Deckenlampe anschließen ohne Erdung?

11 Antworten

Nein.

Es sei denn, es ist ein Altbau und eine der beiden Adern hat eine Doppelfunktion (sog. "klassische Nullung"). Das gehört aber nicht in die Hände eines Laien, der von "gelber Kabel" spricht. Da sind Fachkenntnisse nötig, da das ansonsten sehr gefährlich wird!

Nein es ist kein Altbau , ich muss 6 Lampen anschließen wenn ich dafür Elektriker beauftrage werde ich ziemlich Arm danach , ich weiß dass nicht ein Leie machen soll, bei andern Sachen wie Herd werde ich sicher es nicht selber machen , danke dir trotzdem

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@Guitar1992

Dann ist vom Pfusch auszugehen.

Kratze mal drumherum ein wenig die Farbe/Tapete ab. Vielleicht wurde der PE übertapeziert.

Mache doch mal ein Foto davon und setze es hier rein.

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@Guitar1992

Ich habe woanders gelesen: Braun und Grüngelb.

Es gibt keine Leitung mit dieser Farbkombi - und gab es auch nie!

Dir fehlt daher nicht die Erdung, sondern der Neutrallleiter!

Entweder Einzelader (und der Elektriker war etwas angetrunken und hat vergessen, einen N einzuziehen), oder der blaue Neutrallleiter ist abgebrochen!

Schau dir das nochmal ganz genau an.... da muss ne blaue Ader sein. :)

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@Franky12345678

Ok, ich glaube dass der Elektriker vielleicht ein blauen und gelb\grün vertauscht hat

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@Guitar1992

Warum sollte er?

Braun = L = Phase (hast du)

Grüngelb = PE = Schutzleiter (aka "Erdung", hast du)

Blau = N = Neutralleiter -> Das ist, was zu fehlen scheint.

Nochmal. Es gibt keine zweiadrige Leitung mit den Aderfarben Braun/Grüngelb.

Also kann der Elektriker keine solche verlegt haben. Höchstens als EInzelader in einem Leerrohr, was in Deutschland sehr selten gemacht wird.

Klar kann man theoretisch eine Leuchte zwischen L und PE betreiben. Nur wäre das gefährlich falsch und der FI-Schalter würde sofort rausfliegen.

Wenn die blaue Ader wirklich fehlt (was ich für unwahrscheinlich halte), dann muss eine neue Leitung verlegt werden bzw. die fehlende Ader im Falle von Einzeladern nachgezogen werden.

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Wenn du diesen nicht anschließt dann läufst du Gefahr, dass die Lampe im laufenden Betrieb durch Beschädigung/Alterung plötzlich auf Potential der Phase liegen kann. Das kann ziemlich gefährlich sein für jeden der sie anfässt. Gerade weil es meist bis dahin nicht auffällt.

Die "sicherste" Methode wäre noch den Nullleiter mit dem Metallgehäuse zu verbinden. Dieser pendeln meist nur einige Volt entfernt von Potential Erde.

Dafür musst du aber erstmal herausfinden welcher Draht Phase und welcher Nulleiter ist. Wenn du dir dabei nicht 100% sicher bist. Lass es bleiben.

Schwachsinn.

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ja, wenn "ürplötzlich" die phase und der nullleiter sich vertauschen wegen dem "alten haus" , passiert ja regelmäßig das der Phasendrehteufel da zuschlägt

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@Eisenbahnprofis

Lerne erst mal richtige Grammatik und Rechtschreibung und dann kannst Du ja mal versuchen Elektrik zu verstehen, etwas Dativ und Genitiv zu unterscheiden

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@Spokoj

Den "Phasendrehteufel" (auch wenn das Wort vielleicht nicht ganz korrekt ist, Also schalterstellungsabhängige Vertauschung L<->(PE)N) gibt es im Altbau wirklich.

Als angeblicher Elektromeister solltest du auch wissen, welche längst verbotene Altbau-Schaltung diesen verursacht.

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Das geht nur, wenn er wirklich einen Nullleiter und keinen Neutrallleiter hat. Das geht aus den Angaben in der Frage nicht hervor.

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Besteht die Gefahr dass ich eine Stromschlag bekomme wennn ich sie anfaße

Nur wenn ein Fehler bei der Leuchte besteht.
Allerdings entspricht der Anschluss einer solchen Leuchte an so ein Kabel nicht
den Vorschriften.
Es gibt aber sicher viele so angeschlossene Leuchten.

Finde mit einem Spannugsprüfer heraus welcher der beiden Drähte die aus der Decke kommen Spannug führt wenn das Licht eingeschaltet ist. (Einer hält den Prüfer dran, einerschaltet ein und aus.) So, die Strippe merken die Spannug hatte.

Dann den grüngelben der Lampe mit unter die Klemme die KEINE Spannug hatte, das nennt man "Nullung"--(sollte die Lampe durch einen Defekt Strom aufs Gehäuse bekommen fliegt die Sicherung)

Wenn nun die Lampe angeschlossen ist, Licht einschalten und bevor man sie noch anfasst, den Spannugsprüfer dran halten, wenn der nicht leuchtet ist alles gut.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

nee lass mal den Lügenstift weit weg, besser ein Duspol

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Von dieser Methode "Klassische Nullung" würde ich hier dringend abraten, besonders, wenn die Lampe von mehreren Stellen eingeschaltet werden kann. Es kann dann nämlich durchaus passieren, dass sich die Stromrichtung je nach Schalteranordnung und stellung umdreht, und dann würde man 230V an das Leuchtengehäuse legen. Wenn die Leuchte dann eine Isolierstoff-Fassing hat, währe es in diesem Fall nur diese Leitungen anzuklemmen.

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Bei einem 20 Jahre alten Haus sollte ein grüngelber Schutzleiter vorhanden sein. Bitte mal genau nachschauen . Er ist vielleicht mit eingeputzt worden. Welche Aderfarben sind denn Sichtbar.

Also es sind ein brauner und gelb/grün mehr nicht auch unterm Putz nicht, ich glaube dasss der gelb\grüner eigentlich ein blauer ist nur wurde der vertauscht

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@Guitar1992

Erst mal die Leitungen von Wand und Decken Farbe befreien, so dass man mit Gewissheit sagen kann, um welche Aderfarben es sich handelt. Am besten noch ein Foto in einer Antwort posten.

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