Könnt ihr das Sprachengebet//Zungenrede?

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Sprachen oder Zungenreden war eine frühchristliche Gnadengabe als göttliches Zeichen und Bestätigung der Ausgießung des Heiligen Geistes
zur Verkündigung des Evangeliums an Ungläubige. Sprachenreden hat
aufgehört. 1. Korinther 13. Wobei zur Zeit der Abfassung des
Korintherbriefes es noch einige gab, die diese Gabe hatten, aber nicht
zur Erbauung, sondern zur eigenen Selbstdarstellung benutzten.

Sprachenreden heißt: in einer damalig geläufigen Mundart das Wort Gottes zu verkünden, ohne diese Sprache gelernt zu haben. Der Sprachenredner verstand sehr wahrscheinlich sich selbst nicht und mußte für sich und auch für Andere einen Ausleger bemühen, um denjenigen die diese Sprache nicht verstanden das Gesagte zu erklären.

Interssant ist ja die Frage, weswegen Gott diese Gabe gab. Doch wohl
um zu zeigen, dass jetzt die gute Botschaft der Gnade Gottes allen
Menschen galt. Beim Turmbau zu Babel war ja die heutige Sprachverwirrung durch Gott als Gericht für den Hochmut des Menschen in die Welt gekommen. Mit dem Sprachenreden hebt Gott diese Barriere wieder  auf.

Heutige Nachahmung dieser Gabe in gewissen christlichen Kreisen hat dagegen mit der biblischen Wirkung nichts zu tun.

Leider muss heute jede Fremdsprache erst einmal gelernt werden. Dabei
kann es sogar schon schwierig genug sein die Muttersprache zu lernen
und sich verständlich zu machen in der eigenen Sprache!

Welch ein Glück, dass heute die Bibel in mehr als 2000 Sprachen übersetzt ist, so dass niemand sich mehr rausreden kann, er hätte keine Chance gehabt das Evangelium anzunehmen. Für die Deutschen begann das Lesen in der eigenen Sprache im Wesentlichen mit Luthers Bibelübersetzung Anfang des 16. Jahrhunderts. Durch das Internet z. B. ist die Bibel weltweit verbreitet als das meistgelesene Buch der Welt. Wir brauchen also das Sprachenreden der Anfangszeit garnicht mehr. Und Gott wil lund braucht es auch nicht mehr.

irrlehrer

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hör auf die Menschen zu verwirren mit deinen irrlehren wenn du nicht vom heiligen Geist gefüllt bist

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Ich hab die Gabe .... hmmm... WANN bekommen...? Schwere Frage...

ich glaube, ich hatte sie schon länger, war mir aber nicht klar drüber. Oft hatte ich beim Beten "einen Knoten in der Zunge" und wusste nicht, was das sein soll.

erst mit Mitte 30 wurde mir das dann klar und seitdem lerne ich meine Gebetssprache. Lernen heißt in diesem Zusammenhang, dass ich die Gabe übe, wie jede andere auch.

Aber es ist eine Gabe, die der Heilige Geist austeilt, wie Er das möchte. Nichts, was wir uns erarbeiten können oder lernen könnten wie eine Fremdsprache. Du kannst ihn höchstens um die Gabe bitten, wenn du  möchtest.

Die Zungenrede hat nichts mit dem Alter zu tun. Die Zungenrede ist eine Gabe, die einem der Heilige Geist gibt und das macht er nur, wenn er meint, dass diese Gabe gebraucht wird, um anderen zu dienen. Wofür diese Gabe gebraucht wird, zeigte sich laut der Bibel beim Pfingstereignis (Apostelgeschichte 2,1-13). 

Zungenrede ist also eigentlich nichts, was man auslegen braucht, sondern Zungenrede ist, wenn man in einer Sprache spricht, die man eigentlich nicht kennt, die man aber für den betreffenden Moment so spricht, als wäre es die eigene Muttersprache, sodass jemand, in dessen Muttersprache so gesprochen wird, die Aussage ganz klar versteht und es ihm so vorkommt, als würde der so beeinflusste in Zungen sprechende Mensch dieselbe Muttersprache haben.

Ja ich weiß schon, aber dennoch interessiert es mich, ob es hier überhaupt Leute gut, die diese gabe geschenkt bekommen haben und wann :)

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@laePanda

Mir ist jedenfalls noch niemand begegnet, bei dem das so gewesen ist. Ich war allerdings mal in einer freichristlichen Kirche, wo der Gemeindeleiter (keine Ahnung, wie man das dort nennt) irgendeinen Kaudawelsch gelabert hat, der keine wirkliche Sprache war und wovon dieser behauptet hat, dass es Zungenrede gewesen sei. Anschließend forderte er die Mitglieder der Gemeinde auf, aus den Schriften zu zitieren, was ihnen dazu als "Auslegung" einfallen würde. Dadurch dass es total unterschiedliche Schriftstellen waren, mit ebenso unterschiedlichen Aussagen, wurde mehr als deutlich, dass sowohl die angebliche Gabe bei dem Gemeindeleiter, als auch die entsprechende Auslegung durch die Mitglieder, zumindest in diesem Zusammenhang kompletter Humbug war.

Ich selbst glaube an geistige Gaben in vieler Hinsicht. Ich habe in meinem Leben so einiges erfahren, was meine Ansicht dahingehend bestätigt, aber es war doch bisher immer nur eher sensitiver Natur, was mich persönlich betrifft, oder eben in Bezug auf persönliche Visionen (mit Prophezeiungen in Verbindung zu bringen). Ich habe noch nie gesehen, dass jemand geheilt wurde, Wunder vollbracht, in Zungen geredet oder ähnliches getan hat. Nicht nur deshalb, aber auch als Mormone glaube ich an die Möglichkeit geistiger Gaben. Ich wünschte nur, dass man den Glauben daran entsprechend der eigenen Kirchenlehre konsequenter vertreten würde.

Was mich betrifft, so waren persönliche Visionen, die ich aber nicht kontrollieren oder herbeiführen konnte, sondern die sporadisch auftraten, seit zumindest meinem 10. oder 11. Lebensjahr ein Teil meines Lebens und ich erlebte diese wie normale Träume. Dass es sich um Visionen handelte, merkte ich bei prophezeienden Visionen immer erst beim entsprechenden Realereignis. Bei warnenden Visionen war es gleich während der Vision zu bemerken, dass es eine solche war.

Ebenfalls seit meiner Kindheit bemerkte ich immer wieder eine Empfindlichkeit besonders in Bezug auf hohe Töne, die andere gar nicht hören können. Ob es eine physische oder geistige Gabe ist, weiß ich nicht - auch nicht, ob dies in meiner Zukunft einen Sinn haben wird.

Seit etwa 5-8 Jahren habe ich offenbar die Gabe, den geistigen Einfluss bei Anderen in meiner Umgebung "sehen" zu können. Ist der geistige Einfluss negativ, ist der "Schein", den ich um die betreffende Person herum sehe, dunkel. Ist dieser Einfluss im weltlichen Sinne gut, so ist dieser Schein grau. Ist der Einfluss jedoch heilig, so ist der Schein weiß. Wenn der negative Einfluss besonders stark bei jemanden ist, so reagiere ich instinktiv entsprechend vorsichtig, ohne mich auf diese Gabe besinnen zu müssen. Ebenso brauche ich mich auf diese Gabe nicht zu konzentrieren, wenn der geistige Einfluss heilig und besonders stark ist, denn dann strahlt mich dieser Schein auch ohne Konzentration auf diese Gabe an, wie ein Scheinwerfer.

Aus Anleitungen durch geistige Gaben geht hervor, dass ich vermutlich noch einige andere Gaben die in eine bestimmte Kategorie der Liste aus 1. Korinther 12 passen, mitbekommen habe, wozu mir jedoch bisher noch das notwendige Vertrauen fehlt, diese Gabe(n) zu verwirklichen, da bei einem Misserfolg ein entsprechendes Gefahrenpotential für mich und gegebenenfalls für mein Umfeld vorhanden ist. Diese einen Absatz höher beschriebene geistige Gabe der Wahrnehmung des geistigen Einflusses bei anderen barg nie ein wirkliches Risiko für mich oder andere, weshalb es mir dahingehend recht leicht fiel, auf die entsprechende Anleitung zu vertrauen, auch wenn die Anleitung sich eher darauf bezog, in einem Gemälde eine geistige Botschaft zu erkennen, die mir sagen sollte, wer ich (geistig) bin. Was das Gehör angeht, so kann ich mich nicht entsinnen, dieses entsprechend bewusst derart entwickelt zu haben.

In meiner Kindheit ist auch einmal im Ferienlager etwas interessantes geschehen. Laut mehrerer Augenzeugen, die dies aus verschiedenen Blickwinkeln sahen, bin ich dort von einem Blitz getroffen worden, doch ist mir dabei nichts geschehen. Ich selbst bemerkte nur ein helles Licht um mich herum und den lauten Knall eines Donners. Es kann sein, dass diese Gabe(n), die ich bisher noch nicht bewusst nutzen kann, schon immer ein Teil von mir waren - dann würde dies erklären, warum ich den Blitz unbeschadet überstanden hatte, weil vermutlich mein Unterbewusstsein diese Gabe nutzte, um mich zu schützen - aber anderenfalls muss ich wohl einen echt guten Schutzengel gehabt haben.

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Sehr interessant! Irgendwie habe ich diese Antwort gar nicht wahrgenommen vor 6 Monaten. Nja, wollte dir nur mitteilen, dass ich das Sprachengebet erhalten habe :)

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@laePanda

Irgendwie habe ich noch immer keine Antwort auf meine Frage erhalten, was dieses Sprachengebet sein soll.

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Ich sehe den Sinn des Sprachengebets etwas anders.

"Wer in Zungen redet, der erbaut sich selbst; wer aber prophetisch redet, der erbaut die Gemeinde."

Sprachengebet dient also in erster Linie mir persönlich.

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@JTKirk2000

Sprachenrede ist eine Gebetsform/eine Gabe die man vom Heiligen Geist empfangen kann. Meines Wissens nach kann diese Gabe jeder bekommen und sollte auch, da dies biblisch verheißen ist. Man spricht dabei mehrere Silben aus die einen einfach in den Kopf schießen. Man kann also nicht vorhersagen, was man in 10 Sekunden sagen wird, da dies per Eingebung geschieht. Man redet dabei im Heiligen Geist, dies ist zu empfehlen, da die Dämonen diese Sprache nicht verstehen können. Das Sprachengebet dient vor allem zur Erbauung von einem selbst.

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@laePanda

Man redet dabei im Heiligen Geist, dies ist zu empfehlen, da die Dämonen diese Sprache nicht verstehen können.

Wo steht das?

Die Zungenrede ist doch eher vielmehr das, was wie ich schon entsprechend verlinkt habe, in https://www.bibleserver.com/text/EU/Apostelgeschichte2,1-13 nachzulesen ist. Darin steht, dass die Jünger Jesu vom Heiligen Geist dazu beeinflusst in ihnen fremden Sprachen redeten, aber sie sprachen so deutlich, dass Fremde sie deshalb verstanden, weil es deren jeweilige Muttersprache war und sie verstanden sie so, als hätten die Jünger die jeweilige Sprache in der sie sprachen als ihre eigene Muttersprache. 

Entweder können also Dämonen die Sprachen der Menschen und dann können sie (zumindest insgesamt) alle Sprachen der Menschen und damit auch die Zungenrede verstehen, oder die Zungenrede ist, entgegen dieser Bibelstelle keine menschliche Sprache und dann ist diese nichts weiter als eine sinnlose Aneinanderreihung von bestenfalls irgendwelchen Silben. Und sorry, aber das wäre dann der Inbegriff von sinnlosem Geschwafel. Und so etwas ist garantiert nicht der Zweck der Zungenrede. 

Ich will Deine Ansichten dazu nicht beleidigen, aber wer sich Christ nennt, sollte zumindest erst einmal sich nach dem orientieren, was die entsprechende Grundlage zum Christsein ist, und diese Grundlage in schriftlicher Form ist die Bibel und was laut dieser die Zungenrede ist, geht sehr deutlich in der verlinkten Passage hervor.

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