Gar nichts! Am Ende ist alles ungesund - und nichts ist ungesund.

Alles macht dick und krank - und nichts macht dick und krank - !

Bei jeder Art Lebensmittel sind einfach nur Maß und Menge entscheidend. Das gilt für Fleisch, für Fette jedweder Herkunft wie auch für stärkehaltige Lebensmittel, für Zucker - und am Ende sogar für Wasser - .

Bitte auch niemals vergessen, dass die Menschen in Mitteleuropa inzwischen ihre Lebenserwartung seit nur wenigen Jahrhunderten beinahe verdoppelt haben, was unter anderem auch an der hochwertigen Ernährung der Gegenwart liegt.

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Grundsätzlich gilt: Willst du eine bestimmte Muskelpartie nach Wunsch besonders fordern, dann musst du sie isolieren. Für den Bizeps bedeutet das zum Beispiel Larry-Scott-Curls am Pult, isokinetische Übungen oder blitzsaubere Armbeugen im Stehen. Gute Erfolge bringt auch das PITT-Force-System von Carsten Pfützenreuter - ein Spezialtraining für fortgeschrittene Sportler. Hier wird das Trainingsgewicht nach jeder Einzelwiederholung kurz (rund 5 - 10 sek.) abgesetzt - und dann wiederholt langsam und sauber bewegt. Das Ganze dann mit rund 15 bis 20 Einzelübungen - aber davon eben nur ein Satz.

Und wenn du gut geformte Oberarme haben willst, dann vergiss bloß den Trizeps nicht, denn der macht 70 Prozent des Oberarmvolumens aus.

Prinzipiell braucht es nicht viel Equipment, um sich gut in Form zu bringen, denn grundsätzlich ist es jedem deiner Muskeln zunächst mal vollkommen egal, wo er nun trainiert wird, ob also in einem Fitness-Tempel, zu Hause oder in einem Campingwagen. Auch wer z.B im Fitness-Studio am Aufbau seiner Muskeln arbeiten möchte, der muss genau das tun: Arbeiten ! Muskeln wachsen dort nun mal noch lange nicht von alleine, nur weil das Mitglied regelmäßig den Monatsbeitrag entrichtet.

Ausschlaggebend sind immer: Ausreichende Trainingswiderstände - und ein vernünftiges Training. Das bedeutet, diese Widerstände in ausreichender Intensität (rund 60 bis 70 Prozent der Maximalkraftleistung) und Dauer (zwischen 30 und 40 sek. am Stück) zu bewegen. Und dann eine ausreichende Regenerationzeit von rund 48 Stunden pro Muskel, denn der Muskel wächst nur in dieser Zeit.

Beim Workout immer den ganzen Körper trainieren! Manche Eigengewichtsübungen sind dabei okay, aber nicht alle direkt zu Beginn.

Wenn man z.B. den Klimmzug mal herauspickt, so ist das ja auch eine so genannte "Eigengewichts"-Körperübung - aber durchaus eine, die es in sich hat, denn kaum ein Anfänger ist sofort zu sauberen 10 Klimmzügen in der Lage. Liegestützen zwischen zwei Stühlen sind ebenfalls nicht zu verachten, denn du musst dich auf diese Weise aus einer noch tieferen Position hinaufdrücken. Mit einer Klimmzugstange kannst du auch anfangs "entschärfte" Klimmzüge machen mit aufgesetzten Füßen in Schräglage des Körpers. Dazu die Stange einfach nur in Hüfthöhe fixieren.

Noch ein kleiner Tipp als Alternative zum althergebrachten "Eisen":

Sieh dich mal auf der Seite der Koelbel-Trainingsforschung um. Der olle Gerd F. Koelbel gilt seit den 60er Jahren als Pionier in der Erfindung von Kleingeräten für das Heimtraining. Er ist auch der Erfinder des legendären "Bullworker" - und hat u.a. auch die Astronauten der NASA mit Kleinstgeräten ausgestattet, da ja nun mal herkömmliche Hanteln im All auch nix mehr wiegen. Manche Mini-Trainingsmaschinen aus dem Hause Koelbel sind schon ziemlich genial. (ich trainiere selbst seit rund 7 Jahren mit dem "Isokinator"; das Ding mag klein sein, aber es wird einem echt nix geschenkt, und der Widerstand ist stufenlos bis zu 180 kg steigerbar!

Die Seite lautet www.koelbel.de

Viel Spaß und Erfolg!

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Ein paar grundsätzliche Dinge zur Bodybuilding Szene:

Inzwischen ist es eine altbekannte Tatsache, die jeder Sportmediziner bestätigen kann, dass ohne anabole Steroide, Wachstumshormone und weitere chemische Keulen (Insulin oder HGH) kein Blumenpott mehr zu gewinnen ist. Die gesamte Szene ist also komplett dopingverseucht; Dopingquote im Wettkampf-Bodybuilding: 100 Prozent!

Doch kann ich dir in keinster Weise vorwerfen, dass du solche Vorbilder hast.

Lass dich kurz einmal auf eine Zeitreise mitnehmen - und zwar auf eine Zeitreise in die 50er und 60er Jahre des vergangenen Jahrhunderts:

Bewundert wurden männliche Typen und Schauspieler wie z.B. Gregory Peck, Lex Barker, Pierre Brice, Gary Cooper oder James Stewart, um nur ein paar zu nennen. Muskelmasse, Oberarmumfang oder Körperfettanteil waren diesen Jungs mehr oder weniger ziemlich egal, sie mussten nur einigermaßen schlank sein. Damit wuchs eine relativ entspannte Jugend auf, was den Bezug zum eigenen Körper betrifft. Beim Sport selbst ging es um Wettbewerb, Spaß an der Sache, Geselligkeit und natürlich auch um Leistung, aber es gab noch keine "Fitness-Studios" - und der Begriff Bodybuilding war weitestgehend unbekannt. Körperkult wurde einigen Homosexuellen und auch einer amerikanischen Subkultur zugeordnet, in die man von außen keinen Einblick hatte.

35 Jahre später sah die Sache schon anders aus:

Wer als Junge in und nach den 80ern zur Welt kam, wurde von frühester Kindheit an mit vollkommen unrealistischen männlichen Körperbildern bombardiert. Conan, Rambo und sogar das "He-Man"-Kinderspielzeug stellte für viele der Jungs die Idealform eines männlichen Körpers dar. Gleichzeitig schossen die Studios plötzlich wie Pilze aus dem Boden. Der Adonis-Komplex wurde geboren!

Und in diesen Studios lief stets immer der Typ mit den dicksten Armen und den breitesten Schultern herum, den man dann nur zu fragen brauchte, wie der das geschafft hat, denn natürlich wollten auf einmal alle so aussehen. Das war für viele Jungs der Beginn einer Doping-Karriere; rein statistisch dopte bereits im Jahre 2005 ca. jeder fünfte Freizeitpumper, inzwischen dürften es aufgrund der einfachen Verfügbarkeit (Internet) noch mehr geworden sein.

Das ist eine überaus ungesunde Entwicklung, die man nur durch "Entzauberung" des vielbewunderten "Muskelhelden" eindämmen kann, also Aufklärung an der gesamten Front. Wenn mehr junge Fitness-Sportler einfach nur wüssten, dass die tollen Muckis der prominenten Helden auf den Covern der Magazine nichts weiter sind als das Resultat illegaler Arzneimittel, und diese Sportler also nichts weiter sind als Lügner und Betrüger, wenn sie behaupten, das käme alles nur von "hartem Training und gesunder Ernährung", dann wären viele junge Männer sicherlich überaus erleichtert - und bestimmt etwas wacher bei der Auswahl ihrer sportlicher Vorbilder.

Wobei eine Sache völlig klar sein sollte: Regelmäßiges Krafttraining (und ich spreche hier bewusst nicht vom "Bodybuilding", also der Philosophie des pharmazeutisch gelenkten Muskelwachstums um jeden Preis) ist eine der besten Dinge, die man seinem Körper geben kann.

Unten auf dem Foto ist übrigens Steve Reeves im Jahr 1947, also der "vor-steroiden" Zeit, als es diese chemischen Keulen noch nicht gab. Dort könnte die Reise also im Idealfall hingehen - muss es denn immer unbedingt noch mehr sein? Steve Reeves hatte sich bis zu seinem Tod für ein dopingfreies Krafttraining eingesetzt.

Viel Glück und Erfolg weiterhin !

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Das klingt nach einem eingeklemmten Zischenrippen- (= Interkostal-) Nerv; kann schnell z.B. bei sehr festsitzenden Weinflaschenkorken passieren.

Ein klein wenig Linderung kann es bringen, wenn du dir sanft unter den betroffenen Rippenbogen fasst und behutsam diesen nach außen drückst. Keine Angst, da kann nichts passieren. Mach das gerne mal mehrmals täglich, oftmals findet der eingeklemmte Nerv dann den Weg "in die Freiheit". Sollte es aber in den nächsten Tagen nicht besser werden, dann entweder zum Arzt oder zum Ostheopathen.

Gute Besserung !

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Da bin ich vielleicht etwas "old school" und konservativ unterwegs, aber wenn ich zum Beispiel junge Männer mit "Hipster-Dutt" und Destroyed Jeans in Kombination mit Sneaker-Söckchen im tieftsen Winter sehe, weiß ich oftmals nicht, ob ich lachen oder Mitleid haben soll.

Ich vermute, dass so manche Fotos in ca. 20 Jahren für spontane Heiterkeitsausbrüche sorgen werden, wenn die Jungs dann unter die Nase gehalten bekommen, wie sie früher einmal rumgelaufen sind.

Weiterhin betrachte ich es z.B. als eine gute männliche Tugend, sich Ziele zu setzen und für deren Erreichen zu kämpfen - sowie auch ein Mindestmaß an Kraft und Sportlichkeit. Es muss ja niemand wie "Arnold" aussehen, aber wenn ein junger Kerl nicht einmal mehr dazu in der Lage ist, mit mir ein Zweiersofa in die erste Etage zu tragen, ohne sich Sorgen um Rücken und Maniküre zu machen, sehe das durchaus mit gemischten Gefühlen.

Ich persönlich hätte auch überhaupt nichts gegen die Wiedereinführung der Wehrpflicht, denn aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, dass es manchen Jungs damals ganz gut tat, mal eine Weile von Muttis Rockzipfel weg zu kommen.

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Zumindest immer dann, wenn man entweder sportlich oder künstlerisch unterwegs ist, hat man meistens entsprechende Vorbilder, - dagegen kann man sich beinahe nicht wehren.

In meiner Jugend (also in den späten 70ern und den 80ern) betrieb ich Wasserspringen als Leistungssport (also Kunst- und Turmspringen). Mein sportliches Vorbild war damals die amerikanische Springerlegende Greg Louganis, der auch nach heutigen Gesichtspunkten eine kaum erreichte Leichtigkeit und Eleganz ausstrahlte. Selbst die schwierigsten, anspruchsvollsten und dazu auch gefährlichsten Sprünge wirkten bei Louganis fast schon poetisch. Besonders in den Zeitlupenstudien wirklich phantastisch zu beobachten, was der Mann konnte!

Später kam der Karate-Sport bei mir dazu; hier beeindruckte mich vor allen Dingen der griechischstämmige Shotokan-Großmeister Efthimios Karamitsos. Ein wirklich exzellenter Techniker, blitzsaubere und pfeifend schnelle Bewegungen, dazu noch ein enormes Fachwissen.

Im musikalischen Bereich hat mich Tom Petty immer sehr stark inspiriert. Leider Oktober 2017 mit gerade mal 66 Jahren viel zu früh verstorben - aber ein unsterblich genialer Singer-Songwriter, tolle gradlinige Songs, schnörkellos und direkt auf den Punkt.

Idole, wenn man sie so nennen mag, geben eine gewisse Orientierung, doch sollte es nicht dazu führen, sie komplett imitieren zu wollen.

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Hallo erstmal,

als Sachbuchautor eines größeren Publikumsverlags kurz ein paar Worte:

Nur rund 2 bis 3 Prozent aller Manuskripte, die in unserem Land verfasst werden, schaffen es überhaupt nur in die Veröffentlichung durch einen klassischen Publikumsverlag.

Es gibt drei gangbare Möglichkeiten für Neuautoren:

Möglichkeit eins: Du googlest gezielt nach Publikumsverlagen, die auch dein Schwerpunktthema in ihrem Sortiment bedienen. (Es ergibt natürlich keinen Sinn, mit einem Gedichtband an einen Verlag für Sportliteratur heranzutreten.) Dann sieht die weitere Vorgehensweise wie folgt aus: Du sendest dem dortigen Lektorat "blind" eine Leseprobe deines fertigen Werks (also niemals das vollständige Manuskript) zu, d.h. rund 30 Buchseiten, idealerweise natürlich die besten. Diese müssen komplett fehlerfrei und korrekturgelesen sein (das solltest du mithilfe eines Germanisten oder eines guten Deutschpaukers regeln, wenn du jemanden kennst), sonst wandern sie sofort in die "Tonne".

Füge der Leseprobe noch ein Esposé bei - und dann heißt es abwarten und Tee trinken, denn auf keinen Fall darfst du im Nachgang hinterher telefonieren. Quengeltelefonate mögen Verlage überhaupt nicht, denn die ersticken im Regelfall an unverlangt eingereichten Manuskripten. Die Spielregel lautet: Man meldet sich bei dir - oder man tut es eben nicht, was dann ebenfalls einer Absage gleichkommt. Für dich als Neuling bedeutet dies, dass du überdurchschnittlich gut sein musst, so dass deine Leseprobe das Lektorat geradezu "umhaut". Doch ist dies durchaus möglich, wenn auch nur mit geringen Chancen, denn sonst gäbe es ja keine neuen Autoren wie zum Beispiel den Lehrersohn Bastian Bielendorfer mit seinem damaligen Newcomer-Bestseller "Lebenslang Pausenhof". Kalkuliere ruhig bis zu 50 Absagen ein, ist wie eine Bewerbung. Aber mit etwas Glück kommt ja von Nr. 51 eine Zusage!

Möglichkeit zwei: Self-Publishing. Hier nimmst du alle Fäden in die Hand und musst dich selbst um Layout, Textgestaltung und Korrektur sowie auch Preiskalkulation und Vertrieb kümmern. Wichtig ist für Dich ist aber zu wissen, dass eine weitere Vermarktung des gleichen Werkes über einen Publikumsverlag dann nicht länger möglich ist. Dieser Weg wäre dann versperrt. Aber es wäre ein gangbarer Einstieg für das erste Werk. Verkauft sich dieses einigermaßen, so wäre das eine gute Referenz für einen Publikumsverlag, wenn du dein zweites Buch veröffentlichen möchtest.

Möglichkeit drei - die aber eigentlich keine ist, doch weise ich extra darauf hin, damit du gewarnt bist: Du gehst einem so genannten Druckkostenzuschuss-, Bezahl- oder Pseudo-Verlag auf den Leim. Der Ablauf sieht dann aus wie folgt: Du schreibst ein solches Unternehmen (aus Versehen) an und bekommst binnen weniger Tage einen salbungsvollen Brief, dass man von deinem Werk absolut begeistert sei - und die so genannte "Lektoratskonferenz" eine Veröffentlichung auf jeden Fall unterstützt - wenn du dafür bezahlst. Diese Schreiben sind äußerst manipulativ und geschickt formuliert, doch kann ich dazu nur sagen: Vorsicht - Falle! Diese "Verlage" würden jeden Schulaufsatz und jeden Einkaufszettel veröffentlichen, wenn man dafür zahlt. Da geht es gerne um Summe zwischen 1.500,- und 30.000,- Euro, die der Autor blechen soll! So arbeitet aber kein seriöses Verlagshaus, das normalerweise selbst mit allen Kosten in Vorlage geht und nach Ablauf einer festgesetzten Frist das Honorar an den Autor ausbezahlt wird - nach Abhängigkeit der Anzahl der bis dahin verkauften Bücher. Ein Pseudo-Verlag muss aber keine Bücher mehr verkaufen, denn das Geld ist über den naiven Schreiberling ja bereits verdient. Diese Verlagshäuser erkennt man im Netz leicht an der Werbung "Verlag sucht Autoren", was in der Realität nicht vorkommt. Kein seriöser Verlag sucht von sich aus Autoren! Die angepriesenen Vertriebsleistungen dieser Häuser kann man eher als schleppend bis nachlässig bezeichnen; die Druckerzeugnisse vergammeln irgendwo auf Halde - und in den Redaktionen der Tagespresse kennt man seine Pappenheimer bereits. Bücher aus Druckkostenzuschussverlagen wandern sofort ins Altpapier. Eine schwarze Liste, veröffentlicht vom Bund Deutscher Schriftsteller, findest du hier:

http://neinzudruckkostenzuschussverlagen.blogspot.com/p/blog-page_53.html

Und jetzt wünsche ich einfach nur - viel Glück

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Grundsätzlich gilt: Willst du eine bestimmte Muskelpartie nach Wunsch besonders fordern, dann musst du sie isolieren. Für den Bizeps bedeutet das zum Beispiel Larry-Scott-Curls am Pult, isokinetische Übungen oder blitzsaubere Armbeugen im Stehen. Gute Erfolge bringt auch das PITT-Force-System von Carsten Pfützenreuter - ein Spezialtraining für fortgeschrittene Sportler. Hier wird das Trainingsgewicht nach jeder Einzelwiederholung kurz (rund 5 - 10 sek.) abgesetzt - und dann wiederholt langsam und sauber bewegt. Das Ganze dann mit rund 15 bis 20 Einzelübungen - aber davon eben nur ein Satz.

Und wenn du gut geformte Oberarme haben willst, dann vergiss bloß den Trizeps nicht, denn der macht 70 Prozent des Oberarmvolumens aus.

Ein paar Dinge solltest du dabei wissen:

Mit einem Krafttraining in gut durchdachter Form kann ein schlanker Mann mit normalem Körperfettanteil (d.h. zwischen 15 und 20 Prozent) ohne weitere Hilfsmittel einen so genannten FFMI = Fettfreier Masse-Index von maximal "25" erreichen. Mehr ist nicht drin - und mehr ist daher auch von der Natur nicht vorgesehen, da ansonsten Missverhältnisse auftreten, wie z.B. eine zu hohe Gelenkbelastung.

Was bedeutet dieser FFMI für dich persönlich? Mal ein paar medizinische - und gut greifbare - Daten: Ein schlanker Mann normaler Größe kann einen Oberarmumfang von rund 43 bis 44 cm wie auch einen Brustumfang von rund 125 bis 130 cm natural nicht überschreiten. (Das trifft nicht auf fettleibige Sportler wie z.B. Sumoringer zu; da kann der FFMI auch deutlich höher liegen - und das ist in diesen Sportarten auch so gewollt).

Du kannst also gut erkennen, dass mit natürlichen Mitteln wirklich eine ganze Menge machbar ist, denn die erreichbaren Höchstwerte sehen durchaus beindruckend aus. Kostet eben nur einerseits Schweiß und Disziplin, andererseits eben auch Geduld und Zeit. Es hilft dabei, die dämliche Kosmetik mal außen vor zu lassen, denn ein Gym und ein Kraftraum sind Sportstätten, um nach und nach stärker zu werden. Es sollten aber keine Beauty-Kosmetik-Salons für übereitle Jungs mit Adonis-Komplexen sein. Und je stärker du mit der Zeit wirst, desto mehr wird man das auch erkennen können, verlass dich drauf.

Viel Erfolg !!

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Schnell ? - Gar nicht - ! Wie in jedem Sport, so braucht auch der Aufbau von Muskelzuwächsen Zeit und Geduld, um Erfolge zu erzielen.

Kein Schwimmer, der gerade erst sein Seepferdchen auf der Badehose trägt, wird in drei Monaten dazu in der Lage sein, die 50 m Freistil in 25 Sekunden abzureißen, nur so als Vergleich.

Aber was sind schon drei oder vier Jahre Training? Die vergehen doch wie im Flug, stümmt' s??

Folgendes solltest du im Grundsatz wissen:

Ausschlaggebend für ein erfolgreiches Training sind: Ausreichende Trainingswiderstände - und ein vernünftiges Training mit ausreichenden Regenerationspausen. Das bedeutet, diese Widerstände in erforderlicher Intensität (rund 60 bis 70 Prozent der Maximalkraftleistung) und Dauer (zwischen 30 und 40 sek. am Stück) zu bewegen. Die sagenumwobene "Ernährung" spielt übrigens fast eine zweite Geige dabei, denn kaum ein Mitteleuropäer leidet unter Eiweiß- oder Kohlehydratmangel. Die erforderlichen Nährstoffe sind bei einer reichhaltigen Mischkost problemlos darstellbar. (Die wenigsten wissen z.B., dass der Eiweißbedarf eines Ausdauersportlers größer ist als im Kraftsport.) Der Trainingsreiz ist immer der entscheidende Faktor für das Muskelwachstum.

Mit einem solchen Training in gut durchdachter Form kann ein Mann mit normalem Körperfettanteil (d.h. zwischen 15 und 20 Prozent) ohne weitere Hilfsmittel einen so genannten FFMI = Fettfreier Masse-Index von maximal "25" erreichen. Mehr ist nicht drin - und mehr ist daher auch von der Natur nicht vorgesehen, da ansonsten Missverhältnisse auftreten, wie z.B. eine zu hohe Gelenkbelastung. Das ist vergleichbar mit einem Fiat 500, der einen 12-Meter-Wohnwagen ziehen müsste. Dass das nicht lange gutgehen kann, kann man sich vorstellen.

Was bedeutet dieser FFMI für dich persönlich? Mal ein paar medizinische - und gut greifbare - Daten: Ein schlanker Mann normaler Größe kann einen Oberarmumfang von rund 43 cm wie auch einen Brustumfang von rund 125 bis 130 cm natural nicht überschreiten. (Das trifft nicht auf fettleibige Sportler wie z.B. Sumoringer zu; da kann der FFMI auch deutlich höher liegen - und das ist in diesen Sportarten auch so gewollt).

Du kannst also gut erkennen, dass mit natürlichen Mitteln wirklich eine ganze Menge machbar ist, denn die erreichbaren Höchstwerte sehen durchaus beindruckend aus. Kostet eben nur einerseits Schweiß und Disziplin, andererseits eben auch Geduld und Zeit. Es hilft dabei, die dämliche Kosmetik mal außen vor zu lassen, denn ein Gym und ein Kraftraum sind Sportstätten, um nach und nach stärker zu werden. Es sollten aber keine Beauty-Kosmetik-Salons für übereitle Jungs mit Adonis-Komplexen sein. Und je stärker du mit der Zeit wirst, desto mehr wird man das auch erkennen können, verlass dich drauf.

Viel Erfolg !!

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Für das reine Kraftzuwachstraining ist es in der Tat noch zu früh, denn Kinder können dadurch keine Muskeln aufbauen. Geht es dir darum?

Was du aber tun kannst:

Suche dir doch einfach eine Sportart aus, die dich "antickt". Die Auswahl ist riesengroß; vielleicht interessiert dich ja das Geräteturnen, Kunst- und Turmspringen, Karate, Judo oder Eishockey - wer kann das besser beurteilen als du selbst.

Allesamt Sportarten, die dich ebenfalls körperlich fitter machen, aber auch eine Menge Bewegungsvielfalt bieten; es muss ja nicht immer nur Fußball sein. Sport sollte aus Freude an der Bewegung, der Geselligkeit und dem freundschaftlichen Wettkampf betrieben werden, weniger aus "kosmetischen" Gründen. Wenn du das 15te Lebensjahr überschritten hast, kannst du zusätzlich ein systematisches ergänzendes Krafttraining betreiben. Dagegen spricht dann überhaupt nichts - und wird auch in den meisten Sportvereinen so praktiziert.

Viel Glück und Erfolg!

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Nein, ich verwende keinen Fitness-Tracker

Da bin ich persönlich eher "old school" unterwegs. Ich brauche all diesen "Chichi" nicht, sondern höre auf meinen Körper - und fordere ihn regelmäßig.

Meine "Fitness-Tracker" sind der Hosenbund und die gemessene Kraftleistung direkt beim Training.

Ich stelle immer wieder nebenbei fest, dass vor allen Dingen die "Ausrüstungs-Fetischisten" im Sport dann aber im tatsächlichen Training oft relativ nachlässig sind. Man wird eben nicht zwingend dadurch besser, wenn man ständig aufs Handy mit den "Fitness-Apps" starrt, sich einen Gürtel mit zwei Wasserflaschen umhängt, und dann aber den ganzen Abend mit dem Trainingspartner quatscht, statt zu trainieren.

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Prinzipiell braucht es nicht viel Equipment, um sich gut in Form zu bringen, denn grundsätzlich ist es jedem deiner Muskeln zunächst mal vollkommen egal, wo er nun trainiert wird, ob also in einem Fitness-Tempel, zu Hause oder in einem Campingwagen. Auch wer z.B im Fitness-Studio am Aufbau seiner Muskeln arbeiten möchte, der muss genau das tun: Arbeiten ! Muskeln wachsen dort nun mal noch lange nicht von alleine, nur weil das Mitglied regelmäßig den Monatsbeitrag entrichtet.

Ausschlaggebend sind immer: Ausreichende Trainingswiderstände - und ein vernünftiges Training. Das bedeutet, diese Widerstände in ausreichender Intensität (rund 60 bis 70 Prozent der Maximalkraftleistung) und Dauer (zwischen 30 und 40 sek. am Stück) zu bewegen. Und dann eine ausreichende Regenerationzeit von rund 48 Stunden pro Muskel, denn der Muskel wächst nur in dieser Zeit.

Der richtig gesetzte Trainingsreiz ist übrigens immer um Längen wichtiger als die sagenumwobene Ernährung, denn kein Mitteleuropäer leidet bei normaler guter Mischkost unter Eiweißmangel. Der Proteinbedarf des Kraftstportlers wird ohnehin oft bei weitem überschätzt - und nur wenige wissen, dass der Bedarf des Ausdauersportlers noch größer ist. Zusätzlich Mittelchen kannst du dir also getrost sparen.

Beim Workout immer den ganzen Körper trainieren! Manche Eigengewichtsübungen sind dabei okay, aber nicht alle direkt zu Beginn.

Wenn man z.B. den Klimmzug mal herauspickt, so ist das ja auch eine so genannte "Eigengewichts"-Körperübung - aber durchaus eine, die es in sich hat, denn kaum ein Anfänger ist sofort zu sauberen 10 Klimmzügen in der Lage. Liegestützen zwischen zwei Stühlen sind ebenfalls nicht zu verachten, denn du musst dich auf diese Weise aus einer noch tieferen Position hinaufdrücken. Mit einer Klimmzugstange kannst du auch anfangs "entschärfte" Klimmzüge machen mit aufgesetzten Füßen in Schräglage des Körpers. Dazu die Stange einfach nur in Hüfthöhe fixieren.

Noch ein kleiner Tipp als Alternative zum althergebrachten "Eisen":

Sieh dich mal auf der Seite der Koelbel-Trainingsforschung um. Der olle Gerd F. Koelbel gilt seit den 60er Jahren als Pionier in der Erfindung von Kleingeräten für das Heimtraining. Er ist auch der Erfinder des legendären "Bullworker" - und hat u.a. auch die Astronauten der NASA mit Kleinstgeräten ausgestattet, da ja nun mal herkömmliche Hanteln im All auch nix mehr wiegen. Manche Mini-Trainingsmaschinen aus dem Hause Koelbel sind schon ziemlich genial. (ich trainiere selbst seit rund 7 Jahren mit dem "Isokinator"; das Ding mag klein sein, aber es wird einem echt nix geschenkt, und die Widerstände sind enorm! Es gibt sogar eine Trainingsgruppe auf Facebook.)

Der Link ist übrigens www.koelbel.de

Viel Erfolg - und vor allen Dingen Spaß dabei (ist das wichtigste)!

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Meinst du evtl. "Karate-Tiger", den ersten Film mit Jean-Claude van Damme als bösem Gegenspieler?

Dem jungen Mann "erschien" quasi der Geist von Bruce Lee, um ihn zu trainieren.

Saudoofe Story, aber extrem gute Kampf-Choreo.

Dann gab es noch "Sidekicks" mit Jonathan Brandis, der sich in seinen Träumen immer sehnlichst wünschte, gemeinsam mit Chuck Norris tolle Abenteuer zu bestehen.

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Das kann man in dieser Form eigentlich nicht so stehen lassen, denn kein Karate-Stil zeichnet sich durch mehr oder weniger Kumite- oder Kata-Anteile aus.

Das dürften dann eher persönliche Vorlieben des Lehrers sein. Klar, denn hast du vielleicht einen Kata-Spezialisten als Übungsleiter, dann wird er sicherlich seinen Unterrichtsschwerpunkt auf Kata legen. Hast du dagegen einen früheren Freikampf-Spezi als Lehrer, dann sieht es wieder anders aus. Das ist aber keine Frage der Stilrichtung.

Grundsätzlich und vollkommen unabhängig vom Stil sollte Karateunterricht immer "gerecht" gedrittelt werden, also Kumite, Kata und Kihon (= Grundschule). Einseitige Bevorzugung eines Bestandteils führt immer schnell zu Ungleichgewichten.

Werden vorwiegend Kata unterrichtet, werden die Schüler oft exzellente Techniker, doch nützt ihnen dies in Kampfsituationen nur bedingt, weil sie das wichtige Timing und Anwendungsformen kaum gelernt. Wird umgekehrt zuviel Wert auf reines Kämpfen gelegt, beschränken sich die Bewegungen der Schüler irgendwann nur noch auf Schmalspur-Niveau, (also Kizami-Zuki plus Mae-Geri - überspitzt dargestellt), während die ganze Bewegungsvielfalt des Karate unbeachtet bliebe.

Es gibt aber keinen "besseren" oder "schlechteren" Karatestil, sondern lediglich gewisse Unterschiede in der technischen Ausführung.

Ich empfehle immer ein Probetraining, vollkommen unabhängig von der Stilrichtung. Gefällt dir der Unterricht, dann triff einfach die richtige Entscheidung.

Viel Glück und Freude an diesem tollen Sport.

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Krafttraining kann man durchaus auch als Jugendlicher machen, denn es gibt ja auch Jugend- und Juniorenklassen in Gewichthebervereinen - und das machen die ja nicht, um die Youngsters gesundheitlich zu schädigen oder im Wachstum zu hindern. Das gleiche wird auch in Turnvereinen praktiziert, denn in das Geräteturnen gehört auch immer ein Kräftigungstraining.

In den meisten Fitness-Studios sind nur deswegen Jugendliche unter 18 Jahren nicht erwünscht, weil die Inhaber keine "Kindergärten" in ihrem Gym haben möchten, die ihre Stammkunden stören, weniger aus gesundheitlichen Gründen.

Bei einem Muskelaufbautraining bist du gerade in der Anfangsphase auf einen wirklich gut ausgebildeten Trainer angewiesen, der Ahnung von Training mit Jugendlichen hat. Leider trifft dies in den gängigen Fitness-Studios kaum zu; in einem Gewichtheberverein wärst du im Zweifelsfall sicherlich besser aufgehoben. dort lernst du zum einen, blitzsauber zu arbeiten, zum anderen ist dort allen auch die dämliche Kosmetik egal, denn ein Kraftraum ist eine Sportstätte, um langsam und stetig stärker zu werden, aber kein Kosmetik-Beauty-Salon für übermäßig eitle Jungs mit Adonis-Komplexen. Das Training sollte auch grundlegend anders gestaltet sein, als das Training mit Erwachsenen, denn Kinder/Jugendliche bauen keine Muskeln eines erwachsenen Sportlers auf. Mit meinem Neffen habe ich zu trainieren begonnen, als er 15 Jahre alt war - und der junge Mann entwickelt sich (inzwischen 17 und jetzt 185 cm groß) großartig. Wenn dein Trainer im Studio zufälligerweise jedoch eine Übungsleiterlizenz für Krafttraining mit dem Schwerpunkt Jugendlichentraining hat, sehe ich da kein Grundsatzproblem. Unter diesen Voraussetzungen solltest du ihn zu den Übungen gezielt fragen. Denn du darfst dich gerne belasten, aber niemals überlasten, da dein Wachstum noch nicht abgeschlossen ist und du gerade erst dem Kindesalter entwächst.

Ein sportlicher Gruß - und viel Erfolg!

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Da möchte ich mal ein paar motivierende Worte aus der Lippe fallen lassen:

Ich bin Jahrgang 1964 - und werde im Mai 55. In meiner Jugend habe ich Leistungssport betrieben (Kunst- und Turmspringen) und meinen letzten Wettbewerb im Jahre 2007 mit 43 gesprungen (und sogar gewonnen: Europameister der Männer vom 10-m-Turm bei den Schwimm-Europameisterschaften der Masters in Jesenice / Slowenien).

Dazu habe ich Shotokan-Karate betrieben (erst mit 27 begonnen !) - und auch später dann zwei Trainingsgruppen geleitet.

Für alles, das einem das Leben irgendwann evtl. mal wegnimmt, können sich an anderer Stelle wieder neue Türen öffnen. (Ich musste manche Aktivitäten einfach wg. meines lädierten rechten Knies stark einschränken; zuviele Sprünge - und zuviele Mawashi-Geris - ).

Inzwischen mache ich vorrangig ein regelmäßiges Krafttraining, dreimal pro Woche und gemischt mit Cardio-Elementen, und habe seit dem Jahr 2004 das sportliche Messer- und Axtwerfen für mich entdeckt, das ich inzwischen fast schon semiprofessionell ausübe. Wenn in deutschen Krimis oder Serien mal ein Messer in eine Wohnwagenwand fliegt, kann man in den meisten Fällen davon ausgehen, dass das meine Klingen sind.

Ich stelle fest, dass ich inzwischen nicht mehr ganz so schnellkräftig bin wie noch mit 25, dafür aber stärker in der momentanen Kraftleistung und mental viel stabiler. Und ich sehe überhaupt keine Veranlassung, daran irgendetwas zu ändern.

Das da unten ist übrigens mein Schweizer Werferfreund Harry - der dieses Jahr 72 (!!) wird.

Ist das Motivation oder ist das welche ??

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Selbstverständlich kann man das, doch ist das kein Alleinstellungsmerkmal des Karate, denn auch in jeder anderen Kampfsportart gibt es Angriffs- und Abwehrtechniken.

Gäbe es diese nicht, so könnte man keine Kampfsportart im Wettkampf betreiben, denn wie sähe das denn aus, wenn im Freikampf keiner angreift?

Die Philosphie der jeweiligen Kampfsysteme ist jedoch nahezu einheitlich eine defensiv-friedfertige.

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Hallo erstmal - und einen guten Start ins "Neue",

als Sachbuchautor eines größeren Publikumsverlags kurz ein paar Worte:

Nur rund 2 bis 3 Prozent aller Manuskripte, die in unserem Land verfasst werden, schaffen es überhaupt nur in die Veröffentlichung durch einen klassischen Publikumsverlag.

Es gibt drei Möglichkeiten für Neuautoren:

Möglichkeit eins: Du googlest gezielt nach Publikumsverlagen, die auch dein Schwerpunktthema in ihrem Sortiment bedienen. (Es ergibt natürlich keinen Sinn, mit einem Gedichtband an einen Verlag für Sportliteratur heranzutreten.) Dann sieht die weitere Vorgehensweise wie folgt aus: Du sendest dem Lektorat "blind" eine Leseprobe deines fertigen Werks (also niemals das vollständige Manuskript) zu, d.h. rund 30 Buchseiten, idealerweise natürlich die besten. Diese müssen komplett fehlerfrei und korrekturgelesen sein (das solltest du mithilfe eines Germanisten oder eines guten Deutschpaukers regeln, wenn du jemanden kennst), sonst wandern sie sofort in die "Tonne".

Füge der Leseprobe noch ein Esposé bei - und dann heißt es abwarten und Tee trinken, denn auf keinen Fall darfst du im Nachgang hinterher telefonieren. Quengeltelefonate mögen Verlage überhaupt nicht, denn die ersticken im Regelfall an unverlangt eingereichten Manuskripten. Die Spielregel lautet: Man meldet sich bei dir - oder man tut es eben nicht, was dann ebenfalls einer Absage gleichkommt. Für dich als Neuling bedeutet dies, dass du überdurchschnittlich gut sein musst, so dass deine Leseprobe das Lektorat geradezu "umhaut". Doch ist dies durchaus möglich, wenn auch nur mit geringen Chancen, denn sonst gäbe es ja keine neuen Autoren wie zum Beispiel den Lehrersohn Bastian Bielendorfer mit seinem damaligen Newcomer-Bestseller "Lebenslang Pausenhof". Kalkuliere ruhig bis zu 50 Absagen ein, ist wie eine Bewerbung. Aber mit etwas Glück kommt ja von Nr. 51 eine Zusage!

Möglichkeit zwei: Self-Publishing. Hier nimmst du alle Fäden in die Hand und musst dich selbst um Layout, Textgestaltung und Korrektur sowie auch Preiskalkulation und Vertrieb kümmern. Wichtig ist für Dich ist aber zu wissen, dass eine weitere Vermarktung des gleichen Werkes über einen Publikumsverlag dann nicht länger möglich ist. Dieser Weg wäre dann versperrt. Aber es wäre ein gangbarer Einstieg für das erste Werk. Verkauft sich dieses einigermaßen, so wäre das eine gute Referenz für einen Publikumsverlag, wenn du dein zweites Buch veröffentlichen möchtest.

Möglichkeit drei - die aber eigentlich keine ist, doch weise ich extra darauf hin, damit du gewarnt bist: Du gehst einem so genannten Druckkostenzuschuss-, Bezahl- oder Pseudo-Verlag auf den Leim. Der Ablauf sieht dann aus wie folgt: Du schreibst ein solches Unternehmen (aus Versehen) an und bekommst binnen weniger Tage einen salbungsvollen Brief, dass man von deinem Werk absolut begeistert sei - und die so genannte "Lektoratskonferenz" eine Veröffentlichung auf jeden Fall unterstützt - wenn du dafür bezahlst. Diese Schreiben sind äußerst manipulativ und geschickt formuliert, doch kann ich dazu nur sagen: Vorsicht - Falle! Diese "Verlage" würden jeden Schulaufsatz und jeden Einkaufszettel veröffentlichen, wenn man dafür zahlt. Da geht es gerne um Summe zwischen 1.500,- und 30.000,- Euro, die der Autor blechen soll! So arbeitet aber kein seriöses Verlagshaus, wo das Unternehmen selbst mit allen Kosten in Vorlage geht und nach Ablauf einer festgesetzten Frist das Honorar an den Autor ausbezahlt wird - nach Abhängigkeit der Anzahl der bis dahin verkauften Bücher. Ein Pseudo-Verlag muss aber keine Bücher mehr verkaufen, denn das Geld ist über den naiven Schreiberling ja bereits verdient. Diese Verlagshäuser erkennt man im Netz leicht an der Werbung "Verlag sucht Autoren", was in der Realität nicht vorkommt. Die angepriesenen Vertriebsleistungen dieser Häuser kann man eher als schleppend bis nachlässig bezeichnen; die Druckerzeugnisse vergammeln irgendwo auf Halde - und in den Redaktionen der Tagespresse kennt man seine Pappenheimer bereits. Bücher aus Druckkostenzuschussverlagen wandern sofort ins Altpapier. Eine schwarze Liste, veröffentlicht vom Bund Deutscher Schriftsteller, findest du im Netz.

Und jetzt wünsche ich einfach nur - viel Glück !

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Nach deinen Worten schließe ich, dass du nur wenig Wissen darüber besitzt, wie Muskelaufbau tatsächlich funktioniert. Kein Mensch muss beispielsweise eine einzige Muskelgruppe - wie z.B. die Brust - mit einer halben Stunde an Übungsvolumen beackern. Klar - die guten Vorsätze fürs neue Jahr sind mal wieder voll im Gange - aber dies wäre ein prima Beispiel für ein absolutes Übertraining.

Um es anschaulicher zu machen: Drei bis vier Sätze Bankdrücken, Liegestützen oder iskokinetische Brustübungen kosten dich ca. 6 Minuten Zeitaufwand. Schon fertig - und nächte Übung: Der Trizeps ist prima vorgewärmt - direkt mit einer Isolationsübung für den Trizeps weitermachen - wieder rund 5 - 6 Minuten Zeitdauer.

Dann noch ein wenig Rücken, Bizepse, Schultern, Bauch und Beine - insgesamt 40 Minuten ohne zu trödeln - und schon war' s das! Zwei- bis dreimal die Woche den ganzen Spaß - und damit hat es sich! So verfahre ich seit knapp 40 Jahren - und die Sache funktioniert bestens.

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