Gestern kam eine Mitarbeiterin nicht zur Arbeit weil ihr Hund verstorben ist. Habt ihr dafür verständnis?

48 Antworten

Ich bin damals als mein Kaninchen verstorben ist auch nicht zur Arbeit. Ich hatte ihn seit meiner Kindheit, er war 13 Jahre lang an meiner Seite. Er war wie ein Hund. Für mich ist damals eine Welt zusammen gebrochen. Würde ich bei meinen Hund wohl auch tun.

Inwieweit dafür andere Verständnis hatten, hat mich herzlich wenig interessiert. Sind meine Gefühle, meine Psyche, ich entscheide für mich, ob ich mich gerade in der Lage befinde zur Arbeit zu gehen oder nicht. Aber anbei angemerkt, meine Kollegen wussten, dass er mir wichtig war und hatten Verständnis.

Wenn sich jemand körperlich oder psychisch nicht gut fühlt und Zuhause bleibt, dann soll er/sie das tun. Ich beschäftige mich nicht mit dem Privatleben meiner Kollegen, das geht mich nix an. Und ich mags gar nicht, wenn Kollegen mit Geläster kommen. Da mache ich meine Pause dann lieber alleine in der Besenkammer.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Mit Hunden aufgewachsen

Natürlich hab ich dafür Verständnis!

Nur weil überhebliche Menschen glauben die Menschen wären die Krone der Schöpfung und mehr Wert als alle anderen Lebewesen, trifft das gottlob nicht auf alle Menschen zu.

Mein damaliger Chef hat mir von sich aus komplette 3 Tage eingeräumt weil meine Katze die man in der Mülltonne gefunden hat, doch eingeschläfert werden musste.

Eine Selbstverständlichkeit wie ich finde!

Wofür ich kein Verständnis habe ist, wenn Menschen meinen eine Beurteilung abgeben zu dürfen über den emotionalen Zustand eines anderen Menschen, überheblich und arrogant sowie empathielos!

Dem kann ich nur vorbehaltlos zustimmen!

3

Ja, dafür habe sogar ICH - als Chef - Verständnis und gewähre den Tag (oder den Rest der Woche) bezahlten Sonderurlaub! :´-(

Wow, sie sind wirklich ein ganz toller Chef mit dem Herz ♥️ am richtigen Fleck!

2
@PlayadeMuro

Es gibt im Leben sehr viele wichtigere Dinge als Arbeit und Geld!

Menschlichkeit gehört zum Beispiel dazu! Liebe, Respekt, Verständis, Unterstützung, Hilfe, Vertrauen, usw. ebenfalls!

Anders funktioniert es auch nicht!

Möchte, dass sich meine Angestellten wohl fühlen und sehr gerne zur Arbeit kommen. In "the-long-run" profitiert die Firma (und natürlich auch ich) sowieso die Angestellten selbst davon.

Win-Win-Win-Win-Win-Win-...Win-Situation! :) Zwar nicht klassisch im klassichem Sinne, aber es funktioniert! :)

5
@PeterP58

Na genau das ist die richtige Einstellung, leider aber ist das nicht wirklich üblich, denn selbst bei menschlichen Todesfällen zeigen manche Chefs keinerlei Verständnis, nur hat man da noch das Gesetz im Rücken.

Der Chef von meinem Freund hat sogar noch angerufen und meinem Freund herzlichstes Beileid gewünscht als seine Fast-Schwiegermutter (also meine Mutter) verstorben ist.

Ich finde Deine Einstellung wirklich überaus lobenswert, solch einen Chef hat man doch wirklich gerne und da macht dann auch arbeiten viel mehr Spaß wenn dieser auch für persönliche Unpässlichkeiten Verständnis hat.

1
@PeterP58

Das sehe ich genauso!

Familie ist das Wichtigste im Leben!

Wenn man seine Mitarbeiter gut behandelt, dann sind sie auch immer da, wenn man sie braucht!

Ich arbeite seit 40 Jahren in einem DAX-30-Konzern. Dort ist für die meisten Vorgesetzten, der Mitarbeiter nur ein Kostenfaktor.

Bei meinen beiden Chefs ist das, Gott sei Dank, nicht so!

Ich gehe in 42 Monaten, mit 64 1/2 Jahren und nach 47 1/2 Jahren Berufstätigkeit, in den wohlverdienten Ruhestand.

0

Ja, habe ich, weil es mir selber auch schon mal so ging. Der Verlust von meinem Hund war damals der 3. in Folge. Zuerst meine Mutter, dann meine beste Freundin und dann ein halbes Jahr später der Hund.

Diesen Hund hatten wir damals zusammen gekauft und ich hatte ihn 14 Jahre. Das ist eine lange Zeit. Mein Arbeitgeber hat auf die Situation sehr verständnisvoll reagiert.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Sehe ich ganz genau so. Lies dir gerne meine Antwort dazu durch :)

1

Das Gesetz hat dafür jedenfalls kein Verständnis, denn ein Haustier ist kein naher Verwandter.

Ob ich persönlich als Vorgesetzter das gutheißen würde, hinge primär davon ab, wie mein Verhältnis zu der Mitarbeiterin sonst ist und ob sie öfter fehlt oder prinzipiell sehr gute und gewissenhafte Arbeit leistet.

Wenn ein Mitarbeiter mir ein Vielfaches seiner Kosten an Gewinn einbringt, dann kann er meinetwegen auch ein paar Tage Sonderurlaub im Jahr haben.

vielleicht hat die Mitarbeiterin ja einen Urlaubstag genommen.

0

Was möchtest Du wissen?