Gleicher Geburtstag, gleicher Ort....ähnlicher Charakter? Gibt es hier Studien?

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Hallo LG2014,

natürlich gibt es solche Studien. Hier eine relativ bekannte - nur: Sie belegt leider das genaue Gegenteil, nämlich dass es keine Ähnlichkeiten in den Charakterzügen oder einer anderen Eigenschaft gibt:

http://dermond.at/astrologie.html#Zeitzwillinge

""Was hatte die heftigen Reaktionen ausgelöst? Dean untersuchte die Daten von 2100 Personen, die in London in der Zeit vom 3.-9. März 1958 geboren wurden. Die Geburtsdaten für diese Studie, dienten übrigens ursprünglich einem ganz anderen Zweck. Die Daten wurden 1958 in London für eine medizinische Studie erhoben, weil man herausfinden wollte ob die Umstände der Geburt die gesundheitliche Entwicklung eines Kindes beeinflussen. Nach 11, 16 und 23 Jahren wurden die Kinder überprüft. Die Wissenschaftler untersuchten dabei 110 relevante Variablen, wie etwa IQ, Angst, Aggressivität, Körpergröße, Gewicht, musische und sportliche Neigungen, Lese- und Rechenfähigkeit, Anfälligkeit für Unfälle, Beruf usw. Bei 73 Prozent der 2100 von Dean untersuchten Personen, lagen zwischen ihrer Geburt und der Geburt des nächsten Babys nur fünf Minuten oder weniger. Astrologen sprechen in solchen Fällen, wenn also Geburtsdatum, Zeit und Ort übereinstimmen, von so genannten "Zeit-Zwillingen". Und da die Astrologie davon ausgeht, dass jeder Mensch ganz "individuell" vom Stand der Gestirne zum Zeitpunkt der Geburt "geprägt" wird, müssten diese "Geburtszeit-Zwillinge", da sie ja zudem am gleichen Ort geboren wurden, extrem ähnliche Lebensläufe und Charakterzüge aufweisen.

Die Bedingungen, für einen starken, und daher leicht nachweisbaren astrologischen Effekt, hätten kaum besser sein können (nahe Geburtszeiten und -Orte), meinen Dean und Kelly. Doch bei keinem der über 100 Persönlichkeitsmerkmale ließen sich signifikante Übereinstimmungen oder andere erwartete astrologische Effekte nachweisen. ""

Und für jeden, der das Ergebnis nicht glauben mag:

Hier der Originaltext der Studie, auf Englisch halt:

http://www.imprint.co.uk/pdf/Dean.pdf

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@uteausmuenchen

Das zeigt nur wie diejenigen die keine Ahnung von Astrologie haben mit dem Thema umgehen. Allein an einem Tag hat man 12 Möglichkeiten für einen unterschiedlichen Aszendenten. Und der Aszendent ist ein sehr aussagekräftiges Detail im Geburtshoroskop.

Auch der Mc hat 12 Möglichkeiten für einen Tag. Dazu noch die Möglichkeit das bei einem gleichen Aszendenten auch die Möglichkeit für 2-3 unterschiedliche Mc besteht und diese auch noch unterschiedliche Aspekte zueinander bilden können. Der Mondstand der eine ziemlich starke Tendenz anzeigt, wie die Person gefühlsmäßig gepolt ist wechselt sein Zeichen nach ca 2,5 Tagen. Wobei auch der Mond aussagekräftige Aspekte bilden kann oder wenn er eben ca 7 ° weiter ist keinen Aspekt mehr bildet. Wobei der Mond und auch die anderen Planeten immer 30° im gleichen Zeichen ist.

Bei einem Geburtshoroskop ist nicht ohne Grund die genaue Geburtszeit wichtig. Wenn überhaupt, dann könnte man am ehesten noch Personen vergleichen die eine halbe Stunde hintereinander geboren sind.

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@Marigoldi

Hallo LG2014,

erst einmal vielen Dank für das Sternchen, ich freue mich sehr, zumal die gelieferte Studie ja nicht das gewünschte Ergebnis hatte.

Danke sehr! =)

Hallo Marigoldi,

Bei einem Geburtshoroskop ist nicht ohne Grund die genaue Geburtszeit wichtig. Wenn überhaupt, dann könnte man am ehesten noch Personen vergleichen die eine halbe Stunde hintereinander geboren sind.

Rechnen wir das doch einmal durch.

Nehmen wir als Beipiel München, einfach, weil ich hier wohne. Letztes Jahr, das kann man ergoogeln wurden in München knapp 16 000 Kinder geboren. (Nehmen wir die gerundeten Zahlen)

Ein Jahr hat 365 * 24 * 60 Minuten = 525 600 Minuten

Wenn nun unsere 16000 Kinder in München absolut stur alle im gleichen Abstand geboren worden wären(!), so wäre alle

525600/16000 = 32,85 Minuten

also rund alle 33 Minuten ein Kind geboren worden. Allein das ist schon sehr nahe an der von Dir geforderten halben Stunde.

Nun kommen aber natürlich nicht alle Kinder wie vom Fließband immer im gleichen Anstand. Mal kommen mehr, mal weniger Kinder auf die Welt.

Jedes größere Zeitintervall zwischen 2 Geburten bedeutet aber, dass es an anderer Stelle enger gewesen sein muss, sonst würden wir die 16000 Kinder nicht in einem Jahr unterbringen.

Und das bedeutet, dass es in einer Stadt wie München jedes Jahr mühelos möglich ist, mehrere Kinder zu finden, die auch von den Astrologen gestellten Ansprüchen für eine solche Studie genügen.

In der ursprünglichen Arbeit hatte Dean Kinder, die durchschnittlich weniger als 5 Minuten auseinanderliegende Geburtszeitpunkte hatten (man muss bedenken, dass London erheblich größer als München ist; entsprechend mehr Kinder kommen auf die Welt...) :

"A more powerful test was made possible by data from a study unconnected with astrology (Dean, forthcoming) involving 2,101 persons born in London during 3–9 March 1958. They were born on average 4.8 minutes apart, so they were precisely those for which Addey had predicted ‘really exceptional similarities of life and temperament’ "

Also: Bevor man über eine Arbeit schimpft, sollte man sich anschauen, was wirklich gemacht wurde: Die Arbeit richtete sich streng nach den Vorhersagen eines Astrologen...

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@uteausmuenchen

Statistische Daten sind immer mit Vorsicht zu genießen! Vor allem wenn sie nicht in der Muttersprache verfasst sind.

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@uteausmuenchen

@Uteausmuenchen, Was wurde denn von dem "einen" Astrologen "vorher" gesagt?

Ich nehme Dir deine Statistik heute Abend noch auseinander!

Im Augenblick habe ich anderes zu tun. ;-))

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@uteausmuenchen

@ LG2014,

sorry für die vielen Kommentare hier, ich klinke mich hier aus, das wird sonst endlos, ich kenne das bei PB schon.

Grüße

@ PB

Lesen, PB, lesen, natürlich ist die Studie zum Barnum Effekt von Gauquelin dabei

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@uteausmuenchen

sorry für die vielen Kommentare hier, ich klinke mich hier aus, das wird sonst endlos, ich kenne das bei PB schon.

Uteausmuenchen, Du musst nicht "immer" von Dir auf andere Schließen!

"Lesen, PB, lesen, natürlich ist die Studie zum Barnum Effekt von Gauquelin dabei,"** ja als link im link.**

*+Sorry, aber nicht mal im Ansatz lässt sich bei Dir, der Wissenschaftlerin das geringste Textverständnis erkennen.**

"Aber gut finde ich das Du zumindestens die "absurde Gauqiun Studie", die ich schon in anderen deiner Kommentare, als absurdum dargestellt habe, nicht mehr "zitierst". Ein Verweis ist kein Zitat, Frau Astrophysikerin.

Und jetzt noch mal für die ganz resistenten Dummies. Der Barnum-Effekt, auch Forer-Effekt oder "Täuschung" durch persönliche Validierung (engl. personal validation fallacy) genannt, ist ein Namentlicher Begriff aus der Psychologie, für die von zwei Psychologen angewandte Cold Reading Technik, Barnum war ein Zauberer, Gauquelin, ebenso so wie B.R Forrer, Psychologe. ;-)

In Ihren "mangelhaften" Experimenten gab Forer vor, einen "Persönlichkeitstest" mit seinen Studenten zu absolvieren.Gauquelin, gab vor ein Astrologisches Profil, für Horoskopleser zu erstellen

Der von Forer vorgelegte Text lautete, „Sie brauchen die Zuneigung und Bewunderung anderer, dabei neigen Sie zu Selbstkritik. Zwar hat Ihre Persönlichkeit einige Schwächen, doch können Sie diese im allgemeinen ausgleichen. Sie haben beträchtliche Fähigkeiten, die brachliegen, statt dass Sie sie zu Ihrem Vorteil nutzen. Äußerlich diszipliniert und kontrolliert, fühlen Sie sich innerlich ängstlich und unsicher. Mitunter zweifeln Sie ernstlich an der Richtigkeit Ihres Tuns und Ihrer Entscheidungen. Sie bevorzugen ein gewisses Maß an Abwechslung und Veränderung, und Sie sind unzufrieden, wenn Sie von Verboten und Beschränkungen eingeengt werden. Sie sind stolz auf Ihr unabhängiges Denken und nehmen anderer Leute Aussagen nicht unbewiesen hin. Doch erachten Sie es als unklug, sich anderen zu freimütig zu öffnen. Manchmal verhalten Sie sich extrovertiert, leutselig und aufgeschlossen, manchmal auch introvertiert, skeptisch und zurückhaltend. Ihre Wünsche scheinen mitunter eher unrealistisch.

**Das ist klassisches Cold Reading, Frau Astrophysikerin.

"Cold Reading („kalte Deutung“, (engl.sensory leakage) ist ursprünglich der von professionellen Zauberkünstlern und Mentalisten verwendete Fachausdruck für verschiedene Techniken, in Interview-artigen Situationen ohne wirkliches Wissen über den Gesprächspartner bei diesem den Eindruck eines vorhandenen Wissens zu erwecken."

Was man unter Arglist und einer Täuschung versteht, ist Dir hoffentlich ein Begriff? Im allgemeinen meint Arglist eine absichtliche, boshafte Hinterlist. Sie wird oft als hinterhältige Handlung zum Nachteil Anderer verstanden. In jedem Falle erscheinen derartige Handlungen stets aus niederen Beweggründen motiviert. Ebenso wie die bewusste täuschung (§ 263 StGB, Betrug durch Täuschung)

Frau Wissenschaftlerin der Astro & Geophysik, Sie Argumentieren ebenso wie Ihr Kollege FF, permanent mit klassischen Betrugshandlungen, um eine wissenschaftlich unseriöse Technik zu verteidigen. Und erheben dann noch den Anspruch auf seriösität. ;-))

Ab hier, beende ich diese Diskussionen mit Ihnen.

Mfg Astroprofiler

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Hallo LG2014,

natürlich gibt es solche Studien. Hier eine relativ bekannte - nur: Sie untersucht das genaue Gegenteil, von dem was Astrologie besagt, Anhand der Geburtsdaten, Charakter-Eigenschaften zuordnen zukönnen.

Während die erwähnte Studie, statistisch signifikante Ähnlichkeiten in "1217(*)" Charakterzügen oder einer anderen Eigenschaft, zu Körpergröße, Gewicht, musische und sportliche Neigungen, Lese- und Rechenfähigkeit, Anfälligkeit für Unfälle, Beruf usw. untersucht.

(*)"http://charaktereigenschaften.miroso.de/"

Auf die absurde Idee, Gesundheitszustände mit Persönlichkeitseigenschaften zu vergleichen, um einen signifikante korrelation zu Charaktereigenschaften zu verneinen, kann auch nur ein Staistiker kommen.

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@BluePapillion

Gegenstand der e(mpirischen) S(ozialforschung) ist die Analyse und Erklärung sozialer Phänomene "mit wissenschaftlichen Methoden".

Durch den Gegenstandsbereich ergeben sich Probleme besonderer Art: Soziale Phänomene sind sehr komplex und unterliegen einem permanenten Wandel. Dieser macht den entscheidenden Unterschied zu den Naturwissenschaften aus:

"Ihr Forschungsgegenstand ist entweder statisch oder er kann durch die Untersuchungsmethoden konstant und wiederholbarer Untersuchung zugänglich gehalten werden, was in den Sozialwissenschaften nicht oder nur sehr begrenzt der Fall ist."

Die e. S. ist daher Restriktionen [= Einschränkungen] besonderer Art ausgesetzt. Zentrale naturwissenschaftliche Methoden, wie die Beobachtung und das Experiment, sind nicht allgemein anwendbar. Praktische und ethische Gründe sprechen gegen diese Methoden, weil man mit Menschen nicht beliebig experimentieren und sie nur begrenzt als Beobachtungsobjekte behandeln kann. Um diese Probleme zu umgehen, verwendet die e. S. spezielle, den Besonderheiten ihres Gegenstandsbereiches angepasste Methoden.

Die Auswertung von Daten aus Erhebungsbögen als verbreitetste Mothode der e. S. ist ein Beispiel dafür.

Verfahren zur Datengewinnung. Zu unterscheiden ist

• nach der Art der Daten zwischen (selbst erstellten) Primärdaten (Quellen) und (fremderstellten) Sekundärdaten;

• nach dem Umfang der untersuchten Daten zwischen Verfahren der Vollerhebung, wobei sämtliche Einheiten erfasst werden (z. B. Volkszählung), und der Teilerhebung, wobei es sich meistum eine repräsentative Auswahl [...] handelt (z. B. bei demoskopischen Umfragen);

• nach der Form der Erhebung zwischen Verfahren der informellen (teilnehmende Beobachtung, Gespräch, Textsammlung, Inhaltsanalyse), der formellen, aber unstrukturierten (Interview und Fragebogen, offen) und der formellen und strukturierten Erhebung (Experiment bzw. Simulation, Interview und Fragebogen, standardisiert). (nach: Schultze, in: Nohlen, 1989, S. 208.)

Zur kritischen Analyse und Deutung von Statistiken sind weitergehende Fragestellungen vonnöten:

Welche Daten sind für die Problemstellung wichtig, welche sind unergiebig?

Wichtig Charaktereigenschaften.

"Unwichtig Gesundheitszustand und Körpergröße"

Welche Interessen oder Intentionen (politische Perspektive) könnte der Autor/Auftraggeber womöglich verfolgen?

Zu welchem Problembereich enthält die Statistik keine/kaum oder nur unsichere Angaben? Zu den Charaktereigenschaften

Ist die Statistik anfechtbar? Gibt es Gegeninformationen oder Ungereimtheiten? Sind die Daten korrekt oder irreführend?

Das kann sich jeder selbst beantworten. ;-)

Beurteilen Sie schließlich den Aussagewert im Hinblick auf das in der Statistik angesprochene Sachproblem.

Note Mangelhaft, sowohl die gesamte Statistik, wie auch der durchführende Statistiker sind wegen unwissenschaftlicher Ausführung und somit dilletantischer Vorgehensweise,"1A" durchgefallen.

Das Sternchen gönne ich dir dennoch, als Trostpreis.

MfG

Astroprofiler :-)

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@BluePapillion

Ähem, PB, das ist keine Studie, die Du da verlinkst, sorry.

Und: Alle wissenschaftlichen Arbeiten werden auf Englisch veröffentlicht, das ist immer so. Die Statistik ist aber immer Methematik. Die zu überprüfen ist also von der Sprache der Veröffentlichung komplett unabhängig notwendig.

Der in meinem Link als Mitautor stehende Ivan Kelly ist aber ein hervorragender Statistiker. Ich kenne noch andere Arbeiten von ihm...

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@uteausmuenchen

Ähem, PB, das ist keine Studie, die Du da verlinkst, sorry.

Für ne Astrophysikerin bist Du ja relativ Clever, der Link, das sind "Beispiele von Charaktereigenschaften", und keine Gesundheitsstudien die Körpergröße und Gewicht als relevante Aussaagekraft aufzeigen um Horoskopedeutungen zu widerlegen. Im Gegensatz zu Dir, verweise ich nicht auf Pseudo-Studien um "meine Ansichten und Meinungen vehement zu untermauern".

Und: Alle wissenschaftlichen Arbeiten werden auf Englisch veröffentlicht, das ist immer so. Die Statistik ist aber immer Methematik. Die zu überprüfen ist also von der Sprache der Veröffentlichung komplett unabhängig notwendig.

Das Sie in Englisch veröffentlich werden "müssen" heist aber nicht das Sie jeder auch richtig interpretiert "muss" der Englisch im Basic & Erweiterungskurs gelernt hat und bei dem Englisch nicht die Muttersprache ist. Und mit Mathematik macht man keine naturwissenschaftliche Experimente, mit mathematischen Statistiken versucht man empirische Untersuchungen übersichtlicher darzustellen. Die Aussagekraft "zu naturwissenschaftlichen Untersuchungen die de fakto Experimentel durchgeführt werden können/müssen, um sie zu untermauern, tendiert in der statistischen Auswertung zwischen sehr Wahrscheinlich und absolut Unwahrscheinlich.

Der in meinem Link als Mitautor stehende Ivan Kelly ist aber ein hervorragender Statistiker. Ich kenne noch andere Arbeiten von ihm...

Das er ein guter Mathematiker (Statistiker) ist, spreche ich Ihm auch nicht ab. Gut Rechnen kann übrigens jeder 2 Hauptschüler. Aber von tatsächlicher wissenschaftlicher Arbeitsweise zu einer Untersuchung, um eine Theorie/These zu be oder widerlegen, hat er keinen blassen Schimmer, denn ansonsten hätte Er nicht Bildung, IQ, Körpergewicht und Größe als "Charaktereigenschaft" in die Auswertung mit einbezogen.

"Wenn Du hier weiter von Wissenschaftlichkeit ausgehst, solltest Du wirklich überprüfen an welcher Uni Du promoviert hast."

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@uteausmuenchen

Aber gut finde ich das Du zumindestens die "absurde Gauqiun Studie", die ich schon in anderen deiner Kommentare, als absurdum dargestellt habe, nicht mehr zitierst. DH.

;-)

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Gibt es eigentlich Studien, die belegen, dass Kinder, die am selben Tag im selben Krankenhaus (Ort) und vielleicht sogar noch zeitlich nah beieinander geboren wurden, also dasselbe Sternzeichen haben, auch später ähnliche Charakterzüge aufweisen? Dass auch die spätere Erziehung, das Umfeld und sonstiges da mit reinspielen, ist mir klar, aber gibt es eine wissenschaftliche Aussagen dazu, dass solche Kinder sich ähnlich entwickeln, ähnliche Charakterzüge aufweisen?

Nein, denn es wird nicht das Verhalten "nach Eigenschaften" untersucht, es wird/wurde bisher immer nach ähnlichen Lebensläufen aufgrund von gleichen oder ähnlichen Eigenschaften gesucht.

Wie man vom Charakter auf ähnliche Schicksale schließen kann, erschließt sich offenbar nur einem Statistiker, denn ein normaler Wissenschaftler würde das schon von der Grundlage her als Unsinn bezeichnen.

Solange man Horoskope (Schicksalsdeutung) mit Astrologie (Beschreibung von Eigenschaften) gleichsetzt, nur weil ersteres unter den Begriff Astrologie verkauft wird, wird es keine vernünftigen Studien (Ergebnisse) geben können.

Denn das ist so, als ob man die Beschäftigungen einen Astronomen mit denen eines Astrophysiker gleichsetzt, nur weil beide dem Wissenschaftsgebiet Astronomie angehören.

Und daran ändern auch Zwillingsstudien nichts, denn es ist verständlich und logisch nachvollziehbar, das nicht beide das gleiche Schicksal haben können. Da beide nie exakt das gleiche tun bzw. tun können. Das können und tun nur Siamesische Zwillinge.

Nehmen wir die astrologischen Drillinge George W. Bush, Sylvester Stallone und Peter Singer:

Alle drei wurden am 6.7.46 geboren, mit einem Mars-Jupiter-Spiegelpunkt. Gemeinsam ist ihnen der raumgreifende, seelische und mentale Pioniergeist, der instinktive und teilweise aggressive Glaube an hohe Ieale, ähnliche Erkenntnisse und eine gewisse Anmaßung, verbunden mit einem mehr oder weniger offenen Missionsdrang.

Sylvester Stallone füllte diese Energie mit seinen Rambo-Filmrollen, als Krieger im Kampf "für die gute Sache", im Einklang mit der Reagan-Ära, gegen sowjetische Expansion und Herrschaft. Stallone jedoch verkörperte natürlich im Laufe der Jahrzehnte einige ganz andere Filmrollen und man möge sich erinnern, dass er Film-Schauspieler ist, der verschiedene Filmfiguren ganz wesentlich aus beruflichen und finanziellen Gründen spielt. George W. Bush wiederum initiierte real zwei Kriege ab 2001, im Kampf für eine angeblich gute Sache. Bush wurde außerdem auf dem Titelblatt des Spiegel-Magazins, Ausgabe Nr. 8/2002, in Rambo-Position abgebildet. Der dritte astrologische Zwilling mit gleichem Geburtstag, Peter Singer, lehrte zunächst als Philosophie-Professor, später als Bioethik-Professor, der schon früh mit aufsehenerregenden, z. T. scharf formulierten Thesen und Positionen bekannt wurde zu Tierrechten und einer utilitaristisch geprägten Ethik/Moral mit universalem Geltungsanspruch. Auch bei Singer kann man die missionarische Mars-Jupiter-Qualität also gut erkennen, aber nochmals auf einer ganz anderen Realisierungsebene.

Bei allen dreien fällt es wohl schwer, eine statistisch relevante Ähnlichkeit/Signifikanz in den konkreten Lebensstrukturen zu erkennen. Die Astrologie konkretistisch erfassen zu wollen, ist daher kaum möglich. Inhaltlich erfassen und verstehen lässt sie sich dennoch.


Woher ich das weiß:Beruf – Langjährige Berufserfahrung als Astrologin des DAV

Nein solche Untersuchungen gibt es wohl nicht, klingt auch wenig plausibel und ließe sich ja nur dann rechtfertigen, wenn man an Astrologie und Schicksal glaubt, und sich dann auch davon leiten lässt, jedes Leben ist einzigartig und lässt sich nicht so einfach reproduzieren, in Bezug auf Character und ähnlichem, was noch am nächsten käme, in Deinem Fall, ist die Trennung von Zwillingen nach der Geburt, hier entwickelt sich unter Umständen ein ähnliches Leben.

Danke, also, ich meinte eher, wenn zum Beispiel an einem Tag die Kinder alle als Steinbock zur Welt kommen, dem man Fleiß, Ordnung etc. zuordnet, ob dann nachweisbar eine große Anzahl dieser Kinder tatsächlich auch diese Merkmale aufweisen oder ob sie trotzdem alle total unterschiedlich sind und es keinen Hinweis darauf gibt, dass ihre Charakterzüge (oder nenn ich es besser "Eigenschaften"?) tatsächlich etwas mit dem Sternzeichen zu tun hat. Ich meinte nicht, dass sie sich sonst persönlich ähneln. Dann müssten sie ja verwandt sein :-)

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@LG2014

Ich denke nicht, dass es hier tatsächlich einen kausalen Zusammenhang gäbe, der sich beweisen ließe, denn dann müsste diese Eigenschaft in jedem Land der Erde auftreten, und nicht nur eng begrenzt. Wenn es so wäre, dann wäre ja der Beweis erbracht, dass es einen Zusammenhang gibt, und der wäre dann auch schon längst in irgendeiner Art von Untersuchung belegt, und belastbar.

Dann wäre es ja auch einfacher bei Einstellungen einfach nach den passenden Kanditaten zu suchen. Die Eigenschaften, wie Fleiß, Pünktlichkeit, Ehrlichkeit uws. sind meiner Meinung nach das Ergebnis einer Erziehung, und weniger eine Vorherbestimmung, wobei man natürlich nicht ausschließen kann, dass es einigen leichter fällt als anderen, und das macht dann wiederum den Character aus. Aber das ganze einem zufälligen Ereignis, der Geburt an einem bestimmten Tag, Uhrzeit und Sternenausrichtung, festzumachen.. Meine Meinung ist, wenn es einen Zusammenhang gäbe, müsste er offensichtlicher sein.

Aber ich weiss auch das unser Multiversum deterministisch ist, und dadurch auch die Zukunft vorhersagbar ist, nur die Parameter und Variablen dazu übersteigen bei weitem die Fähigkeiten der Menschen, es ist momentan nur ein Gedankenexperiment, und dadurch würde sich auch Deine Frage nicht erklären lassen.

Darum bin ich immer noch der Meinung, nein, es gibt weder Untersuchungen noch Belege für Deine Frage. Weder dafür, noch dagegen.

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so eine studie wäre sicherlich interessant. allerdings kann man hier wieder von verschiedenen betrachtungen ausgehen. entweder in der heutigen zeit das verbreitete duale prinzip (physisch / emotional) oder das prinzip der seelenwanderung. im dualen prinzip spielen die äusseren einflüssen, wie du sie beschrieben hast, bei der menschlichen entwicklung die größte rolle. ein mensch, der sich selbst erkennt (seelenebene) und auch andere zusammenhänge (zodiak, tugenden der sternzeichen, weltenjahr) mit einbezieht, findet sich durchaus wieder in den beschriebenen charakterzügen der einzelnen sternzeichen. allerdings ist es so, dass dies nur einen ausgangspunkt darstellt und der mensch jederzeit in der lage ist sich selber weiter zu entwickeln. koaha e

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