Wünscht ihr euch das die Boomer länger im Arbeitsmarkt bleiben?

Das wünsche ich mir für Deutschland 50%
Das wünsche ich mir nicht für Deutschland 50%

6 Stimmen

3 Antworten

Ich würde erstmal versuchen, möglichst viele der Arbeitslosen und der Bürgergeldempfänger wieder in Arbeit zu bringen.

Wenn jemand 45 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt hat, dann sollte das eigentlich genug sein. Man kann da auch mal überlegen, ob man nicht für Teilzeitarbeitnehmer höhere Beiträge zur Sozialversicherung verlangt. So bevorteilt man jemanden, der 30 Stunden pro Woche arbeitet zu jemanden mit einer Arbeitszeit von 40 Stunden pro Woche.


okieh56  30.08.2025, 19:51

Du hast völlig recht. Wir haben 3 Millionen Arbeitslose und in fast allen Bereichen werden Arbeitskräfte gesucht - das passt nicht zusammen.

Was die Boomer angeht, haben die meisten von ihnen 45 oder mehr Jahre in die Rentenversicherung eingezahlt, nicht selten sogar 50 Jahre.

Was ich für falsch halte ist die vorzeitige Altersrente für langjährig Versicherte mit lediglich 35 Jahren Wartezeit. Das verstehe ich nicht unter „langjährig“.

Wer aber 45 oder mehr Jahre eingezahlt hat, sollte einen Anspruch auf eine „vorzeitige“ Altersrente haben.

Was die Teilzeit angeht, sehe ich es anders. Wer nur in Teilzeit arbeitet hat eine entsprechend niedrigere Rente. Aber die BBG sollt man aufheben, denn es kann nicht sein, dass ein Gutverdiener prozentual weniger einzahlt als ein Durchschnittsverdiener.

Jespa666  31.08.2025, 09:30
@okieh56

Es kann aber sein, dass z. B. ein Lehrer nur 30 Stunden arbeitet, weniger in die KK einzahlt und die Krankenschwester mit 40 Stunden pro Woche und Schichtdienst bei identischem Gehalt den gleichen Beitrag. Da wird doch der Lehrer bevorzugt, der ja eigentlich auch 40 Stunden arbeiten könnte, leistungsfähiger wäre, aber lieber viel Freizeit haben möchte. Da wird dann nicht mehr nach der Leistungsfähigkeit besetuert und Sozialabgaben erhoben.

okieh56  31.08.2025, 09:34
@Jespa666

Schlechtes Beispiel. Zum einen arbeiten Lehrer oft mehr als 40 Stunden, denn sie müssen Arbeiten korrigieren und Stunden vorbereiten, zum anderen sind sie in vielen Bundesländern verbeamtet.

Jespa666  31.08.2025, 09:39
@okieh56

Der normale Lehrer sicher nicht. Schulstunden sind 45 Minuten. Ist aber ein anderes Thema. Lehrer sind nur sehr verwöhnt und kennen den Vergleich nicht. Die können ja mal in ein Pflegeheim gehen oder auf eine Baustelle. Da lernen sie, was harte, anstrengende Arbeit bedeutet. Der psychische Stress, den gibt es dort auch.

Hat aber mit meiner vorherigen Aussage nichts zu tun.

okieh56  31.08.2025, 09:45
@Jespa666

Schulstunden dauern 45 Minuten, müssen aber vorbereitet werden. Nach der Schule müssen Arbeiten korrigiert werden. Ein Bauarbeiter hat Feierabend, wenn der Hammer - oder die Kelle - fällt.

Ein Bauarbeiter kann sich ja mal vor eine Klasse stellen und versuchen, den verwöhnten Teenagern etwas beizubringen - dann lernt er, was harte Arbeit ist.

Jespa666  31.08.2025, 11:38
@okieh56

Ein Bauarbeiter fährt dann noch von der Baustelle nach Hause, was i.d.R. keine Arbeitszeit ist. 2 Stunden pro Tag sind da keine Seltenheit. Du kannst ja mal eine Woche in die Bauleitung geghen, da weißt du was Dauerstress von 6 bis 19 Uhr ist, wo man nichteinmal dazu kommt, etwas zu essen. Zu geregelten Pausen kommt man da nicht. Lehrer jammern auf sehr hohem Niveau. Ich kenne 3 davon. Massig Freizeit und das mit den vielen Arbeiten korregieren und der Vorbereitung...ist wohl nur in der Theorie so. Die hocken spätestens um 14:00 Uhr daheim und widmen sich der Couch oder ihren Hobbies. 🙄

okieh56  31.08.2025, 12:59
@Jespa666

Ein Lehrer schläft i.d.R. auch nicht in der Schule, sondern hat einen Arbeitsweg. Außerdem arbeitet niemand 13 Stunden - das ist gar nicht zulässig.

Es steht jedem frei, auf Lehramt zu studieren und sich dann mit den verzogenen Kindern anderer Leute abzuplagen.

Warum soll das notwendig sein?
Würden die Verantwortlichen aus der Politik die Gelder, die sie aus der Rentenkasse zweckentfremdet entnommen haben, mal wieder über ihre Parteien zurückfliessen lassen, gäbe es kein Problem.

Und würden die heute in der Politik für die Bildung Verantwortlichen nicht wie ihre Vorgänger der vergangenen Jahrzehnte nur über Bildung diskutieren, sondern endlich mal etwas tun, hätten auch die Schulen etwas davon und die Schüler hätten eine gescheite Grundlage, auf der sie aufbauen und mit der sie dann auch Qualifikationen für den späteren Job (während oder nach der Ausbildung) erwerben könnten.


AllesAufNull 
Beitragsersteller
 30.08.2025, 15:17

Hat man aber nicht gemacht, und jetzt braucht Deutschland weitehin die boomer. Auch die Poltik wird alles dafür tun die im Arbeitsmarkt zu halten

Das wünsche ich mir nicht für Deutschland

Sehe kein Sinn die boomer länger arbeiten zu lassen angeblich wächst die Wirtschaft doch stetig, dann sollte genug Geld da sein für Rente.

Man sollte lieber das Geld was die Arbeiter erwirtschaftet haben von denen die es verprassen zurücknehmen und davon die Rente zahlen den genug Geld ist da.