Welche Vorteile und Nachteile haben Religionen?

10 Antworten

Woraus schließt Du, dass "Ungläubige" keinen Halt haben und keine Liebe in einer Gemeinschaft?

Ich fühle mich sehr wohl im Kreis meiner Freunde oder in der Familie, ich liebe und werde geliebt, und ich bin Atheist.

Diejenigen in meinem Umfeld, die religiös sind, haben ihre eigenen Religionen, weil ihnen die dieser Welt zu anstrengend sind. Sie glauben an "etwas", wollen sich aber nicht einschränken durch ungezählte, manchmal recht sonderbare Vorschriften.

"[...] aber darf sich nicht beklagen,wenn sie nicht gesucht haben! [...]"

Sie? Wer? Und was haben "sie" gesucht?

Sie = die Menschen, die tun, was sie wollen

Wer:  die Menschen, die Gott leugnen

Was sie nicht gesucht haben = Gott und seine Wahrheit


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Der Satz ergibt keinen Sinn: "... jeder ... darf sich nicht beklagen, wenn sie nicht gesucht haben!"

Im Übrigen hinkt diese Argumentation. Wer sagt, dass Menschen, die nicht an Götter glauben, diese nicht suchten? Sie gelangten jedoch auf ihrer Suche zu der Erkenntnis, dass es keine Götter gibt.

Man kann nicht etwas leugnen, das nicht allgemein anerkannt ist. Ein zweifelsfreier Gottesbeweis steht noch immer aus.

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@MatthiasHerz

Matthias, was DaddyGallard damit meinte ist das es einfach viele Atheisen gibt die Sachen sagen wie "Wenn es deinen Gott gibt warum ist mir dies oder jenes passiert"

Die sind halt selber schuld wenn sie Gott und die Warheit nicht gesucht haben. 

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"[...] Gott und die Wahrheit [...]"
Wessen Gott und welche Wahrheit?

Jede Religion hat ihre eigenen Götter und eigene Wahrheiten und jede Weltreligion behauptet von sich, die einzig wahre zu sein. So war es immer schon und wird sich erst ändern, wenn alle Gläubigen und ihre Anführer tatsächlich die Toleranz  und Liebe leben, die in ihren Religionen angeblich so tief verankert ist.

Und genau darum geht es uns Atheisten.

Die meisten von uns sind christlich erzogen, wurden gefirmt bzw. konfirmiert, waren in christlichen Vereinigungen, wie beispielsweise dem CVJM, und die stete Suche ergab, dass Götter nur in den Köpfen der Gläubigen stattfinden und sonst nicht.

Ich kann mich nur gegen etwas entscheiden, das ich auch kenne respektive kennen lernte.

Wir sind nicht "selbst schuld", wir sind frei.

Die mir bekannten gläubigen Christen versuchen nach wie vor, uns Atheisten zu missionieren oder zu bekehren und akzeptieren unsere Entscheidung nicht, uns befreit zu haben von allen Göttern.

Das ist ein Armutszeugnis dieser Religion, die angeblich so viel Liebe verbreitet. Indem man Andere regelrecht nötigt?

Freunde und bekannte, die sich ihre eigenen Religionen schufen, sind tolerant, bleiben sachlich und aufgeschlossen. Sie sind so, wie ich das von Christen erwartete, gemäß deren vorgegebener Weltanschauung.

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Religionen wurden von Leuten erfunden, um andere nach deren Willen zu kontrollieren. Da ist es egal ob Christentum, Islam etc.. Manche Menschen finden in der Illusion hingehend die Antworten, die sie hören wollen, damit es ihnen besser geht. Ich finde es ok, dass Jemand eine Religion hat, solange er mich damit in Ruhe lässt und seinen Glauben niemanden aufzwingt oder als Rechtfertigung für Gewalt missbraucht, was ja beim Islam schwer in Mode ist. Das ist die einzige Religion, welche ich ablehne, diese ist in allen Belangen negativ.

Was meinst du damit? --> "Manche Menschen finden in der Illusion hingehend die Antworten, die sie hören wollen, damit es ihnen besser geht."

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ein Beispiel: Mann verliert seine Frau, weil sie gestorben ist. Er ist gläubig und geht in die Kirche. Dort wird ihm erzählt, dass sie jetzt an einem besseren Ort (Himmel) beim lieben Gott sei. Er krallt sich an dem Glauben fest und findet darin Trost.

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Ich glaube, dass die Leute soweit denken können, und wissen, dass es keinen Himmel gibt, zu dem man kommt wenn man stirbt.... Also kann ich mir auch nicht vorstellen, dass jemand darin Trost findet.

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Nun, "Missbrauch" fällt schonmal weg, da man alles missbrauchen kann.

Aber der Nachteil, der große Nachteil ist, dass man kein freies Leben hat. Du bist eingesperrt, wenn Du dich aich dran hältst. ( Was man dann auch tun sollte). Du hast keine Freiheit zu tun, wonach Du gerade strebst. Ich habe bereits mehrere Religionen ausprobiert, bis es mir einfach zu wider war. Kein Gott für dich 'zwingen' etwas zu machen.

Zu sagen, dass 'Ungläubige' kein Gemeinschaftsgefühl haben, kann man so Pauschal nicht sagen. Ich selbst lehne Gewalt ab und fühle mich verbunden mit jedem Menschen der Erde. Im Endeffekt trinke ich auch keinen Alkohol, oder möchte Onenightstands haben... Ich mag nur eben keine Religionen, da sie mir ständig etwas vorschreibt.

die relgionen vergiften den gaube? denn schon der anspruch es gibt un-gläubige oder glaubige ist nicht göttlich?

auch zu meinen guter misonar zu sein macht andere klein und ander wieder grösser?

un-gäubige sind nur andersgläubige und dazu gehört respeckt? aber nie eine verurteilung denn nur gott darf urteilen?

wer sich anmaßt urteilen zu dürfen, könnte stellt sich selbst auf die stufe von gott stellen? das gilt auch für den papst? der auch nur mensch ist.

auch die bücher oder schriftstücke kommen nur von menschen und dann kann man auch gleich die bücher von  Hamed-Abdel-Samad lesen.

aber das darf man ja nicht? denn dann könnte man ja ein kritische stimme hören und das geht nicht?

deshalb sind relgigionen nur menschliches macht mittel? ein gaube hat nur was mit gott und einem menschen zu tun und nie mit andere menschen? denn

http://www.volksliederarchiv.de/die-gedanken-sind-frei/

Es gibt nur einen Gott, der uns unendlich liebt, obwohl er unser eigentlich nicht Bedarf, da er so erhaben ist weit von allem was wir uns vorstellen können. Eine Religion ist eigentlich nur ein menschlich kümmerliches Konstrukt, um gemeinschaftlich an ihn zu glauben, ihn zu loben und zu ehren.

Der einzelne Mensch braucht Gemeinschaft und die braucht er vor allem im Glauben. Für die Weitergabe des Glaubens ist die Religionsgemeinschaft unerlässlich. In ihr erfährt der Mensch Halt, Unterstützung und Freude.

Jedoch gerät eine solche Gemeinschaft leicht in Gefahr, daß sie um sich selbst kreist. Das sie sich selbst für wichtig erachtet und den eigentlichen Blick auf Gott verliert. Es werden eigene Regeln erstellt, die man zwar auf Gottes Gebote und seinen Willen bezieht, aber zu selten hinterfragt werden. Man sollte das von Zeit zu Zeit tun und sich nicht scheuen zu korrigieren.

Achte man selbst auch die Regeln anderer Religionen und verurteile sie nicht vorschnell.

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