Fenster sind morgens von innen ganz nass- Was tun?

9 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Sei froh das es an den Fenstern Kondensiert und nicht in der Wand.

Wisch es ab und bring das nasse Handtuch in einen Bereich der Wohnung wo viel gelüftet wird zum Trocknen, an besten in den Trockenkeller.

Wenn das Wasser irgendwann nicht mehr an der Scheibe Kondensiert dann tut es das im Mauerwerk und du bekommst Schimmel.

Das Problem ist, dass es hier keinen Keller gibt (wohne in England). Ich habe sowieso schon festgestellt, dass auch Wäsche hier sehr schlecht trocknet.

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@Kalliope73

Dann werden Sie über kurz oder lang an Schimmel erkranken, wenn Sie Ihre Wäsche nciht außerhalb der Wohnung an geeigneter Stelle trocknen!

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@schelm1

Wenn die Wäsche schlecht trocknet dann mußt du die Raumtemperatur anheben.

24-25°C würde ich in dem Fall sogar empfehlen.

5 mal Täglich 2 Minuten Stoßlüften.

Wenn du das einhälst wird trotz Wäsche trocknen und Baumängeln kein Schimmel entstehen. Das Raumklima wird sich auch verbessern. Die Mehrkosten von 200€ - 400€ durch das Heizen sind zwar ärgerlich aber immer noch besser als alle Möbel mit Schimmel.

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Wenn die Außenfassade nicht zusätzlich abgedichtet wurde, besteht ein erhöhtes Schimmelrisiko. Schau Dich mal nach Fensterfalzlüftern um. Teuerere Altenative sind noch elektrische Lüfter mit Feuchtigkeitsmesser. Lohnt sich aber normalerweise nicht.

Inwiefern sollen hier Fensterfalzlüfter helfen? Verheizt man mit denen nicht zusätzlich Wärmeenergie?

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Im Schlafzimmer ist morgens das Fenster voller Kondenswasser, das Gleiche gilt für die Eingangstür (die auch kleine Glasfenster hat).

Völlig natürlich und somit ein Indikator für zu hohe Luftfeuchtigkeit. Höchste Zeit zum Lüften!

Ich habe gelesen, dass es daran liegen könnte, dass die Fenster zu gut isoliert sind und deswegen keine frische Luft hereinkann. Was kann man denn dagegen machen, außer lüften?

Der Sinn neuer, dichter Fenster ist ja, den Wärmeverlust zu verhindern. Dadurch wird aber auch der früher selbstverständliche und meist unbemerkte Luftaustausch verhindert. Feuchtigkeit im Raum wird nicht mehr durch undichte Fenster abgeführt, sondern verbleibt im Raum und kondensiert an Stellen mit unterschrittener Taupunkttemperatur aus (z.B. die Fenster).

Hier hilft nur angepasstes Lüftungsverhalten. Schau dir hierzu bitte mal meinen folgenden Beitrag an : http://www.gutefrage.net/tipp/schimmel-vorbeugen-und-beseitigen

Ohne zu wissen ob es sich um einen Neubau oder Altbau handelt und ohne das Gebäude, die fenster und die Heizung im Detail zu kennen würde ich sagen, gut heizen und oft , sehr oft stoßlüften und dabei für richtig Durchzug sorgen. Besonders alles vermeiden was Feuchtigkeit in den Raum bringt, wie Wäsche trocknen oder dergleichen. Es ist auch schlecht, Räume indirekt über geöffnete Türen zu heizen. Möbelstücke mindestens 10 cm von der Wand abrücken. Fenster kippen ist Gift. Wenn dies alles keinen Erfolg bringt, Fachmann einschalten bevor es zu größeren Schäden und Schimmelbefall kommt.

Es wird recht bald zum Auftreten von Schimmel mit für Ihre Gesundheit verheerenden Folgen kommen:

Schimmelpilze führen auf drei Arten zu einer Beeinträchtigung der Gesundheit:

1.Der Pilz bildet in seinem Stoffwechsel giftige Substanzen, die sogenannten Aflatoxine. Diese Stoffe wirken jedoch nur dann auf den Menschen schädlich, wenn sie über verschimmelte Lebensmittel oder Einatmen von Teilen des Schimmelbelages in den Kreislauf gelangen. 2.Der Pilz benützt menschliches Gewebe als Nährstoffquelle und erzeugt Krankheiten. Anfällig für Erkrankungen durch Schimmelpilze sind besonders die Schleimhäute in Lunge, Nase und Mund. Die größte Gefahr geht von den Sporen aus, die zur Vermehrung in großer Anzahl in die Raumluft abgegeben werden. Die Sporen gelangen über die Atemwege in Bronchien und Lunge. Sind die Atemwegsgewebe vorgeschädigt, kann es zu einer Auskeimung und damit zu Erkrankung, z.B. in Form von Asthma, kommen. In schweren Fällen können Nerven- und Nierenfunktionsstörungen sowie Entzündungen der Herzinnenhäute auftreten. 3.Nach wiederholtem Kontakt mit Pilzen oder Pilzsporen kann es zu allergischen Reaktionen kommen. Allergien sind Überempfindlichkeiten des menschlichen Immunsystems, das nun den Organismus nicht mehr vor der Schädigung durch körperfremde Stoffe schützen kann. Je mehr Allergenen (künstliche oder natürliche allergieauslösende Stoffe) der Organismus in seiner Umwelt ausgesetzt ist, desto empfindlicher wird er und desto öfter reagiert er mit Allergien. Eine Krankheit, die man als "Schimmelkrankheit" bezeichnen könnte, gibt es allerdings nicht. Neben Schimmel gibt es viele weitere Ursachen, die zu einem Krankheitsausbruch beitragen können. Die Unmenge an Chemikalien und ihre ständig steigende Zahl ermöglicht zunehmend eine Überlastung des menschlichen Immunssystems und damit die Entstehung allergischer Erkrankungen.

Quelle: Schadstoffberatung Tübingen

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