Was ist die richtige Entscheidung?

Liebe Community,

in den letzten Monaten bin ich durch die Hölle gegangen.

Noch Anfang Juni lebte ich zusammen mit meinem Partner in einer Wohnung in Potsdam. Ich bin Student, wollte dieses Semester meine Bachelor Thesis schreiben und im Oktober meinen Master in Potsdam/Berlin anfangen. Doch in den letzten beiden Monaten kam alles anders als erwartet. Die Beziehung zu meinem Partner war nicht perfekt, das ist wohl keine. Allerdings hätte ich nicht damit gerechnet, dass es zu den Umständen kommt, welche ich folgend aufführe.

Ich bemerkte, dass er mich betrog, stelle ihn zur Rede, er wurde handgreiflich, verletzte mich, wurde beleidigend, stahl mir Geld, wechselte das Schloss unserer Wohnung aus, tötete meine Katze. Eine Freundin bat mir vorübergehend Unterschlupf, jedoch stellte sie sich ebenfalls als ein Mensch heraus, der man Vertrauen eher weniger schenken sollte. Innerhalb weniger Wochen wechselte sie ihre Meinung sprunghaft, meinte ich solle innerhalb einer Woche ausziehen, sie mag mich nicht mehr bei ihr haben - wobei wir vorher viel besprochen hatten, da ich anfangs zu ihr meinte, dass ich, bis ich Zusagen/Absagen der Universitäten habe, eben den Unterschlupf bei ihr aufnehmen würde. Sie stellte mir eine Summe von über 200 Euro in Rechnung, da ich ihr Zimmer absichtlich beschädigt hätte - was jedoch nicht der Wahrheit entsprach, da die Mängel im Zimmer bereits vorher von ihr angesprochen wurden und sie meinte, sie stammen von ihrem Bett, welches vorher dort stand.

Im Moment befinde ich mich in der Aufnahmephase für meinen Masterstudiengang und habe ebenso einen Mietvertrag plus einen Nebenjob gefunden - nur mit der Bachelor Thesis muss ich mich nun wirklich beeilen, da diese (bzw. die korrigierte, bestandene Thesis) Voraussetzung ist für das weiterhin immatrikuliert bleiben im Masterstudiengang.

Diese ganzen schlimmen Sachen, das zweimalige Umziehen, der Verlust des geliebten Haustiers sind für mich jetzt im Nachhinein belastender als sie es zu dem Moment waren, als es passierte.

Der Gesundheitszustand meiner Mutter verschlimmert sich, was mich zu alle dem zusätzlich fertig macht

Meine Frage, weshalb ich dies nun überhaupt erzähle ist, ob es nicht vielleicht besser wäre, mit der Aufnahme des Masterstudiengangs zu warten, sich länger Zeit für die Thesis zu lassen und im kommenden Sommersemester erst einmal Arbeit zu suchen, um ebenso besser finanziert in das Masterstudium im nächsten Wintersemester 2022/23 zu starten?

Ich habe die Bedenken, dass mich all diese Sachen, die geschehen sind, in Zukunft noch belasten werden, dass ich so mein Studium nicht schaffe und nach all dem was passiert ist und noch passieren wird (noch ein Umzug, ggf. Nebenjobwegfall aufgrund von Corona, ich erhalte meine gezahlte Kaution von meinem Ex-Freund nicht wieder und muss somit eventuell auch noch einen Anwalt aufsuchen, meiner Mutter geht es zunehmend schlechter) noch ein Burn-Out erleide, weil ich so vielen Dingen einfach wirklich nicht gewachsen bin

Leben, Angst, burn-out, Entscheidung, Ausbildung und Studium
Zukunftsängste, Optionen?

Hallo,

Momentan bin ich wirklich an einem Tiefpunkt. Ich bin gerade in der 11. Klasse eines Gymnasiums in Bayern und kann einfach nichtmehr. Dabei hat das Jahr gerade erst angefangen.
Die Themen werden mir viel zu schnell durchgenommen und es wird einem keine Zeit gegeben diese wirklich zu verarbeiten und für sich zu verstehen, geschweige denn die Zeit geben dieses angeeignete Wissen zu manifestieren.
Bisher habe ich zwar durchschnittlich immer ca 11-10 Punkte geschrieben, aber es fühlt sich alles wie eine einzige große Lüge an.
Das erarbeitete Wissen wird meines Erachtens nach völlig unsinnig geprüft. Ein Bogen Papier, 30 Minuten Zeit und unter Druck Infos auskotzen...Danach wird dein Wissen mithilfe einer Punkteskala von 0-15 bewertet und Thats it. Hast du irgendwelche formalen Fehler oder hinterfragst du das Gelernte, so kommt es eigtl sofort zum Punktabzug.

Ich kann nichtmehr, dieses System bringt mich noch um. Dazu noch der Aspekt des sozialen Umfelds, du musst mit denen reden, dem Lehrer musst du stundenlang zuhören, obwohl du gerade ganz woanders bist. Hier herrscht Leistungsdruck, da sozialer Druck. Mein Kopf fühlt sich nurnoch leer an. Jeden Tag kommen tausende Infos dazu, die der vorherigen Tage und Wochen musst du auch noch draufhaben.

Ist ein Abbruch vielleicht angebracht? Ich weiß dass das mit dem Abbrechen nicht so easy ist und man nicht einfach gehen kann, aber das ist erstmal meine Sorge.
Ich will nur wissen was ihr davon haltet, ob ich vllt ähnliche Erfahrungen gemacht habt und was eure Einschätzung dazu ist.

Meine mittlere Reife habe ich mit 2,1 abgeschlossen. In den Fächern Mathe eine 3, in Deutsch eine 3 und Englisch eine 2. Komme ich damit wohin?

Ich habe auch darüber nachgedacht, dass man irgendwann später noch einmal via Abendschule etc etwas derart nachholen könnte.
Ich fühle mich momentan bloß einfach nur leer. Ich will einfach nicht mehr, dieses soziale Umfeld kotzt mich an, raubt mir 50% meiner Energie und die Herangehensweise an neue Themen kotzt mich ebenfalls an, genauso wie das Abfragen über diese.

Aja, gibt es in Deutschland die Möglichkeit sein Abitur von Zuhause aus zu machen? Das wäre dann wieder etwas anderes.

Schule, Teenager, Ausbildung, Psychologie, Abitur, burn-out, Schulstress
Mein Sohn bringt mich um den Verstand

Ich habe einen 16jährigen Sohn, der mich behandelt, als wäre ich Dreck.

Ich bin alleinerziehende Mutter von zwei Kindern, mein Mann ist vor vielen Jahren verstorben.Die jüngere Tochter (14 J.) geht ja noch. Sie ist zwar auch oft aufsässig, aber sie hilft wenigstens im Haushalt und lernt.

Mein Sohn macht jedoch, was er will. Er ist intelligent, verspricht mir seit Jahren, dass er endlich für die Schule lernt, spielt aber den ganzen Tag am Computer online mit seinen Freunden FIFA. Letztes Jahr ist er wegen seiner Faulheit durchgefallen, dieses Jahr ist er in cder 10. Klasse, soll seinen Abschluss machen und ist wieder stinkfaul. Im Haushalt tut er nichts, sagt zu mir, ich brauche ja bloße was sagen, SAG ich was, geht er mich an. Hinterher sagt er, ich bräuchte ja bloße oft er was sagen. In den Ferien schläft er bis mittag, dann spielt er bis 2.00 Uhr früh. Lernen tut er angeblich, (ich sehe es bloße nicht) Wers glaubt. Er braucht für die FOS, wo er hin will einen Notendurchschnitt von 3,5, von dem ist er weit entfernt. Er ist frech, unverschämt und laut, mir gegenüber, und faul ohne Ende.

Ich habe versucht, nach dem Tod meines Mannes, meinen Kindern ein angenehmes und sorgenfreies Leben zu bieten. Ich arbeite von Zuhause, habe uns eine grosse Eigentumswohnung mit grossen Graten erarbeitet. Meine Kinder waren nie auf sich gestellt, ich war immer für sie da. Sie durften auch viel alleine unternehmen, da ich sie nie einengen wollte. Wir haben keine finanziellen Sorgen. Mein Sohn darf abends weggehen.

Was habe ich falsch gemacht, was kann ich andern? Diese Behandlung habe ich nicht verdient. Meine Kraft ist zu Ende, ich kann nicht mehr.

Danke für Eure Antworten und Anregungen.

Kindererziehung, Kinder, Schule, Jugendliche, Pubertät, burn-out

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