Zungenreden (Glossolalie)
Gibt es das heute auch noch? Gibt es Menschen die das erlebt haben?
22 Antworten
Liebe Brighet,
dazu hatte ich hier ienmal bei GF einen Buchtip gegeben: http://www.gutefrage.net/tipp/buchtip-fuer-christen-fernand-legrand-ich-rede-mehr-in-zungen-als-ihr-alle
LG&GS
Danke das ist mal ein guter Tipp. Werde ich lesen Sei gesegnet Brighet
Das findest Du wahrsscheinlich in der "Pfingstbewegung".
Paulsu sieht das kritisch:
1. Korintherbrief
In Kapitel 12 nennt Paulus die Zungenrede als eine von vielen möglichen Gaben des Heiligen Geistes:
"Es gibt verschiedene Gnadengaben, aber nur den einen Geist. ... Jedem aber wird die Offenbarung des Geistes geschenkt, damit sie anderen nützt. Dem einen wird vom Geist die Gabe geschenkt, Weisheit mitzuteilen, dem andern durch den gleichen Geist die Gabe, Erkenntnis zu vermitteln, dem dritten im gleichen Geist Glaubenskraft, einem andern - immer in dem einen Geist - die Gabe, Krankheiten zu heilen, einem andern Wunderkräfte, einem andern prophetisches Reden, einem andern die Fähigkeit, die Geister zu unterscheiden, wieder einem andern verschiedene Arten von Zungenrede, einem andern schließlich die Gabe, sie zu deuten." (12,4-11 EU)
In Kapitel 13 werden jedoch alle diese Gaben der Liebe als größter Gabe untergeordnet. (13,1-13 EU)
Kapitel 14 relativiert die Zungenrede und ordnet sie den anderen Gaben unter, insbesondere der verständlichen Sprache:
"Strebt aber auch nach den Geistesgaben, vor allem nach der prophetischen Rede! Denn wer in Zungen redet, redet nicht zu Menschen, sondern zu Gott; keiner versteht ihn. ... Wer in Zungen redet, erbaut sich selbst; wer aber prophetisch redet, baut die Gemeinde auf. Ich wünschte, ihr alle würdet in Zungen reden, weit mehr aber, ihr würdet prophetisch reden. Der Prophet steht höher als der, der in Zungen redet, es sei denn, dieser legt sein Reden aus; dann baut auch er die Gemeinde auf. Was nützt es euch, Brüder, wenn ich komme und in Zungen vor euch rede, euch aber keine Offenbarung, keine Erkenntnis, keine Weissagung, keine Lehre bringe? ... Da ihr nach Geistesgaben strebt, gebt euch Mühe, dass ihr damit vor allem zum Aufbau der Gemeinde beitragt. Deswegen soll einer, der in Zungen redet, darum beten, dass er es auch auslegen kann. Denn wenn ich nur in Zungen bete, betet zwar mein Geist, aber mein Verstand bleibt unfruchtbar. ... Ich danke Gott, dass ich mehr als ihr alle in Zungen rede. Doch vor der Gemeinde will ich lieber fünf Worte mit Verstand reden, um auch andere zu unterweisen, als zehntausend Worte in Zungen stammeln." (14,1-19 EU).
Wird demnach in einer Gemeinschaft eine Botschaft in (unverständlichen) Sprachen weitergegeben, so sollte diese anschließend in verständlicher Sprache erklärt werden. Man hat die Stelle so verstanden, dass die Praxis der Zungenrede akzeptiert wird, aber zugleich gewarnt wird vor Missbräuchen; hervorgehoben wurde auch der niedrigere Rang gegenüber prophetischer Rede und Liebe.
In der Psychiatrie gibt es diesen Ausdruck auch. Kann in psychiatrischen Krankenhäusern beoabchtet werden, oft bei Menschen, die an schizophrnen Erscheinungsformen leiden.
Allerdings möchte ich persönlich die Glossalie, wie sie im NT beschrieben wird, da geschieht es im Zustand religiöser Ekstase und Verzückung, nicht mit jener anderen vergleichen, die dann mit einer schweren psychischen Störung verbunden ist.
Hallo Brighet
erst heute habe ich zufällig Deine Frage entdeckt und bin dabei auch über Deinen eigenen Kurz-Beitrag „gestolpert“. Du bedankst Dich dort für das „noch tiefer Einzutauchen in das Wort Gottes“, zu dem Dir verschieden Antworten verholfen haben.
Vielleicht kann ich genau dazu - und wie ich hoffe noch früh genug zu spät - ein wenig beitragen:
„Was sagt die Bibel wirklich über die Gabe des Zungenredens?"
"Gehört sie heute noch zum Christentum?“
Um darauf eine Antwort zu erhalten, ist es gut, zu verstehen, warum den ersten Christen die Gabe des Zungenredens verliehen wurde.
Dabei sollte man zuerst berücksichtigen, dass der Apostel Paulus in Hebräer 2:2-4 erklärte, die Wundergaben — zu denen auch das Zungenreden gehörte — seien den Christen des ersten Jahrhunderts verliehen worden, um zu beweisen, dass die Gunst Gottes nicht mehr auf der alten jüdischen Form der Anbetung liege, sondern auf der neugegründeten Christenversammlung. Diese Verlagerung der Gunst Gottes wurde in der zweiten Hälfte des ersten Jahrhunderts, als einige der Apostel Jesu Christi noch am Leben waren, unwiderleglich nachgewiesen.
Aber die Gabe des Zungenredens diente auch noch einem anderen Zweck. Das ist aus den Worten Jesu zu ersehen, die er kurz vor seiner Auffahrt in den Himmel im Jahre 33 u. Z. an seine Jünger richtete: „Ihr werdet Kraft empfangen, wenn der heilige Geist auf euch gekommen ist, und ihr werdet Zeugen von mir sein sowohl in Jerusalem als auch in ganz Judäa und Samaria und bis zum entferntesten Teil der Erde“ (Apostelgeschichte 1:8).
In der kleinen Jüngerschar damals waren nicht alle Sprachen der verschiedenen Länder vertreten. Doch etwa zehn Tage später, am Tage des Pfingstfestes, wurde auf 120 in einem Obersaal in Jerusalem versammelte Jünger der heilige Geist ausgegossen — so wie Jesus es verheißen hatte. Das Ergebnis? Sie „fingen an, in verschiedenen Zungen zu reden“. Auf diese Weise konnten sie sofort mit dem ihnen aufgetragenen Zeugniswerk beginnen (Apostelgeschichte 2:1-4).
Als die Jünger in Jerusalem während des Pfingstfestes Zeugnis gaben, konnte man die von weit her zum Fest gekommenen Juden und Proselyten sagen hören: „Wie kommt es, dass jeder von uns seine eigene Sprache hört, in der wir geboren wurden? . . . wir hören sie in unseren Zungen über die großen Dinge Gottes reden“ (Apostelgeschichte 2:8-11).
Ganz offensichtlich konnten also die hier erwähnten Sprachen oder Zungen verstanden werden; es war kein unverständliches Gerede.
Außerdem ist beachtenswert, dass die Gabe in Übereinstimmung mit dem Zweck gebraucht wurde, zu dem gemäß Jesu Worten der heilige Geist verliehen werden sollte, nämlich um anderen Zeugnis zu geben. Dieser Zweck wurde offenbar erfüllt, denn „an jenem Tag wurden ungefähr dreitausend Seelen hinzugetan“ !! (Apostelgeschichte 2:41).
In Apostelgeschichte 10:44-46 wird von einem anderen Fall berichtet, bei dem das Zungenreden eine Begleiterscheinung der Ausgießung des heiligen Geistes war. Beim Lesen dieses Berichts stellt man fest, dass der Nichtjude Kornelius und seine Hausgemeinschaft „in Zungen zu reden“ begannen, als der Geist Gottes auf sie fiel. Der Apostel Petrus drückte seine Beobachtungen bei dieser Begebenheit wie folgt aus: „Als ich aber zu reden anfing, fiel der heilige Geist ebenso auf sie, wie er zu Anfang auch auf uns gefallen war.“
Demnach war die Gabe des Zungenredens, die bei jener Gelegenheit verliehen wurde, die gleiche, die einige Jahre zuvor zu Pfingsten übermittelt worden war, nämlich die durch ein Wunder erhaltene Fähigkeit, fremde Sprachen zu sprechen.
Die Bibel zeigt außerdem, dass die dem Kornelius und seiner Hausgemeinschaft verliehene Gabe des Zungenredens den Petrus und seine Begleiter davon überzeugte, dass Gott von nun an auch unbeschnittene Nichtjuden - „Heiden“ also - in die Versammlung aufnahm.
Gott handelte ab dem Zeitpunkt mit der christlichen Versammlung (Apostelgeschichte 11:15-18).
Einige Fragen ergeben sich allerdings aus den Worten des Paulus in 1. Korinther 14:2
„Denn wer in einer Zunge redet, redet nicht zu Menschen, sondern zu Gott.“
Um diese Aussage richtig einordnen zu können, sollte man zunächst beachten, dass Paulus an dieser Stelle nicht über das persönliche Gebet spricht, sondern über das Zungenreden in einer Zusammenkunft der Versammlung. (Siehe 1. Korinther 14:23.)
Außerdem stimmen die Worte des Paulus völlig mit dem Zweck überein, weshalb die Gabe des Zungenredens verliehen worden war, und mit der im Buch der Apostelgeschichte gegebenen Beschreibung dieser Gabe. Liest man das gesamte vierzehnte Kapitel von 1. Korinther, dann stellt man fest, dass
- die dort erwähnten Sprachen bekannte Sprachen waren und nicht unverständliches Gerede und
- dass die Gabe nicht zum persönlichen Nutzen des Zungenredners gebraucht werden sollte, sondern zum Nutzen von Ungläubigen.
Der komplette Vers lautet: „Denn wer in einer Zunge redet, redet nicht zu Menschen, sondern zu Gott; denn niemand hört zu, sondern er redet heilige Geheimnisse durch den Geist.“
Wenn man jetzt die Verse 13., 16. und 17 von 1. Korinther, Kapitel 14 hinzuzieht, wird es etwas verständlicher. Dort ist zu lesen:
„Wer daher in einer Zunge redet, bete, dass er es übersetzen könne. Andernfalls, wenn du mit einer Gabe des Geistes Lob darbringst, wie wird derjenige, der den Platz des gewöhnlichen Menschen [oder des Ungläubigen; siehe Vers 22-25] einnimmt, zu deiner Danksagung das Amen sagen, da er nicht weiß, was du sagst? Allerdings bringst du auf vortreffliche Weise Dank dar, aber der andere wird nicht erbaut.“
In einfachen Worten: Der in Zungen Redende spricht eher zu Gott als zu Menschen, WENN seine Zuhörer das von ihm Gesagte nicht verstehen!
Paulus hatte nicht unverständliches Gerede im Sinn, sondern fremde Sprachen, die von denen, die sie sprachen, verstanden werden konnten.
Wenn aber niemand unter den Anwesenden die Sprache verstehen konnte und auch kein Übersetzer unter ihnen war, dann sollte der Zungenredner Gott bitten, er möge ihm die Fähigkeit des Übersetzens verleihen. Auf diese Weise könnte er andere erbauen, besonders die Ungläubigen. War jedoch niemand zum Übersetzen da, dann wäre es gemäß der Bibel besser für ihn zu schweigen (1. Korinther 14:28).
„Gibt es das heute auch noch?“ fragst Du außerdem.
Gehört diese Gabe heute zum Christentum?
Oder sind diese Gaben ein Beweis dafür, dass jemand den heiligen Geist besitzt?
Aus der heiligen Schrift geht hervor, dass den Christen des ersten Jahrhunderts die Wundergaben nur für eine gewisse Zeit verliehen worden waren. „Die Liebe versagt nie. Seien es aber Gaben des Prophezeiens, sie werden weggetan werden; seien es Zungen, sie werden aufhören“ (1. Korinther 13:8). Gibt die Bibel irgendeinen Hinweis, wann diese Wundergaben aufhören würden? Ja.
Liest man den Bericht über die Fälle, bei denen das Zungenreden eine Begleiterscheinung der Ausgießung des heiligen Geistes war, in Apostelgeschichte 2:1-4, 14, 10:44-48 und 19:6 selbst nach, dann stellt man fest, dass jedes Mal einer oder mehrere der Apostel Jesu Christi anwesend waren.
Laut Apostelgeschichte 8:18 wurde „der Geist durch Händeauflegen der Apostel gegeben“. Es ist daher logisch, dass mit dem Tode der Apostel die Übertragung der Wundergaben des Geistes — auch der Gabe des Zungenredens — aufhörte. Die Gabe des Zungenredens hatte ihren Zweck erfüllt.
Es war eindeutig bewiesen worden, dass die Christenversammlung die Gunst und die Unterstützung des Himmels hatte. Außerdem wurden die Christen immer zahlreicher und waren in viele Länder zerstreut worden und natürlich hatten sie die „gute Botschaft“ dorthin mitgenommen. (Vergleiche bitte Kolosser 1:23.)
Dann fragst Du noch: „Gibt es Menschen die das erlebt haben?“
Ja die gibt es. ABER sind solche heutigen „Kundgebungen des Geistes“ das Gleiche, was beim Start der jungen Christversammlung und in Gegenwart der Apostel geschah?
Ist es möglich, dass die heutige Gabe des Zungenredens nicht von Gott ist?
Natürlich werden diejenigen, die sagen, sie hätten diese Gabe, das nicht so ohne weiteres zugeben. Von den fünf Millionen erwachsenen Amerikanern, die beanspruchen, die Gabe des Zungenredens zu besitzen, glauben 33 Prozent nicht einmal, dass der Teufel eine Person ist und andere beeinflussen kann. Wie kann man denn mit Sicherheit wissen, welchen Ursprung die heutigen „Kundgebungen des Geistes“ haben?
Jesus gab uns einen unmissverständlichen Hinweis, woran man die wahren Christen erkennen kann. Er sagte: „Jeder gute Baum bringt vortreffliche Frucht hervor“ (Matthäus 7:17). Sie müssten also Früchte hervorbringen oder Beweise liefern, dass sie die Unterstützung des heiligen Geistes Gottes haben.
Beispielsweise werden wirkliche Christen respektieren, dass die Bibel das Wort Gottes ist. Jesus Christus zitierte die Heilige Schrift und betrachtete sie als das Wort seines Vaters im Himmel (Johannes 17:17). Eine Meinungsumfrage hat jedoch ergeben, dass 44 Prozent derer, die heute in Zungen reden, die Bibel nicht als die höchste religiöse Autorität anerkennen.
Dann gibt es noch so einige Merkmale, die Jeus genannt hat, um in einer undurchsichtigen Welt seine Fußstapfennachfolger von denen zu unterscheiden, die ihn nur mit den Lippen bekennen (Matthäus 15:8) Dazu gehört das Gebot: „Geht daher hin und macht Jünger aus Menschen aller Nationen“ (Matthäus 28:19, 20).
Außerdem sagte er voraus, dass die „gute Botschaft von Gottes Königreich“ auf der ganzen bewohnten Erde zu einem Zeugnis gepredigt werden würde (Matthäus 24:14).
Doch die schon erwähnte Umfrage ergab, dass 51 Prozent der heutigen Zungenredner noch nicht einmal jede Woche über ihren Glauben sprechen, und 58 Prozent erachten es nicht für wichtig, andere für den christlichen Glauben zu gewinnen.
Abgesehen davon gibt es das Wort Gottes - die Bibel - inzwischen in über 2.500 Sprachen und ist in sehr vielen dieser Sprachen sogar online im Internet weltweit verfügbar.
Es gibt bibelerklärende Literatur in allen Sprachen dieser Welt - auch online.
Resümee:
Die Wundergabe des Zungenredens war in der Anfangsphase unseres christlichen Glaubens, zu Zeit der Urchristen, unverzichtbar, um die „gute Botschaft von Gottes Königreich“ klar und deutlich in allen erreichbare Sprachen zu verbreiten. Der Apostel Paulus konnte also seinen Brüdern in Rom (!) schreiben: „Fürs erste sage ich meinem Gott durch Jesus Christus euer aller wegen Dank, weil in der ganzen Welt von eurem Glauben gesprochen wird.“ (Römer 1:8)
Unser himmlischer Vater segnet die Verbreitung der wichtigsten aller Botschaften immer dann auf außergewöhnliche Weise, wenn seinen Diener Grenzen gesetzt sind, die unüberwindbar scheinen. Sein treuer Sohn ist dabei sein eifrigster Unterstützer und sichert allen Verkündigern der guten Botschaft zu: „Ich bin immer bei euch, jeden Tag, bis zum Ende der Welt.“ (Matthäus 28:20 Gute Nachricht Bibel)
Soweit es allerdings das übertragen der Botschaft in andere Sprachen betrifft, verfügen Diener Gottes heute über derart viele Möglichkeiten, dass es auf diesem Gebiet keiner Wunder mehr bedarf - oder?
Vielleicht hilft Dir das etwas weiter.
Alles Gute.
und sie wurden alle erfüllt von dem Heiligen Geist und fingen an zu predigen in andern Sprachen,1 wie der Geist ihnen gab auszusprechen. (Apostelgeschichte 2:4)
Das haben sich die charismatischen Christen als liturgisches Mittel zugelegt, wenn man so etwas das erste Mal erlebt, kommt es einem schon merkwürdig vor.
Meine Frau war Mitglied bei der Pentecostel (Pfingstbewegung) und dort gilt diese Handlung halt als Ausdruck des hl. Geistes, der da in den Prediger fährt. Als Ihr Vater starb kamen zwei junge Männer zu uns, um für uns zu beten, dabei sprachen sie im Wechsel, also der eine klar verständlich und der andere 'in Zungen'.
Klar kommt einem das komisch vor, aber das in Rage reden und in eine Art Trance zu verfallen, sieht man auch bei anderen, charismatischen Gemeinschaften.
Übrigens gibt es für diese Handlung ein historisches Vorbild, die gregorianischen Messen in der katholischen Kirche. Da sie komplett in Lateinisch abgehalten werden und die Choräle in einer ganz besonderen Art und Weise vorgetragen werden, entsteht beim Zuhörer (und Mitsänger) schon so etwas wie ein tranceähnlicher Zustand...laut Guido von Arezzo löst dieser Gesang "die Schuld von den befleckten Lippen"...
Man kennt diese Praxis seit ein paar Jahren wieder aus einigen Gebieten, ein Ausdruck eines sehr konservativen Katholizismus...
danke Kaimoso DH mir war nur nicht verständlich ob es eine Fremdsprache ist die bekannt ist oder ob es eine völlig andere Sprache ist die es sonst nicht gibt. Wie es in der Bibel steht hat es damit zu tun das man diese Sprache eben nicht erlernt hat so wie z. b. Englisch u.s.w. Ich habe mal eine Frau bei einem Musiktherapeuten gehört die hatte auch so eigenartig gesungen in einer Sprache die ich nicht verstanden habe. Das war aber lange bevor ich die Bibel gelesen habe und das ist mir wieder eingefallen. Deshalb wollte ich mal wissen ob es bei ihr auch Zungensprache in Form von Gesang war. Deshalb hier meine Frage.
Es sollte vom 'heiligen Geist inspiriert' sein...darüber kann man sich sicher nicht streiten, mir ist so ein Verständnis nicht gegeben, deswegen kann ich mir den Effekt eben eher bei der gregorianischen Messe erklären. Die Liturgie der Taize-Messe hat einen ähnlichen, meditativen Effekt, den ich persönlich als sehr angenehm empfinde, während ich mein Zungenreden eher gegenteilige Gefühle habe...
mir war nur nicht verständlich ob es eine Fremdsprache ist die bekannt ist oder ob es eine völlig andere Sprache ist die es sonst nicht gibt.
Von der Bibel her sollte es eine existierende natürliche Sprache sein.
Empirisch (linguistisch) gesehen handelt es sich oft um "Spontansprache", eine Art Bla-Bla, das z.B. von kleinen Kindern produziert wird, wenn sie "fremde Sprache sprechen" spielen, das zuweilen spontan bei großer seelischer Erregung auftritt, und das zu "sprechen" auch gelernt werden kann. Nur das zu übersetzen, wie es die Bibel verlangt, ist natürlich unmöglich.
Es gibt aber vereinzelte Anekdoten, wonach es sich in bestimmten Fällen um eine echte Sprache gehandelt haben soll.
Hallo Brighet!
Die Wundergaben des Geistes Gottes haben nach dem Urchristentum aufgehört. Heute geschehen keine Wunder mehr von Gott, wohl aber vom Gegenspieler:
2.Thess.2/9-12 (NW)….. Doch ist die Gegenwart des Gesetzlosen gemäß der Wirksamkeit des Satans mit jeder Machttat und mit lügenhaften Zeichen und Wundern 10 und mit jedem Trug der Ungerechtigkeit für die, die zur Vergeltung dafür zugrunde gehen, daß sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben, damit sie gerettet würden.11 Und darum läßt Gott ihnen eine Wirksamkeit des Irrtums zugehen, damit sie der Lüge glauben, 12 so daß sie alle gerichtet werden, weil sie der Wahrheit nicht glaubten, sondern an Ungerechtigkeit Gefallen hatten
Apropos eine andere Frage: Wer, meinen Sie, sind heute echte Nachfolger Jesu? Die, die sich gegenseitig im Krieg umbringen oder eine andere Gruppe…..? Ich bin vor 50 Jahren zur Ansicht gekommen, daß es Jehovas Zeugen sind. Sie haben folgende Merkmale
Teil A) Allgemeine christliche Grundsätze • Sie haben Liebe untereinander Joh.13/34,35 (Ei)……………….Ein neues Gebot gebe ich euch: liebt einander! Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben. Daran werden alle erkennen, ,dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr einander liebt. Liebe wirkt vereinigend, wie Paulus schreibt: Kol.3/12-14 (Ei).....Ihr seid von Gott geliebt, seid seine auserwählten Heiligen. Darum kleidet euch mit aufrichtigem Erbarmen, mit Güte, Demut, Milde, Geduld! Ertragt euch gegenseitig, und vergebt einander, wenn einer dem andern etwas vorzuwerfen hat. Wie der Herr euch vergeben hat, so vergebt auch ihr. Vor allem aber liebt ein= ander, denn die Liebe ist das Band, das alles zusammenhält und vollkommen macht. Das Gebot der Nächstenliebe kannten auch schon die Israeliten (3.Mose 19/18); das „neue Gebot“ ist das der opferbereiten Liebe (..wie ich euch geliebt habe..) • die alleinige Grundlage ihres Glaubens ist die Bibel 2.Tim.3/16,17 /Ei)………Jede von Gott eingegebene Schrift ist auch nützlich zur Belehrung, zur Widerlegung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit; so wird der Mensch Gottes zu jedem guten Werk bereit und gerüstet sein. Joh.17/17 (Ei)........... Heilige sie in der Wahrheit; dein Wort ist Wahrheit. Jesus Christus hat sich nur auf das Wort Gottes berufen und auf keine sonstigen religiösen Traditionen • sie sind kein Teil der Welt Joh.15/17-19 (Ei)……….Deswegen trage ich euch auf: Liebt einander! Wenn die Welt euch haßt, dann wisst, dass sie mich schon vorher gehasst hat. Wenn ihr von der Welt stammen würdet, würde die Welt euch als ihr Eigentum lieben. Aber weil ihr nicht von der Welt stammt, sondern weil ich euch aus der Welt erwählt habe, darum haßt euch die Welt. sie mischten sich somit in keine politischen Angelegenheiten • sie zollen dem Staat relativen Gehorsam Mark.12/17 (Ei)..........Da sagte Jesus zu ihnen: so gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, und Gott, was Gott gehört. Röm.13/1 (Ei)……….jeder leiste den Trägern der staatlichen Gewalt den schuldigen Gehorsam. Denn es gibt keine staatliche Gewalt, die nicht von Gott stammt. Jede ist von Gott eingesetzt. ) Röm.13/5-7 (Ei)……….Deshalb ist es notwendig, Gehorsam zu leisten, nicht allein aus Furcht vor der Strafe, sondern vor allem um des Gewissens willen. Das ist auch der Grund, weshalb ihr Steuern zahlt, denn in Gottes Auftrag handeln jene, die Steuern einzuziehen haben. Gebt allen, was ihr ihnen schuldig seid, sei es Steuer oder Zoll, sei es Furcht oder Ehre. Apg.5/29 (Ei)…….. Petrus und die Apostel antworteten: Man muß Gott mehr gehorchen als den Menschen • sie verweigern den Wehrdienst 2.Mose 20/13 (Ei)………Du sollst nicht morden Mat.26/52 (Ei).........Da sagte Jesus zu ihm: Steck dein Schwert in die Scheide; ; denn alle, die zum Schwert greifen, werden durch das Schwert umkommen. Röm.13/10 (Ei)………die Liebe tut dem nächsten nichts Böses. Also ist die Liebe die Erfüllung des Gesetzes. 1.Joh.3/10 (Ei)……..Daran kann man die Kinder Gottes und die Kinder des Teufels erkennen; jeder, der die Gerechtigkeit nicht tut und seinen Bruder nicht liebt, ist nicht aus Gott.. • Sie leisten in Notsituationen und bei Katastrophen materielle Hilfe Jak.2/15-17 (Ei)…… Wenn ein Bruder oder eine Schwester ohne Kleidung ist und ohne das tägliche Brot und einer von euch zu ihnen sagt: Geht in Frieden, wärmt und sättigt euch! Ihr gebt ihnen aber nicht, was sie zum Leben brauchen – was nützt das? So ist es auch mit dem Glauben, wenn er keine Werke hat; für sich allein ist er tot. Mat. 6/3,4 (Ei)......Wenn du Almosen gibst, laß es also nicht vor dir her posaunen, wie es die Heuchler in den Synagogen und auf den Gassen tun, um von den Leuten gelobt zu werden. Amen, das sage ich euch: sie haben ihren vollen Lohn bereits erhalten. Wenn du Almosen gibst, soll deine linke Hand nicht wissen, was deine rechte tut. Allerdings tun sie dies in der Weise, dass sie dabei das Gebot Christi befolgen, nämlich es soll die linke Hand nicht wissen, was die Rechte tut; aus diesem Grund sind ihre
Deine Frage ist zwar schon eine Zeit her, aber vielleicht interessiert es dich doch noch.
Gibt es das heute auch noch?
Es gibt das noch, allerdings in den verschiedenen Konfessionen unterschiedlich ausgeprägt, praktiziert und verteilt. Ich kann jetzt nur mal so für die kath. Kirche sprechen. Gegeben hat es das vermutlich die ganze Kirchengeschichte hindurch. Es sind bei einzelnen, insbesondere von Heiligen und bei einigen Kirchenvätern "Phänomene" überliefert, die darauf schließen lassen, dass es sich um Glossolalie handelte. Insgesamt waren diese Charismen ziemlich in den Hintergrund getreten und spielten im Gottesdienst keine Rolle mehr. Ende der 60er Jahre traten diese Charismen, wie sie bei Paulus im Korintherbrief aufgezählt werden, verstärkt in der Charismatischen Erneuerung in der Kath. Kirche auf. In den vergangenen zwei jahrzehnten ist das zwar im europäischen Raum wieder eher zurückgegangen, weltweit in der kath. Kirche aber nicht. Im regulären Gottesdienst, also der Liturgie am Sonntag, hat es gewöhnlich keinen eigenen Platz. In besonderen Gottesdiensten kann das schon mal sein. In der kath. Kirche ist das weniger ein Thema, das zu Kontroversen führt, und deshalb wird kaum darüber "diskutiert". Es gibt es, es ist da, wird zur Kenntnis genommen, wird zwar vielleichrt mal "bestaunt", aber das war's dann auch. Das liegt auch daran, dass bei uns die Charismen dem Amt untergeordnet sind und daher leichter in die Praxis der bestehenden Kirche eingeordnet werden kann. Da haben bzw. hatten evangelische Kirchen oder Freikirchen (etc.) eher mal Probleme, dass dieses Thema nicht die Gemeinden spaltet.
Gibt es Menschen die das erlebt haben?
Die Frage ist ja schon beantwortet. Dazu kann ich nur sagen, dass diese Form des Bestens im allgemeinen eher ein "nüchternes" Gebet ist und sich keinewegs so "ekstatisch anfühlt", wie nach außen hin erscheint, wenn auch sicher das Gefühl berührt wird. Aber dazu ist es u.a. auch da, dass es die persönliche Beziehung zu Gott stärkt.
Danke für deine so inspirierende Antwort. Gottes Segen Brighet
Klar, viele. Es gibt unterschiedliche Sitten in Gemeinden. In Gemeinden wo viel in Zungen geredet wird, erscheint es mir als schlichtes Chaos. Denn sie reden zwar in Zungen, wie es Paulus auch sagt, er wünsche, dass jeder es könnte, aber es solle geordnet zugehen. Er sagt auch, in einer Versammlung wär es gescheiter, wenn ein prophetisches Wort käme, dass einen überführt. Denn Zungenrede versteht keiner und bringe die Ungläubigen nicht näher zu Gott. Also sollte es geordnet zugehen. Wer in Zungen spricht, sollte dann jemanden haben, der es auslegen kann. Zungenrede (die man nicht versteht - also nicht zwangsläufig eine Sprache wie wir sie definieren) ist, diene zur eigenen Auferbauung. So Paulus zu Zungenrede und Ordnung.
Es gibt viele, die in Zungen reden, auch wenn es in der Gemeinde nicht in der Versamm./ Go.dienst praktiziert wird.
Ich kenne einige, die in Zungen gebetet haben und charismatisch "ganz dabei" waren, Jahre später aber wegen persönlichem Frust vom Glauben abgekommen sind. So sehen wir, dass das Zentrum sich verwischen kann. Viel Zungenrede ist kein Kennzeichen von viel Hingabe und Treue an Christus. Vielleicht redet jemand gar nie in Zungen. Er/sie ist aber immer offen für ein evangellistisches Wort (weiterzugeben), treu in der Ehe trotz trostlosen Zeiten und streut immer wieder "Samen", gute Worte in die Kinder oder Nachbarn oder Partner. Eine Treue, ganz unspektakulär, ein dienendes Herz, das ist viel wichtiger.
Ich habe auch oft erlebt, in versch. Gemeinden, dass Zungenrede ausgelegt wurde mit einer persönlichen Prophetie - nahm man sie nicht an, wurde man eher als widerspenstig gegen den Heiligen Geist angesehen. Das ist geistlicher Missbrauch.
Zungenrede ist gut, denn die Bibel spricht davon. Aber jedes biblische Thema, das auch der Feind kennt, kann pervertiert werden. Also: die persönliche Hingabe an Jesus ist wichtig.
Hallo Brighet
Das Zungenreden gab es in der Zeit der Apostel. Nachdem Johannes Gestorben war, konnten keine Wundergaben mehr weiter gegeben werde. Dazu siehe 1 Korinther 13:8-11.
Es gibt heute noch Glaubensgemeinschaften die das machen. Aber bitte sei da sehr vorsichtig. Es gibt auch einige die Wunderheilungen machen. Nur gibt es einen Großen unterschied zur Zeit Jesu. Jesu heilte Jeden. Heute haben viele angeblich nicht genug Glauben. Daher klappt das dann eben nicht. Auch sterben immer wider Menschen, weil sie angeblich geheilt wurden. Einen von diesen kenne ich sogar. Also alles gute
Bitte schau dazu in die Bibel und lass Dich nicht von Meinungen von Menschen verwirren!
Das Zungenreden ist biblisch und gibt es auch heute noch. Das ist biblische Wahrheit und steht über allen menschlichen Meinungen. Und das zählt doch.
Es wird auch "Sprachengebet" genannt und ist ein Geschenk, das Gott jedem Christen gibt, der Ihn darum bittet. Es ist auch keine (!) Erfindung von Pfingtlern, weil es wie schon gesagt eine neutestamentliche Praxis ist.
Ich praktiziere es selbst und es stärkt meine Beziehung zu Gott.
Ich kann mich nur anschließen, ich kenne Leute, die in Zungen beten und lustigerweise hab ichs gestern erst erlebt. Es gibt eine Regel, ich weiß nicht, ob die allgemeingültig ist, dass man nur laut in Zungen beten soll, wenn jemand dabei ist, der das auslegen, also übersetzen kann. Deshalb beten bei uns in der Gemeinde Leute nur flüsternd in Zungen, dass klingt dann ein bisschen wie zischeln mit vielen s-Lauten. Erlebst du das auch so, Tamara 233?
Hi,
damit ist der Kontext gemeint! Das ist wichtig zu verstehen. Paulus spricht ja in 1. Korinther 14 darüber.
In den Versen 27-28 sagt er: "Wenn jemand in einer Sprache reden will, so sollen es zwei, höchstens drei sein, und der Reihe nach, und einer soll es auslegen.Ist aber kein Ausleger da, so schweige er in der Gemeinde; er mag aber für sich selbst und für Gott reden."
Wichtig: Paulus spricht hier vom Gemeinde(!)-Kontext. Er spricht hier von Versammlungen, wo einer z.B. predigt und die anderen zuhören. In der Gemeinde in Korinth sind einige Dinge schief gelaufen (wenn man mal die gesamten Briefe der Korinther ansieht). Deshalb ist Paulus mit ihnen umso kritischer. Das bedeutet aber auf keinen Fall, dass deshalb der Gebrauch der Geistesgaben allgemein falsch sei. Es geht einfach um den richtigen Umgang damit.
In der Gemeinde in Korinth waren einige Christen, die vor der ganzen Versammlung in Zungen "gepredigt" haben, ohne dass es ausgelegt wurde. Das heißt: Sie stellten sich einfach vor die Versammlung und redeten die ganze Zeit laut in Zungen und das war dann die "Predigt". Sie dachten, dass es besonders geistlich sei, aber Paulus weist sie deshalb zurecht. Deshalb sagte er ja auch in Vers 19 schon: "Aber in der Gemeinde will ich lieber fünf Worte mit meinem Verstand reden, damit ich auch andere unterweise, als zehntausend Worte in einer Sprache." Er meint damit die Predigt !
Denn wenn jemand vor (!) anderen in Zungen redet, dann versteht der andere es ja nicht. Es sei denn, er bekommt die Auslegung dazu.
Es geht also darum, dass das Zungenreden nicht der Predigt dient, sondern dem Gebet oder der Anbetung!
Und:
Man darf also auch in einer christlichen Versammlung in Zungen beten (laut oder leise, je nachdem ob es gerade passt). Und das soll auch nicht verboten werden, weil Paulus wie gesagt das "Predigen in Zungen" zurechtwies und nicht das Gebet und die Anbetung in Zungen. So sagte er nämlich auch in Vers 15: "Wie soll es nun sein? Ich will mit dem Geist beten, ich will aber auch mit dem Verstand beten; ich will mit dem Geist lobsingen, ich will aber auch mit dem Verstand lobsingen."
Und er schließt den ganzen Abschnitt mit den Worten (Verse 39-40): "Also, ihr Brüder, strebt danach, zu weissagen, und das Reden in Sprachen verhindert nicht. Laßt alles anständig und ordentlich zugehen!"
Danke! :) Ich hab das mit dem Zungenreden auch noch nicht oft direkt mitbekommen... gestern wurde ich im Gottesdienst vorne von zwei Leitern gesegnet und während der eine laut gebetet hat, hat der andere leise in Zungen gebetet. Wahrscheinlich hätte ich es nicht erkannt, wenn ich nicht gewusst hätte, dass er das kann. Das macht ja im Zusammenhang jetzt auch Sinn... es hätte die Gemeinde ja nur verwirrt. Ist das in deiner Gemeinde verbreitet? In was für einer Gemeinde bist du? Wie hast du herausgefunden, dass du das kannst?
Ich schreibe Dir in einer PN - schick mir mal eine Anfrage.
Danke für deine liebevolle Antwort. Ich werde es mir zu Herzen nehmen. Sei gesegnet Brighet
Wenn man die Zungenrede auf die Pfingstbewegung oder "Toronto-Segen" beschränkt, dann finden wir ein Phänomen vor. Viele geraten unter Druck, auch wenn sie nicht direkt von Menschen unter Druck gesetzt werden...doch weil viele selbstbewusst so davon reden, als sei es fast ein Muss, machen andere einfach mit, sie üben diese Zungenrede - oder tun es einfach. Das heißt noch lange nicht, dass es vom Heiligen Geist gewirkt sein muss. Ich weiß von genügenden, die sich auch haben umfallen lassen, damit sie nicht den Eindruck erwecken, sie wehren sich gegen das Wirken des heiligen Geistes. Das alles ist moderne "vergeistlichte" Gesetzlichkeit. Zungenrede kannst du überall finden - wenn DU !!!! selbst zu Gott und zu seinem Wort gehst und einfach liest, was ER sagt, und dich öffnest. Aber denke nicht, du bist dann so viel geistlicher. Ein geistlicher Mensch - wie Jesus es ausdrückt - ist treu. Es gibt viele die in Zungen geredet haben, dann sind sie in Unzucht gefallen, irgendwann später.... Hat das was damit zu tun????? NEIIIIIIIIINNNNNN! Natürlich nicht, doch ich will herausstellen: das geistliche Leben beginnt im treuen gehorsamen zerbrochenen Herzen, nicht in der Menge hörbarer Gebete oder Dinge, die man tut, ......auch und obwohl wir natürlich Gutes tun sollen. Ja - Zungenrede gibt der heilige Geist, weil der nicht älter geworden ist, sondern dersselbe ist wie zu der Zeit, als über die Zungenrede geschrieben wurde. Nur sollte es laut Kor. brief in Ordnung zugehen, nicht im lauten Durcheinander, wo jeder den andern übertrumpft in Lautstärke. Ordnung liebt Gott.
Bei den Pfingstlern zum Beispiel.
In meiner Gemeinde (evang. Freikirche) gibt es einige die das können und auch welche die die Zungen deuten können.
Eher bei Freikirchen und Baptistengemeinden wo man auch Menschen mit der prophetischen Gabe begegnen kann, also eher als in den Großkirchen.
Habe dazu mal ein Seminar besucht und seid dem kann ich das auch - jedoch nur als Zungengebet, was sich vom Zungensprechen unterscheidet.
Schade ist, das dies genauso wie christliche Heilungszentren, schnell ins Sektiererhafte oder Esoterische abgeschoben wird, wobei dies an sich etwas biblisches ist.
LG-B.
das es dafür Seminare gibt wußte ich auch nicht. Ich dachte das ist wenn dann von Gott gegeben. Aber danke Basti
Das war ein Seminar über die Charismen, den Geistesgaben.
Dort wurde es erklärt, beschrieben und einiges über die innere Haltung des Beters erklärt.
Und natürlich ist das eine Gabe von Gott gegeben.
Ich habe ihn darum gebeten und diese Gabe erhalten, wenn ich es mal so ausdrücken darf.
LG-B.
Das ist ja interessant. Ich konnte mir darunter einfach nichts vorstellen. Das einzige was ich dabei verstanden habe das es eine Sprache ist die man nicht erlernt hat.
Stell dir ein baby vor, was brabbelt und in seiner eigenen Sprach zu sprechen scheint.
Es lernt sich zu äußern was es auf dem Herzen hat, ohne in einer bekannten Sprache zu reden.
Das Zungengebet funktioniert ähnlich, indem man das eigene Herz mit seiner eigenen Sprache sprechen lässt.
LG-B.
danke das war sehr gut erklärt. DH Gut ich nerve nochmals können Zungen betende sich untereinander verstehen oder hat da auch jeder seine eigene Sprache??
Ja, aber nur bedingt.
Denn das Deuten eines Sprachgebetes oder einer Zungen-Prophezeiung ist nochmals eine seperate Geistesgabe für sich, genauso wie die Prophetie innerhalb einer Gemeinde.
Klar kann man nach einem Zungengebet Gott fragen was man da eigentlich gebetet hat, und interesanterweise weiß man es dann auch längst.
Wenn Du also einen sogenannten Deuter kennst, ich kenne einen Pastor der sagt das er das kann (ich habe keinen Grund es ihm nicht zu glauben), dann wird dieser verstehen was gesagt wurde und wird es dann auch übersetzen wollen.
LG-B.
Basti ich danke Dir von Herzen für deine lieben Antworten jetzt weiß ich was Zungenreden bedeutet. Sei gesegnet Brighet
Stelle 2 solche Deuter nebeneinander und lasse sie beide übersetzen.
Verstehe danke demnach hätte jeder seine eigene Zungenrede
Das Zungengebet funktioniert ähnlich, indem man das eigene Herz mit seiner eigenen Sprache sprechen lässt.
Das ist aber nicht das, was in der Bibel so genannt wird. Dort sind es existierende Sprachen, in Apg 2 werden über zwei Dutzend aufgezählt.
Also wenn jemand, der kein Wort Deutsch kann, in Zungen auf Deutsch betet, dann werde ich das sicher versehen können ;) Wenn in Japanisch ist, muss eine japanische Besucherin unserer Gemeinde ran, um das auf Deutsch zu übersetzen. Und wenns Kannada ist, muss vermutlich der Heilige Geist jemand die Fähigkeit geben, das zu verstehen, denn Sprecher dieser Sprache sind mir sviw noch nie begegnet.
Dann ließ mal den 1.Korintherbrief.
Dort wird das Sprachengebet erwähnt, so wie die Situation, wenn niemand gerade übersetzen könne, dann solle man es sein lassen.
Was Du meinst ist das missionarische Zungensprechen, was wieder etwas anderes ist.
Dort befähigt der Geist tatsächlich zum Austausch, um der Botschaft willen.
Jedoch sind dies dann keine permanent erlernten Sprachen, sondern kurze Situationen.
Dagegen ist das Zungengebet etwas, was permanent möglich ist, sobald man einmal diese Gabe erhalten hat.
LG-B.
Habe dazu mal ein Seminar besucht und seid dem kann ich das auch
wüsste nicht, dass Engelsprachen in menschlichen Einrichtungen gelehrt werden.
Kann man sich dazu ein Wörterbuch beschaffen?
Nein.
Aber von Engelssprachen habe ich auch nichts gesagt, oder?
Das ist ein Unterschied zum Zungengebet.
In Sprachen sprechen (und verstehen) die man vorher nicht kannte ist noch mal etwas anderes.
LG-B.
wüsste nicht, dass Engelsprachen in menschlichen Einrichtungen gelehrt werden.
"Engelsprachen" werden in dem Zusammenhang nur an einer Stelle genannt, und die ist eine (rhetorische) Übertreibung.
Aber dass die Fähigkeit, in Sprachen zu reden, die mensch nicht beherrscht, in einem Seminar beigebracht werden kann, in einem Seminar gelehrt werden kann, kann ich mir nicht auch vorstellen. Dagegen ist es sehr gut möglich, das "reden" in "Spontansprache" zu lernen - nur die hat mit dem Heiligen Geist nichts zu tun, sondern höchstens was mit psychischen Zuständen (was auch weniger wahrscheinlich ist, wenn sie gelernt wurde). Diese Gefühle könnten natürlich was mit dem Heilgen Geist zu tun haben - oder auch nicht.
Dies hier hat Carl Maeser erlebt, ein Gymnasial-Lehrer aus Dresden, der sich in einer Zeit in Deutschland hat taufen lassen, als die Arbeit der Missionare noch durch die Polizei behindert wurde, die die Missionare wegen ihrer Tätigkeit einsperrten oder auspeitschten oder in verlassene Gegenden verfrachteten, von wo es kaum mehr ein Zurück gab. Das war vor ca 149 Jahren. Er fand ein Schriftstück, das die Missionare und die Kirche Jesu Christi verunglimpfte und ist dadurch neugierig geworden. Er ließ die Missionare zu sich kommen und ließ sich von ihnen durch Dolmetscher von der Kirche Jesu Christi, vom Buch Mormon und vom wiederhergestellten Evangelium erzählen. Schließlich ließ er sich in der Elbe taufen.
„Aus dem Wasser kommend hob ich beide Hände zum Himmel empor und sagte: ‚Vater, wenn das, was ich jetzt eben getan habe, dir angenehm ist, dann gib mir ein Zeugnis; was immer Du auch von meinen Händen erwarten wirst, das werde ich tun, selbst wenn ich mein Leben für diesen Zweck niederlegen soll.’
Er schien aber auf mein brünstiges Ersuchen keine Erwiderung zu kommen, und so liefen wir zusammen nach Hause; Präsident Richards an meiner rechten und Bruder Budge zu meiner linken Seite, während die andere drei Männer ein Strecke hinter uns liefen, um keine Aufmerksamkeit zu erwecken. Die übrigen Familienmitglieder wurden einige Tage später getauft. Der Gegenstand unserer Unterhaltung war die Vollmacht des Priestertums, mit Bruder Budge als Dolmetscher amtierend. Mit einem Male hielt ich Bruder Budge an, nicht mehr weiter zu übersetzen, da ich Präsident Richards Erklärungen verstehen konnte und ihm in Deutsch antwortete, wo wiederum keine Verdolmetschung nötig war, da Präsident Richards mich ebenfalls verstehen konnte. So fuhren wir fort, uns zu unterhalten, bis wir zum Abschiedsplatz kamen, als die Kundgebung plötzlich aufhörte, wie sie gekommen war. Solange es anhielt, kam es mir überhaupt nicht befremdend vor, aber als es aufgehört hatte, fragte ich Bruder Budge, was das wohl bedeuten konnte, und erhielt zur Antwort, daß Gott mir ein Zeugnis gegeben hatte. ....
Dies war ein offenkundiges Zeichen der Kraft des Heiligen Geistes, der sich durch die Gnade meines Himmlischen Vater mir kundgetan hatte; dem ersten von den vielen, die noch folgten, und die mit der ehrlichen Übersetzung meiner Seele übereinstimmten, dass die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage von Gott, und nicht von Menschen ist.“
Es ist in unserer Kirche ganz normal, dass die Missionare, die nur wenige Wochen Schulung in einer Fremdsprache erhalten, sich dennoch mit den Menschen über das Evangelium unterhalten können – in einer Sprache, die ihnen vollkommen fremd ist. Durch die Macht des Heiligen Geistes, durch die Gabe, in Zungen sprechen zu können.
Natürlich gibt es das heute noch. Nur darf man nicht im Einzugsgebiet von Kirche und Religion danach suchen. Menschen die spirituelle Wege gehen und tief in sich forschen und solche, die von Geburt an eine besondere spirituelle Gabe in sich tragen und die Chance haben, diese auch zu kultivieren, wird es immer geben.
Zu bedenken ist, dass Religonen und Kirchen seit jeher Organisationen mit imperialistischen Zielen sind, die eine Institutionalisierung von Spiritualität vorgenommen haben. Über Jahrhunderte haben Religionen hart daran gearbeitet, die Menschen ihrer Spiritualität zu berauben und ihnen nur einen flüchtigen
Glaubenzu überlassen. Schließlich wird Menschen, die kein kirchliches Amt bekleiden, bis heute abgesprochen mit Gott in unmittelbarer Verbindung stehen zu können. (Siehe Hexenverbrennungen, Ketzerverfolgung.)
Die raffinierte Idee, Mittelsmänner wie etwa Priester, Rabbiner oder Imams zu ernennen, Gotteshäuser zu schaffen und die Menschen zu überreden die Kirchenvereine finanziell und durch Mitarbeit zu unterstützen um diesem nebulösen Gott, der sich nur auserwählten zeigen soll, näher kommen zu können, hat sich bis heute gehalten.
Und selbst jene Menschen, die nicht fromm den Lehren der Kirche gefolgt waren und Angst in sich trugen, wurden noch abgemelkt so gut es ging. – Siehe Ablasshandel.
Zudem hat dieses System auch die patriarchische Gesellschaftsordnung festgenagelt, wie Christus ans Kreuz.
Die Lollarden etwa, eine religiöse Bewegung, die sich in England des 14ten Jahrhundert aus dem Christentum entwickelt hat, und von einer Gruppe von Gelehrten und Priestern getragen wurde, setzten sich über die kirchliche Hierarchie und Autorität hinweg. Als Folge standen sie rasch unter massiver Verfolgung, wurden der Ketzerei und Sektiererei bezichtigt und einige öffentliche Verbrennungen später, begannen ihre wertvollen Lehren bereits wieder in Vergessenheit zu geraten.
Die Wahrheit ist, Gott, Allah, Jahwe oder wie auch immer man diesen Quell allen Lebens nennen möchte, ist für alle frei verfügbares Gut, wie könnte es auch anders sein. Und wer das begriffen hat, dem kann auch allerhand überraschendes widerfahren. (Und ich bin mir bewusst, das "Wahrheit" wahrlich ein großes Wort ist.)
Eine Methode um spirituell hohe Geisteszustände erreichen zu können, die sich nun wirklich sehr bewährt hat, ist die Meditation. Und von der gibt es ja auch unzählige Varianten. (Es steht selbstverständlich auch jedem frei, eine eigene zu kultivieren.) Das herausfordernde an ihr ist die viele Zeit und Geduld die sie in Anspruch nimmt. Das Geschenk ist jedoch gerade die Erfahrung, dass Zeit im niemals endenden Fluss des Lebens keine Rolle spielt.
Seit es Menschen gibt, haben die ungeduldigeren unter ihnen, auch mit psychoaktiven Substanzen experimentiert um Gott zu begegnen, Antworten zu bekommen bzw. Erleuchtung zu erlangen. Drogen, die uns die Natur schenkte. (Kein Wunder, dass von diesen heiligen Pflanzen, Pilzen und Präparaten heute fast alle verboten sind; gefährden sie doch die Autorität der Kirche.) An dieser Stelle eine Frage:
Glauben Sie, dass Jesus in seinem Kelch wirklich Wein herumgereicht hat, wie andere einen Joint, damit jeder seiner Jünger am Ende des Tages auch schön einen sitzen hat?
Was denken Sie?
Nach meinem Verständnis spricht beim Zungenreden weder Gott zu dir, noch du zu Gott, sondern das Ich ist in diesem Moment gleichgeschaltet mit Gott. Die Unterscheidung ist dem Geist nicht mehr möglich, jede mentale Grenze ist aufgelöst. – Kein wunder, dass Menschen denen so etwas wiederholt in Anwesenheit anderer widerfährt, von unserer Gesellschaft ausgeschlossen und in die Klapse gesteckt werden.
Ich hatt`s mal erlebt. Mit Pastor Volkhart Spitzer 1980 bei den Jesus Peoples am "Nolli."
Ich fand es sinnfrei. Eine andere Sprache konnte ich nicht identifizieren.
Aber es wurde dort halt praktiziert. Ob er das heut noch macht, weiß ich nicht.
LG
in sektiererischen Gruppen, wie in der Charismatischen Bewegung , bei den Neuapostolischen und in den Sekten der Pfingstbewegung
Info's dazu Betrachtung der Gegenüberstellungen von 1Kor 13,8-13;unter:http://www.fbg-gmuend.de/Vortraege/Vortr%E4ge%20in%20FBG/Zungenrede.pdf
Ja, es gibt Menschen, die das nicht nur erlebt haben, sondern täglich praktizieren. Doch um hier dazu Tips abzugeben, bin ich nicht qualifiziert, obschon ich seit 21/2 Jahren wiedergeborener Christ bin. Was das heißt, siehe Johannes 3, 1-13. Dort erklärt Jesus die Situation. Wie das vonstatten geht, kann ich auch sagen; das gilt dann für Menschen, welche sich noch nicht oder nur wenig mit dem Thema befasst haben, jedoch beabsichtigen, ein Leben nach dem Tode zu haben, sprich in die Ewigkeit einzugehen. Also: "Lieber Gott, ich danke dir für mein Leben. Ich bitte dich, mir meine Sünden zu vergeben. Herr Jesus, ich danke dir, dass du für mich gesühnt hast, indem du dich hast kreuzigen lassen. Ich möchte dir von heute an mein Leben geben und bitte dich, mich zu führen und zu leiten. Heiliger Geist, bitte übernehme du ab heute mein Denken, Fühlen, Sprechen und handeln. Mein Herz und Verstand und benutze es zur Verherrlichung Gott Vaters und Gott Sohnes Jesus Christus. Amen." Wer das aus tiefstem Herzen und voller Demut bittet -und es ist egat wo - (am besten noch in den eigenen vier Wänden) dann wird der Herr Jesus sich melden. Er ist nämlich nicht für Einzelne gestorben, sondern für einen jeden, der sich zu ihm bekennt. Siehe sein Gebet in Johannes 17. Ich wünsche einem jeden die tollen Erfahrungen, die ich seit dem ich ein neues Geschöpf bin (2 Korinther 5, 17-21) habe machen dürfen. Alles andere wie Prophetien, Weissagungen Heilung oder Sprachen ergibt sich dann. Gottes Segen, Weisheit und Erkenntnis wünscht ein treuer Jünger Jesu
Betreff: "Wie kann man nur so doof sein und glauben oder so ähnlich."
Hallo, da hast Du Nordseefan offenkundig falsch verstanden.
Ja, bei den Pfingstlern und Charismatikern, soweit ich weiß ...
Drogenindiziertes Zungenreden mittels DMT:
The Experiment at La Rosacita: Uncut File Footage from Rak Razam on Vimeo.
Hab gehört es gibt noch Voodozauberer die das praktizieren.
Ja, in sogenanten Sekten, http://www.youtube.com/watch?v=cQ4114XO-Xo
Ui, jetzt ist sogar das Judentum eine Sekte ... sag mal, von wem haben die sich denn abgetrennt um zu Recht als Sekte genannt zu werden?
LG-B.
@basti4321
Vom Judentum als Sekte war beim Schwarzen Vampir nicht die Rede.
Glossoalphabetie ist weder clever, noch ist es eine Geistesgabe ;-))
Ist das eine Sprache die niemand kennt?