Wäre für Weltfrieden besser wenn alle an Gott glauben würden - egal welche Religion?

28 Antworten

Meine Meinung:

Frieden lässt sich nicht erzwingen - und wenn man nur deshalb den äußeren Frieden wahrt, weil man Angst vor Gottes Zorn hat, dann ist es kein wahrer Frieden.

Es gibt Menschen, die nicht an einen Gott glauben und dennoch friedlich sind - gerade weil sie keinem religiösen Gebot folgen, anderen ihre Überzeugungen aufzudrücken.

Aggression ist im Menschen angelegt, es kommt nur darauf an, ob sie in postiver oder negativer Weise verwendet wird - genau so wie es positiven und negativen Stress gibt.

Frieden ist keine Frage eines Gottes, oder einer Religion, sondern beginnt bei uns selbst, unserem eigenen inneren (Un-) Frieden, einem guten Verhältnis zu sich selbst.

Ein religiös durch Gebote verordneter Frieden basiert auf Zwang und Angst vor Bestrafung - und ist daher kein wahrer Frieden.

Hallo Menuelworker,

stimmt, es gibt viele Lehren, welche den Frieden als Ziel haben. Nehmen wir mal die christliche Lehre der Bibel als Beispiel heran. Was lehrt Christus, dazu hier ein paar Auszüge was er lehrt:

Lukas 6:31 Und wie ihr wollt, daß euch die Menschen tun, so tut auch ihnen.

Markus 12:31 Das zweite ist dieses: ‚Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.‘ . . .

Hier nun das Erkennungsmerkmal echter Christen:

Johannes 13:34 Ein neues Gebot gebe ich euch, daß ihr einander liebt, so wie ich euch geliebt habe, daß auch ihr einander liebt. 35 Daran werden alle erkennen, daß ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe unter euch habt.“

Er war bereit für Sünder zu sterben!

Kommt da noch was?

Lukas 6:35 Dagegen fahrt fort, eure Feinde zu lieben und Gutes zu tun und [ohne Zins] zu leihen, ohne etwas zurückzuerhoffen; und euer Lohn wird groß sein, und ihr werdet Söhne des Höchsten sein, . . .

(Gilt auch für alle, auch für Staaten)

Lukas 6:37 Hört überdies auf zu richten, und ihr werdet bestimmt nicht gerichtet werden; und hört auf zu verurteilen, und ihr werdet bestimmt nicht verurteilt werden. Fahrt fort freizulassen, und ihr werdet freigelassen werden. 38 Übt euch im Geben, und man wird euch geben. Man wird euch ein treffliches, vollgedrücktes, gerütteltes und überfließendes Maß in euren Schoß schütten. Denn mit dem Maß, mit dem ihr meßt, wird euch wieder gemessen werden.“

Jakobus 4:1 Woher kommen Kriege bei euch, woher Streitigkeiten? Etwa nicht von den Leidenschaften, die in euren Gliedern streiten? 2 Ihr begehrt und erhaltet doch nichts. Ihr mordet und seid eifersüchtig und könnt dennoch nichts erreichen. Ihr streitet und führt Krieg. Ihr erhaltet nichts, weil ihr nicht bittet. 3 Ihr bittet und empfangt doch nichts, weil ihr in böser Absicht bittet, um es in euren Leidenschaften zu verschwenden. 

Zum Frieden zählt zwingend auch eine gefestigte glückliche Familie:

Epheser 5:28 . . .Ebenso sind die Männer verpflichtet, ihre Frauen zu lieben wie ihre eigenen Leiber. Wer seine Frau liebt, liebt sich selbst, ..

1. Timotheus 5:1 An einem älteren Mann übe nicht strenge Kritik. Im Gegenteil, rede ihm bittend zu wie einem Vater, jüngeren Männern wie Brüdern, 2 älteren Frauen wie Müttern, jüngeren Frauen wie Schwestern mit aller Keuschheit.

und so weiter und so fort: All das ist der Christenheit (hier als Beispiel herausgegriffen) bekannt und wird gelehrt (mehr oder weniger). Die Frage ist nur:

"Wer hält sich daran"?

Wie die Bibel zeigt, wird einen solchen Lebensweg niemand aus Zwang oder von "Gesetztes wegen" einschlagen. Ein Leben in diesem Sinn kann man nur freiwillig gehen und ausleben, getragen von Liebe, genauer - der Nächstenliebe.

Das ist Grundvoraussetzung!

1. Korinther 13:8 . . .Die Liebe versagt nie. . . .

An die Macht der Liebe zu glauben ist daher untrennbar damit verbunden. Immerhin lehrt die Bibel

1. Johannes 4:16 . . .Gott ist Liebe, . . .

Gemeint ist hier mit Gott der Schöpfer aller Dinge, der Allmächtige.

Der Titel Gott steht für "Machtausübender" oder "Mächtiger". Auch und gerade aus diesem Gesichtspunkt heraus ist die Liebe die stärkste Macht überhaupt.

Nur wer vertraut ihr?

Wenige richten sich danach.

Leider.

Wird das für immer so sein?

Was sagt Gottes Wort dazu?

Psalm 46:9 Kriege läßt er aufhören bis an das äußerste Ende der Erde. Den Bogen zerbricht er, und den Speer zersplittert er; Die Wagen verbrennt er im Feuer. 10 „Laßt ab und erkennt, daß ich Gott bin. Ich werde erhaben sein unter den Nationen, Ich werde erhaben sein auf der Erde.“

Klingt nicht gerade so als wenn das friedlich geschehen würde. Was passiert also?

Psalm 11:4 Seine eigenen Augen schauen, seine eigenen blitzenden Augen prüfen die Menschensöhne. 5 Jehova selbst prüft den Gerechten wie auch den Bösen, Und jeden, der Gewalttat liebt, haßt SEINE Seele gewiß.

Also kein Pauschalurteil. Wie schön. Wie weiter?

Apostelgeschichte 17:31 . . .Denn er hat einen Tag festgesetzt, an dem er die bewohnte Erde in Gerechtigkeit richten will durch einen Mann, den er [dazu] bestimmt hat, und er hat allen Menschen eine Gewähr [dafür] gegeben, indem er ihn von den Toten zur Auferstehung gebracht hat.“

Und das ist kein Märchen.

Ja, der Weltfriede wird kommen - aber leider nicht durch menschliches Vermögen. Der Mensch wurde im Bilde Gottes erschaffen, daher sollte der Mensch nie über den Menschen herrschen:

Prediger 8:9 All das habe ich gesehen, und mein Herz richtete sich auf jede Arbeit, die unter der Sonne getan worden ist [während] der Zeit, da der Mensch über den Menschen zu seinem Schaden geherrscht hat. 

Was bedeutet es nun, wenn Christen im Vater unser beten "Dein Reich komme"?

Das bedeutet, das durch Christus dieses Reich den Weltfrieden hier auf der Erde herstellen wird (... Wille auch auf Erden, oder siehe "bewohnte Erde" in Apostelgeschichte 17:31).

Was dann?

Psalm 37:10 . . .und der Böse wird nicht mehr sein; Und du wirst dich sicherlich umsehen nach seiner Stätte, und er wird nicht dasein.

Psalm 72:7 In seinen Tagen wird der Gerechte sprossen Und Fülle von Frieden, bis der Mond nicht mehr ist.

Die das erleben, haben sich freiwillig aus Liebe zu diesem Lebensweg entschieden und erzählen anderen Menschen davon, so wie Jesus es aufgetragen hat. Das sind heute in der Tat Millionen, die so handeln!

Ja, Manuelworker, Du hast Recht: Am Ende sind nur noch solche da, welche die Nächstenliebe und die Liebe zum Schöpfer im täglichen Leben unter Beweis stellen.

Führen aber tatsächlich alle Wege zu diesem Ziel?

Tipp: Google doch mal

Führen alle Wege zu Gott? jw

oder

Was ist das Reich Gottes? jw

Ich denke schon, das dies eine gute Nachricht ist!

Beste Grüße und alles Gute!

Jens

ps: Bitte zu unterscheiden "Religion" und "schriftgemäßer Anbetung"

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung

Ich bin irgendwie für den Glauben an Gott auch wenn ich nicht selbst glaube. Ich bin trotzdem der Meinung das es fast traurig ist das ein Mensch einen Grund und Belohnung braucht (oder sogar durch Gesetze eine Bestrafung bei Gegenteiliges), um gut zu sein. Ich versuch ohne das ganze Zeug gut zu sein, denn es bedeutet so viel in einer so leeren Welt.

Wenn ein Mensch nicht von sich aus ein guter freundlicher Mensch ist, sondern einen Gott braucht, der ihn dazu verdonnert, dann ist der nicht wirklich ein guter Mensch. Meine Herkunftsfamilie ist katholisch. Diejenigen, die fast fanatisch religiös sind, sind keine guten Menschen, reden schlecht über andere, sogar ihre Wohltaten hinterlassen einen unangenehmen Nachgeschmack. Meiner Meinung nach ist der Mensch gut von Natur aus, jedoch vorausgesetzt, dass er in seiner Kindheit geliebt wurde und nicht verdorben.

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Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist, dass die meisten Dinge in der Theorie funktionieren, in der Praxis dagegen nicht..

Daher: Nein, die Realität (und die gesamte menschliche Historie!) widerlegt Deine These. Religionen sind nun mal in erster Linie Machtinstrumente zur Bildung von sozialen Gruppen. Ihr wesentliches Instrument dazu ist das der Abgrenzung: Alle, die "meiner" Religion angehören, sind "die Guten", alle anderen sind "die Bösen", d.h.: Häretiker, gegen die man hetzt, die man bestenfalls ausgrenzen, typischerweise zwangsbekehren oder schlimmstenfalls ermorden soll. All das wird angetrieben mit dem Prinzip von Zuckerbrot und Peitsche: Glaubst Du, was man Dir "vordenkt", tust Du, was man Dir vorgibt, dann gibt's die Belohnung (leider erst nach dem Tod..) und jede rational betrachtet noch so falsche Tat ist gut und gottgewollt; glaubst Du und tust Du dagegen nicht so, wie die Hohepriester verlangen, dann droht die ewige Verdammnis -Es gibt etwa 2000 Religionen auf diesem Planeten und nahezu alle funktionieren nach diesen Mustern, allen anderen eigenen Bekundungen zum Trotze.

"Die Religion stützt sich vor allen und hauptsächlich auf die Angst. Ich betrachte die Religion als Krankheit, als Quelle unnennbaren Elends für die menschliche Rasse." -Bertrand Russel, 1950

Nein. Es ist von keiner Bedeutung, ob die Menschen an falsche Götter glauben. Die Bibel zeigt uns, dass ein solcher Glaube keine Kraft besitzt:

(2. Timotheus 3:5a) Nach außen hin wird es so aussehen, als hätten sie Gottesfurcht, aber die Kraft dahinter zeigt sich in ihrem Leben nicht.

Wichtig für den Weltfrieden ist einzig und allein, dass alle Menschen an den wahren Gott glauben - den Gott der Bibel. Das hört sich jetzt natürlich erst mal wie eine bloße Behauptung an, zumal viele Religionsgemeinschaften behaupten, sich bei ihren Lehren auf die Bibel zu stützen. Doch schauen wir uns die Sache mal genauer an: Obwohl sie sich auf die Bibel beziehen, segnen sie Waffen, beten im Krieg für den Sieg und tun viele Dinge, die Gott nicht gutheißt. Dies sind ebenfalls falsche Religionen.

Die eine Religion ist die wahre, die Gott so anbetet, wie er es möchte - und nicht Menschengebote aufstellt.

Daher ist eine genaue Bibelkenntnis unabdingbar, schon, damit man dir kein X für ein U vormachen kann.

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