Menschen Gott so sehr bekämpfen (man kämpft ja nicht gegen Nichts)

- weil Gott sich finden lässt, wenn wir Gott suchen.

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