Mein Hund Jagd Autos usw. hinterher. Wie kann ich ihn das abgewöhnen?

7 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich sehe hier kein Problem im Jagdverhalten sondern eins in der Rudelstruktur. Denn bei deiner Mutter macht er es ja nicht. Anscheinend fühlt er sich da wohler, sicherer und bei dir nicht und meint daher selbst das Problem in die Pfote zu nehmen.

Kam ich ja auch irgendwie schon drauf... Trotzdem ist das komisch dass er es auf einmal macht. Sonst ging er auch immer lieb an die Leine. Ab jetzt wenn ich ein Auto schon sehe und er nicht, werde ich ihn auf dem Arm nehmen und warten bis es vorbei fährt.... Wäre das eigentlich der richtige weg? Auf dem Arm ist er ja ganz ruhig....

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@LittleDream98

Würde ich auf gar keinen Fall machen. Wir gehen grundsätzlich ersteinmal davon aus, dass der Hund Angst vor den großen schnellen Dingern hat =) Wenn du ihn nun auf den Arm nimmst, ändert sich seine Sichtperspektive und unter Umständen wird sich mit der Zeit ein noch gemeineres Verhalten einstellen. Das Verhalten wird sich verschlimmern á la "Mach dir keinen Kopf, Mensch. Den schlagen wir in die Flucht!" Durch das hochheben gewinnt der Hund noch an Selbstbewusstsein und er merkt ja, dass an dem Ding nun wirklich was böses dran sein muss, wenn du ihn hoch nimmst. Zudem wird das Auto nie angreifen und schwups ist die Verknüpfung perfekt und der Hund hat ein Erfolgserlebnis mit dem Verbellen. Es verstärkt quasi nur die Angst.

Noch was zur Theorie Rudelkonstellation. Deine Mama ist ganz oben =) und wahrscheinlich kommst dann du und der Hund auf einer Stufe. Der Hund hat in deiner Mama DIE Vertrauensperson gefunden und erfährt Schutz und trägt keine Verantwortung. Demnach kann er sich beim Gassi gehen, wenn das böse Ding kommt, einfach "fallen lassen" im Sinne von "ach, die klärt die Angelegenheit schon für mich - ich vertrau ihr dabei, dass sie eine Entscheidung trifft, die nicht von Nachteil für mich ist".

Daraus könnte man nun schlussfolgern, dass der Hund dir nicht ganz vertraut. Das könnte was damit zu tun haben, dass du beispielsweise nicht oder kaum für sein Wohl sorgst und ihn sozusagen sich selbst überlässt. Das ginge bei der Futtergabe los, weiter über das Verständnis (Hundeköspersprache) bis hin zur Verantwortungsübertragung auf den Hund. Auch deine "Position" innerhalb der Familie kann ein Punkt sein. Es muss wohl irgendwann einen ausschlaggebenden Punkt gegeben haben, wo der Hund gemerkt hat, dass er sich nicht so richtig auf dich verlassen kann und besser daran wäre, wenn er die Verantwortung übernimmt.

Was du jetzt tun könntest, wäre zum einen die Bindung zu dem Hund zu verstärken, dass er dir mehr vertraut und dann an seiner Angst zu den schnellen Dingern arbeiten (Voraussetzung ist aber, dass die Bindung stimmt).

Man kann nun auch das Jagdbedürfnis nicht ausschließen. Evtl. könnte das zu einem geringen Anteil mit beitragen. Aber dieses Bedürfnis an sich ist ja nun nicht personenbezogen. Aber zur Not kann man den hund ja trotzdem eine Jagdalternative anbieten und somit dieses Verhalten umlenken =) Schaden tuts auf keinen Fall. Und wenn es nur eine Vorsorge ist =)

Viel Glück und danke für den Stern! ;)

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(Der einfachste Weg wäre ihn überfahren zu lassen) So jetzt komme ich zum ernsten Teil du musst die komplette Aufmerksamkeit auf dich richten wie wäre es mit Stöcken werfen (da kann er etwas hinterherjagen) oder mit Leckerlies (musst du dir ewas einfallen lasen) Auf jedenfall so konzentriert er sich auf etwas anderes und nich auf das Auto(etc) Was noch ne Möglichkeit wäre wär ein Schokhalsband, es sprüht bei betätigung einer Fernbedinug Wasser dampf oder anderes auf den Hals des hundes er ist verwirrt und hört auf das gejagte zu verfolgen.

hältst du die leine immer straff kurz bevor ein auto o radfahrer kommt?? wenn ja lass die leine durchhängen aber nicht so dass er auf die strasse hüpfen könnte... denn wenn die leine kurz vorher auf zug geht merkt er vll dass jetzt gleich etwas passiert u rennt deshalb da hinterher...

Ich halte ihn immer locker. Aber wenn das Auto ca. 10 Meter entfernt ist fängt er schon an zu ziehen und zu bellen.

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