Gedankenexperiment: Ein Ich-Bewusstsein, losgelöst von der Materie des Menschen?

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42 Antworten

Das was uns davon abschreckt, ist dass es uns ungewohnt, gar wider der Natur vorkommt, uns zu töten.

Ich kann mir aber vorstellen, dass wenn es genügend Vorreiter gäbe, die Hemmschwelle sinken würde und es eine gängige Methode der Teleportation werden könnte. Jetzt bin ich noch hier, den Tod spüre ich gar nicht mehr und ein Bruchteil einer Sekunde später bin ich woanders. Aus der Ich-Perspektive gibt es keinen Unterschied zu einer Teleportation. Vielleicht wird bei Star Trek genau auf dieser Art und Weise gebeamt? Wer weiß.

Von außen betrachtet erschleicht uns ein Gefühl, dass von zwei Lebewesen, die gekommen sind, eines geht, also eine Tötung stattgefunden hat, also etwas Unnatürliches geschehen ist. Subjektiv wird alles im Lot sein. Dabei sind es doch gerade die, die bereit sind, Bewusstsein und Körper zu trennen die, die der Bewusstseins-"Übergabe" nicht abgeneigt sein müssten, weil sie das Konzept vom losgelösten Ich unterstützen.

Das setzt natürlich voraus, dass man wirklich bereit ist, alles materialistisch zu verstehen. Es gibt nunmal viele Menschen, die glauben an ein Bewusstsein, an Geister, an Götter, die losgelöst von Energie und Materie existieren können und dass beim Tod mehr passiert, als dass ein physischer Körper "deaktiviert" wird. Die haben natürlich ein Problem damit.

PS: Dein Gedankenexperiment ist nicht neu. ;)

Ich habe mir auch schon häufig Gedanken darüber gemacht (und zumindest ansatzweise auch in Science Fiction-Romanen gelesen), wie ein Leben im "Paradies" sein soll, wenn alle jemals existiert habenden "guten" Menschen auferstehen sollen, oder auch auf Planeten, die für unsere Körper nicht bewohnbar sind, rein physikalisch gesehen jetzt (glaubensmäßig müsste man einem Schöpfer ja zugestehen, dass er das ändern könnte) und bin zu der Überzeugung gekommen, da Gehirntätigkeit ja elektrische Impulse sind und nicht mehr, und Elektrizität keine sicht- und greifbare Materie ist, würden  diese Gehirntätigkeiten aller Menschen, die je gelebt haben, weiter existireren. Nicht als Körper, sondern als Geistwesen. Für mich ist die "Seele", bzw. das Bewusstsein Elektrizität. SEHR vereinfach ausgedrückt.

Und so dann, eher theoretisch, alles machen und erforschen können, ohne durch den Verfall und Tod des Körpers noch behindert oder zu früh gestoppt zu werden.

Da bei einigen primitiven (ich sag mal, der Schöpfungseschichte noch näheren) Menschen die Überzeugung herrscht, es gäbe ein kollektives Wissen, das jeder von Geburt an hat - was wir vermutlich mit Instinkt gleichsetzen können -  wäre das der Beweis dafür, dass die Seelen weiterleben.

Ich kann mir aber leider (noch) nciht vorstellen, dass so ein Leben dann lebenswert wäre. Aber ich vermute, Menschen wie z. B. Stephen Hawking können das....


Deshalb müsste es dann bei einer GENAUEN Kopie egal sein, wer überlebt. Man müsste evtl. mit einem Klon (identischen Kopie) herausfinden können,  wie das wäre. (wenn es erlaubt wäre).

Eineiiger Zwielling ist noch nicht identisch genug.


Aber wo bitte ist dieses Bewusstsein? Wenn es physikalisch (und damit z.B. organisch) nicht erfassbar ist, wo liegt es dann?

Hier läuft das ganze etwas in die Irre... natürlich ist das Bewußtsein meßbar, z.B. mit Psychologischen und Neurologischen Tests, Aufnehmen von Hirnwellen, etc. es ist ein Zustand der durch das zusammenspiel von Umgebungswahrnehmung und Erfahrung erzeugt wird. Das kann (schrittweise) gestört sein und hat eine organische Grundlage in Zellen und deren Elektro- und Chemophysiologie.

Die Kopie ist in deinem Experiment nicht vom Original zu unterscheiden? Dann kann das Original auch nicht wissen, daß es echt ist! Vielleicht lößt die Maschine den Menschen beim kopieren komplett auf und mach zwei Kopien? Dann wäre man zwei mal da, würde sich aber ab diesem Zeitpunkt auseinander entwickeln, da man ja ab dann unterschiedliche Erfahrungen macht.

Ich fände es eher erschreckend, wenn wir doch Anzeichen finden würden, daß da was von "außerhalb" ist, irgend was, das - unabhängig von meinem Gehirn, meinen Genen, meinen Erfahrungen und meiner Stimmung - Entscheidungen für mich trifft. Das wäre ja wie fremdbestimmt, denn diese Sachen machen mich doch aus!

Ja das ist schon fast wahrhaft richtig gut gedacht,aber alles was wir messen ist aus der menschlichen Tiefe entstanden,Physil,Musik,Astrologie usw.Was wir mit einem EKG machen würde eine ander Zivilisation,Spezies oder auch immer vielleicht komplett anders anstellen.Aber wie heißt es so schön der Mensch denkt und Gott lenkt,ja wieder sehr befremdlich,so ist das Lebenzur Zeit.lg

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Meine erste Assoziation ist etwas komisch. Ich denke an einen tropfenden Wasserhahn. Der Hahn ist immer gleich, aber die Tropfen kommen in chaotischer, nicht prognostizierbarer Reihenfolge heraus. Ich stelle nun einen identischen Wasserhahn mit gleichem Verkalkungsgrad her. Und auch dieser tropft. Beide tropfen aber nicht immer gleichzeitig. Trotzdem würde ich nicht auf die Idee kommen, dass es irgendwas in dem Hahn gibt, das man nicht sieht und bestimmt, wann es tropfen soll. 

Aber wo bitte ist dieses Bewusstsein? Wenn es physikalisch (und damit z.B. organisch) nicht erfassbar ist, wo liegt es dann?

Ganz kurz noch dazu:
Deine Behauptung ist falsch. Basierend auf der Theorie Dissipativer Strukturen gelingt es inzwischen, sogar das Bewusstsein zu messen, siehe z.B. hier:

https://www.welt.de/gesundheit/article119083277/Forscher-entwickeln-Messgeraet-fuer-das-Bewusstsein.html

Letztlich wird aus dem Schwingungsverhalten der Hirnströme die Entropieproduktion ermittelt und diese ist direkt abhängig von der Komplexität der Hirntätigkeit. Bei vollem Bewusstsein ist die Komplexität maximal und damit auch die Entropieproduktion. Verkürzt könnte man auch sagen: je höher der Energieumsatz im Gehirn, umso höher die geistige Leistung.

Meiner Meinung nach liegt das Problem darin, das Bewusstsein als eigenständige Entität zu sehen, dabei is "das Bewustsein" zusammengesetzt aus tausenden Nervenzellen in deinen Gehirn und den elektrischen Impulsen die sie aussenden. Wäre das Bewusstsein nicht fest mit der Materie "verbunden" und nicht vom Gehirn abhängig würden z.B. bewusstseinsverändernde Drogen nicht funktionieren, Gehirnverletzungen keine Charakterveränderungen herbeiführen, etc.

Was dein Gedankenexperiment betrifft, natürlich macht es einen  Unterschied ob du stirbst oder deine Kopie, aber nur für dich, denn "Du", also das Original, dein Erleben, ist nunmal an deinen Körper gebunden, und wenn der stirbt bist "du" weg, egal ob da noch eine exakte Kopie rumläuft.

Je nach dem wie die Erschaffung deiner Kopie und der ganze Rest vonstatten geht und wieviel sie davon mitbekommt ist es jedoch durchaus möglich, dass deine Kopie überzeugt ist, sie wäre das Original und "dein" Leben genau so weiterlebt als wärst es du selbst, bzw. von ihrem Erleben aus IST sie du. Und je nach dem wieviel die Außenwelt mitbekommt von der ganzen Sache ist es auch durchaus möglich, dass "du" für sie immernoch da bist als wäre nicht gewesen, obwohl es in Wirklichkeit die Kopie ist.

Wäre das Bewusstsein tatsächlich nicht physikalisch wäre deine Kopie nach den Vorgaben deines Gedankeneperiments nur ein Seelenloser Zombie ohne Bewusstsein.

Also erst einmal muss ich sagen, dass ich das extrem interessant finde^^

Bei mir kommt halt noch die Frage auf, ob die Erinnerungen, Erlebnisse etc., die einen geformt haben, mit in der kopierten Seele sind, oder, ob es wie in der Vererbung ist, dass angeeignete Sachen nicht mit vererbar sind.

Naja laut der Forschung werden Erinnerungen ja in der Struktur der Synapsen gespeichert, demnach müsste durch eine genaue Kopie der selbe Wissensstand hervorgebracht werden können.

Zudem könnte man so das Phänomen erklören, dass Kinder mit einem neuen und jungen Körper schneller und besser lernen, als ältere Leute mit einem "verbrauchtem" Körper.  Sprich wenn du deinen Körper mit Drogen zerstörst, wirkt sich das ja auch stark auf dein geistiges Wesen aus.

Bewusstsein sowie die Seele,  ist die am höchsten schwingende Frequenz einer kosmisch durchdringten Einheit..., während die Materie , die niedrigste Schwingungsform darstellt...

Der Mensch , in seiner materiellen Form, besitzt kein "Ich",  ( so würde ein Gehirn niemals auf die Idee kommen, sich selbst als "Ich" zu bezeichnen ) jedoch erfährt er sich bereits in seiner Astralen Ebene, anhand von Emotionen und Gefühlen, welches positiv sowie negativ , in allen polaritäten hervorgebracht werden ...Diese Welt erschafft erst die Leinwand unserer inneren Welt,...eine Realität, die dem Traum auf Augenhöhe gleicht, in der sich das Astrale Abbild unseres Verstandes wiederspiegelt ...Was uns jedoch wiederspiegelt ist der Gedanke , der über unser Denken hinaus sich selbst betrachtet und sich fragen kann ... Bin ich das;  was ich denke ? oder denke ich nur das, was ich zusein glaube ? Diese mentale Welt ist mit unseren Intuitionen und  Inspirationen auf der höchsten Ebene ,des bewussten Erfahrens und gleichzeitiges Wissen vernetzt, verwebt und duchdrungen ,bis hin zu unserer wahren Identität unseres Bewusstseins...


So ein Gedankenexperiment existiert schon, mir fällt der Name leider nicht an. Ich hatte es sogar vor 2 Jahren an meiner Uni. Aber dass man das Bewusstsein nicht messen kann ist falsch. Die Neurologie weiß sehr wohl vorher das Bewusstsein "herkommt" und wie es ensteht. Letztendlich sind wir physikalisch gesehen nicht mehr als unser Gehirn. Alle deine Gedanken, Erfahrungen, Emotionen etc. werden im Gehirn erzeugt und gespeichert. Dein ganzer Körper dient nur als Schutz für das Gehirn und als Instrument für Interaktionen mit der Außenwelt. Das hat nichts mit Esoterik, oder irgendwelchen Seelen zu tun. Außerdem wäre das Bewusstsein nie identisch, da der Klon bis zu seinem Tod ja andere Erfahrungen als das Original erleben würde. Die Frage wo sich dass Bewusstsein befindet hängt von deiner Definition ab. Wenn du das Bewusstsein als bewusstes Erleben eines Ereignisses definierst (so wie es die Wissenschaft tut) dann lautet die Antwort im Gehirn.

 

In der Philosophie unterscheidet man Subjektivität und Objektivität. Ein Gegenstand, der real vorhanden ist, ist objektiv real vorhanden. Ein Betrachter, der diesen Gegenstand wahrnimmt, erlebt diesen Gegenstand subjektiv. Das ist sozusagen der Gegenstand vor seinem geistigen Auge, in seinem Kopf also. Zum Objektiven haben wir gar keinen direkten Zugang, weil letztlich alles, was wir wahrnehmen, in unserem Kopf passiert, also subjektiv ist. Zum Objektiven gelangen wir nur indirekt durch logisches Nachdenken. Die Logik bekommen wir, indem wir die subjektiv erworbene Objektivität im Objektiven testen. Funktioniert das in der Wirklichkeit, war die Wahrnehmung korrekt. So bekommen wir nach und nach auf indirekte Weise ein Bild von der Wirklichkeit. In der Subjektivität selbst funktioniert alles. Ich kann mir ein Perpetuum Mobile sehr gut funktionierend vorstellen. In der Wirklichkeit gebaut, funktioniert diese Maschine nicht, weil es physikalisch nicht möglich ist, Energie aus dem Nichts zu erzeugen. Man kann Energie nur von einer Form in eine andere umwandeln.

Die Maschine, die Du in Deinem Gedankenexperiment verwendest, existiert nur subjektiv in Deiner Vorstellung. Objektiv würde diese nicht funktionieren, weil sie gegen hunderte von physikalischen Gesetzen verstößt. 

Dein Gedankenexperiment mag ein interessanter Zeitvertreib sein, auf die Wirklichkeit übertragen würde davon nichts Funktionierendes übrigbleiben. Du hast noch keine Vorstellung davon, einen die Objektivität betreffenden Gedankengang zu verifizieren. Dazu müsstest Du alle Gedankenfehler finden und herausnehmen. Schon Dein erster Denkansatz ist falsch: Du baust auf eine falsche Annahme auf. Real wird man so eine Maschine nicht bauen können, weil sie physikalisch nicht möglich ist. Schon diese Annahme reicht aus, dass Dein gesamtes Gedankenexperiment falsch ist und nicht auf die Realität übertragen werden kann.

Ich selbst beschäftige mich auch mit Gedankenexperimenten. Dabei spielt die Verifizierung und die Denkfehlerfreiheit die größte Rolle. Sonst macht das Ganze keinen Sinn.



"Nun aber macht es eben doch einen großen Unterschied, ob Ihr es seid, die von einem Flügel erschlagen werdet und sterbt (Szenario 2) oder ob Ihr weiter Euren Kaffee schlürfen könnt und weiterlebt, während Eure Kopie den Tod findet (Szenario 1). Trotz physikalisch exakt gleicher Szenarien gibt es noch immer den Unterschied, welches Bewusstsein sich in welchem Körper befindet."

Da liegt der, ich möchte nicht Fehler sagen, immerhin kann ich auch meinen Standpunkt nicht beweisen... -da liegt deine Vorstellung. Hier müsstest du erläutern was du meinst oder hast etwas vergessen: Wenn du eine Kopie von dir selbst machst, weiß die Kopie, dass sie kopiert wurde. Das macht sie aber nicht zu einer willenlosen Figur sondern eben zu dir. Die Kopie hat nun genau wie du das Verlangen zu überleben und auch ihr ist egal ob du stirbst oder nicht, sie ist ja immerhin genau wie du. So wie du mit der Kopie umgehen würdest tut sie es auch mit dir, wer jetzt wie kopiert wurde macht da keinen Unterschied. Ab dem Moment wo sie kopiert wurde ist sie ein eigenständiges Wesen mit eigenen Gedanken und entwickelt sich anders als du, da ihr nicht die selben Erfahrungen teilt. 

Der Charakter einer Person entwickelt sich durch Erfahrungssammlung, gebunden in Materie und Ladungszustände von Atomen und Molekülen im Gehirn. Es braucht dazu keinen Geist. Dein Gedankenexperiment funktioniert nicht so wie du es dir vorstellst, weil unsere Umwelt so komplex ist, dass kleinste Unterschiede bereits eine andere Entwicklung hervorrufen.

Stellen wir uns vor deine Figur würde mit dir in einem leeren Raum, exakt gespiegelt, liegen würdet ihr genau gleich funktionieren, wie ein Spiegelbild. Eine Erfahrung aus deinem Leben sagt dir du sollst Hallo zu deiner Kopie sagen? Deine Kopie hatte genau die selbe Erfahrung und sagt daher exakt im gleichen Moment wie du auch Hallo.

Ich möchte mich nicht über dich stellen, da ich immerhin auch gerade Gedankenfehler machen könnte. Aber ich rate dir abgesehen davon immer lange nachzudenken bevor du voreilig einer übernatürlichen Macht die Schuld oder den Grund zuschiebst. Das hat uns Religionen und die Kirche gebracht und uns bisher in der Geschichte immer nur riesige Nachteile gebracht (Kriege, Unterdrückung etc.). Würden alle allem immer nur übernatürliche Kräfte zuschreiben würden wir immer noch glauben Blitze seien Bestrafungen des Zeus.

Lg, Max.

"Die Tatsache, dass wir im Verlauf unseres Lebens ständig unsere Atome austauschen (z.B. durch Zellabbau und Zellaufbau durch neue Atome) widerspricht ohnehin der Vermutung, dass das Bewusstsein an konkrete Materie gebunden ist."

Das ist ein Trugschluss. Das Bewusstsein verändert sich ständig; ist keine Konstante. Es gibt im Gegenteil keinerlei Hinweis darauf, dass das Bewusstsein von "konkreter Materie" unabhängig sei und wenn doch, dann bitte ich um Nennung.

Aber wo bitte ist dieses Bewusstsein? Wenn es physikalisch (und damit z.B. organisch) nicht erfassbar ist, wo liegt es dann?

Hier liegt der Fehler in deinem Gedankenexperiment.

Das Bewusstsein ist durchaus erfassbar, messbar und sogar beeinflussbar, denn das Bewusstsein ist nichts weiter als die biochemische und elektrische Kommunikation bestimmter Gehirnzellen miteinander.

Das bedeutet dass das Bewusstsein mit der Flamme einer Kerze vergleichbar wäre, diese ist eine Reaktion von Sauerstoff mit dem Docht (bzw. dem Parrafin).

Wenn du zwei völlig identische Kerzen hast und beide gleichzeitig anzündest, so hast du doch 2 völlig verschiedene Flammen und nicht 2 Mal dieselbe Flamme.

So hätte auch die Kopie ein ganz eigenes Bewusstsein vom Original. Du würdest nichts weiter tun als einen "perfekten" Zwilling erschaffen, der (wie auch herkömmliche Zwillinge) ab dem Moment seiner "Erschaffung" seine ganz eigene Entwicklung erlebt.

Das passt ja zu meinem Beispiel mit dem Wasserhahn :-) ist nur noch etwas klarer

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Das bedeutet, das wenn man die Kerze auspustet und sie mit Hilfsmaterial wieder anzündet, ein anderes Bewusstsein der Flamme entstehen würde, da sie total von Grund aus neu "erzeugt" wäre. Warum sollte es dann jemand anderes sein? Das Bewusstsein im Sinne der Flamme, wirft auf verschiedene Menschen keine Unterschiede auf. Also ich gehe davon aus, dass man Feuer nicht mit Feuer vergleichen kann (korrigiere mich bitte im anderen Fall) Also sind die dazugehörigen Synapsen und das Gehirn notwendig um dieses Konkurrenzdenken (Kind der Abhängigkeit) durch "Eigene Persönlichkeit mit angeborenen Ich-Bewusstsein/ Das sich im Leben bewähren" erforderlich, da wir verschiedene Tätigkeiten an verschiedenen Orten nicht anders ausführen könnten. In diesen Fall existiert im Falle des Todes irgendwo auf der Welt gerade wieder eine Neubildung die ein Bewusstsein zulässt / auffängt, was für die Lebenszeit geschlossen "aufbewart" ist. Das Bewusstsein sorgt dafür das es von Geburt an wieder durch die materialistischen, sowie energetischen Faktoren beeinflusst ist/wird, denn wäre das NICHT der Fall, würde es bedeuten, dass es verschieden Bewusstseinsarten (Flammen) gibt. Du bist Ich und Ich bin du nur entstanden durch verschiedene Zeitabschnitte in gegebenen Körpern.

Wäre das soweit korrekt?

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@BigHands

Du versteifst dich zu sehr auf die Metapher. Dein Denkfehler besteht darin dass du das Löschen und Wiederanzünden derselben Kerze mit dem Tod vergleichst.

Im Sinne der Metapher wäre das jedoch eher mit einer Ohnmacht zu vergleichen. Der Körper (Die Kerze) existiert ja weiterhin, obwohl das Bewusstsein kurzzeitig "ausgeschalten" war.

da wir verschiedene Tätigkeiten an verschiedenen Orten nicht anders ausführen könnten.

Aus diesem Satz werde ich nicht ganz schlau. Meinst du damit dass wir keinen freien Willen hätten und uns nur nach vorgegebenen Mustern verhalten könnten?

In diesen Fall existiert im Falle des Todes irgendwo auf der Welt gerade
wieder eine Neubildung die ein Bewusstsein zulässt / auffängt, was für
die Lebenszeit geschlossen "aufbewart" is

Ja, natürlich. Nur hat das neue Bewusstsein nichts mit dem alten (vergangenen/gestorbenen) zu tun.

Du bist Ich und Ich bin du nur entstanden durch verschiedene Zeitabschnitte in gegebenen Körpern.

Nein, das ist ein Fehlschluss. Jeder Mensch ist sein eigenes Wesen, seine eigene Kerze mit ihrer eigenen Flamme. Nur weil du zwei Kerzen hast die gleichzeitig brennen, bedeutet das nicht dass die eine Kerze die andere wäre und umgekehrt.

Das Bewusstsein ist Teil (Nebenprodukt) des menschlichen Körpers. Das bedeutet es ist wie jedes andere Organ. Vielleicht hilft dieser Vergleich es besser zu verstehen?

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@Andrastor

Ich bin gerade mit dem Tablet unterwegs, wo ich schwer schreiben kann, ja habe das tatsächlich ein wenig unverständlich formuliert. Nein eine Ohnmacht weist ein Rückgang der äußeren Aktivitäten nach. sind aber nie ganz erloschen. Brauch ich ja nicht sagen, komm dann nochmal darauf zurück, danke für den Feedback. Ja mit der Metapher sollte ich mich nicht so versteifen, aber ist ein guter anhaltspunkt, da dieser sehr einfach und zugleich pregnant wirksam als Beispiel zu verwenden gilt. Meld mich dann nochmal Gruß

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Auch ein eineiiger Zwilling ist nicht exakt gleich. ein Klon auch nur zum Zeitpunkt der "Erschaffung", sobald er existiert, arbeitet sein (identisches) bewusstsein anders (schon durch verschiedene Umwelteinflüsse).

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"Das Bewusstsein ist durchaus erfassbar, messbar und sogar beeinflussbar, denn das Bewusstsein ist nichts weiter als die biochemische und elektrische Kommunikation bestimmter Gehirnzellen miteinander."

Dem kann ich nur vehement widersprechen. Die gesamte heutige Physik, Medizin, Molekularbiologie kann Bewusstsein als solches mit ihren beschreibenden Methoden nicht erfassen. Sie kann nur "von außen" draufgucken. Da steckt irgendwie das allergrößte Rätsel der Welt noch drin - und das haben wir trotz aller Wissenschaft noch nicht ergründet.

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@rumar

Deine Informationen diesbezüglich sind offenbar noch recht veraltet.

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@rumar

Man weiß mehr als Du denkst. Es macht nur wenig Sinn das öffentlich zu publizieren, weil die Meisten es doch nicht verstehen. Das Ganze ist nämlich ziemlich komplex.

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Versuche nicht aus der Sicht deines Körpers zu denken, sondern denke aus der Sicht, von jemanden, der nicht weiß, dass es von dir Kopien gibt.

Wie ich es verstanden habe, ist es für dich ein Unterschied, ob eine Kopie von dir stirbt oder du stirbst.

Meine Theorie ist, dass auch wenn du denkst, es macht einen Unterschied wer stirbt. Es aus einer anderen Sicht (z.B. der eines Freundes) aber keinen Unterschied macht, wer vor ihm steht. Es ist also egal ob Original oder Kopie. Das liegt daran, dass wir ja ein exaktes Duplikat sind und Gefühle und Charakter nur chemische Reaktionen in unserem Gehirn sind, die um exakt zu sein auf künstlichem Weg eingeleitet werden. Dein Bewusstsein aus dem Original ist also sozusagen ein synthetisch nachgebildetes Bewusstsein, was aber kein Unterschied zum Original macht. Das Ich-Bewusstsein ist also keine unfassbare Materie sondern nur Chemische Reaktionen, die in deinem Kopf ablaufen.

Weiteres lernt man bzw. praktiziert man auch in der Biochemie falls du dich für ähnliches interessierst.

Die Kopie wird nur bis zum Zeitpunkt der Vollendung der Kopie identisch mit der eigenen Persönlichkeit sein. Danach hat die Kopie eine andere Wahrnehmung als man selbst und das Bewusstsein der Kopie fängt dann an immer weiter vom eigenen Bewusstsein abzuweichen.

Die Kopie wäre also nur vom aussehen her identisch und würde ein anderes Bewusstsein als man selbst entwickeln. Es wäre gar nicht möglich, dass die Kopie so bleibt wie man selbst, schließlich verändert man sich selbst ja auch immerzu.

Wenn man z.B. die Kopie direkt nach der Kopie in den Dschungel schickt, dann ist sie in 10 Jahren ein komplett anderer Mensch als man selbst, wenn man weiterhin im gewohnten Umfeld bleibt. Das ist sozusagen eine Kopie, die sich eigenständig verändert und weiterentwickelt.

So etwas, also eine Kopie, die sich ab dem Zeitpunkt der Kopie eigenständig verändert und dann nicht mehr dem Original entspricht könnte man 4D Kopie nennen. Es gibt zwar schon 3D Drucker aber 4D ist noch ein Stufe drüber.

kann es dann nicht auch einfach sein dass man in beiden fällen weiterlebt daher praktisch zwei mal dieselbe Person da ist.. d.h. man nicht mehr als einzelne Person denkt und lebt sondern für zwei, beide denken dasselbe usw. man steuert zwei Personen.. schwierig wird's nur beim sehen.. theoretisch müsste die eine Hülle auch dieselbe Artikulation wie die andere haben.. sie müssten sich gleich bewegen, dasselbe tun, ect. Bei dieser Möglichkeit frag ich mich nur wie das mit dem Sehen wäre ^^'

Der Buddhismus lehrt, es gibt nichts, aber auch garnichts, das ein ICH beherbergt. Weder Bewusstsein, Seele, Geist oder Gewahrsein stellt ein so genanntes SELBST dar. Daher ist es auch unmöglich, dass ein Selbst den Körper begleitend im Raum schwebt oder etwa bei einer Magnetresonanzthomographie im Gehirn gefunden werden kann.

Was wir suchen ist das was sucht, sagte bereits Franz von Assisi im Mittelalter. 

Und das hat keinen Ort. Ort kommt dadurch erst zustande. Man könnte sagen es ist vor Ort, vor Raum und vor Zeit. Es ist das, ohne das alles und nichts nicht sein kann, und nicht nicht sein kann.

Was man, da unfassbar, dann "Gott" nennt?

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was du beschreibst ist das bewußtsein der menschen der zukunft, allerdings ohne das nicht mögliche zustandekommern der wissenschaft.

das neue bewußtsein hat auch einen namen:

schauendes bewußtsein.

es arbeitet, losgelöst vom gehirn, aber mit kristallklarem verstand.

unsere chaotischen träume sind eine vorstufe dieses bewußtseins, denn da arbeitet das denkenh im schlaf ohner das gehirn, hat nur unkontrollierte auswirkungen auf das gehirn (hirnströme)

Ich versuche mal eine Antwort zu finden.

Dein Gedankenexperiment erinnert mich an Pygmalion und seiner Statue Galathea, an Platon mit seinen Vorstellungen von Idee/Urbild und Abbild, an die jüdische Geschichte von Golem, an die Zwillingsforschung und in der Genetik von Original und Mutation sowie Klone.Und ganz aktuell die sogenannten 3D-Drucker.

Der Mensch ist ein lebendes und damit offenes System.Der Erfinder, der Wissenschaftler ist ein lebendes System.Moderne Maschinen, die auch mit Sensoren ausgestattet sind, können bereits als teil-offenee Systeme betrachtet werden.Da Du dies nicht erwähnst, gehe davon aus, dass es sich der erfundenen Maschine um ein geschlossenes System handelt.

Es arbeitet und funktioniert nach einem vom Erfinder ausgedachten System, welches alle Vorschriften/Befehle, für die Erstellung eines Menschen beinhaltet.Ein Mensch besteht aus einem Körper mit seinen Skelett, seinen Muskeln und seinen Organen.Weiters besteht der Mensch aus Kopf, Rumpf und Gliedmaßen.

Gehen wir davon aus, dass das Experiment in diesem Jahrhundert stattfinden soll.

Ein wichtig Grundsatz in der Technik und Natturwissenschafft: Gleiches schafft gleiches.

D.h. um es abzukürzen, solche Maschine und mögen sie sie noch so superintellegient konstruiert sein, bleibt eine Machine und hat nicht die gleichen Eigenschaften wie ein lebendes System, es kann nur solche Teile der Körpers erschaffen und zusammmenfügen, soweit sie maximal drei Dimensionen besitzt.

Es kann also ein Kopf  mit Gehirn erschaffen, Rumpf und Gliedmaßen, weil sie die Grenze der Drei-Dimensionalität nicht überschreiten.

Die Maschine kann kein Bewußtsein erschaffen, weil wir noch gar nicht richtig wissen, wie Bewußtsein entsteht und wieder vergeht ( z.B. Koma ).

Bewußtsein heißt doch u.a. auch, der Mensch ist sich seiner SELBST bewußt.Das war z.B. auch der Ausgangspunkt der Philosophie von.R.Descartes.

Es fehlt die Möglichkeit Erfahrung und eine Lebensgeschichte ( sogenannte Biograhie) herzustellen.

Und damit kommen wir zum Kern der Sache:die Maschine kann die materiellen Kommponenten herstellen, nicht aber Affekte und Emotionen.

Die biochemischen Reaktionen und elektrischen Zustände und elektronische Niveaus sind nicht die Affekte, nicht die Emotionen, sondern nur die materielle Grundlage, damit Affekte, Emotionen und Abstrakta gebildet werden können.

Das läßt sich doch ganz deutlich an den veerschiedenen Entwicklungsstufen im menschlichen Leben festen.

Embryo - Säugling- Kleinkind - Schulkind-Jugendlicher- Erwachsener.Aber gerade der Zustand des Erwachseins ist nicht abgeschlossen, weil zumindestens in intellektueller Hinsicht, erhebliche Steigerungen möglich sind.

Solange wir nicht wir wissen, was unter " LEBEN" zu verstehen ist, werden solche Maschinen immer nur Menschen mit sehr eingschränkten Fähigkeiten produzieren können.Solche Menschen können nämlich die Grenze der DREI-DIMENSIONALITÄT nicht überschreiten.

Es werden auch keine Atome ausgetauscht, sondern, da die Grundlage des Menschen die Zelle ist, ständig neue Zellen gebildet, um die abgestorbenen Zellen zu ersetzen.Jede menschliche Zelle hat nur eine bestimmte Lebensdauer.




Die Argumentation, dass das Bewusstsein gar nicht in der Materie sein könne, wegen des Austausches von Atomen und Molekülen finde ich nicht ganz stichhaltig. Letzten Endes ist die Frage um das Bewusstsein einfach eine ungeklärte. Allerdings kenne ich selbst Leute, die ihren Körper mit dem Bewusstsein verlassen können, und ich nehme stark an, dass der Sachverhalt nicht ganz so steht, wie uns das die reduktionistisch-materialistischen Wissenschaftler um Dawkins und Konsorten weißmachen wollen. 

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