Endgewicht einer Französischen Bulldogge?

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Also bitte, wenn Ihr keine FB habt und Euch auch keine anschaffen wollt, dann bitte bitte schreibt hier nichts über FBs. Denn die FB ist schon ein Sonderfall.

Es gibt die FBs in etwas größer, d.h. der Rüde wiegt dann schon mal 14 kg und die Hündin 12 kg und eine etwas kleinere Züchtung bei der die Hündin 8 kg und der Rüde dann nur 12 kg wiegt. Leider ist die Ausgestaltung zum Standard etwas schwammig gehalten: Es soll das Tier zum Gewicht passen, was nichts anderes heißt, wie: Wenn er gut aussieht und die anderen Normwerte eingehalten sind, dann kann der Rüde auch mal 16 kg wiegen. Das liegt ein wenig auch daran: Wenn Du viel Sport mit ihm machst oder Wanderungen, bauen sich mehr Muskeln auf und Muskeln sind bekanntlich schwerer als Fett..... Deshalb kommt es zu den großen Unterschieden und der Standard wird immer schwammig gehalten werden. Aber die Faustregel besagt: zwischen 8 bis 14 kg.

Bei der Größe und dem Wachstum musst Du folgendes bei FBs beachten: Die FB wächst 1 bis 1,5 Jahre in die Höhe. Deshalb sehen sie in der Pubertät auch oft sehr "sprackelig" aus. Oft kommt danach erst das Brustwachstum, d.h. die Brustbreite kommt oft erst mit dem "Einschießen des Testosterons", was bei FBs auch etwas später sein kann als bei anderen Hunderassen. Wohlgemerkt: Sein kann und nicht muß. Falls hier wieder einer was darauf schreibt.

Der Kopf bildet sich erst sehr spät aus und es kann sein, dass Dein Bully erst mit Ende des 3. Jahres fertig ist.

Und noch was zu den Leuten mit den Vorurteilen: Die FBs bekommen nicht in der Regel ihre Welpen nur mit Kaiserschnitt! Das ist Blödsinn und wer so einen Schwachsinn hier verbreitet, sollte sich lieber vorher damit auseinandersetzen und nicht einfach irgendwelche Vorurteile weiterverbreiten. Es kann natürlich vorkommen, dass die Welpen per Kaiserschnitt geholt werden, weil die Welpen einen zu großen Kopf haben. Andererseits sind die FBs keine Billigrassehund. Ein guter Zuchthund kann da auch schon mal 4.000 bis 8.000 Euro (ist mir noch vor ein paar Tagen angeboten worden, eine besondere Hündin, die aus den USA gekauft worden ist, kostete im letzten Jahr 13.000 Euro!) kosten. Wer würde denn da ein Risiko eingehen? Da wird dann schnell mal entschieden, dass die Welpen per Kaiserschnitt geholt werden, obwohl sie hätten vielleicht normal zu Welt kommen können. Also bitte alles etwas differenzierter betrachten und genau hinsehen!

LG Felli

das nenn ich doch mal eine vernünftige antwort, danke dir! :-)

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Es kann natürlich vorkommen, dass die Welpen per Kaiserschnitt geholt werden, weil die Welpen einen zu großen Kopf haben.

genau, und weil die eltern so teuer waren, wird mit denen dann auch lustig weitergezüchtet. so dass der nächste wurf auch wieder per kaiserschnitt entbunden wird. und dann ist es auch gar nicht so schlimm, wenn die köpfe immer größer werden...

ich sehe seit 40 jahren, wie das abläuft.

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@taigafee

Ja, liebe Taigafee, dann sieh doch bitte nicht nur in den VDH und dem damit angeschlossenen Verein. Mach die Augen auf, es gibt sie mittlerweile, die Züchter (die sich bewusst vom VDH und seinem Verein abgewandt haben!), die sich um den gesunden Bully bemühen. Es sind nicht viele, das gebe ich zu, aber diese haben die nötigen Kenntnisse, um die Bullys wieder gesünder zu züchten. Aber genau solche Menschen wie Du, greifen diese Züchter ständig auf das Neue an, anstatt diese Bestrebungen zu unterstützen.

So, und bitte nimm nicht immer alles aus dem Sinn. Natürlich kann es vorkommen, dass Welpen einen zu großen Kopf haben können, das gilt allerdings auch für andere Rassen. Auch da kann Dir das passieren.

Es ist nicht gesagt, dass diejenigen, die teuer waren, auch keine Welpen auf normalem Weg zur Welt bringen können. Es kann nur sein, dass Deine Entscheidung zu einem Kaiserschnitt schneller fällt, wenn die Hündin mal 8.000 Euro gekostet hat. Das hat nichts damit zu tun, ob sie gesunde Welpen auf normalem Weg hätte bekommen können oder nicht. Das ist ein reiner Wirtschaftsfaktor.

Du gehörst wirklich zu den Menschen, die alles schlecht machen müssen und nicht zuhören können, sei es noch so gut. Du brauchst einfach das Negative. Dann lebe bitte so, aber lasse alle anderen in Ruhe. Ich habe mich anders entschieden und sehe nun mir die neuen, gesünderen Bulldoggenzüchtungen an.

Die Bestrebungen sind da, eine gesunde Bulldogge zu züchten. Also lass mal Deine Vorurteile beiseite. Du brauchst Dir ja keine FB zu kaufen und auch keine zu züchten.

Liebe Grüße Felli

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Super Antwort! Daumen hoch!

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@Leany89

Kommt vielleicht ein biserl spät aber dass muss ich einfach kommentieren: taigafee anscheinend hast du eine gewisse Abneigung gegen FB... Dein Kommentar kann so nicht stehen bleiben. Solltest Du Dich wirklich für das Wohlergehen von bestimmten Hunderassen, speziell von FB einsetzen wollen, hast Du mit diesem Beitrag leider Dein Tun verfehlt. Angriff ist nicht der Weg Dinge zu verbessern!!! Dein Kommentar ist einfach unqualifiziert und hört sich sehr verbittert an !! Solltest Dich in Zukunft erst einmal intensiv mit dem Thema beschäftigen. Lesen von irgend einer Kolumne reicht hier nicht aus!

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@Leany89

Kommt vielleicht ein biserl spät aber dass muss ich einfach kommentieren: taigafee anscheinend hast du eine gewisse Abneigung gegen FB... Dein Kommentar kann so nicht stehen bleiben. Solltest Du Dich wirklich für das Wohlergehen von bestimmten Hunderassen, speziell von FB einsetzen wollen, hast Du mit diesem Beitrag leider Dein Tun verfehlt. Angriff ist nicht der Weg Dinge zu verbessern!!! Dein Kommentar ist einfach unqualifiziert und hört sich sehr verbittert an !! Solltest Dich in Zukunft erst einmal intensiv mit dem Thema beschäftigen. Lesen von irgend einer Kolumne reicht hier nicht aus!

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@Peaches2013

ja, ich bin verbittert über menschen, die krüppel züchten. der zu große kopf ist da ja nur eines von ganz vielen problemen. wer sagt, dass ich mich nicht mit dem thema beschäftigt habe? ich resigniere nur langsam.

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@taigafee

Hallo Taigafee,

es liegt an Dir, Dir die negativen Züchter anzusehen oder die positiven Züchter, die nun bestrebt sind, gesündere zu züchten. Dazu musst Du wissen, dass das Züchter sind, deren medizinische Kenntnisse und auch die Erfahrungen über Genetik sehr hoch sind. Ich habe schon öfter bemängelt, dass diese sog. Hobbyzüchter mit Papieren oft nur sehr geringe Kenntnisse haben. Das kann ich gut beurteilen, denn ich komme aus der Humanmedizin und bin oft erschrocken darüber, was da unter den Hobbyzüchtern mit Papieren für ein "genetischer Unfug" haust. Wie Du habe ich die Negativseite gesehen und leider auch erleben müssen. Mein erster Bully starb ohne große Vorwarnung im Alter von 3 Jahren und 11 Monaten und ich habe lange gebraucht, um über seinen Tod hinweg zu kommen. Jetzt habe ich drei Bullys. Eine Bullydame von privat: Gut sozialisiert, nie krank, keine Atembeschwerden. Einen Bullyrüden von einer "Hobbyzüchterin mit Papieren": Nur Probleme, sozial wie auch gesundheitlich, allerdings gemacht durch die medizinische Unkenntnis dieser Hobbyzüchterin und keine erkennbaren genetischen Probleme. Und glaube mir: Du wirst es nie schaffen, einem dieser hobbyzüchterischen Scharlatane eine Lungenentzündung zu erklären, dass diese nicht genetisch bedingt ist. So einen Unsinn musste ich mir auch schon anhören; denn diese wollen nur andere schlecht machen und nie aber auch nie zuhören und lernen. Die dritte im Bunde ist eine von einer gewerblichen Züchterin, die ja alle so anklagen, doch ich habe die besten Erfahrungen mit dieser Dame: Die Welpe war bestens sozialisiert und vorbereitet, ist gesund und munter. Von dieser Züchterin werde ich immer wieder kaufen. Die Bullys sind alle freiatmend und laufen wie normale Langschnauzen. Ich habe mir die Wahl auch nicht einfach gemacht und bin erst einmal mit ihr und den Bullys spazieren gegangen und habe auch beobachtet, wie sie mit den Bullys umgeht, wie gut sie gehorchen und dann konnte ich auch noch die Freiatmigkeit beim Spaziergang beobachten. Das hatte ich alles nie bei einer Hobbyzüchterin und schon gar nicht bei dieser "Hobbyzüchterin mit Papieren".

Ich bin wie Du erschrocken über die viele Unkenntnis der Züchter und deren schlechte Ausbildung. Wenn Du mal überlegst, dass man die Viehzucht nur als Lehrberuf von 3 Jahren ausüben kann und Hundezüchter mal im Verein so nebenbei mal ein Wochenendkursus in Genetik oder vielleicht auch mal einen ersten Hilfe Kursus macht, dann ist das doch sehr sehr dürftig. Was diese Themen betrifft, hätte ich mittlerweile einen Halbjahreskursus anzubieten! Dazu kommt noch das "Hauen und Stechen" in den eigenen Reihen und den Vereinen dazu. Jeder behauptet, die besten zu haben .... und das Problem ist doch, wenn ein Züchter mal wirklich ehrlich sein wollte und die Probleme der FBs ansprechen wollte, wird er ausgegrenzt, weil er angeblich mit kranken Bulldoggen züchtet .... und das nur, weil er ein Thema angesprochen hat! Ich selbst habe schon versucht, Organisationen anzusprechen, die sich gegen die Qualzucht aussprechen, doch was musste ich wieder beim letzten Mal erleben: Diese Leute sind nur Meckerköpfe, haben noch weniger Ahnung als die "Papierlosen Hobbbyzüchter" und sind mal erst gegen alles und wer versucht, sie auf die Fährte zu setzen, dem werden gnadenlos die Worte umgedreht. Und noch etwas: Genetik macht vor Vereinsgrenzen keinen Halt! Desto mehr Vereine nur noch ihre eigenen Hunde zulassen, desto kleiner wird irgendwann der Genpool. Ich stehe nur noch kopfschüttelnd vor so viel Unsinn.

Dass, was wir brauchen, sind Leute mit medizinischen Kenntnissen und Genetiklabore (bietet sich BioFocus an, die schon eine Menge Erfahrung gesammelt haben).

Du wirst es nie schaffen, sogenannte Züchter, die Krüppel züchten und schön finden, eines Besseren zu belehren, aber Du kannst Dich selbst ändern und dahin schauen, wo die Bestrebungen sind, gesündere Bullys zu züchten und Dir erst einmal vorurteilsfrei anzuhören, wie sie denken und was sie zu sagen haben. Darin liegt nämlich das Geheimnis: Zuhören.

Liebe Grüße Felli

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@Felli100

nun, dann kennst du die probleme ja nur zu gut. da ich nur tiere aufnehme, die keiner mehr haben will, bin ich nicht auf der suche nach guten züchtern, wie nach der nadel im heuhaufen. eine bekannte von mir ist 5 monate durch ganz deutschland kutschiert, um eine einigermaßen freiatmende bulliwelpin zu finden. das käme für mich nicht in frage. ich will nicht abstreiten, dass es ausnahmen gibt, aber um wirklich seriös züchten zu können, braucht man neben dem sehr umfangreichen wissen, wobei einblick in die entsprechenden züchterkreise dazugehört, eine menge geld, und den willen, dieses um der gesundheit der tiere willen auch zu verlieren. und selbst dann stehen einem noch verlogenheit und vertuschung an allen ecken und enden im weg. ein einzelner hat wenig chancen. deinen "fang" halte ich auch eher für glück, denn eine züchterin allein hat es nicht in der hand, gleichbleibend gesunde tiere hervorzubringen.

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@taigafee

Hallo Taigafee, Deine Freundin kann überhaupt nicht sagen, ob die Bullyhündin freiatmend ist; denn das wird sich überhaupt erst im Alter von 2 bis 3 Jahren wirklich herausstellen. Das ist meine Erfahrung. Wenn das früher eintritt umso schlimmer. Und ich gebe Dir Recht: Nach meinem Einblick herrscht unglaublich viel Verlogenheit, Vertuschung, Neid und Mißgunst unter den Züchtern und das nicht nur bei den Bullyzüchtern. Da wird gemobbt, was das Zeug hält und als Laie hast Du da die großen Schwierigkeiten. Wem sollst Du glauben? Wem vertrauen? Da hilft auch keine Vereinszugehörigkeit, denn die treiben solche Blüten dann auch noch auf die Spitze. Und auch das siehst Du richtig: Um gut züchten zu können, musst Du einen guten finanziellen Hintergrund haben, sonst schaffst Du das nicht. Dazu kommen dann noch die medizinischen Kenntnisse, die von Nöten sind. Die Unkenntnis der vielen Hobbyzüchter habe ich ja schon angeprangert., aber auch die vielen unqualifizierten Homepages über Qualzuchten .... Ich kann da auch nur über so viel Dummheit den Kopf schütteln. Zum Teil können die nicht einmal lesen ...! Drehen alle Worte so, wie sie es brauchen. Nein, dass, was wir brauchen, sind gut ausgebildete Hundezüchter und Liebhaber, die Willens sind, sich dem Problem zu stellen und zwar mit aller Ehrlichkeit. Nur so können wir einige Rassen retten. Es ist nicht auszudenken: Der Hyazinthara gilt als ausgestorben, weil in der freien Wildbahn nur noch 80 Vögel leben, was als zu geringe Genpopulation gilt. Nach einer Genanalyse von Möpsen stellte man fest, dass es nur noch 50 verschiedene Möpse gibt. Das sollte doch mal auch hier zu denken geben ... Es sind nicht nur die Bullys, die schon bedroht sind, sondern auch viele andere Rassen. Leider hat man die "Linienzucht" so weit übertrieben, dass es mittlerweile schon zur Inzucht wurde. Aber das ist ja ein so böses Wort .... Das wird vermieden, wie der Teufel das Weihwasser . Das kommt ja auch beim Laien nicht so gut an. Nein, und eine Züchterin wird es nicht schaffen, die Bullys wieder gesünder zu züchten. Es sind auch schon mehrere auf den Trichter gekommen. Und Du glaubst nicht, was die für ein Mobbing erleben müssen.
Ich wollte Dir nur die Möglichkeit geben, Deinen Blick auch mal in die Richtung zu richten, dass es schon Züchter mit positiven Erkenntnissen gibt. Wenn man immer das Negative sieht, ist die Welt wirklich schwarz. Ich habe diese Schwärze gesehen und begonnen, mich dem Positiven zuzuwenden. Ich kann die schlechten Hobbyzüchter mit Papiere doch nicht ändern. Die wollen das doch auch gar nicht. Aber ich habe als Mensch immer die Möglichkeit, mich für die andere Seite zu interessieren. Es liegt an mir und an meiner Einstellung, wie ich die Welt sehen will. LG Felli

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hunde wiegen während der pubertät oft mehr, als sie es letztendlich tun. wenn du nicht zu viel fütterst und immer bei der gleichen menge bleibst, dann wird sich das gewicht von alleine, durch wachstum reduzieren. meine goldiehündin wog mit 7 monaten auch mehr als mit 10...das verwächst sich wieder...mit 7 monaten ist ein hund ja auch anatomisch noch etwas seltsam, entweder werden sie noch länger oder höher...mach dir darüber mal erst gedanken, wenn dein hundi ein jahr alt ist.

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