Muss ich wirklich beschnitten werden?

Hallo, ich bin Rintaro, bin 15 Jahre alt und habe eine Vorhautverengung/Phimose, wegen der ich morgen beschnitten werde. Ich war letzte Woche beim Urologen und er hat mir gesagt, dass ich beschnitten werden müsste. Da ich im Internet auch schon auf die Behandlung mit Dehntherapien gestoßen bin, habe ich ihn gefragt, ob man die Phimose, auch so lösen könnte. Er hat das ausdrücklich verneint und mir gesagt, dass das bei mir nicht funktionieren würde. Früher konnte ich meine Vorhaut fast gar nicht zurückziehen, doch jetzt geht es schon ein wenig (0,5cm im erigierten Zustand, im normalen, sind ca. 2 cm möglich, doch da schmerzt es sehr). Ist das nicht ein Beweis dafür, dass die Vorhaut dehnbar ist? Ich denke, dass man mit der richtigen Behandlung, auch diese Phimose lösen kann, oder liege ich hier falsch? Auch im Internet wird von vielen Leuten behauptet, dass eine Beschneidung, so gut wie nie notwendig ist und man immer zuerst eine Dehntherapie versuchen sollte.

Ich möchte wirklich nicht beschnitten werden, ich möchte nicht, dass ich die, für das Sexualleben am wichtigsten Nerven verliere, ich möchte meine Vorhaut nicht verlieren, ich möchte keine Schmerzen haben und ich möchte auch nicht, dass durch eine "straffe" Beschneidung, meine Penislänge verringert wird.

Ich habe Angst davor und fühle mich hilflos, da die OP scheinbar notwendig ist, werde ich trotzdem morgen beschnitten.

Was denkt ihr? Ist es zwingend notwendig?

Beschneidung, Sex, Penis, Gesundheit und Medizin, OP, phimose, Vorhaut, Vorhautverengung
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Beschnitten aber warum?

Ich bin 16 und wurde mit etwa einem Jahr adoptiert.

Wer meine echten Eltern sind weiss ich nicht. Aber ich habe eine Frage an euch.

Und zwar war ich damals als ich anonym "abgegeben" worden war noch sehr jung. Ich kann mich an das alles auch nicht erinnern.

Aber immer wenn ich bei einer ärztlichen Untersuchung meinen Penis zeigen musste, dann wurde schon immer gefragt, wieso ich beschnitten wurde und ob es von einem Arzt durchgeführt wurde, da es sehr unprofessionell und stümperhaft gemacht worden war. Aber weder ich, noch meine Pflegeeltern wussten es natürlich. Mir wurde nur erzählt, dass ich damals mit knapp 7 Wochen anonym in einer Babyklappe abgegeben wurde und, dass ich damals untersucht wurde und die Beschneidungs Wunde nicht älter als ein paar Tage war. Die Ärzte waren sich sicher, dass ich von einem ungelehrten Menschen beschnitten wurde, der keinerlei medizinische Kentnisse hatte. Und das kann ich auch selber sehen, weil meine Narbe verläuft Kreuz und quer über den schaft und ist sehr sehr dich und an der Unterseite wurde auch sowas rausgeschnitten (wie das hieß weiss ich nicht mehr) aufjedenfall ist zu viel haut entfernt worden und so, dass hautlappen aus der Narbe raushingen. Ich glaube mit 14 oder so wurde es irgendwann mal auf meinen Wunsch etwas schöner gemacht.

Dafür musste ich erst ein Jahr vorher anfangen mit einer Salbe die Schafthaut in der Länge zu weiten, damit der Teil mit der hässlichen Narbe entfernt werden konnte also wurde ich so zu sagen ein zweites mal beschnitten, dann aber halt professionell.

Aber ich frage mich immernoch wieso es bei mir damals gemacht wurde und dann auch noch so schlecht. Kann mir das echt nicht erklären. Ich denke mal, dass maine Eltern Deutsch waren, da ich auch Deutsch aussehe. Als keine Schwarzen Haare oder sowas...(soll nicht rassistisch klingen)

Vielleicht habt ihr noch Ideen weshalb das gemacht wurde.

Und vor einem halben Jahr habe ich mal die Eichel von einem nicht beschnittenen Klassenkameraden gesehen und die sah viel besser aus als meine. Meine ist ziemlich Schrumpfung und hat sogar falten im Schlaffen Zustand. Kann ich die irgendwie wieder so schön hinbekommen?

VIELEN DANK FÜR ERNSTGEMEINTE ANTWORTEN

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