Ein behindertes Kind abtreiben? Moral?

Das Ergebnis basiert auf 82 Abstimmungen

Moralisch vertretbar 63%
Moralisch abstoßend 20%
Sonstiges 17%

68 Antworten

Sonstiges

Das ist ein äußerst schwieriges Problem, weil dabei fundamentale Interessen zweier schützenswerter Wesen (Ungeborenes, Mutter) aufeinanderprallen. Auf keinen Fall kann man die hier gestellte Frage global beantworten, schon weil es völlig verschiedene Behinderungen mit sehr unterschiedlichen Folgen gibt. Man müsste in jedem Einzelfall sorgfältig abwägen.

Den Atheisten zur Erklärung: Für Gläubige ist ein Fötus kein "Zellklumpen", sondern die Menschwerdung eines Geistwesens, das ewig lebt. Mit dem Töten des Ungeborenen hat man sich des Problems also nicht entledigt, sondern man muss damit rechnen, nach seinem Tod im Jenseits wieder auf dieses Wesen zu stoßen. Daher die klare Ablehnung seitens der Gläubigen gegenüber einer vorbehaltslosen Abtreibung, auch jeder Fristen"lösung".

Ich bin Atheist und für mich ist ein Fötus auch kein Zellklumpen (naja theoretisch schon, aber ein Auto ist für mich auch kein Metall und Kunstoffklumpen obwohl man dieses theoretisch so bezeichnen dürfte), sondern eine der ersten Entwicklungsstufen eines Menschen, zumindest bei menschlichen Föten!

Der Mensch durchlebt meiner Meinung nach verschiedene Entwicklungsstufen, die pränatale, die juvenile, die adulte und die senile Entwicklungsstufe, daher kann man nicht definieren, bei welcher Stufe der Mensch vollständig entwickelt ist, da die Entwicklung nicht stillsteht und wir alle wissen, als Kleinkind waren wir ein anderer Mensch als als wir ein Teenager waren und als Erwachsener Menschen sind wir auch anders! Zu sagen die pränatale Stufe sei weniger wert ist also falsch, zumindest aus meiner persönlichen Sicht!

Natürlich lehne ich deine Sichtweise des Geisteswesens aber ab, dass es aber deine persönliche Überzeugung ist respektiere ich! Lg

1
 Für Gläubige ist ein Fötus kein "Zellklumpen"

Nun, aber ich für meinen Teil, würde gerne in einer Welt leben, in der die Religion eben nicht die Macht hat zu bestimmen, was richtig, was falsch ist. Es soll ja keiner gezwungen werden abzutreiben, aber die Möglichkeit sollte, ohne irgendwelche Vorwürfe, für jeden bestehen. Es sollte und ist immer eine persönliche Entscheidung.

sondern man muss damit rechnen, nach seinem Tod im Jenseits wieder auf dieses Wesen zu stoßen. 

Bei der Gesetzgebung sollten derlei Gedanken keinerlei Rolle spielen.

2

@RudolfFischer, danke!

@guitschee, es gibt Menschen, die das nunmal so sehen und diese Menschen besitzen das Recht ihre Meinung zu äußern auch wenn es Menschen die abtreiben wollen nicht passt!

Kritik ändert nichts an der Freiheit der persönlichen Entscheidung, sondern Gesetze und diese werden von gewählten Volksvertretern verabschiedet!

Wenn du eine Möglichkeit suchst, jedem die Möglichkeit, ohne der Konfrontation mit Vorwürfen einzuräumen, eine Abtreibung zu machen, hast du genau zwei Möglichkeiten:

Indoktrination oder Abschaffung der Meinungsfreiheit, auch eine Kombination wäre denkbar!

Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber ich würde in einem solchen Land nicht leben wollen, denn ich lasse mir ungern vorschreiben, was ich zu denken oder zu sagen habe! Lg

0
@Lazybear

Das sehe ich genauso. Auch der Christ ist in die Freiheit und Selbstverantwortung entlassen und muss sich in erster Linie um seine eigene Haltung kümmern, nicht diese anderen vorschreiben. Man kann ja trotzdem öffentlich für seine Meinung eintreten, das ist Demokratie.

Abtreibung ist natürlich ein wichtiges Problem, bei dem es wie bei Euthanasie und Sterbehilfe um Leben und Tod geht. Hier muss der Christ auch abwägen, wie weit da sein Widerstand gegen Staatsgesetze gehen darf. Jedenfalls nicht einen Abtreibungsarzt umbringen, das wäre den Teufel mit Beelzebub austreiben.

0
@Lazybear
es gibt Menschen, die das nunmal so sehen und diese Menschen besitzen das Recht ihre Meinung zu äußern

Das ist ihr gutes Recht, und ich bin auch so ungefähr die Erste die laut rumschreit, wenn ihr (oder jemand anderem) jemand ihre Meinung verbieten will, aber, es gibt einen Unterschied zwischen eine Meinung zu haben und jemand anderen vorzuverurteilen. Gerade bei Frauen, die Abtreiben wollen oder abgetrieben haben kommt es aber unglaublich schnell zu Verurteilungen (gesellschaftlich, nicht juristisch) - das ist es was ich mit Vorwürfen meine - das ist es, was ich wirklich problematisch finde, denn diese Frauen machen sich diese Entscheidung sicherlich auch nicht einfach - zumindest die meisten. Ich kenne persönlich nur eine Frau, die abgetrieben hat, und mir sowas auch erzählt, mit allen Gefühlen ect, die da so dran hängen. Aber das ist ja nicht, als würde man mal eben brunchen gehen.

Wenn du eine Möglichkeit suchst, jedem die Möglichkeit, ohne der Konfrontation mit Vorwürfen einzuräumen, 

Nun, das kommt bei mir ganz auf die Art der Vorwürfe an, ich habe Dokus gesehen Demonstrationen vor Abtreibungskliniken in den USA - sowas würde ich niemals erleben wollen und sowas würde ich nicht wollen, dass es geschiet in Deutschland. Und die heftigsten da waren eben die, die am lautesten von ihrer Religion geschrieen habe.

Ich habe auch nichts gegen demokratische Entschlüsse, nur denke ich, würden die meisten, wenn sie gefragt würden, in Deutschland eben nicht für ein Verbot von Abtreibungen sein, das wären nur die Kirchen.

1

Wenn so ein Fötus die Menschwerdung eines Geistwesens ist, ist es dann nicht um so probater, diesen im Falle einer erheblichen Behinderung abzutreiben? Denn dem Geistwesen passiert ja nichts; es lebt weiter und reinkarniert womöglich in einem gesunden Körper?!

Das soll nicht heissen, dass ich Deine Sichtweise bezüglich Geistwesen ablehne.

0
@DottorePsycho

Damit maßt man sich aber ein Urteil darüber an, ob diesem Geistwesen ein sinnvolles irdisches Leben bevorsteht. Da ist man bald bei einem Nutzquotienten für ein menschliches Lebewesen. Viele Menschen, die sich mit dieser Problematik beschäftigen, machen darauf aufmerksam, dass Behinderte eine wichtige Funktion für die Welt haben: Sie fordern Liebe heraus! An ihnen kann man selbst eine Ahnung der uneingeschränkten Liebe Gottes erleben, die aus einem herausfließt. Es gibt sogar die Vermutung, dass man sich als Geistwesen die Art seines irdischen Schicksals selbst wählt.

0
@RudolfFischer

Das mit der Anmaßung sehe ich schon auch so. Und es bleibt alles nebulös im Neben der Vermutungen, weshalb ich der Meinung bin, dass die Eltern, insbesondere die werdende Mutter frei von jeglicher Moralkeule in ihr Leben und auf ihre psychische Belastbarkeit schauen muss, um dann entscheiden zu können, ob sie dieser Herausforderung gewachsen ist bzw. ob sie dieses große Spiel spielen will.

0

Ich bin keine Gläubige. Für mich ist ein Fötus auch kein Zellklumpen! Biologisch ist das unhalbar.

"Atheist" ist nur ein diskriminierender Pauschalausdruck, der von religiösen Menschen erfunden wurde.

Nicht jeder Nicht Religiöse ist "Atheist" und wir nicht religiösen Menschen sind keine homogene Gruppe. Ich finde diese Verallgemeinerung und Belehrung herablassend und beleidigend.

0

Du sprichst von einem Geistwesen das ewig lebt. Das hängt offenbar mit deinem Glauben zusammen. Dass man diesem Wesen nach dem Tode irgendwo wieder begegnen könnte, halte ich für ausgeschlossen.Wo sollte sich eine solche Begegnung abspielen ? Man kann das zwar glauben, Beweise hierzu gibt es allerdings keine. Ich respektiere deinen Glauben, habe aber ein Problem damit, mir das vorstellen zu können, obwohl ich Katholik bin.

Für mich gelten die Worte, aus Staub bist und zu Staub wirst du.Für mich gibt es kein Leben danach. Kein göttliches Gericht, vor dem sich ein Mensch zu verantworten hätte. Ich sehe in all diesen Geschichten eher den Hintergrund, die Gläubigen an die Gemeinschaft der Kirhe zu binden. Was sicher auch kommerzielle Gründe hat.

Auf die Frage zurückzukommen. Es kommt doch darauf an, welche Art von Behinderung das Kind haben wird. Ist man dieser Aufgabe auch gewachsen, die ein behindertes Kind nun mal stellt.

Solange die Eltern leben, wird dieses Kind seine Fürsorge haben. Was aber, wenn die Eltern mal nicht mehr da sind ?

Ich habe im Verwandtenkreis ein Familie die einen schwer behinderten Sohn hat. Er sitzt im Rollstuhl , kann weder sprechen, noch selber essen, im Grunde kann er überhaupt nichts machen. Inzwischen ist er 19 Jahre alt. 19 Jahre die seine Eltern Tag und Nacht für ihn sorgen mussten und weiter sorgen müssen, solange er lebt.

Das verlangt unendlich viel Kraft von den Eltern.

Hätten die sich damals für eine Abtreibung entschieden, wäre deren Leben anders verlaufen. Wie so ein total behinderter Mensch denkt, wissen wir nicht, weil er sich dazu nicht äussern kann.

Ob eine Abtreibung ethisch vertretbar ist, ist eine andere Frage.

Dann müssen sich Eltern die Frage stellen, ob sie die ihnen gestellte Aufgabe auch erfüllen können, um das Leben eines behinderten Kindes auf Jahre begleiten können, oder wollen.

0
@Ontario

Wie du als Katholik nicht an ein Jenseits glauben kannst, ist wohl dein Geheimnis. Es sei denn, du glaubst eben nicht, weil du Taufscheinkatholik bist. Das zählt natürlich nicht.

Ja, wenn du nicht an ein Jenseits glaubst, spielt sich alles nur hier in der Welt ab, und dann sieht es so aus, als ob man sein einziges und einmaliges Leben für die Betreuung eines Behinderten wegwirft.

Ich habe mehrere Schwerbehinderte in der Verwandtschaft. Sobald die Eltern die Pflege nicht mehr schafften, kam das (schon erwachsene) Kind in ein Heim. Meine schwer behinderte Nichte ist hier in unserer Nachbarschaft in einem Heim, dem ich nur ein hervorragendes Zeugnis für den Einsatz der Mitarbeiter bescheinigen kann. Wir besuchen meine Nichte morgen, weil sie Geburtstag hat. Sie spricht zwar so gut wie nichts, gibt aber deutlich zu erkennen, dass sie weiterhin leben möchte.

Meine Frau ist inzwischen auch behindert, so dass wir unseren Alltag immer mehr einschränken müssen. Wir leben jetzt umso intensiver zusammen. Kein Gedanke daran, dass ich sie "loswerden" möchte. Wir haben uns bereits erkundigt, ob wir demnächst in eine einem Altenheim angegliederten Wohnung einziehen können. Wohlgemerkt, ich bin noch knackfit, aber ich folge meiner Frau.

0
Moralisch vertretbar

"Immerhin hat jedes Geschöpf ein Recht auf Leben"

Die ganze Diskussion um Abtreibungen ist immer furchtbar anstrengend, weil man am Ende immer am selben Punkt landet:

Ab wann ist ein Zellhaufen ein lebendes Wesen? Wenn du das ganz streng machst dann ist jedes, süß vor sich hinzappelnde Spermium auch schon schützenswert und Schande über jede Frau, die nicht jede Tropfchen in sich behält und somit jedem Spermium die Chance gibt die Eizelle zu erreichen und zu einem wundervollen Menschen zu werden! Ist dir zu lächerlich?

Ja, da liegt der Punkt. An dem Zeitpunkt, an dem eine Abtreibung noch legal ist, von einem "Kind" oder "Menschen" oder "Bewusstsein" oder sowas zu sprechen ist für viele andere eben genauso lächerlich.

Schon mal ein Spermium unterm Mikroskop gesehen? Die leben auch. Also der Begriff "Leben" das ist halt so dermaßen weit gesteckt, das es unmöglich wird darauf zu antworten. Wann beginnt für dich das "Leben" des Kindes? Schon bei der Befruchtung? Erst, wenn es ein Bewusstsein hat?

Viele Wissenschaftler, Menschen, die sich seit seit Jahrzehnten mit Biologie und dem Leben beschäftigen und Ethik-Räte, mit Menschen, die sich seit Jahrzehnten damit beschäftigen, was ethisch vertretbar ist und sicherlich damit mehr Erfahrung haben und das gut begründen, sind zu dem Ergebnis gekommen:

"Nach einer verpflichtenden Beratung ist ein Schwangerschaftsabbruch innerhalb der ersten 12 Wochen bzw. drei Monate einer Schwangerschaft „straffrei“, bleibt aber verboten („rechtswidrig“). Die straffreie Abtreibung kann frühestens drei Tage nach der Beratung vorgenommen werden. Dazu ist ein Nachweis über die Beratung in einer staatlich anerkannten Beratungsstelle notwendig."

Und jetzt kommst du da quasi daher als Privatperson oder wir und haben ne andere Meinung oder überhaupt irgendeine Meinung. Kann man haben, ist nicht verboten, aber letztlich ist das halt so in einer Gesellschaft, dass weder du noch ich, noch hier die Leute auf gf das bestimmen und das ist auch gut so.

Kritisieren darf man und das wird auch regelmäßig überdacht und neu beurteilt, aber irgendeine Regel muss es ja geben und natürlich ist das kein leichtes Thema, aber ich fände es genauso bescheuert, wenn du oder wir jetzt spontan darüber entscheiden sollten, obwohl uns das am Ende wahrscheinlich gar nicht betrifft.

Finde dich damit ab, dass du dich in so eine gesellschaftliche Diskussion zwar gerne einbringen kannst und dich an die offiziellen Stellen wenden kannst, Interessengemeinschaften, Vereine, Beratungsstellen usw. gründen und unterstützen kannst. Du kannst dich engagieren und deine Meinung selbstverständlich kund tun und auch nach unserer Fragen, aber das Ganze sollte halt unter der Akzeptanz geschehen, dass es eine gesetzliche Regelung gibt und die ist gültig.

Meine persönliche Meinung: Ich finde bis zur 12. Woche berührt von der Entwicklung des Fötus her gesehen schon mein Empfinden, dass es sich hier um Leben handelt und ich mich dabei nicht gut fühlen würde, aber es ist erlaubt. Ich hab mir angesehen, wann ein Fötus wie weit entwickelt ist und für mich als Laie kann ich mit so einer Entscheidung bis zur 4. Woche gut leben, darüber hinaus hätte ich, würde es mich betreffen, starke Bedenken, maße mir aber nicht an das für andere zu entscheiden.

Alles Gute!

Danke für die ausführliche Antwort))

0
Sonstiges

Grundsätzlich kann es nicht ethisch korrekt sein, ein menschliches Wesen zu töten.

Andererseits kann so manches Leben m.E. so leidvoll sein, dass Nicht leben besser wäre - das Problem ist, das könnte eigentlich nur der Betroffene entscheiden.

Vor allem aber meine ich, dass Eltern, die sowas in der Schwangerschaft erfahren, geistig und emotional absolut und total überfordert sind. Man kann ihnen keinerlei Vorwurf machen, wenn sie sich für Abtreibung entscheiden. Unsere Gesellschaft ermöglicht das und in der Praxis kümmert sich die Gesellschaft nicht genug um Behinderte, bzw. ihre Angehörige, deren ganzes Leben massiv davon beeinflusst wird.

Dann kommt es natürlich noch auf die Art der Behinderung an. Da Trisomie 21 eine noch normale Intelligenz ohne nennenswerte organische Schäden und normale Lebenserwartung bedeuten kann und die "Downies" i.d.R. echt lebenfroh sind, finde ich es gerade da eher verwerflich, dass diese Babys inzwischen so oft abgetrieben werden.

Das ist überhaupt ein Problem, dass in der Schwangerschaft Defekte oft unter- oder überschätzt werden und die Eltern überhaupt keine verlässlichen und konkreten Informationen bekommen, wenn man ehrlich ist. Sie können gar nicht überblicken, was das Leben für das Kind oder mit dem Kind bedeuten würde.

Da bei sehr schweren Behinderungen viel Leid für das Kind drin stecken würde (wenn es sein Leben vorwiegend im Krankenhaus bei OPs verbringen würde zum Beispiel), ist es im Einzelfall vielleicht doch gnädiger, so ein Leben und Leid zu verhindern.

Im Grunde hat jeder die Arschkarte, der in der Schwangerschaft von (möglicher) Behinderung erfährt. Wie er sich auch entscheidet, es kann falsch sein, er kann es bereuen und er erfährt von ärztlicher Seite nur eine Behandlung, bei der die Ärzte sich primär vor Schadensersatzansprüchen schützen wollen und schon gar keine psychologische Hilfe.

In so einer Situation darf und kann man nicht von Eltern verlangen, sich moralisch perfekt zu entscheiden.

Offiziell werden die Kinder aber nicht wegen der Behinderung abgetrieben sondern wegen der psychischen Belastung für die Mutter! Das ist schon moralisch doppelbödig.

Moralisch vertretbar

Ein Kind darf man nicht abtreiben, ein Kind ist bereits geboren. Dieses zu töten wäre Mord.

Wir reden wohl eher über einen Fötus, der innerhalb der gesetzlichen Frist angetrieben werden soll?

Ja, wir hätten es gemacht, wenn wir von der Trisomie 18 rechtzeitig erfahren hätten. Die Natur war aber schneller und hat die Schwangerschaft selbst in der zehnten Woche beendet.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung
Moralisch abstoßend

Ich habe viel Kontakt mit behinderten Menschen gehabt und kann deswegen nur sagen, dass es moralisch für mich in keinster Weise vertretbar ist ein Kind abzutreiben, nur weil es behindert ist. Wer Vater/Mutter werden möchte sollte sich (meiner Meinung nach) im Klaren sein, dass es auch behinderte Kinder gibt. Ja, diese brauchen mehr Zuwendung und Pflege, aber sie geben einem in Gegenzug auch so viel Liebe und Lebensfreude zurück. Jemand, der noch nie längere Zeit mit behinderten Menschen zu tun hatte, kann das schlecht nachvollziehen.

Was möchtest Du wissen?