Bedeutet der Weltfrieden auch Stillstand?

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Warum sollte es immer Chaos und leid geben, damit jemand bereit ist sich weiter zu entwickeln?. Deine Denkweise erinnert sehr an die Typische Erziehung: So nach dem Motto: “ Ein Kind ist zu dumm selber Dinge zu lernen, es braucht jemand der ständig sagt was es zu denken, zu tun und zu fühlen hat…” In Kombination von Zwang und Pflicht, ist es kein Wunder warum es dann rebelliert, schlecht Gelaunt und unmotiviert ist und es sowieso auch kein Frieden geben kann. Es führt eher zu einem Stillstand, da man anfängt auf Befehle zu warten anstatt selber Initiative zu ergreifen.

Für mich ist Wahre Weiterentwicklung seine Ängste zu überwinden und seine Tiefen Verletzungen zu lösen bzw Konflikte. Man kann nicht von Entwicklung sprechen wenn einer uns sagt wie wir zu fühlen und zu denken haben. Kontrolliert und bevormundet zu werden hat mit Frieden nichts zu tun. Frieden kann es nicht geben wenn viele ungelöste Konflikte, voller Minderwertigkeitskomplexe und innerliche Mängel in sich tragen. Demonstrationen gegen Krieg funktionieren deshalb nicht. Zu hoffen, dass ANDERE uns Frieden versprechen ist wahre Utopie.

Das ganze System eine Art Kriegs-System Vor allem Tobt er in uns drinnen…Wie eine Welt voller Frieden aussehen könnte braucht es einen bestimmtes Bewusstsein…Bis wir von diesem unfriedvollen Denken aussteigen ist ein langer Weg, denn fast alle Menschen sind mehr oder weniger seit Jahren traumatisiert und sind von vielen Dingen abgelenkt . Man hofft darauf, dass jemand unsere Probleme löst und ein anderer uns rettet anstatt selber zu handeln und selber zu denken..

Je souveräner. Selbstbewusster, besser sich ein Mensch fühlt desto mehr ist es bereit zu geben, zu helfen. Je wohler sich ein Mensch in seinem Leben fühlt und Körper desto mehr hat er auch die Energie und die Kraft Dinge zu erschaffen und vor allem etwas zu tun für das wohl der Menschen. Es gibt gar nicht mehr das Bedürfnis zu missbrauchen, manipulieren oder Ergaunern. Das tut wie gesagt jemand der einen großen inneren Mangel verspürt….Wenn es viel Elend gibt und alles in Trümmern liegt, kann der Mensch nicht anderes sich mit andern zusammen zu tun es ist ein Überlebensintikt und nicht jeder wir hier an Nächstenliebe denken sondern es wird auch Elend im Elend geben. Man muss für Frieden sein um aus dem Elend wieder raus zu kommen. Viele Menschen werden sich selbst umbringen oder andere noch extra schaden zu fügen..Es wird geplündert, gestohlen etc.. … Also so einfach ist das nicht. Gerade die die für Nächstenliebe sind müssen aufpassen nicht jemanden zu treffen der die Vorräte Kraut oder so etwas,. Wenn wir ja unbesorgt jeden vertrauen könnte, dann würde es keine Elende geben. Denn vertrauen ist mit Frieden eng verbunden..

Apropos Werte: Das besondere ist, dass man nicht auf eine friedliche Welt warten muss. Man lebt sein Frieden in seinen eigenen persönlichen Leben und gestaltet sein Leben so wie er es für richtig hält.. Wer überwiegend in Frieden lebt wird auch mit weiteren Dingen Belohnt wie Liebe, Gesundheit, Freiheit, Respekt und Ehrlichkeit. Diese Werte lohnt es sich immer egal in welcher Situation man lebt zu verteidigen.

Ich habe mich in deine Worte fast verliebt. Nur muss man bedenken der Mensch ist von der Natur aus ein streitsüchtiges Wesen und sehr viele Menschen sehen sich im Recht, vor allem was ihre Überzeugen angehen. Sie sind unbelehrbar. Außerdem die Menschen die in Frieden, Freiheit und Wohlstand geboren sind wissen diese Werte erst zu schätzen wenn es sie nicht mehr gibt. Sie verlernen es mit der Zeit für ihre Werte zu kämpfen wofür ihre Vorväter gestorben sind. Sie halten es für selbstverständlich. Die Sicherheit darf nicht zu sehr von staatlicher Seite kommen, denn dann gibt es weniger individuelle Freiheit.

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@Bekim579

Wenn man aus einem Elternhaus kommt wo man nie so geliebt wurde wie man ist, ständig das Gefühl von Minderwertigkeit bekam, missbraucht oder gar in einer sehr feindseligen Familie hineingeboren wurde, dann ist das kein Wunder warum es Menschen gibt die Streitsüchtig und voller Hass sind.

Es gibt reiche Menschen die alles andere als Frei sind .Sie sind vielleicht in abstruse Geschaffte verwickelt. Diese Menschen werden ihren Oberflächlichen Reichtum” sicher verlieren. Manche extrem Reiche profitieren dank den Krisen und Kriegen. Menschen die Emphatielos und ohne Skrupel nur ihre Ziele verfolgen und nur an ihre Vorteile denken werden sich selbst zerstören. Das hat für mich keine Zukunft wenn ein System auf Empathielosigkeit und Krieg und Unfrieden basiert, es zerstört dich irgendwann selbst.

Ich behaupte, dass wir noch nie unser wahres Potenzial erlebt haben wegen den ganzen Unfrieden, Grenzen, Psychischen Blockaden. Wir haben uns den Satz “ Schuster bleib bei deinen Leisten” zu gut in uns eingebrannt… Uns wurde erzählt wir seien Hühner aber in Wahrheit sind wir Adler… Ich glaube, wenn wir davon ausgebrochen sind, wollen wir sicher nicht mehr in ein System voller Ängste und Kontrolle zurück kehren.

Die Sicherheit darf nicht zu sehr von staatlicher Seite kommen, denn dann gibt es weniger individuelle Freiheit.

Da stimme ich dir voll uns ganz zu.

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@Sandy200

Die Menschen müssen lernen dem Schöpfer dankbar für das Leben zu sein. Sie müssen sich nicht mit anderen vergleichen, jeder Mensch ist einzigartig. Dankbar, dass wir auf dieser Erde leben dürfen. Dankbarkeit erzeugt Genügsamkeit und Nächstenliebe. Dann gibt es keine Kriege. Das sind nur meine Wünsche.

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Nein, Nein und Nein. Weltfrieden bedeutet, dass jeder friedlich ist. Friedlich ist man, wenn man zufrieden ist. Zufrieden ist man, wenn man nicht mehr möchte, als man hat und braucht. Es ist eine innere Haltung. Jeder Fortschritt zielt auf Frieden ab.

Aber manche glauben, sie müssten erst zufrieden sein, obwohl sie dieses Gefühl verwechseln mit gestillter Gier und überhöhter Anerkennung. Da besteht also ein Defizit, das wir stopfen mit allem, was wir kriegen. Und so lange wollen wir keinen Frieden halten, weil andere das ja auch nicht machen.

Die Zukunft der Menschheit hängt davon ab, eine Friedensgesellschaft zu errichten, in der niemand aus Angst oder Habsucht die Hand erhebt.

Die meisten Menschen sind aber nicht zufrieden für das was sie haben. Ansonsten hätten die Menschen wie die Naturvölker gelebt und nicht wie jetzt fern von der Natur. Mit dem technischen Fortschritt spielt der Mensch Gott über die Erde und beutet sie aus. Der Mensch möchte immer mehr um sein Ego zu befriedigen.

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@Bekim579

Und das ist ja genau das, was jeder für sich ändern könnte. Nur kleine Schritte aufeinander zugehen.

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Was hatten wir bis zum Ukraine - Krieg? Jahrzehnte Frieden in Europa. Ging es uns da schlechter als zuvor, als Kriege in Europa herrschten.

Nein, Weltfrieden bedeutet nicht Stillstand. Zu viele Ressourcen gehen durch Kriege verloren. Betrachte mal den Nahen Osten oder Teile Afrikas. Der wirtschaftliche Rückstand ist in vielen Fällen auf kriegerische Auseinandersetzungen zurückzuführen.

Ich lese gerade ein Buch über die Flüchtlingswelle von Ostpreussen in den Westen. Wenn Du da die Berichte liest, wirst Du rasch feststellen, dass Krieg in erster Linie Tränen, Schmerz und Not verursacht.

Wie kann es ohne Konflikte und Kriege menschliche Entwicklung geben?

Es wäre echt traurig, wenn es nicht ohne Krieg gehen würde, Kriege treiben außerdem in der Regel nur bestimmte Bereiche voran, während andere wichtige Forschungen in Kriegszeiten oft nahezu brach liegen.

Konflikte hingegen, können rein verbal ausgetragen werden, dagegen ist nichts auszusetzen.

Kann es Werte geben wenn niemand sie verteidigt?

Klar, wenn alle den selben Werten zustimmen würden, und darunter tatsächlich auch das selbe verstehen würden, dann bräuchte keiner deswegen zu kämpfen.

Kriege sind auch gegen die Überbevölkerung.

Naja, das gleicht die Menschheit insgesamt ziemlich schnell aus, wenn ein paar tausend Menschen sterben. Da bräuchte es schon sowas wie die Schwarze Pest, die ca. 1/3 der Menschheit ausgelöscht hat, das wären heute über zweieinhalb Milliarden Menschen.

Außerdem bremsen Kriege den Klimaschutz massiv, was wirklich langfristige Folgen hat, im Gegensatz zu ein paar tausend Menschen weniger...

Stell dir vor man würde das ganze Geld was in Rüstung, Verteidigung und dessen Unterhalt fließt in Forschung und Technologie investieren damit es irgendwann möglich ist, dass jeder Mensch in das All expandieren kann. Vielleicht wäre der Mensch in der Technologie schon etwas weiter?

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