Glaubst du an Gott?
30 Stimmen
15 Antworten
Ich glaube grundsätzlich nicht und an einen Gott schon gar nicht.
Warum ich nicht glaube?
Dazu gibt es keinem Grund. Glauben ist entweder geknüpft an eine religiöse Überzeugung, die für ihre Anhänger einem factum gleicht, oder eine vage Haltung, ein Kompromiss, wenn ein Sachverhalt nicht zum Wissen gereicht, eine Hoffnung jedoch nicht intensiv genug ist, den emotionalen Unterbau zu konservieren. Unter Umständen ist "ich glaube..." auch eine Phrase, die auf nichts weiter gründet als Konvention: "Man sagt es halt so...".
Abgesehen davon weiß ich auch nicht. Zweifle ich sogar das an, was ich sehe, höre - selbst das, was ich selbst sage.
So prüfe ich meine Gedanken ständig auf Konsistenz, werfe alte, offenkundig fehlerhafte über den Haufen, analysiere Situationen und hinterfrage die Richtigkeit meiner Wahrnehmung.
Ich bin überaus selbstkritisch und könnte intellektuelle Stagnation nicht ertragen. Das ist meines Erachtens Zeitverschwendung.
Übrigens geht es mir mit Betriebsblindheit ähnlich. Zuweilen denkt man sich so einen hirnlosen Müll zusammen, aber man kapiert es einfach nicht. In diesen Fällen bin ich über Rückmeldung von außen dankbar.
(Gewiss, ich kann falsch liegen. Es ist sogar sehr wahrscheinlich, dass ich irre, aber es geht mir darum, eine Perspektive einzunehmen, die ich vertreten kann, die mir - nach meinen teilweise sehr hohen Anforderungen - Antworten liefert.)
Ich renne nicht der erstbesten Idee hinterher, bloß, weil sie verheißungsvoll glänzt. Oftmals genügt mir nicht mal die (vermeintlich) letzte Idee. Da werden Aspekte auseinandergenommen, gegenseitig aufgewogen, verglichen und das Ganze von vorn.
Warum ich nicht an (einen) Gott glaube?
Weil es keine Veranlassung dazu gibt. Ich mache nicht einfach kehrt, wenn es unerklärbar wird. Ich brauche keinen Gott, um einen Platzhalter für etwas zu haben, das ich nicht verstehe. Mir kommt das Privileg zu, ertragen zu können, etwas nicht zu verstehen.
Zudem bedarf es keiner Indoktrination, keiner vorgefertigten Denkmuster, in denen ich mich geborgen, ja sicher fühlen müsste. Ich kann für mich, mein Verhalten, meine Lebensumstände, die sich durch meine Entscheidungen ergeben, selbst verantworten. Da braucht es keinen höheren Plan oder Unergründlichkeit.
Ich glaube an Gott, ich bin Christ. Es gibt meiner Meinung nach durchaus gute/überzeugende Gründe/Argumente, um an Gott zu glauben:
Ich glaube, dass diese Welt durchdacht und geplant wurde, ich glaube nicht, dass die Erde "einfach so" entstanden ist. Auch gibt es die Meinung, dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist.
Auch gibt es Wunder, die von Ärzten untersucht werden. Wenn es keine wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann wird das Wunder auch bestätigt. Die Ärzte wissen auch nicht immer, dass ihre Untersuchungen für die Kirche sind.
Ich glaube auch an ein Leben nach dem Tod. Sie können im Internet nach "Mädchen begegnet Jesus" suchen (ohne Anführungszeichen). Das sind Gründe, um an Gott und an ein Leben nach dem Tod zu glauben.
Ich habe auch Sachen erlebt, die meinen Glauben gestärkt haben.
Ja,
ich glaube schon lange an Gott und Jesus Christus.
Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich. Lukas 18, 27
Ich habe auch schwere Zeiten erlebt, habe aber immer Gottes Hilfe erfahren. Ich freue mich auf das Ewige Leben bei Gott.
Denn dieser Zeit Leiden fällt nicht ins Gewicht gegenüber der Herrlichkeit, die an euch offenbart werden soll.
Wir sehen jetzt durch einen Spiegel ein verzerrtes Bild.
Dann aber von Angesicht zu Angesicht. Es bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe diese drei, aber die Liebe ist die größte unter ihnen.
Hallo Mooso98,
zum Beispiel gibt es aus naturwissenschaftlicher Sicht zahlreiche Gründe, an einen Schöpfer zu glauben. Diese Argumente basieren oft auf Beobachtungen von Ordnung, Komplexität und den grundlegenden Prinzipien der Natur, die das Universum durchdringen.
Ein wichtiger Punkt ist die Feinabstimmung der Naturkonstanten. Naturwissenschaftler haben festgestellt, dass bestimmte physikalische Konstanten, wie die Gravitationskonstante oder die Stärke der elektromagnetischen Kraft, präzise Werte haben müssen, damit das Universum so existiert, wie wir es kennen.
Schon kleinste Abweichungen dieser Werte hätten drastische Folgen für die Struktur des Universums, was die Entstehung von Galaxien, Sternen, Planeten und letztlich auch Leben unmöglich machen würde. Diese Feinabstimmung kann als ein deutlicher Hinweis auf einen intelligenten Schöpfer gedeutet werden, der die Rahmenbedingungen des Universums bewusst so gesetzt hat.
Ein weiteres Argument ist das Phänomen der Ordnung und Komplexität in der Natur. Vom Makrokosmos der Galaxien bis hin zum Mikrokosmos der Atome zeigt die Natur eine erstaunliche Struktur.
Besonders bemerkenswert ist die Komplexität lebender Organismen. Die Entstehung von Leben und die Evolution von hochentwickelten biologischen Systemen scheinen extrem unwahrscheinlich, wenn sie rein zufällig wären.
Vor allem die molekulare Biologie, die uns Einblicke in die unglaublich komplexen Strukturen der DNA und die hochspezifischen biochemischen Prozesse gibt, lässt die Frage entstehen, ob solch eine Ordnung ohne einen intelligenten Designer überhaupt entstehen könnte.
Ein weiterer Grund ist das sogenannte anthropische Prinzip. Dieses Prinzip besagt, dass das Universum in einer Art und Weise strukturiert ist, die genau die Bedingungen hervorbringt, die menschliches Leben ermöglichen. Es sieht ganz danach aus, dass das Universum für den Menschen "gemacht" wurde, was die Existenz eines Schöpfers nahelegt.
Einige Physiker und Kosmologen verweisen auch auf das Konzept eines Urknalls, der die Entstehung des Universums vor etwa 13,8 Milliarden Jahren markiert. Während der Urknall die Entstehung des Universums beschreibt, bleibt die Frage nach der Ursache dieses Ereignisses offen.
Die Idee, dass eine Art Schöpfer oder erste Ursache notwendig gewesen sein könnte, um den Urknall auszulösen, wird in philosophischen Diskussionen oft angesprochen. Naturwissenschaftlich bleibt die Frage jedoch offen, da es jenseits des Urknalls bisher keine belastbaren empirischen Daten gibt.
Ein weiterer Punkt ist das menschlichen Bewusstsein. Obwohl die Neurowissenschaft in den letzten Jahrzehnten enorme Fortschritte gemacht hat, bleibt das Bewusstsein eines der größten Mysterien der Wissenschaft.
Die Tatsache, dass das menschliche Gehirn nicht nur physikalische und chemische Prozesse hervorbringt, sondern auch subjektive Erfahrungen wie Gedanken, Emotionen und Selbstbewusstsein ermöglicht, veranlasst so manchen, eine höhere Quelle für dieses Phänomen anzunehmen, die über das rein Materielle hinausgeht.
Das sind nur einige wenige Beispiele von vielen weiteren, die durchaus den Gedanken an einen Schöpfer zulassen.
LG Philipp
Nun mein Glaube wie ich ihn jetzt habe ist gegründet in der Erfahrung seiner Gegenwart und darin dass ich erlebe was Jesus in Bezug auf die Seinen gesagt hat.
durch den Heiligen Geist verstehe ich die Bibel und wenn mir irgend jemand mit einer Angeblich biblischen Lehre kommt, kann ich ihn bitten mir das zu bestätigen was er auf die Weise tut, wie Jesus es in Bezug auf das Leiten in alle Wahrheit gesagt hat nach der Bibel.
Zudem sagte Jesus auch, dass seine Schafe seine Stimme hören.
Auch das ist bei mir seit ich nach ihm fragte eine Realität.
Er sagt mir was in den Menschen ist, wer falsch und wer richtig ist,, vor wem ich mich hüten soll oder wem nicht.
Er gibt mit Weisung in Dingen wo er mich haben will.
Es ist also Gemeinschaft leben darin.
Dazu sehe ich keine Veranlassung. Ich kann mich auch gar nicht entscheiden, an welche der zehntausende Göttinnen und Götter ich denn nun glauben sollte.
Du meinst wahrscheinlich jetzt den abrahamitischen Gott? Den Gott der Christen?
Nein, das ergibt an vielen Punkten zu wenig Sinn.
Widersprüche in den heiligen Schriften
- Die Bibel, der Koran und die Tora enthalten teils widersprüchliche Aussagen, historische Fehler oder moralisch fragwürdige Passagen (z. B. Gewalt, Frauenbild, Sklaverei).
- Beispiel: Unterschiede in den Schöpfungsberichten (Genesis 1 vs. Genesis 2).
Unvereinbarkeit mit moderner Wissenschaft
- Junge-Erde-Kreationismus widerspricht z. B. der Evolutionstheorie und der Kosmologie.
- Wundergeschichten (Jungfrauengeburt, Teilung des Meeres, Himmelfahrt etc.) gelten vielen als mythologisch, nicht faktisch.
Exklusivitätsansprüche
- Jede Religion beansprucht oft „die Wahrheit“ – was logisch problematisch wird, da sie sich gegenseitig widersprechen.
- Beispiel: Jesus als Sohn Gottes (Christentum) vs. bloßer Prophet (Islam) vs. irrelevant (Judentum).
Problem des Bösen / Theodizee
- Warum lässt ein allmächtiger, allgütiger Gott so viel Leid und Ungerechtigkeit zu?
- Klassisches philosophisches Problem, das keine Religion ganz zufriedenstellend löst.
Historische Herkunft / kulturelle Einflüsse
- Viele religiöse Ideen stammen aus älteren oder benachbarten Kulturen (z. B. Gilgamesch-Epos, babylonische Kosmologie).
- Kritiker sagen: Religionen sind menschengemachte Systeme zur Erklärung von Welt und Machtverhältnissen.
Ja! Es gibt - für mich - einfach viele Gründe (Belege, Beweise, Indizien oder wie man das nennen möchte) dafür, dass es einen Gott gibt, der uns erschaffen hat und dem es eben gerade gefallen hat, sich uns in der Bibel zu offenbaren (die Bibel selbst, die Historizität der Auferstehung Jesu, erfüllte biblische Prophetie, der rote Faden durch die Bibel, Gottes Heilsplan, dass wir die Ewigkeit "in unserem Herzen" haben (dass die Sehnsucht und das Wissen nach einer ewigen Existenz in uns verankert ist; wir merken und spüren, dass das Leben mit dem Tod nicht einfach vorbei ist), dass das Evangelium [= die "Frohe Botschaft" der Errettung durch den Glauben und Gottes Gnade, Liebe und Barmherzigkeit] die Präzision der Überlieferung der biblischen Bücher, die Schöpfung usw.).
5 Beispiele dafür:
- Biblische Prophezeiungen und Vorhersagen beweisen Gott
- Zur Historizität der Auferstehung von Jesus Christus
- 332 Vorhersagen im Leben Jesu erfüllt
- Eternity is in Our Hearts
- Begründet Glauben: Kann ich der Bibel trauen?
Friedrich der Große fragte seinen gläubigen Reitergeneral von Zieten mal, wie er denn die Wahrheit der Bibel beweisen wolle. Von Zieten antwortete nur: "Die Juden, mein König, die Juden!"
Das ist erstaunlich, denn von Zieten konnte damals nur feststellen, dass die Juden, wie von der Bibel vorhergesagt, in viele Länder zerstreut wurden und ihre nationale Identität über so lange Zeit erhalten haben.
Heute können wir feststellen, dass noch viel mehr biblische Prophetie für das Volk Israel erfüllt wurde: Die Juden wurden wieder im angestammten Land gesammelt; diese Sammlung geschah aus vielen Ländern; die meisten nach Israel zurückkehrenden Juden glauben nicht an Jesus als ihren Herrn und Messias; die Staatsgründung erfolgt plötzlich und unter ständigen Konflikten mit den Nachbarstaaten; das Land beginnt nach der Ankunft der Juden aufzublühen.
All das beobachten wir direkt vor unseren Augen. Das sind weder Logikfehler noch ungenaue Prophezeiungen oder gar sich selbst erfüllende Prophezeiungen. Christen haben schon im 18. und 19. Jahrhundert gesagt, dass sich diese Dinge erfüllen würden, eben weil es in der Bibel steht.
Empfehlenswert ist auch dieser Artikel: Ist die Bibel wirklich Gottes Wort?
Aber ich bin nicht (mehr) religiös, auch wenn ich früher manchmal in der evangelischen Kirchengemeinde zum Bibellesen anwesend war.
Die unglaubliche Feinabstimmung des Universums und die messbaren positiven Effekte von Glaube auf Mensch und Gesellschaft deuten stark darauf hin, dass es einen Gott geben muss.
Nope, ich glaube nicht. Und wenn es ihn gibt ist er recht satanisch unterwegs..
Nein, das gehört in die Welt der Märchen 🙂
In meinem Weltbild kann es keine Götter, Geister oder Ahnen geben - sie haben dort keinen Platz.
Ich bin Christ.
Auf jeden Fall👍🏼
✝️👑❤️
LGuGS ♡
Warum?