Geht es dem Wald besser wenn dort gejagt wird? Schützen die Jäger die Gesundheit unserer Wälder?

Das Ergebnis basiert auf 19 Abstimmungen

Ja, ohne Jagt würde der Wald kaputt gehen. 47%
Ja, aber nur wenn qualifizierte Berufsjäger jagen 21%
Es spielt keine Rolle ob gejagt wird oder nicht, der Klimawandel ist die größere Gefahr! 15%
Nein, der Wald reguliert sich am Besten ohne menschlichen Eingriff 10%
Nein, die Jäger wollen nur ihre Lust am Töten befriedigen 5%
Nein, die vielen Jäger vergiften mit ihrer Bleimunition eher die Wälder 0%
Nein, die Jäger treiben das Wild immer tiefer in den Wald und erreichen das Gegenteil 0%

12 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Also, das sind jetzt viele Fragen und Spekulationen auf einmal...

Ich versuchs mal in Kürze: Fakt ist, dass zuviel Rotwild den Wäldern über kurz oder lang schadet, und zwar aus wirtschaftlicher und ökologischer Sicht.

Fakt ist auch, dass die Rotwildbestände überall in Deutschland enorm hoch sind, und die Schäden zunehmen.

Fakt ist aber auch, dass die Jäger es nicht schaffen, die Rolle der Wölfe zu übernehmen, obwohl sie genau das gerne behaupten. Die Rotwildbestände steigen und steigen, die Jäger sind teilweise mit dafür verantwortlich, aber nicht wegen es Fütterns, denn das ist verboten.

So wie die Jagd heute geregelt ist, hilft sie dem Wald nicht: im Gegenteil!

Bei Interesse führe ich das Thema weiter aus.

Sorry, ich meinte natürlich Reh/Rotwild!

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Erst mal vielen Dank für die Antwort. Du hast recht - ich habe zu viele Fragen in eine einzige gepackt. Meine Hauptfrage war: Sind die Wälder in denen nicht gejagt wird (z.B. Nationalparks)stärker von Wildschäden betroffen, als Wälder in denen nach dem aktuellem Jagtrecht gejagt wird. Sind jagtfreie Wälder stärker durch Verbiss geschädigt und dadurch insgesamt kränker, artenärmer, ungesüner als die Wälder wo nach dem heutigem Jagtrecht (von 1938 durch Feldmarschall Göring ins Leben gerufen)geschossen wird. Es gibt noch sehr viele sehr spezielle Fragen zur Jagt, aber die muss man wirklich Stückweise und präzise formulieren. Ich will keinen Zoff sondern Infos und Fakten erfahren! Meine Frage und auch meine Umfrage war viel zu Pauschal - das sehe ich an den Antworten. Ich muss lernen mich kürzer und präziser auszudrücken! Vielen Dank für Deine Antwort - Deine Meinung und dein Wissen interessiert mich wirklich sehr, und ich freue mich über mehr Infos. Ich habe das Gefühl du verstehst was von dem Thema!Erzähl doch mal, wenn du Lust und Zeit hast! Ich bin echter Jagtlaie, aber ökologisch/ biologisch etwas bewandert - behaupte ich mal. lg Sven (Funnybubbles)

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@funnybubbles

Also, es wird sehr wohl in den Nationalparks gejagt, und zwar meines Wissens fast ausschließlich von Berufsjägern, und dann klappt das auch sofort besser mit der Bestandsreduzierung.

Ich kenne nur einen europäischen Nationalpark, in dem das Jagen komplett eingestellt wurde(1992), und das ist Gran Paradiso in Italien, der aber von der Struktur her mit deutschen Wäldern nur sehr schwer zu vergleichen ist.

Viele Probleme insbesondere mit Rehwild sind übrigens eine direkte Folge der Freizeitjagd, deswegen ist das Thema auch so schwierig.

Es gibt gerade keine echte salomonische Lösung: Ideal wäre ein Wald ohne Jagd, mit ausreichend vielen großen Beutegreifern, und zwar aus ökologischen wie auch ökonomischen Gründen. Aber das hinzukriegen ist äußerst schwierig, und kurzfristig ist an sowas auch nicht zu denken.

Bei diesem Problem müssten Ökologen, Förster und Jäger intensiv zusammenarbeiten und mehr Daten sammeln und auswerten. Geschieht aber nicht.

Das Einzige was passiert ist, dass eine wirkliche mächtige Jagdlobby die Novellierung des Göring-Jagdgesetzes bis jetzt verhindern konnte, und das ist schlecht.

Das heißt aber nicht, dass die Jagd zur Zeit keine wichtige Funktion erfüllen könnte. Wahrscheinlich könnten wir auch eine kluge Jagdpolitik gut brauchen. Die Jägerverbände bewegen sich aber seit Jahrzehnten keinen Millimeter, und bis jetzt hat sie auch niemand zwingen können, sich den Realitäten zu stellen. Und das ist nicht hinnehmbar.

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@frank1968

Schade! Du hast gute Ansätze aber kennst dich nicht besonders mit der Jagd aus, denn sonst könntest du erstens nicht so pauschal urteilen und vor allem verurteilen! Selbst wenn Herr Göring hinter der einen oder anderen Verordnung steckt ist es okay wenn sie sich bislang bewährt hat. Wenn dem nicht so ist könnte man ja darüber reden - aber dann mit jemandem der nicht bereits im Vorfeld gegenüber der Jagd negativ eingestellt ist - du hast dich also bereits disqualifiziert. Wie gesagt: Schade. Viel zu schreiben bringt nicht viel wenn dabei nichts konstruktives "rüberkommt".

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Nein, der Wald reguliert sich am Besten ohne menschlichen Eingriff

Der dichte Wald so wie wir ihn kennen ist nicht natürlich. er ist von Menschen gemacht. der Urwald Europas glich mehr einer Parklandschaft mit einigen Baumbetänden und Wiesen Heiden in abwechslung. Früher hielten große Pflanzenfresser wie Wisent, Tarpan Elch, Aurochse oder Rothirsch die Wälder offen und sorgten so für einen Artenreichen Lebnsraum mit Waldstücken Wiesen Mooren Heiden in Abwechlung. die Fleischfresser wie Wolf Bär und Luchs trugen dazu bei die Pflanzenfresser zumindest teilweise in Schach zu halten. der heutige dunkle Wald ist von der Holzwirtschaft geflanzt worden und nicht natürlich. man muß den Wald sich selbt überlassen. Totes Holz muß liegenbleiben. auch ein Waldbrand hat die verjüngung des Waldes immer gefördert.und selbst der Borkenkäfer konnte sich nur so stark ausbreiten weil es diese unatürlichen Fichtenmonokulturen gibt. die natürlichen Urwälder Europas glichen eine lichten Parklandschaft und nicht dem dichen Wald so wie wir ihn kennen. ein gesunder Mischwald in abwechlung mit offenen Landschaften wäre natürlich. und das geht ohne menschliche Eingriff am besten.

Ja, ohne Jagt würde der Wald kaputt gehen.

Ja die Jagd ist nötig, weil die Tiere ja sonst keine natürlichen Feinde mehr haben, die ein Gleichgewicht erhalten könnten.

Würde euch das gefallen wenn das aus Deutschland wird?

Hanf Kühe und Forstwald plus 10 Prozent Urwald oder mehr in Europa

Also so würde ich Deutschland schön finden 

Man baut zb in Deutschland im Frühling von Anfang März bis Ende April die Cannabis Art Ruderalis an die ist nicht Kälteempfindlich und braucht nur 2 Monate vom Samen bis zur Ernte , dazwischen unter den Pflanzen im Schatten baut man kleine Kräuter für den Menschen für Vitamine und Mineralien an , die Hanfpflanze liefert Protein und Kalorien haltige Samen für den Menschen . 

Im Sommer baut man Sativa an und Kräuter dazwischen und im Schatten .

Im Spätherbst baut man wieder Ruderalis an und Kräuter... . 

Auserdem hat man auch Forstwälder in Deutschland neben enstehenden Urwäldern . 

Hanf hat viel Ertrag so kann man Flächen für neue Wälder einsparen 

So jetzt kommts , die Kühe leben im Forstwald wo keine neuen Bäume die noch klein sind wachsen , sie kriegen vom Wald nicht genug Essen aber sie können die Hanfstängel und Blätter essen , es soll nur so viele Kühe in Deutschland geben , wie es Hanfstängel für sie gibt , im Wald gibts schon paar Kräuter somit kriegen sie auch Abwechslung , sie bekommen aber nichts vom Regenwald , sie bekommen auch nichts aus dem Ausland , Die Wälder mit Kühen sollen nicht vereinzelt sein sondern Riesige zusammenhängende Gebiete dass es eine artgerechte Haltung ist .

Außerdem müssen wir Bienen züchten zum Schutz der Bienen und für gesunden Honig .

somit können wir den Regenwald schützen , da die Kühe bei uns genug zu Essen haben und kein Soja.... aus dem Ausland brauchen . 

frage an euch , wie kann ich diese Idee bekannt machen oder könnt ihr das , es kostet niemanden was . 

Hanf ist sehr ertragreich und für jeden Boden geeignet

natürlich kann man in Deutschland zu 10 Prozent auch was anderes anbauen wie Zb Weintrauben ..... 

ich habe in einen Forum gefragt was die Leute lieber haben fleisch und Milch oder Hanfkörner die meisten haben Hanf gesagt 20 Prozent haben fleisch und Milch gesagt 

https://www.gutefrage.net/frage/von-was-ernaehrt-ihr-euch-lieber-hanfkoerner-oder-fleisch-und-milch

...zur Frage

wie kann man das durchsetzen und wer macht mit?

Also so würde ich Deutschland schön finden 

Man baut zb in Deutschland im Frühling von Anfang März bis Ende April die Cannabis Art Ruderalis an die ist nicht Kälteempfindlich und braucht nur 2 Monate vom Samen bis zur Ernte , dazwischen unter den Pflanzen im Schatten baut man kleine Kräuter für den Menschen für Vitamine und Mineralien an , die Hanfpflanze liefert Protein und Kalorien haltige Samen für den Menschen . 

Im Sommer baut man Sativa an und Kräuter dazwischen und im Schatten .

Im Spätherbst baut man wieder Ruderalis an und Kräuter... . 

Auserdem hat man auch Forstwälder in Deutschland neben enstehenden Urwäldern . 

Hanf hat viel Ertrag so kann man Flächen für neue Wälder einsparen 

So jetzt kommts , die Kühe leben im Forstwald wo keine neuen Bäume die noch klein sind wachsen , sie kriegen vom Wald nicht genug Essen aber sie können die Hanfstängel und Blätter essen , es soll nur so viele Kühe in Deutschland geben , wie es Hanfstängel für sie gibt , im Wald gibts schon paar Kräuter somit kriegen sie auch Abwechslung , sie bekommen aber nichts vom Regenwald , sie bekommen auch nichts aus dem Ausland , Die Wälder mit Kühen sollen nicht vereinzelt sein sondern Riesige zusammenhängende Gebiete dass es eine artgerechte Haltung ist .

Außerdem müssen wir Bienen züchten zum Schutz der Bienen und für gesunden Honig .

somit können wir den Regenwald schützen , da die Kühe bei uns genug zu Essen haben und kein Soja.... aus dem Ausland brauchen . 

frage an euch , wie kann ich diese Idee bekannt machen oder könnt ihr das , es kostet niemanden was . 

Hanf ist sehr ertragreich und für jeden Boden geeignet

natürlich kann man in Deutschland zu 10 Prozent auch was anderes anbauen wie Zb Weintrauben ..... 

ich habe in einen Forum gefragt was die Leute lieber haben fleisch und Milch oder Hanfkörner die meisten haben Hanf gesagt 20 Prozent haben fleisch und Milch gesagt 

https://www.gutefrage.net/frage/von-was-ernaehrt-ihr-euch-lieber-hanfkoerner-oder-fleisch-und-milch

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