zu arm fürs vegan ernähren?

11 Antworten

Hi Kitty, ich ziehe meinen Hut vor dir und ich möchte dir sagen, dass sich wirklicher Reichtum nicht am Geldbeutel festmacht. DU bist reich, denn du hast etwas, das vielen anderen fehlt: Mitgefühl, Empathie und Achtung vor dem Leben, die nicht bei den sog. "Nutztieren" aufhört. Echte Liebe und Ehrfurcht sind mit keinem Geld der Welt zu bezahlen, glaub mir !! Hast hier gute Tipps bekommen, man braucht als Veganer keine teuren Produkte zu kaufen, das ist nur ein Vorurteil der Leute, die keine Ahnung haben von der Einfachheit und Vielfalt der veganen Küche oder ihren eigenen (Fleisch)Konsum rechtfertigen möchten. Man kann Sovieles unglaublich günstig selbermachen, z. B. Mandelmilch, Müsli, Studentenfutter, Seitan, auf Wochenmärkten kann man günstig und möglichst regional Obst und Gemüse einkaufen. Auch direkt vom Bauernhof kostet es eher weniger. Man kann einfrieren, einwecken, zu Chutneys und Relishes verarbeiten, trocknen, in Sand einlegen, auf dem Balkon oder der Terrasse kann man Kräuter, Tomaten und Erdbeeren selbst ziehen, man kann Wildkräuter sammeln, die Möglichkeiten sind unendlich und vielfältig. Viele Apfel- und andere Obst- und Gemüsebauern bieten übrigens noch günstigere Preise, wenn die Kunden selbst ernten - ist eine prima Sache... Informiere dich und lass dich vor allem niemals verunsichern - du tust genau das Richtige ! Bleib niemals stehen, hier sind immer Leute da für dich, die wirklich wissen, wovon sie reden ! Alles Gute ! :) Liebe vegane Grüße, Sigi

Dieser Antwort hier kann ich mich nur anschließen! :-)

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Wer vegan isst, tut das meist ganz bewusst gesund und "ökologisch". Was vegan ist, ist meistens auch "Bio" und somit teuer. Versuche es doch erstmal vegetarisch, vegan finde ich mit 15 sowieso ziemlich hart. Denk mal an Gummibärchen und Schokolade! Einfach das Fleisch wegzulassen würde trotzdem Geld sparen und Gemüse bekommt man in lokalen Märkten oft günstiger, wenn es frisch/ bio sein soll oder im Discounter, wenns darum nicht geht.

Denk mal an Gummibärchen und Schokolade!

Hey, es gibt auch vegane Gummibärchen und Schokolade! Schwarze Schokolade ist sowieso meistens vegan. :-)

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@Saiyna

Jah, aber weil sie ja grade nach billigen Sachen fragte.. Vegane Gummibärchen sind zum Beispiel ziemlich teuer

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@Tinnef

Es gibt auch leckeres veganes Gummizeug, zB die "Schlümpfe" von Haribo - die sind soweit ich weiß mit pflanzlicher Stärke und ohne Gelatine. Außerdem soll es in türkischen oder koscheren Geschäften vegane Gummibären etc. geben.

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Wer vegan isst, achtet vielmehr meist auf Regionalität und Selbermachen, auch mit Fairtrade-Produkten und da ist diese Alternative immer noch günstiger, als alle Endprodukte im Biomarkt oder bei demeter zu kaufen.. Auch veganes Gummizeug, Bonbons und was weiss ich kann man günstig und kreativ selbst herstellen und kreieren.... :):):)

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Hallo :)

Wenn du viel selber machst, dann ist es sogar sehr günstig. Fertige vegane Schnitzel und so etwas sind teuer, ja. Aber du kannst zum Beispiel einen Block Tofu kaufen (gibt es zB auch oft bei Aldi), in dünne Scheiben schneiden, mit Senf bestreichen und in Paniermehl wälzen - dann in der Pfanne braten und schon hast du dein veganes Schnitzel! Und das günstig und richtig lecker. :) Gemüse, Reis, Curry etc. ist auch günstig. Viele indische Rezepte zum Beispiel sind extrem preisgünstig - schließlich isst in Indien auch besonders die arme Bevölkerung vegetarisch und oft auch vegan. Man muss eben nur vieles selber machen und nicht alles "fertig" kaufen. Ich kenne einige Leute, Studenten etc. mit sehr wenig Geld, die vegan leben. :)

also ich bin kein Veganer, lebe aber mit einem zusammen ;)

Den ganzen Fertigkram braucht man absolut nicht! Ist ja ab und zu mal ganz lustig und nett, aber weder sonderlich lecker noch günstig. Wenn man ein bisschen kreativ ist lassen sich sehr viele Sachen auch einfach so aus Gemüse und Co zaubern. Bei uns gibt's zB regelmäßig Pizza, Curry und Wraps... alles selbstgemacht und ohne teuren Schnickschnack :)

Ja es ist in der Tat erstaunlich was man hier so alles liest. Ich bin wahrscheinlich einer der wenigen hier bei GF, die das Thema Ernährung, Medizin & Therapie beruflich ausüben. Dazu kommt , das ich jedes Jahr duzende von Kredit Points auf unzähligen Kongressen, Weiterbildung, Z-Zertifikate usw sammeln muss. Aber ich mache das gerne, wissen sammeln meine ich.

Diese Debatte über Veganismus ist so albern, den das Optimum einer Ernährung liegt irgendwo in der Mitte. Vegane Ernährung ist für unsere Breitengrade & für eine Leistungsgesellschaft nicht geeignet. Daher dürfen wir nicht irgendwelche Tibetanischen Suppenmönche als vergleich heranziehen. Den die haben Zeit!

Wir haben schlichtweg keine Zeit uns 6 Stunden lang am Tag mit unsere Ernährung zu beschäftigen, wir haben auch nicht die klimatischen Bedingungen hier um alles selber anzubauen. Die Lösung liegt in der Mitte und sie heißt auch mehr bewegen (nicht Hanteln stemmen). Gesundheit liegt im goldenem Maße zwischen allen Extremen.

Und das Optimum ist und bleibt eine auf Pflanzen fixierte dennoch mit tierischen Proteinen (Eier, Fleisch, Fisch) angereicherte MISCHKOST. Wir brauchen alle Fettsäuren und Aminosäuren (Pflanzlich & Tierisch).

Und das sage ich als Ernährungsfachmann der das Tagtäglich vor Augen hat.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Ernährungstherapie/ Diätassistent i.A. am UKL Leipzig

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