Angst vor Kastration meiner Hündin. Wie risikoreich ist sie?

11 Antworten

Wir hatten eine 16 Jährige alte Chihuahualady kastrieren lassen  müssen , da sie nicht mehr aufhörte zu  bluten in dem Alter. 

Das hatte sie locker  geschafft. Es wird überwacht , wenn diese alte Dame das geschafft  hat , dann so ein Junger Hund erst Recht .  Mach  Dir da keine Sorgen , wenn Du  bei einem Guten Tierarzt  bist , kannst Du  auch vertrauen.

Wenn Du  Panik und Angst  fühlst .., Fühlst, dann wird das auch Dein Hund fühlen . Das ist  nicht so toll , oder? 

Also  bleib Locker , alles gut , vermittle dieses Gefühl   immer  auch am Morgen der Kastration und am Vorabend. 
Es passiert nicht  schlimmes. 

Denk Dir immer wieder , wir haben das  bald  geschafft .. , wir schaffen das locker , ok? :-)

Wir  müssten auch Rüden kastrieren lassen und Katzen.  Und nie gab es etwas, wo wir  hätten meckern können.  Nach der Operation , gibt es schon die Aufwachspritze ..

lieben Gruß

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Danke sehr :)

Meine Hündin ist wie mein Kind wir haben ein so extrem starkes Band, die Vorstellung sie nicht mehr bei mir zu haben ist einfach so schlimm für mich. Das frisst einen echt auf. Auch wenn vermutlich in einer Stunde nach Beginn der OP schon der Anruf kommt "OP vorbei, alles gut gelaufen" aber wenn man so extrem ist wie ich, rechnet man immer  mit dem Schlimmsten ;D

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@Jacqueline9616

glaubst Du mir, dass ich meine Hunde auch alle so liebe habe? :-)

Ganz sicher gibt es so Einzelfälle , dass  was nach der Kastraion kommt , Entzündung oder wie die Userin hier schrieb , die den Hund verloren hat . Aber das sind von 100%  vielleicht 1%  , das sind wirklich extreme Einzelfälle. Tierärzte kastrieren täglich und die  Hunde sind hinterher ganz schnell wieder munter , du wirst sehen. 

 bei mir waren es drei kastrierte Rüden und die alte kleine Dame. 

Sie wurde  übrigens stolze 17,5 Jahre alt . Und sie ließen wir dann einschläfern, weil sie nur  noch schlief , sie  schlief ein mit dem Futter im Maul , und ich  holte es dann wieder dort raus.  

Wir brachten sie dann zum Tierarzt , und der sagte: ja sie  ist soweit.  Sie schaute ihn an , schlief  weiter. Sie bekam nicht einmal  mit, dass sie da eine Spritze bekam. Soooo  müde war sie . 

lieben Gruß

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@Sternfunzel

Ja sicherlich sind es Einzelfälle, ich frage mich auch immer ob die Hunde die BEI der Narkose bzw BEI der OP sterben nicht schon vorerkrankt waren mit whatever? Denn dass die verstorbenen Tiere kerngesund waren, schreibt nie jemand in Foren bzw habe ich noch nie gelesen dass ein Hundehalter, dessen Tier auf dem OP Tisch starb, angibt dass der Hund kerngesund war. Wenn er herzkrank war oder sonstiges ist das Risiko ja deutlich höher..

Ohhh wie traurig aber zugleich auch "schön" dass sie friedlich aus dem Leben trat und nicht gelitten hat. 17,5 sind auch ein stolzes Alter, man kann sehr froh sein wenn der eigene Hund noch so alt wird :( Warum hat sie denn soviel geschlafen? war sie Dauererschöpft vom "Leben" bzw durchs Alter?

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@Jacqueline9616

ja, sie hatte ihr Alter :-)  man hatte einfach das Gefühl sie schafft es nicht zu gehen.  17,5 Jahre ist ein sehr schönes hohes Alter .   sie ist total  friedlich gegangen ,  sie war  nie krank. die einzigste Op , war die Kastration . 
Wenn er herzkrank war oder sonstiges ist das Risiko ja deutlich höher..

Tierärzte checken das vorher ab.   und es wird überwacht  mit Geräten. 

ich hatte mit ihren 16 Jahre auch Angst gehabt.   und der Tierarzt  hörte ob die Atmung  normal ist , hörte das Herzchen und sagte. Die schafft das locker :-)

lieben Gruß  

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@Sternfunzel

Das beruhigt jemanden, der einen 2 jahre alten, gesunden Hund hat schon sehr.. wenn selbst die Hundeomas das überstehen :)

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@Jacqueline9616

ja, also  hab  mal keine Angst : Du wirst sehen ,  es nicht so schlimm, wie man meint .  

Es kann allerdings  passieren, dass sie  danach  heult und fiept , das ist durch die Narkose . Der Hund ist zwar munter , aber die  Narkose ist  dennoch im Körper. Sie sind noch wie stark  betrunken.. 

den Ganzen Tag kann das so gehen. 

lieben Gruß , aber das wird der Tierarzt dir auch erklären.  

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@Sternfunzel

Hauptsache sie wacht auf. Alles andere ist "Nebensache" das schafft man dann auch noch :-) Hattest du eine normale Injektionsnarkose?

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@Jacqueline9616

man gibt heute eine Aufwachspritze .  Wenn Du kommst und holst sie ab, ist sie schon wieder da :-) ok?    Erst gab es eine Spritze , und dann schlief sie ein.  bei allen anderen Dingen war ich dann nicht dabei .  

Aber ich weiß , sie kriegen die Aufwachspritze, ich hatte die immer mit auf der Rechnung :-) 

denke immer daran, meine alte Lady schaffte das  locker , dann Deine Lady sowieso .  ok`? und wenn Du beim Tierarzt  bist , denkst Du an meine Hündin . 

lieben Gruß

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Wir haben erst vor kurzem unsere 6-jährige englische Bulldogge kastrieren lassen - aus genau den selben Gründen. Es war eine gute Entscheidung, da das entnommene Gewebe schon verändert war.
Ich hatte vor der OP ebenfalls sehr große Bedenken:
- Arg kurzschnäuziger Hund mit verengten Atemwegen
-"älteres" Modell

Unsere Sorgen waren unbegründet. Bis auf Erbrechen nach der OP verlief alles ohne Probleme - trotz konstitutionel schlechter Grundvoraussetzungen.

Ein Restrisiko bleibt immer, aber ein junger, gesunder Hund steckt diesen Eingriff in der Regel gut weg.

Hallo,

Erstmal würde ich abwarten, ob sie tatsächlich häufiger scheinträchtig wird, denn es kann auch gut sein, dass es bei diesem einen Mal bleibt.

Unsere Hündin ist nicht kastriert und auch ihre Vorgängerin (war einmal scheinträchtig) war nicht kastriert.

Jedoch ist die Hündin meiner Cousine kastriert, da sie eben häufig scheinträchtig war. Bei ihr ist damals alles reibungslos verkaufen und es ist nicht einmal eine Narbe zu sehen, zumindest muss man dafür schon sehr genau hinsehen.

Ansonsten kann ich nur berichten, dass es bei der Kastration unserer Katzen, ob nun Männlein oder Weiblein, nie Probleme gab.

Liebe Grüße

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Leider war es bei meiner sehr guten Bekannten so, dass ihr Hund nach der zweiten Scheinschwangerschaft Gesäugetumoren bekam, d.h. das geht wohl relativ fix.. das Risiko ist mir da schon zu hoch da die OP, welche dann das komplette Gesäuge entfernt weitaus schlimmer ist. Am Liebsten wäre mir natürlich niemals eine Kastration machen zu müssen aber wenn es nun Komplikationen mit der Läufigkeit gibt, bzw. danach, dann lieber doch..

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