Warum sind meine Fenster von innen Nass?

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Da liegt zum einen einmal der Verdacht nahe das es keine Isolierglasscheiben sind. Weiterhin liegt es daran das die Kondensation unter anderem dadurch gefördert wird, das die warme Innenraumluft an den Fenstern ankommt und auf Grund des enormen Temperaturunterschieds dann in diesem Fall zu Wasser kondesniert. Das ist dergleiche physikalische Vorgang wie wenn du eine Scheibe anhauchst, dann schlägt sich die Feuchtigkeit deines Atems als Wasser auf der Scheibe nieder.Verhindern und Energiesparen könntest du mit einer im Baumarkt käuflichen Folie die dann quasi als zweite Scheibe auf das Fenster aufgeklebt wird.Ist aber nicht billig 2qm² kosten 19.00 Euro Diese Feuchtigkeit von der du spricht schädigt auch in erheblichem Masse das Holz des Fensters und im Winter wird es zu Eis frieren.

Die Zimmerluft ist Feuchtigkeit gesättigt. Sie kondensiert an den kalten Fenstern. Wenn du weniger heizt, solltest du so lange Durchlüften, bis die Scheiben außen nicht mehr beschlagen. Das kann schon mal 5 Minuten dauern. Dann kurz einheizen, sonst bildet sich an Kältenrücken Schimmel, weil der Taupunkt sich von der Außenhülle des Gebäudes nach Innen verlagert.

Warme Luft kann mehr Feuchtigkeit aufnehmen, als kalte, weshalb immer dazu geraten wird, zu Heizen. Das ist aber nicht jedermanns Sache. Ich lebe gerne in kühlen Räumen, also unter 19°C, muss daher öfters Durchlüften. Auch schlafe ich selbst bei Minusgraden mit offenem Fenster.

Die Luft im Zimmer ist deutlich wärmer als das Fenster. Warme Luft nimmt mehr Flüssigkeit auf als kalte Luft. Wenn die warme Luft also an das Fenster kommt kühlt sie ab und "verliert" Wasser. Das nennt sich dann Kondenzwasser.

Das ist im gewissen Umfang ganz normal, vorallem wenn im Zimmer wenig Stoffe sind, die die Feuchtigkeit aus der Atemluft aufnehmen können.

Wenn du ganze Handtücher braucht um ein einzelnes Fenster zu trocknen stimmt aber etwas nicht und irgendwo dringt Feuchtigkeit ein.

Mögliche Ursachen sind (nicht abschließend): - undichte Fensterrahmen (mal fühlen ob es irgendwo kalt reinkommt) - Fusch beim Mauerwerk (auch hauptsächlich an Fenstern und Türen) - Trocknen von Kleidung im Zimmer - Zu viele zu feuchte Zimmerpflanzen - Leck im Heizkörper

Sollte die Wohnung gemietet sein, würde ich mal den Hausmeistern/Vermieter anrufen. Langfristig bildet sich in einer feuchten Wohnung Schimmel. Der ist gesundheitsgefährdend und greift die Baukonsistenz ab.

Für undichte Fenster, Fusch am Bau (beides die Hauptgründe für Schimmel und Feuchtigkeit) ist übrigens fast immer der Vermieter verantwortlich. Also nicht vorschnell irgendwie Schuld auf sich nehmen.

Ich würde die Heizung über nacht laufen lassen und dafür tagsüber reduzieren. Lüften nur Stosslüften, das heisst 3x am Tag alle Fenster sperrangelweit auf für ca. 10 Minuten und dann wieder zu. Nicht kippen und auch nicht spaltbreit offen lassen. Fenster über Nacht auch zu lassen. Auch im Schlazimmer heizen, allerdings nur maximal 18 Grad, alle anderen Räume 22-23 Grad reicht aus. Sollte es damit nicht besser werden, musst Du Deine Fenster halt dichtmachen.

Den ganzen Tag lüften kann schon mal nicht sein, denn dadurch würde die Nässe an den Fenstern verschwinden. Kann es vielleicht sein, dass Du lange Zeit die Fenster kippst? Damit kühlt man sich alles aus und wenn dann aufgeheizt wird, entsteht Kondenswasser an den Fenstern. Du solltest die Wohnung tagsüber ebenfalls heizen und nicht nur nachts. Wenn Du berufstätig bist, dann eben leicht heizen. Keine Fenster während der Abwesenheit gekippt lassen! Wahrscheinlich hast Du in der Wohnung auch Türen offen, so dass Dunst aus Bad und Küche sich in den übrigen Räumen verteilen kann. Und das sieht man dann am Fenster. Ohne Änderung Deines Wohnverhalten wirst Du bald Schimmel haben.

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