Schwitzwasser bei Neubau Fenster Passivhaus

3 Antworten

Hallo! Außen waren es gut -10 Grad, innen beheizt rund 17 Grad - über Fußbodenheizung (Der Belag fehlt noch). Die Lüftungsanlage selbst läuft nicht, dafür steht im Haus aber ein Bautrockner. Der läuft jetzt seit rund 8 Wochen - und noch sammeln sich rund 5 Liter pro Tag an. Die Fenster und die Fensterbänke sind noch immer patschnass... Die U-Werte: 0,58 und 0,8-0,9

Jetzt mal langsam... Ich baue Passivhäuser seit 1989 (seinerzeit gab es diese Bezeichnung noch garnicht), hätte aber vermutlich ein Problem mit den Holzfenstern. Ich muss sagen dass ich eigentlich ein Fan von Holzfenstern bin, bzw. war, aber seit dem Passivhausstandart habe ich diese eigentlich nirgendwo mehr eingebaut. Was haben diese Fenster denn für einen U-Wert? Ich meine jetzt nicht nur das Glas, sondern das ganze Fenster?

Diese Schwitzwasserbildung kommt bei mir nie vor, da die Lüftungsanlage alles "wegschnieft". Selbst als mal ein Bauherr in den geschlossenen Rohbau eingezogen ist (der Estrich war sogar noch feucht) hat das Hygrometer noch "einigermaßen" normale Werte angezeigt.

Irgendwas scheint da an der Lüftungsanlage (ich gehe sicher davon aus dass du eine hast) nicht zu stimmen.

Meinst du, dass die Lüftungsanlage schon läuft, wenn er noch am Bauen ist? Ich denke nicht.....

@Ropat: und solange musst du ausreichend Heizen und Lüften!

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Hallo ropat! Als erstes wäre zu klären, wo das Fenster schwitzt (Rahmen, Glasrand oder Fläche). Weiterhin muss man die Temperaturen innen und aussen wissen. Man kann auch das beste 3-Scheibenglasfenster zum Schwitzen bringen, wenn die Parameter passen. Gerade wenn es draussen ziemlich kalt ist, ist die effektivste Methode Stoßlüften: Alles öffenbare für 5 Minuten auf und dann wieder schließen und das alle 1-2 Stunden. Wirkt besser als die besten Entfeuchter.

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