cms verwenden, oder doch lieber selbst schreiben?

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5 Antworten

Ein CMS macht Sinn, wenn du (oder deine Kunden) keinen Code schreiben koennen und die Adminoberflaeche brauchen. Auch in einem CMS sind Classes, IDs und Variablen, die du veraender kannst, aber es dauert eine Weile sich da einzuarbeiten.

Meine eigene Website ist auch ohne CMS, das spart Volumen, Ladezeit und kann nicht gehackt werden.

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Kommentar von whuiapefhaurgqp
18.02.2016, 21:49

danke für die schnelle antwort... über den sicherheitsaspekt hatte ich diesbezüglich noch garnicht nachgedacht... aber stimmt, ne cms ist natürlich eine weitere offene tür

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Kommentar von tWeuster
18.02.2016, 22:26

Deine Webseite hat ein CMS. 100%!! Was heißt CMS? "Inhalt verwalten". Wenn du eine html Datei öffnest und die Texte dort blank reinschreibst hast du deinen Inhalt ebenfalls verwaltet. Nur ohne "klicki-bunti" Oberfläche. Das gleiche gilt, wenn die Inhalte über eine Datenbank kommen.

Sobald du den Inhalt persistierst hast du immer eine Sicherheitslücke. Bei einer Datenbank braucht der Angreifer nur Zugang zu dieser, bei html Dateien braucht er Zugang zum Server. Generell bekommt die Aussage "kann nichts schief gehen" (kann nicht gehackt werden) im Zusammenhang mit Technik von mir ein lächelndes "ja ne is klar" ;).

Ein CMS spart auch nicht an Ladezeit. Deshalb trennt man ja zwischen Frontend und Backend. Sind zwei komplett voneinander getrennte Systeme.

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Mittlerweile haben die meisten Website ein CMS als Unterbau. Was primär der Inhaltsverwaltung dient. Übers Backend können auch weniger versierte User ohne HTML und CSS Kenntnisse Inhalte erstellen und bearbeiten. Durch Templates und dem dynamischen Laden der Inhalte, findet eine saubere Trennung von Design und Content statt. So kann dann Aussehen schnell und unabhängig vom Inhalt verändert werden. Auch in puncto Funktionen sind neue schnell ergänzt. 

Jedes Content-Management System hat sein eigene »Template-Engine«. Um eigene Layoute umsetzen zu können, muss man sich zwingend einarbeiten und die CMS Struktur kennen. Alle dafür nötigen Informationen findet man in der jeweiligen Dokumentation des jeweiligen CMS. Ich selber arbeite überwiegend mit WordPress, Typo3 und einem Haus eigenem CMS. Du solltest dich auf jeden Fall weiter einlesen und danach abwägen, ob für deine Website ein CMS in Frage kommt oder nicht. 

LG medmonk 

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Tja, ich habe vor ein ca. zwei Jahren meine ersten Codezeilen geschrieben. Nun habe ich mir mein eigenes Blog gebastelt, eine Loginoberfläche etc. Mit einem CMS hätte ich wohl etwas weniger Arbeit fürs Eindenken benötigt, aber nicht halb so viel gelernt. Denn ein CMS ist nicht mehr als eine UI, die das Denken dem Nutzer abnimmt.

Gerade wenn Du Web-Programmierung kannst, macht ein CMS keinen Sinn: Du bleibst mit den Entwicklungen und Code-Befehlen nur vertraut, wenn Du sie anwendest.

Weitere Vorteile des Selbergestaltens:

- Individuelles Design
- Unabhängigkeit von Drittanbietern
- Nicht den Grenzen des CMS unterworfen

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Kommentar von medmonk
16.03.2016, 18:38

Gerade wenn Du Web-Programmierung kannst, macht ein CMS keinen Sinn:

Das stimmt so nicht. Gerade als Web-Entwickler sollte man sich wenigstens mit einem CMS ausreichend auseinandergesetzt haben. Allein schon der Nachfrage wegen. Das eigene Wissen ist dann vor allem für die Entwicklung von Kunden-spezifischen Modulen (Plugins) Gold wert. 

- Individuelles Design

Individuelle Designs kann man mit jedem x-beliebigen CMS realisieren. Da sind einem so erst einmal keine Grenzen gesetzt. Dank der großen Menge an Plugins kann man hier und da auch etwas an Zeit sparen. Jedoch sollte man es mit jenen auch nicht übertreiben bzw. nur jene Plugins verwenden, die auch vom jeweiligen Entwickler gepflegt werden. 

- Nicht den Grenzen des CMS unterworfen

Stimmt auch nur teilweise. Die kleineren (eher unbekannten) CMS sind sicher in ihrer Erweiterbarkeit hier und da eingeschränkt. Bei den größeren gibt es hingegen kaum Grenzen.  Wenn es doch mal irgendwo nicht weitergeht, gibt es genügend Entwickler, die ein passendes Module entwickeln. Sofern man nicht selber an den Schrauben dreht. ;-) Dir aber in sofern recht gebe, das manches einfach nicht oder der Performance wegen eher ungünstig ist/wäre. 

Ich selber arbeite wie bereits erwähnt überwiegend mit WordPress, Typo3 und einem Haus eigenem CMS. Bei WordPress ist vor allem die Mutlisite-Funktionalität klasse. Auch sonst lässt es sich ganz gut damit arbeiten. Das Backend (Dashboard) ist übersichtlich und kann bei Bedarf mit relative wenig Aufwand individuell gestaltet werden. Was wir hier und da auch machen, um selbiges an ein bestehendes Corporate Design anzupassen oder die Bedienung noch weiter zu vereinfachen. 

Aber jedem das seine. Ich selber kann sowohl mit als auch ohne. Missen möchte solche Systeme nicht. Jedoch immer von Projekt zu Projekt entschieden wird, ob und wenn ja welches CMS eingesetzt wird. Wobei der Kunde da ausschlaggebend ist. Schließlich hat nicht jeder das Budget, die Zeit und Nerven für eine Schulung. Wobei man vieles auch als un-versierter User schnell verinnerlicht hat. 

LG medmonk 

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Deine Frage ist falsch gestellt. Du vergleichst in der Frage Äpfel mit Birnen. Sie sollte eher so gestellt sein: "Ein CMS selbst erstellen oder ein fertiges nehmen?" - dann ergibt sich die Antwort mit ein bisschen Menschenverstand von selbst.

Fertige CMS liefern eine Lösung für häufig auftretende Probleme. Wenn du z.B. einen kleinen Blog brauchst, wieso selbst einen basteln. Dafür gibt es Standard Lösungen. Wenn du eine kleine "Visitenkarte" ins Netz stellen willst gibt es ebenfalls Lösungen.

Selbst Handanlegen musst du nur, wenn du etwas brauchst, dass es perse nicht gibt. Da ist dann aber wieder die Frage - eine Standard Lösung nehmen und durch ein eigenes Plugin aufbohren oder gleich alles komplett neu schreiben.

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Kommentar von whuiapefhaurgqp
18.02.2016, 22:23

wie kommst du darauf, dass ich selbst ein cms erstellen will?

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Oder der Mittelweg: Ein Framework.

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Kommentar von whuiapefhaurgqp
19.02.2016, 09:55

damit hab ich noch nie gearbeitet... kannst du mir da mal einige vor- und nachteile nennen?

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