Gibt es hier bekennende Umweltverschmutzer?

Das Ergebnis basiert auf 27 Abstimmungen

JA 70%
NEIN 30%

16 Antworten

Jain...

Ich werfe keinen Müll durch die Landschaft etc

Aber Fahren... Ja.... Allein Beruflich kutschieren ich einen Diesel viele Tausend Km jedes Jahr

Woher ich das weiß:Beruf – KFZ Meister
NEIN

Nein, ich bin aber auch kein "Umwelthysteriker". Es regt mich auf, wenn Menschen ihren Müll einfach in der Natur wegwerfen, ich verstehe es auch nicht. Selbst mitten in der Eifel, Kilometer weg vom nächsten Ort, finde ich immer wieder Müll. Es ist doch nicht so schwer, die Verpackung seines Schokoriegels wieder mitzunehmen, die ist ohne den Schokoriegel doch viel leichter als mit, und den Schokoriegel mitzunehmen war doch auch nicht zu schwer! Ich nehme meinen Müll beim Wandern immer mit oder werfe ihn in den Mülleimer bei der nächsten Schutzhütte.

Andererseits bin ich wie gesagt niemand, der übertreibt. Ich nutze weiterhin Plastiktüten (verwende die aber mehrfach und werfe die nicht einfach weg) oder Plastikstrohhalme, trenne meinen Müll aber, wo möglich. Ich arbeite (außerhalb von Corona) bei einer Firma mit Partyschiffen und würde auch gerne mal ne Kreuzfahrt machen (Hurtigruten Norwegen). Ich plane Reisen nach dem Preis und nicht nach Umweltverträglichkeit, heißt, wenn es billiger ist, fliege ich auch mal. Reise jedoch meist mit der Bahn oder Flixbus.

JA

Ganz klar.

  • Habe 50 Jahre lang gequalmt, alles stank
  • Fahre mittlerweile einen SUV (Benziner) - hätte gerne wieder einen Diesel, aber mein Frau hat Angst, dass wir wieder einen mit Verlust verkaufen müssten.
  • Fahre seit 1959 Moped, Roller, Motorrad und nun wieder Roller - furchtbar gerne.
  • Letztendlich sind meine Flatuli absolut letal.

Ich unterscheide zwischen "Müll in die Umwelt werfen" und "durch die Gegend fahren", denn im einen Fall liegt auf Jahrzehnte Müll irgendwo, im anderen Fall gar nichts. Ungünstige Frage also.

Naja ob jetzt Müll rumliegt oder Müll rumfährt macht ja auch nicht den großen Unterschied

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Leider sind Abgase und Reifenabrieb nicht "gar nichts". Oft sind die Stoffe, die man nicht mit bloßem Auge sieht, schädlicher für die Umwelt als der Müll, der unser Auge beleidigt.

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@ZiegemitBock

Alles klar, ich fahr die Flaschen ab sofort mit dem Fahrrad in den Wald.

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@ZiegemitBock

Schadstoffe wie CO und HC werden in Verbindung mit Sauerstoff rasch umgewandelt, und Feinstaub wird nach einem Regenguss in den Boden eingebracht.

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@ZiegemitBock

Nein, nicht weg, jedoch schlechter für die Atemwege verfügbar. Was glaubst Du denn, aus welch' gigantischen Massen Feinstaub die Erde schon immer besteht? Und es handelt sich bei Feinstaub aus Verbrennungsmotoren großteils um Ruß, also schlicht Kohlenstoff, welcher nicht toxisch ist, solange er sich nicht in der Luft befindet. Anders sähe es beispielsweise bei Schwermetallen aus

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@checkpointarea

Feinstaub besteht in erster Linie aus Reifenabrieb und das ist Mikroplastik plus Blei, Cadmium und Weichmacher. Lecker.

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@checkpointarea

Die Reifenindustrie schweigt sich über die genauen Inhaltsstoffe wohlweislich aus.

Meine Quelle stammt von September 2018:

Reifenabrieb kann in der Umwelt großen Schaden anrichten, denn er enthält verschiedene kritische Stoffe: Zink, aber auch Blei, Cadmium und Weichmacher sind im Abrieb beispielsweise zu finden. „Diese Abriebpartikel können von Organismen aufgenommen und kaum abgebaut werden“ , sagt Ökologe Bernd Sures. Sie reichern sich permanent in der Natur an, können aber nicht normal zersetzt werden. Der größte Anteil geht auf die Landabschnitte neben Autobahnen.

https://www.quarks.de/technik/mobilitaet/das-passiert-mit-dem-abrieb-von-reifen/

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@ZiegemitBock

Ich habe zu der Zeit, als Blei in der Pkw - Fertigung genutzt wurde, für diese Industrie gearbeitet - das war im Jahre 2003. Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass bei einer Reihe von Navigationsgeräten aus Versehen Altbestände bleihaltiger Kabel verbaut wurden. Obwohl das Blei aus diesen Kabeln kaum entweichen kann, wurden diese Geräte allesamt nachträglich mit großem Aufwand auf bleifreie Kabel umgerüstet. Dass man selbst bei derartigen Kleinigkeiten so penibel agiert, hat mich damals überrascht. Zwar hätte ich die Möglichkeit gehabt, die alten Kabel, die genauso aussahen, mutwillig einzubauen, und danach mein Käkchen unter "erledigt" zu setzen, aber warum hätte ich das tun sollen? Davon habe ich doch nichts.

Zumindest das im Artikel zitierte Blei dürfte von älteren Bremsbelägen stammen, denkbar wären aber auch Altlasten aus Zeiten des bleihaltigen Sprits. Ich will die Hinterlassenschaften des Verkehrs nicht schönreden, aber man sollte da schon sachlich bleiben. Wenn man sich aufregen möchte, dann lieber über die vor ein paar Jahren illegalerweise auch hierzulande für den "Aftermarkt" angebotenen asbesthaltigen Bremsbeläge.

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@checkpointarea

Was an dem Wort Reifenabrieb ist so schwer zu verstehen? Und ich rede keineswegs asbesthaltige Bremsbeläge schön.

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