Fachbegriffe in Alltagsgesprächen - Geht es nur mir so?

5 Antworten

Das sind nun wirklich keine Fachbegriffe, es ist schlicht ein für viele normales, wenn auch etwas anspruchsvolleres Vokabular. Keiner der vier Begriffe sollte für jemanden, der schon in eine Bar darf, ein unüberwindbares Hindernis darstellen.

Mein persönlicher Wortschatz ist das Ergebis einer offenbar doch ganz ordentlichen Schuldbildung in Kombination mit der Tatsache, dass ich immer viel gelesen habe. Heute leben wir in einem Zeitalter, in dem du beim Lesen jeden dir fremden Begriff sofort nachschlagen kannst. Also lies viel, nutze die Möglichkeiten, die du hast.

Und wenn du in einem Gespräch etwas nicht verstehst, frag einfach nach.

Was mich furchtbar nervt sind nicht Leute, die nach der Bedeutung eines Fremdwortes fragen, sondern die, die aus ihrem eigenen Unwissen eine Tugend machen wollen und sich über die lustig machen, die mal ein paar banale Fremdwörter verwenden.


Ganz ehrlich, wisst ihr immer was das alles bedeutet und woher habt ihr dieses Wissen? 

Ganz ehrlich?
Ja, meistens weiß ich, was Fremdwörter bedeuten.
Wenn nicht, schau ich nach.

Woher?
Ich hab sie halt gelernt. Wenn man sie immer wieder in einem bestimmten Zusammenhang hört oder liest, werden sie einem klar.
Ist nicht anders als beim Kleinkind, das nach und nach sprechen lernt.

Geholfen haben mir dabei auch meine Kenntnisse anderer Sprachen.


Redet ihr auch so? 

Sicher, wieso nicht?
Normalerweise hätte ich z.B. weiter oben Kontext statt Zusammenhang benutzt.
Von den drei von dir genannten Wörtern verzichte ich einzig auf xenophob, weil's ausländerfeindlich auch tut und im Deutschen einfach gebräuchlicher ist.

Hab bitte keine Hemmungen, im Gespräch freundlich zu fragen: "kannst du das auch ganz normal in deutscher Sprache ausdrücken?"

Mit vielen Fremdwörtern schmeißen meist Leute um sich, die glauben, damit besser anzukommen. Das Gegenteil ist der Fall.

Gutes Beispiel: Frank Plasberg. Er fordert bei jedem Fremdwort seiner Gäste freundlich das deutsche Wort dafür ein.

Hab also keinerlei Komplexe deswegen! Gutes Kontern ist übrigens, wenn du dir manche Worte einprägst, nachschlägst und dann später konterst: "Ach, du meinst also XYZ" ?

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