Kastration Hündin mit 15?

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Hallo.

Also so ganz generell würde ich eher nein sagen. Da  15 Jahre einfach schon ein alter sind und eine Kastration ein großer Eingriff.

Natürlich kommt es immer auf die genauen Umstände an und diese kann man per Internet leider nur sehr schwer beurteilen.

Ich selber habe meine Hündin mit 1 1/2 kastrieren lassen, da sie immer sehr starke Schmerzen während ihrer Läufigkeit hatte und sich blutig gebissen hat.

Meine (leider schon verstorbene) andere Hündin war nicht kastriert und bekam im Alter von 10 eine Gebärmutterhalsentzündung. Da stand dann eine NotOP an.

Generell ist es wie gesagt sehr sehr schwer zu beurteilen, was Du machen sollst. Ich persönlich würde aber das Risiko nicht eingehen, da wie gesagt die Kastration unter Vollnarkose stattfindet und das mit 15 Jahren.

Ich würde einfach regelmäßig die Gebärmutter untersuchen lassen. Also vielleicht nicht nur jedes Jahr einmal sondern alle paar Monate, dann sollte man ja auch sehen, wenn etwas nicht stimmt.

Liebste Grüße

AnnaTeresa

Nach langen Untersuchungen und ein Besuch beim Endokrinologen steht Diagnose fest.
Chushing
Mal gut das sie nicht unters Messer ging.

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Hi neununddrei! Ich finde, es spricht wirklich sehr für dich und dein großes Verantwortungsgefühl, dass du dir solche Gedanken machst. Aus der Ferne derartige Tipps, und dann auch noch den richtigen zu geben, ist mir leider nicht möglich. Sogar unter studierten Tiermedizinern wird es in solchen Fällen sicherlich einige Pro- und Kontraargumente geben.

Wenn es meine Hündin wäre, und es seit Jahren keinerlei Probleme gäbe, würde ich mich wohl speziell aufgrund des Alters (Narkoserisiko) gegen diese rein prophylaktische OP entscheiden; eine weiterhin stets aufmerksame Beobachtung durch dich sowie regelmäßige tierärztliche Untersuchungen natürlich vorausgesetzt.

Wenn ich allerdings zu sehr verunsichert wäre, würde ich lieber noch eine zweite Meinung einholen. So verfahre ich im Zweifel ebenfalls, und habe manchmal leider auf diese Weise schon bestätigt bekommen, dass der ein oder andere Tierarzt seiner Arbeit wohl doch viel eher aus finanziellen, statt aus tierfreundlichen Gründen nachgeht...

Alles, alles Gute und eine wunderschöne gemeinsame Zeit wünsche ich euch beiden!!!

Ich würde - zu einem anderen Tierarzt wechseln. Einen alten Hund ohne Not mit 15 Jahren prophylaktisch "ausräumen" zu wollen, grenzt in meinen Augen an ein kriminelles Vorhaben. Da geht es vermutlich nur ums Geld, solange der Hund noch lebt und man an ihm noch schnell etwas verdienen kann. Das letzte Geld holt sich der Tierarzt beim Einschläfern. Unglaublich ist das, was Ihre Tierärztin Ihrer alten Hündin grundlos zumuten will. Ich wünsche Ihnen noch viele schöne Jahre mit Ihrer Hündin.


In diesem Alter wird kein verantwortungsvoller Tierarzt deine Hündin ohne ersichtlichen Grund in eine Vollnarkose legen. Es sei denn, ein Notfall würde auftreten.

Da Dir Dein TA bestätigt, dass die Hündin gesund ist, und sonst keinerlei Probleme hat, solltest Du diese OP sein lassen.

Wenn Du Dir aber allzu viele Gedanken darüber machst, dann hol Dir noch eine 2. Meinung ein.

Geniesse einfach die Zeit, die Du mit dem alten Mädel noch haben darfst.

Die Hündin ist unglaublich alt. Lass sie bitte auf keinen Fall operieren und schon gar nicht, wenn es ihr gut geht. Sollte vielleicht irgendwann (in hoffentlich erst vielen, vielen Monaten) der Zeitpunkt gekommen sein, zu gehen, dann soll man sie gehen lassen und nicht noch operieren. Alles gut! Du brauchst keinen Tierarzt!

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