einschläfern lassen von tieren: warum krampfen manche und andere nicht?

9 Antworten

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Zum Einschläfern (Euthanasieren) kann der Tierarzt 2 verschiedene Präparate verwenden: T61 und Eutha77

T61 ist sanfter, aber teurer, da es eine Kombination aus mehreren Spritzen ist . Die erste Spritze ist eine Mischung aus verschiedenen Präperaten, die folgendes bewirken: - Hypnose (Bewußtlosigkeit) - Analgesie (Schmerzunempfindlichkeit) und - Muskelrelaxation (Muskelerschlaffung).

Bei der ersten Spritze passiert folgendes: 1. Analgesiestadium: Im Analgesiestadium ist der Schmerz aufgehoben, das Bewußtsein aber noch erhalten. Das Tier wird ruhiger und müde.

  1. Exzitationstadium: Dieses Stadium der Übererregung (Exzitationen), die sich durch Abwehrbewegungen oder Erbrechen äußern können, sollte nach Möglichkeit schnell durchschritten werden. Das Bewußtsein und die Schmerzempfindungen sind bereits aufgehoben, das Tier kann aber noch auf äußere Reize reagieren.

  2. Toleranzstadium: Das Toleranzstadium unterteilt sich nochmals in vier Unterstadien. Hier sind die gewünschten Kriterien einer Narkose, die Analgesie, Hypnose und Muskelrelaxation, erreicht. Ist dieser Punkt erreicht, kommt die 2. Spritze und dabei passiert folgendes:

  3. Asphyxiestadium: Die Atmung wird unterbrochen (Atemlähmung) und das Herz hört auf zu schlagen.

http://de.answers.yahoo.com/question/index?qid=20080913172025AAxPfVW

der tierarzt hat uns nicht vor die wahl gestellt ob wir sanfte oder andere version wählen wollen. natürlich hätten wir nur die sanfte gewählt! aber wie ist dass mit der anderen? was war des?

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aber gut dann weiß ich für ein nächstes mal dann dass ich extra dazusagen muss: "die sanfte teurere methode bitte! und viel viel narkose bitte!" das ist wichtig. das merk ich mir. (sowas vergisst man nicht und in 100 jahren wenn mein aktueller hund mal soweit ist werd ich mich daran erinnern)

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du hast da was verwechselt, t1 führt zu ersticken und ist billiger, wird in deutschland nur nach vorheriger tiefer sedierung fachgerecht gegeben, eutha ist teurer und "humaner"

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@Neufiliebe

oh gott heißt sedierung jetzt einfach dass das tier sich nichtmehr bewegen kann und bei vollem bewusstsein erstickt?? das wäre ja schrecklich! (hoffentlich hat der ta des andere gemacht! ich glaub ich frag mal nach!)

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Es ist immer schwierig, wenn man einen Freund verliert, in dem Fall nen Hund, den man einschläfern lassen muss. Allerdings reagieren Tiere auf unterschiedliche Medikamente unterschiedlich. Wenn Dein grosser Hund ne Narkose bekommen hat, hat er sicher von diesen Krämpfen nichts gespürt. Manche Medikamente bewirken Muskelkontraktionen, obwohl das Tier bereits nicht mehr lebt. Für nen Zuschauer sieht es dann aus als hätte er Krämpfe. Ich würde mir an Deiner Stelle keine Gedanken mehr machen. Ein Tierarzt weiss sicher am besten, wann es nötig ist, ein Tier einzuschläfern und Du kannst sicher sein, dass es für Deine Hunde so am besten ist. Sie haben beide keine Schmerzen mehr und das ist doch das Wichtigste!

irgendwie wirkte der tierarzt bissl unsicher. oder vielleicht war des auch nur weil wir alle so traurig geheult haben. wir waren sooo tief traurig des hat der bestimmt noch nie erlebt dass erwachsene menschen derart und so schlimm weinen wegen einem haustier. wir waren trauerflure. (was auch immer des ist, mein bruder sagte des mal)

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@knutschie

Glaub mir, Tierärzte kennen das. Die meisten Menschen (egal wie alt) weinen bitterlich, wenn sie ihr geliebtes Tier gehen lassen müssen. In der ganzen Anspannung kann es auch sein, dass du sein Verhalten anders interpretiert hast als es war.

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Woher weisst du, dass der andere "friedlich" entschlafen ist? Nur weil es nach aussen hin ruhig aussieht? Warum nimmst du an, dass der krampfende Hund das Krampfen überhaupt noch mitbekommen hat? Er war bewusstlos. Wir alle wissen nicht, was ein Sterbender wirklich noch empfindet oder wahrnimmt. Eines ist aber sicher: Wer bewusstlos ist, nimmt nichts wahr. Kein Tierarzt schöäfert einfach so ein, wenn es keinen Grund dafür gibt, also zerfress dich bitte nicht mit solchen Gedanken.

aber ich komm irgendwie nicht drüber hinweg.. auch als er dann tod war hatte ich erhofft sein fell würde weich werden - wie beim kleinen hund- damit ich sehen, dass er von großem schmerz erlöst war.. aber das war es nicht. er sah so aus als ob er schläft. wirklich. der kleine war tod -das sah man. aber der große sah so aus als ob er nur schläft!!!

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@knutschie

So ist es eben unterschiedlich, wie jemand stirbt, egal ob Mensch oder Tier. Es ist nun vorbei und nicht mehr änderbar. Und ich bin mir sicher, dass beide nichts mehr gefühlt haben. Deshalb gibt es ja zwei Spritzen beim TA. Mag sein, dass der eine aussah, als ob er "nur" schläft, aber schläft nicht, er ist genauso tot wie der andere auch. Der Tod ist für die Hinterbliebenen immer hässlich. Versuche deine Trauer rauszuweinen oder auch rauszuschreien, aber kanalisiere sie nicht in negatove Gedanken oder gar in Wut. Das tut dir nicht gut, hilft den Hunden auch nicht mehr und gewollt hätten deine beiden Fellfreunde das sicher auch nicht. :-) Alles GUte.

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Hund hat starke Lungenentzündung oder Tumor? Medikamente oder einschläfern lassen :(?

Hallo liebe Leute. Ich hoffe einige Hundebesitzer können mir Rat geben. Ich war in den letzten 2 Wochen 3 mal mit meinem Hund (15 Jahre alt, Labrador-Schäferhundmix) beim Tierarzt aufgrund von starken Würgereiz ohne zu erbrechen, mit Husten, falls man es so nennen kann. Wir waren 2 mal bei dem gleichen Tierarzt, der ohne großartige Untersuchung direkt Zwingerhusten diagnostizierte. Wir waren Montags da, er hat direkt Medikamente mitbekommen, jedoch war auch nach 5 Tagen keinerlei Besserung, im Gegenteil. Es wurde schlimmer. Dann sind wir Samstags nochmal hin, dort war dieses mal ein anderer Arzt der ebenfalls von Zwingerhusten ausgegangen ist, eben Fieber gemessen und abgehört, neue Medikamente verordnet + einen Saft aus Kräutern (soll sowas wie Hustensaft sein, steht aber Ergänzungsmittel drauf). Jedenfalls wurde das auch nicht besser, er hat gestern morgen sogar Blut ausgespuckt, sind dann gesten zu einer anderen Tierärztin gefahren, die ihn abgehört hat, wir haben die momentane Situation geschildert, und sie hat sofort ein Röntgen Bild gemacht. Dort hat man zwischen Herz und Lunge eine dunkle Kammer festgestellt. Man kann uns nicht zu 100% versichern das es ein Tumor ist, jedoch tendieren die Ärzte dort sehr darauf hin. Heute Morgen hat mich die Ärztin dann nochmals angerufen, er bekommt jetzt Cortison und ein Antibiotikum verschrieben. Es kann auch eine starke Lungenentzündung sein, sie tendieren aber wie gesagt eher zu einem Tumor hin. Man sagte mir das man auch in eine Klinik fahren könnte, um dort ein CT machen zu lassen. Das Problem dabei ist, man muss das Alter des Hundes beachten, die Klinik ist weiter weg und schon die letzten 3 Tierarztgänge haben ihn sehr gestresst. Ein CT würde uns natürlich Gewissheit bringen. Nur denke ich natürlich auch an meinen Hund! Die Ärztin versicherte mir mehrmals das wir ihn mit den Medikamenten NICHT schaden können, wir können nur gerade den starken Hust und Würgereiz verringern (vorallem Nachts hat er das so schlimm, er kriegt keine Ruhe und wir ebenfalls nicht). Ich möchte keinesfalls das mein Hund leidet, habe mich bereits mit meiner Familie zusammen gesetzt und übers Einschläfern gesprochen. Da er aber noch frisst, trinkt, spielt, Pipi macht und auch Stuhlgang und das alles ohne Probleme, meinte die Tierärztin wäre er noch nicht soweit. Eine OP etc. würde bei ihm auf jeden fall nicht mehr in Frage kommen. Er hat auch einen Tumor im Re. Hoden, dieser ist aber schon länger festgestellt worden, man sagte uns das diese Gutartig sei. Vielleicht hat jemand bereits sowas ähnliches mit seinen Lieblingen erlebt? Wie soll ich jetzt weiter vorgehen? Sollte ich es mit den Medikamenten versuchen? Oder doch lieber direkt Einschläfern lassen? Ich bin völlig Ratlos :(

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