Ja, ohne Jagt würde der Wald kaputt gehen.

In der Kulturlandschaft, in der Deine Nahrungsmittel und Dein Holz für Hausbau, Möbel und Brennholz produziert werden, müssen Wildbestände bejagd werden. Das ist alternativlos. Selbst regulieren würden sie sich nur in Naturlandschaften ohne Land- und Forstwirtschaft aber mit Raubtieren und Winternahrungsmangel, aber dann musst auch Du verhungern und erfrieren.

...zur Antwort
Jagd ist nie vegan, egal aus welchen Gründen

HÄ?? Ich war immer der Meinung, dass vegan bedeutet, dass dafür kein Tier gezüchtet, gehalten, geschert, gemolken und erst recht nicht getötet werden darf. Wie soll denn das mit Jagd, also dem Totschießen und Aufessen von Wildtieren vereinbar sein? Ob das Totschießen sinnvoll ist oder nicht spielt doch dabei gar keine Rolle.

...zur Antwort

Die meisten von ihnen finden meistens genug Nahrung. Aber im Spätwinter, insbesondere wenn es ein schneereicher Winter ist verhungern die überzähligen schwachen und kranken Tiere. Das ist natürlich und notwendig, damit es nicht zu viele Tiere werden und die Tierart gesund bleibt. Konservative trophäenorientierte Hobbyjäger finden das blöd, weil sie wie im Zoo immer so viele Tiere wie nur irgendmöglich in ihrem Revier haben wollen. Deswegen füttern sie zumindest die jagdlich interessanten geweihtragenden Tierarten (Reh, Hirsch) im Winter mit tonnenweise Futter . Die restlichen Tiere lassen sie hungern, weil sie keine Trophäen für die Wohnzimmerwand liefern.

...zur Antwort

Hund verfügt über Jagdtrieb (kein Wunder, es ist ein Jagdhund) und es macht ihm Spaß und er denkt, dass er Dir damit einen Gefallen tut, wenn er Euren gemeinsamen Feind in die Flucht schlägt. Ablenkungsmanöver und positive Verknüpfung funktionieren da sicher nicht. Das __Gegner-in-die-Flucht-schlagen__ist dem Hund so wichtig und macht ihm so viel Spass, dass Du es nicht mit Alternativattraktionen toppen kannst.

Bei diesem Verhalten hilft nur illegales Stromhalsband. Sobald er losstürmt eine einschenken. Dann hört er damit auf, weil es sich nicht rentiert und keinen Spaß mehr macht. Und er wird sich die unerfreuliche Erfahrung merken. Das erleichtert Dir und in der Folge auch dem Hund das zukünftige leben.

...zur Antwort

Offensichtlich wusste sich der Waldbesitzer nicht mehr anders zu helfen, als seine Bäume (Tanne) vor Verbissschäden durch Rehe zu schützen. Das ist leider überall dort notwendig, wo verantwortungslose unwillige oder unfähige Hobbyjäger hohe Rehbestände im Winter füttern und herangehen, anstatt ihrer ökologischen Aufgabe nachzukommen. Es wäre eigentlich ihre Pflicht, ersatzweise für Wolf, Luchs und Bär den Rehbestand auf einem ökologisch verträglichen Mass zu halten. In Revieren, wo verantwortungsbewusste gut ausgebildete Jäger jagen wachsen alle Baumarten ohne Zäune und chemische Verbissschutzanstriche und es kann sich ein ökologisch wertvoller klimastabiler Mischwald entwickeln und durch gemischten natürlichen Baumnachwuchs selber dauerhaft erhalten.

...zur Antwort

Rehbock hat die grösse von einem Schäferhund, wiegt aber nur halb so viel. Ein Rot-Hirsch (nicht Hirschbock!) ist mindestens so gross wie ein Esel.

Vielleicht verwechselst Du Rot, -Dam, (Sika-) Hirsch . Reh und Damwild sehen sich ähnlicher, als Reh und Rotwild.

...zur Antwort

Wenn er dicht mit anderen Bäumen oder Sträuchern beinandersteht könnten es Schüttepilze, also schädliche Pilze an den Nadeln sein. Die vermehren sich wenn die Luftfeuchtigkeit wegen Regen und Dichtstand zu hoch ist. Lösung: Umgebende Bäume und Sträucher wegschneiden, damit Sonne, Wind und Luft an die Douglasiennadeln drankommen. Dann kann sie sich erholen.

...zur Antwort

Ist nicht schlimm, wenn die Nadeln am Haupttrieb mehrheitlich grün bleiben. Ich vermute, dass der Baum Ende April, Anfang Mai austreibt und vital ist. Er verträgt keinen Kalk im Boden und kein Stauwasser im Topf . Wenn du ihm einen Gefallen tun willst: gönn ihm einen größeren Topf mit mehr Erde tagsüber volle Sonne und stell ihn abends in die Wohnung, solange es noch Nachtfrost haben kann, also bis Ende Mai.

...zur Antwort

Die Sache ist ganz einfach: Eiche und Douglasie vertragen sich nicht. Auf den meisten Standorten wird die Douglasie jede Eiche überwachen und letztlich umbringen, die in Ihrer Nähe steht. Das ist auch die Lösung des Problems: Man muss zwischen den beiden Baumarten bei der Pflanzung nur genug Abstand lassen. Das wären MINDESTENS 10 Meter. Wer auf Nummer sicher gehen will lässt 15m Abstand. Dann können beide Baumarten problemlos nebeneinander vital gross und alt werden. In mehreren Antworten war von Trupp- Gruppen oder Horstweiser Pflanzmischung die Rede. Das kann man machen, wenn man vermeiden will, dass der Baum an den unteren 5 -8Metern vom Stamm Äste behält, notwendig ist es aber nicht, weil die Äste auch so weitgehend absterben oder man sie frühzeitig absägen kann. Es funktioniert also auch Einzelmischung wenn man den 10m- Mindestabstand einhält. So funktioniert jede Baumartenkombination.

...zur Antwort

Theoretisch ist Kommunismus der Himmel auf Erden. Der Weg hin zum Kommunismus geht aber nur mit Diktatur. Die Sache hat aber einen ganz üblen Haken: man kann das Ziel nie erreichen. Deswegen bleibt dieses Gesellschaftsmodell dauerhaft Diktatur.

...zur Antwort

Ist natürlich nicht das gleiche. Nationalstolz ist was Gutes, Rassismus was Schlechtes.

...zur Antwort

Technisch: wenn es eine Fichte ist kann man eine Ampulle mit Buchdruckersexuallockstoff an den Stamm hängen. Dann kommen die brunftigen Käferlein von weit herbeigeflogen und bohren sich in den Baum ein. Das wird er vermutlich nicht überleben.

Aber:

  • Den og. Borkenkäfer muss man als Baumeigentümer in den meisten Bundesländern bekämpfen. Folglich wird ein Richter möglicherweise nicht gut finden, wenn Du den Käfern beim Finden leckerer Nahrungsbäume behilflich bist.
  • Wem gehört der Baum? Wenn er nicht Dir gehört ist es Sachbeschädigung. Das ist eine Straftat.
...zur Antwort

Sterilisieren, frittieren oder verschenken.

...zur Antwort

Es gibt tausende Borkenkäferarten. Die meisten verhalten sich völllig unauffällig. Vermutlich meinst Du Buchdrucker und Kupferstecher an Fichten. Diese sind in der Lage, bei mehrjährigen Massenvermehrungen künstliche Fichtenforste, aber auch natürliche gesunde Fichtenwälder großflächig abzutöten. Das sieht krass aus aber irgendwas wächst dann schon nach wenn es nicht zu viele Rehe und Hirsche gibt. Natürlich profitieren vom großflächigen Fichtensterben zumindest vorübergehend viele Tier- und Pflanzenarten, die in geschlossenen Fichten- oder Mischwäldern nicht leben können. Andererseits behindert der Borkenkäfer die naturschonende Holzproduktion in Deutschland. Das Holz wir dann für die Verbraucher ersatzweise aus Brasilien oder Sibirien oder Indonesien importiert, wo Raubbau betrieben wird. Dort sterben dann hunderttausende von Pflanzen- und Tierarten aus, zB. Tiger und Orang Utans.

...zur Antwort

Der Baum gehört irgendjemandem. Ihn einfach mitzunehmen ohne um Erlaubnis zu fragen ist Diebstahl, also eine Straftat. Wenn der Eigentümer den Baum für entbehrlich hält schenkt er ihn Dir vielleicht. Um das zu klären musst Du ihn fragen.

...zur Antwort

Jagdschein machen und ihn auf Drückjagden laufen lassen. Und ihm in einer Sprache, die er versteht beibringen, dass er sich ausserhalb von Drückjagden ruhig und vernünftig verhalten muss und auch ohne Leine auf Befehl dableiben oder zu Dir kommen muss.

Such Dir einen Hundekurs von einem Polizei- oder Zollhundeausbilder. Die verstehen was von diesem Handwerk.

...zur Antwort

Klarer Fall: Motor funktioniert. Aber die Kette klemmt im Schwert, oder der Stern an der Schwertspitze dreht sich nicht mehr oder die Kupplungsglocke ist blockiert, zB, durch die Trägheitsbremse.

Lösung:

  • Trägheits -Rückschlagbremse (Handschutz-Hebel vor dem Griff für die linke Hand zum Griff ziehen um die eingerastete Bremse zu lösen ). Falls das nichts bringt:
  • Schwert und Kette abnehmen und kontrollieren, ob der Motor dann Gas annimmt. Falls er das tut ist klar, dass die Kette klemmt.
  • Suchen, wo die Kette klemmt (Schwert oder Stern an der Schwertspitze.) Dort könnte ein Metallgrat entstanden sein (zb durch mangelnde Kettenölschmierung). Grat an Schwert oder Kettenglied-lauffläche beseitigen.
  • Wenn der Motor bei vollgas "gebremst" klingt und sich die Kupplungsglocke nicht mitdreht ist die KettenRückschlagsbremse eingerastet (siehe oben) oder defekt oder die Kupplungsglocke ist def.
...zur Antwort

In Deutschland wachsen pro Jahr und Hektar zwischen 3 und 35 Kubikmeter auf einen Hektar Wald dazu. Im Duchschnitt sind es ca 11 Kubikmeter (laut Bundeswaldinventur). Wie viel es tatsächlich ist hängt insbesondere von der Bodenfruchtbarkeit und dem örtlichen Wasserangebot im Sommerhalbjahr, aber natürlich auch von der Baumart und dem Alter der Bäume ab. Die höchsten jährlichen Zuwächse haben mittelalte (40-50 (80)Jahre) Nadelholzbestände aus Douglasie, Tanne und Fichte in milden Klimaregionen auf gut wasserversorgten feinkörnigen Lehmböden im Flachland (also nicht im kalten Hochgebirge). Deutlich geringere Zuwächse leisten sämtliche Baumarten auf trockenen nährstoffarmen Sandböden und und extrem steinigen Böden. Laubholz liefert im Schnitt generell weniger Volumenzuwachs als Nadelholz, teilweise ist das Holz aber je Kubikmeter wertvoller und das Windwurf- und Schädlingsrisiko ist vielerorts geringer. Folgende Modellrechnung veranschaulicht die Zahlen: Wenn man einen Hektar guten Boden mit Douglasie , Fichte und Tanne bepflanzt und 100 Jahre wachsen lässt, ohne zu durchforsten, dann stehen nach 100 Jahren mindestens 1000 Kubikmeter Holz auf der Fläche. Im Laufe der 100 Jahre haben sich viele Bäume gegenseitig so sehr bedrängt, dass viele wegen Lichtmangel abgestorben sind. Die Summe dieser vorzeitigen konkurrenzbedingten Abgänge liegt bei ca 500 Kubikmeter. Das bedeutet, dass in den 100 Jahren 1500 Kubikmeter Holz gewachsen sind, also ca 15 Kubikmeter pro Jahr. So viel könnte man also jährlich einschlagen, ohne den Gesamtvorrat zu verändern. Hohe Holzvorräte haben allerdings entscheidende Nachteile: Der Wald wird instabil (Sturm, Nassschnee, Schadinsekten, etc...) und die wertvollsten Einzelbäume im Bestand werden zu stark von ihren Nachbarn bedrängt und dadurch im Wuchs behindert. Ausserdem kann sich im Schatten eines geschlossenen Altbestandes keine neue Waldgeneration ansamen und etablieren. Daher sollte man jeden Waldbestand alle 3 - 10 Jahre durchforsten, immer die Nachbarbäume der 50 bis 100 erhaltenswertesten Bäume je Hektar umsägen und darauf achten, dass die Holzmenge die auf einem Hektar Wald steht nie über 500 Kubikmeter ansteigt, bei Laubholz, Kiefer und Lärche noch weniger. Aus Gründen der Risikominimierung sollte jeder Wald aus mindesten 4 verschiedenen für Boden und Klima gegeigneten Baumarten bestehen, davon mindesten 25% Laubholz, sofern Boden und Klima dies zulassen. Übrigens: weil es dauernd falsch geschrieben wird: 1Kubikmeter = 1 Festmeter (reine Holzmenge) = ca 1,5 Ster= 1,5 Raummeter (gestapelte Holzstücke incl. der Luft dazwischen)= ca 2,1 Schüttraummeter (Holzstücke auf einen Haufen geschüttet incl. der Luft dazwischen).

...zur Antwort