Zeugen Jehovas und 1. Johannes 5:20 - Warum ignorieren ZJ diese klare Aussage in der Bibel?

14 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

In der lateinischen Vulgata heißt es an dieser Stelle: "...in vero Filio ejus. Hic est verus Deus..." (...in seinem wahren Sohn. Dieser ist der wahre Gott...)

In der Hoffnung fü alle heißt es sogar: "Ja, Jesus Christus ist selbst der wahre Gott."

Auch die überwiegende Mehrzahl der deutschen Übersetzungen, die bei bibelserver.de zu finden sind, stellen klar: Jesus Christus ist Gott.

Von allen deutschen Bibelübersetzungen bei bibelserver.de bringt lediglich die Menge-Übersetzung bringt durch in Klammern eingefügte Ergänzungen einen anderen Sinn: "Wir wissen aber (auch), daß der Sohn Gottes gekommen ist und uns Einsicht verliehen hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen; und wir sind in dem Wahrhaftigen, (indem wir) in seinem Sohne Jesus Christus (sind). Dieser ist der wahrhaftige Gott und ewiges Leben."

Die Neue-Welt-Übersetzung der Zeugen Jehovas für diese Stelle lautet: "Wir wissen aber, daß der Sohn Gottes gekommen ist, und er hat uns verstandesmäßig befähigt, den Wahrhaftigen zu erkennen. Und wir sind in Gemeinschaft mit dem Wahrhaftigen durch seinen Sohn Jesus Christus. Dies ist der wahre Gott und ewiges Leben."

Fazit: Von vierzehn überprüften Bibelübersetzungen sagen an dieser Stelle zwölf (Vulgata und elf gebräuchliche deutsche Übersetzungen), Jesus Christus ist Gott. Zwei Übersetzungen (Menge und Neue-Welt) sagen hier, Jesus ist Sohn des wahren Gottes.

Es liegt also wohl daran, dass den Zeugen Jehovas bei ihren Versammlungen gesagt wird, dass sie sich auf die Neue-Welt-Übersetzung und das, was sie bei den Schulungen im Königreichssaal lernen, verlassen können und sollen und andere Übersetzungen deshalb nicht zu lesen brauchen.

Nein jovetodimama, 

es liegt nicht daran, dass wir uns auf nur zwei Übersetzungen beschränken, sondern es liegt daran, dass wir alle weiteren Texte aus Gottes Wort, die zu diesem Tema etwas aussagen, ebenfalls gründlich zu Rate ziehen.

Beispielsweise diese hier:

Matthäus 3:17 . . . „Da kam auch eine Stimme aus den Himmeln, [die des Vaters] welche sprach: „Dieser ist mein Sohn, der geliebte, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe.“

Jesus in Johannes 14:28   „ . . . der Vater ist größer als ich“

Jesus in Johannes 17:3 „. . .Dies bedeutet [oder davon ist es abhängig] das ewige Leben, dass sie [jeder, der es erlangen möchte] fortgesetzt Erkenntnis in sich aufnehmen über [1.] dich, den allein wahren Gott, und über [2.] den, den du ausgesandt hast, Jesus Christus.“

u.v.a.m        (Siehe meine Antwort auf dieser Seite)

Wir  verfahren so, weil die Bibel selbst viele Hinweise enthält, 
aus denen man entnehmen kann, wie man zu einem Verständnis ihres Inhaltes kommt.

Einer davon lautet:  "Die Summe deines Worte ist Wahrheit“  -  nicht die Teilsumme!

(Psalm 110:160  Schlachter, Elberfelder)

____________________________________

____________________________________

11
@Abundumzu

Und zu der Summe dessen, was uns unser himmlischer Vater durch sein Wort über sich und seinen Sohn schriftlich hat festhalten lassen, gehört auch die Warnung vor einem Antichristen!

Einer Gruppierung,  die dadurch auffällt,  dass sie als „Betrüger“ (2. Joh 7  NL.DB)  Falschmeldung über die Person Christi in die Welt setzt.

Damit nun aber die „hilfreichste“ Antwort auf dieser Seite nicht nur für Menschen hilfreich bleibt, die an der Verunglimpfung anderer mehr interessiert zu sein scheinen, als an einer gründlichen Bibelkenntnis, ergänze ich meinen Kommentar, nicht zuletzt auch deshalb, damit dieser Beitrag auch  für  wahrheitsliebende  Bibelleser hilfreich wird.

Der Antichrist   -  wer ist das?

Eigentlich sagt es schon der Name  -  aber der stammt aus der Bibel  -  und dort findet man auch die Erklärung:

Inspiriert durch Gott ist es der Apostel Johannes, der als einziger Bibelschreiber die Bezeichnung „Antichrist“ gebraucht. 

Nachfolgend deshalb ein Auszug aus  1. Johannes  2:18 – 23  nach der  Neuen Genfer Übersetzung:

Kinder, die letzte Stunde ist da. Ihr habt ja gehört, dass vor dem Ende ein Gegenchristus kommt, der Antichrist, und inzwischen sind, wie es dieser Ankündigung entspricht, viele solche Christusfeinde aufgetreten . . . .  Diese Christusfeinde nahmen zwar früher an unseren Zusammenkünften teil, aber sie gehörten nicht wirklich zu uns. Hätten sie zu uns gehört, dann wären sie bei uns geblieben. Doch ´sie haben sich von uns getrennt, und dadurch wurde deutlich, dass letztlich keiner von ihnen zu uns gehört.  . .   Ich schreibe euch also nicht etwa deshalb, weil euch die Wahrheit unbekannt wäre   . . .  Und wer ist der Lügner schlechthin?   Es ist der, der leugnet, dass Jesus ´der von Gott gesandte Retter,` der Christus, ist.   Genau das tut der Antichrist, und damit lehnt er nicht nur den Sohn ab, sondern auch den Vater.    Denn wer den Sohn ablehnt, hat auch keine Verbindung mit dem Vater. Wer sich jedoch zum Sohn bekennt, ist auch mit dem Vater verbunden.“  (Bibelzitat Ende)

Welche Hinweise stecken in diesen Worten?

Johannes spricht  davon, „dass vor dem Ende ein Gegenchristus kommt, der Antichrist“.   Hinter dem Begriff Antichrist verbirgt sich also offensichtlich keine Einzelperson, sondern „Antichrist“ wird als Oberbegriff für eine Gruppe gebraucht, die der Apostel „viele solche Christusfeinde“ nennt.

Die Leute, aus denen der Antichrist besteht, verbreiten insofern Lügen; als dass sie Jesus nicht als Christus oder Messias und damit als den Gesalbten Gottes anerkennen wollen.  Stattdessen wollen sie verhüllen, wer Gott und sein Sohn Jesus Christus wirklich sind.  Am verbreitetsten scheint die Version zu sein,  dass der Sohn ebenso wie der Vater „bei Bedarf“ jeweils in der Rolle des anderen auftreten kann.

Jesus dagegen betont ausdrücklich:  „Ich kann nichts von mir aus tun, sondern entscheide als Richter so, wie ich den Vater entscheiden höre. Meine Entscheidung ist gerecht, denn ich setze nicht meinen eigenen Willen durch, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat. (Johannes 5:30  Gute Nachricht Bibel)

Personen, die sich dieserart als Antichristen outen,  geben sich zwar als Christen aus, und (wie oben zitiert) „nahmen früher an unseren Zusammenkünften teil“.  „Doch sie haben sich von uns getrennt, und  dadurch wurde deutlich, dass letztlich keiner von ihnen zu uns  gehört“     —   sind also von den Lehren der Bibel abgewichen.

Was erfahren wir außerdem von Johannes über den Antichristen?

Als er vor falschen Propheten warnte, schrieb er: „Wer bekennt, dass Jesus Christus ein Mensch von Fleisch und Blut wurde, hat den Geist Gottes. Wer das leugnet, aus dem redet nicht der Geist Gottes, sondern der Geist des Antichristen. Ihr habt gehört, dass er in die Welt kommen soll, und er ist schon da“  (1. Johannes 4:2, 3, Gute Nachricht Bibel).

In seinem zweiten Brief findet er wieder deutliche Worte: „Viele Betrüger sind in die Welt ausgegangen, Personen, die das Kommen Jesu Christi im Fleische nicht bekennen. Dies ist der Betrüger und der Antichrist“  (2. Johannes 7).

Ganz klar: Johannes wusste, dass zu dem Antichristen alle gehören, die bewusst Unwahrheiten über Jesus Christus verbreiten und über das, was er lehrte.

Wer ist also der Antichrist? 

Die Bibel  (wie oben zitiert)  „Es ist der, der leugnet, dass Jesus ´der von Gott gesandte Retter,` der Christus, ist.“

Der Fragesteller dagegen behauptet (in seinem vorletzten Absatz)  „.. . dass Jesus in der Bibel sehr wohl als wahrhaftiger Gott bezeichnet wird.“

Wodurch entsteht diese irrige Auffassung?

Weil statt der Gesamtaussage (Summe) des Wortes Gottes nur Textpassagen als „Einzelwahrheiten“ verbreitet werden. 

Das wiederum hat sehr viel mit einem Mangel an Wahrheitsliebe zu tun.

-------------------------------------------------------

-------------------------------------------------------

8
@Abundumzu

Und noch einmal an Dich  jovetodimama,

Bevor Du ein weiteres Mal einen solchen Unsinn öffentlich vermutest, wie diesen hier (Zitat)  „Es liegt also wohl daran, dass den Zeugen Jehovas bei ihren Versammlungen gesagt wird, dass
sie sich auf die Neue-Welt-Übersetzung und das, was sie bei den Schulungen im Königreichssaal lernen, verlassen können und sollen und andere Übersetzungen deshalb nicht zu lesen brauchen (Zitat Ende)  -  bevor Dir also ein solcher Fehler also erneut unterläuft, vergewissere Dich bitte genau nach der Wirklichkeit.  

Es muss ja nicht sein, dass sich Deine Antworten gleichzeitig als unrichtig und auch noch als „hilfreichste“ (unrichtige) entpuppen.

Siehe dazu meine Beiträge auf dieser Seite -  und zähle darin bitte einmal die dort zitierten "anderen Übersetzungen"!!

Darüber hinaus betreiben wir mit der JW.ORG mit rund 800 Sprachen nicht nur die vielsprachigste, sondern auch noch die   -  in biblischen Fragen   -   auskunftsfreudigste  Website der Welt.

Du darfst Dich Ihrer bedienen  -  völlig kostenfrei und unverbindlich.

Um allerdings ihre Informationsfülle wirklich und gründlich nutzen, zu können,  erweisen sich vorbehaltlose Objektivität und Wahrheitsliebe immer  wieder als sehr hilfreich.

Alles Gute.

-------------------------------------------------------

-------------------------------------------------------

6
@Abundumzu

Sehr gute und ausführliche Darstellung des Begriffs "Antichrist", so wie er in der Bibel beschrieben wird!

4
@Abundumzu

Ja, so habe ich das schon 50 Jahre lang gehört! Die Zeugen Jehovas sind objektiv, grundehrlich und wahrheitsliebend, wenn es um die Bibel geht. Trifft aber leider nicht immer zu!  Kürzlich wurde ein langjähriger Zeuge Jehovas exkommuniziert, weil er am Anfang seines öffentlichen Gebets das sagte, was man gewöhnlich am Ende des Gebet als Formel sagt: "Im Namen Jesu Christi. Amen!"

Er sagte gleich zu Beginn: "Wir danken dir Herr Jesus, dass wir durch dich zum Vater gelangen ..." Die aufgescheuchten Ältesten der Versammlung verboten ihm daraufhin öffentlich zu beten, weil er "Jesus angebetet" habe! Ihre Behauptung: "Nirgendwo in der Bibel steht, dass jemand zu Jesus gebetet hätte"!

Damit offenbaren sie eine erschreckende Unkenntnis des wahren Sachverhalts. Da der Angeklagte" bei seiner Auffafssung blieb, entzogen sie ihm die Gemeinschaft!

Mehr muss man zur Wahrheitsliebe der Zeugen nicht sagen! Und wenn es Zeugen gibt, die anders denken, dann sollten sie überlegen, ob das falsche und unchristliche Verhalten der Ältesten nicht von OBEN angeordnet sein könnte.

Denn das Führungsgremium hat ausdrücklich verboten, eigenständig in der Bibel zu forschen und dabei einschlägige Hilfen zu benutzen. Wer es nicht glauben kann, lese bitte den Brief der LK im Königreichsdienst vom September 2007. Erlaubt sind den Zeugen demnach nur die Veröffentlichungen der Wachtturm-Gesellschaft.

2
@Abundumzu

Jesus ist der Mensch gewordene Gott Jehova.

Gott hat alles erschaffen (Psalm 149:2); Jesus ebenso (Joh. 1:3,(10); 1.Kor. 8:6; Kol. 1:16; Hebräer 1:10-12)

Gott ist Herr der Heere (Jes. 1:9; Röm. 9:29); Jesus ist ebenfalls der Herr der himmlischen Heere (Mk. 13:27)

Gott ist der Hirte (Psalm 23:1); Jesus ist der gute Hirte (Joh. 10:11)

Gott ist der Höchste (Psalm 47:2); Jesus ist der Herr der Herren und ist über allem (Off. 19:16; Röm. 9:5) 

Der Brief An Die Römer 9:5

"deren die Väter sind, und aus welchen, dem Fleische nach, der Christus ist, welcher über allem ist, Gott, gepriesen in Ewigkeit. Amen."

(Elberfelder)  

Gott ist Hörer des Gebets (Psalm 65:2); Jesus erhört ebenfalls Gebete (Heb. 1:6; Apg. 7:59; Röm. 10:13-> dieser Vers bezieht sich eindeutig auf den Namen Jesus, wenn man den Kontext beachtet, auch wenn Paulus Joel 3:5 zitiert)

Gott ist König der Ewigkeit (Off. 15:3 -> hier wird in diesem Vers nicht drauf eingegangen, aber es ist logisch), Jesus ist ebenfalls König der Ewigkeit und König der Könige (Heb. 1:8; Off. 19:16)

Gott ist der Erlöser und Rückkäufer (Jes. 41:14); Jesus ist ebenfalls der Erlöser und Rückkäufer (Mat. 1:21; Titus 2:14; Heb. 9:11,12; Eph. 1:7 ...)

Gott ist Retter (Jes. 45:21); Jesus ist ebenfalls Retter (Luk. 2:11; Joh. 4:42; Eph. 5:23; Philipper 3:20; 2. Tim. 1:7; 2.Pet. 1:1"Simon Petrus, Knecht und Apostel Jesu Christi, denen, die einen gleich kostbaren Glauben mit uns empfangen haben durch die Gerechtigkeit unseres Gottes und Heilandes Jesus Christus:" Elberfelder) -> es gibt keinen anderen Namen in dem wir gerettet werden (Apg. 4:12)

Gott ist der Fels (2.Sam. 22:2); Jesus ist auch der Fels (Röm. 9:33; 1.Kor. 10:4)

Der Vater ist Gott (Joh. 5:18;Joh. 6:27; Joh. 8:41; Joh. 20:17); Jesus ist auch Gott (Jes. 9:5; Joh. 1:1; Joh. 20:28; Röm. 9:5; Philipper 2:6-8; Titus 2:13; Heb. 1:8; 2.Petrus 1:1; 1.Joh. 5:20)

Gott ist der Erste und der Letzte/ Alpha und Omega (Jes. 44:6; Jes. 48:12; Off. 1:8; 21:6); Jesus ist ebenfalls der Erste und der Letzte/ Alpha und Omega (Off. 1:17,18; 22:13) 

Gott ist von Ewigkeit zu Ewigkeit (Psalm 90:2), Jesus ist ebenfalls von Ewigkeit zu Ewigkeit (Off. 1:18)

Gott ist allgegenwärtig (Psalm 139:7-10); Jesus ebenso (Mat. 28:20)

Das ist nur ein Bruchteil, um zu beweisen, dass Jesus der Allmächtige ist.

0

Das wird ja immer besser, die Frage von einem angeblich "ZJ Aussteiger", gibt die "hilfreichste Antwort" Auszeichnung  an einem ZJ Anhänger.  Und die ganze ZJ Gemeinde ist natürlich auch hier versammelt. (381)

1
@Emma60

Fragen an alle:

Woher weiß Emma60 nur immer so genau, wer hier ZJ-Anhänger oder ZJ-Spamer oder ZJ-Aussteiger ist? Gibt es da eine Spezial-Software, bei dem die entsprechenden Beiträge mit Farbe hinterlegt werden, die auf meinem PC nicht drauf ist?

Oder vermutet Emma60 dies jeweils nur, vielleicht weil sie selbst schlechte Erfahrungen mit den ZJ gemacht hat?

Was meint ihr?

0

jovetodimama, ich war nicht immer eine Zeugin Jehovas und kann mich nicht daran erinnern, im Religions- oder Konfirmandenunterricht jemals gelernt zu haben, dass Jesus und Gott eine Person sind. Immer war Jesus der Sohn Gottes, (der geliebte, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe!).

Du führst Übersetzungen aus dem Bibelserver an. Aber wie sieht es mit alten Übersetzungen aus? Leider habe ich keine.

2

Ich würde gern mit der Leitung der Aktiengesellschft der Zeugen einmal reden. Die WISSEN doch, daß die Bibelstellen gefälscht sind. Ich würde gern einmal mit denen darüber reden. Ich bin im Besitz mehrerer Urschriften (nein KEINE Originale, nur Drucke) und beherrsche die Sprache.

DAS sie die Bibel gefälscht haben steht absolut sicher fest, das kann man beweisen und ist bewiesen. Ich würde gern die Frage stellen WARUM sie die Bibel fälschen? Nur um den Namen "Jehova" in der Bibel unterzubringen? Was haben sie davon?

Was würde sich ändern, wenn da "Jehova" stehen würde? Für mich absolut nichts.

Man mag es entschuldigen, aber mir ist es gleichgültig ob Gott "der Herr", "Jehova" oder "Heinrich-Gustav" genannt wird. :-)

1

In der NWÜ wurde eine Sinnesveränderung in Bezug auf 1.Johannes 5:20 vorgenommen. Man setze die Satzzeichen so geschickt, um Jesus das wahrhaftige Gottsein abzuschreiben.

In der NWÜ lesen wir:

Doch wir wissen, dass der Sohn Gottes gekommen ist, und er hat uns Einsicht geschenkt, sodass wir den Wahrhaftigen erkennen. Und mit ihm sind wir durch seinen Sohn Jesus Christus verbunden. Das ist der wahre Gott und das ewige Leben.

Jetzt schauen wir uns mal eine nicht tendenziöse Übersetzung an.

Elberfelder 1905; 1. Johannes 5

20 Wir wissen aber, daß der Sohn Gottes gekommen ist und uns ein Verständnis gegeben hat, auf daß wir den Wahrhaftigen kennen; und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohne Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben.

Wieso wissen wir, dass die Elberfelder, den Inhalt korrekt wiedergibt?

Dazu lasst uns ganz am Anfang des 1.Johanensbriefes zurückkehren.

Hier lesen wir:

Elberfelder 1905; 1. Johannes 1

2 und das Leben ist geoffenbart worden, und wir haben gesehen und bezeugen und verkündigen euch das ewige Leben, welches bei dem Vater war und uns geoffenbart worden ist;

Also Jesus ist das ewige Leben.

Wer wird in 1.Johannes 5:20 das ewige Leben genannt? Genau, der wahrhaftige Gott.

Also es ist eindeutig klar, dass Jesus der wahrhaftige Gott ist.

Doch Jesu seine Göttlichkeit lässt sich anhand von zig Bibelversen beweisen.

0

Selbst mit der NWÜ kann man beweisen, dass 1.Johannes 5:20 Jesus als den Wahrhaftigen bezeichnet.

Dazu muss man nur 1.Johannes 1:2 lesen. Hier erfahren wir, dass Johannes Jesus das ewige Leben nennt.

Jetzt schauen wir im selben Brief nochmal im fünften Kapitel und schauen uns den b) Teil von Vers 20 an. Hier steht geschrieben: "Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben."

Wenn nun das Pronomen "ewiges Leben" genannt wird, dann bleiben keine Zweifel mehr offen, dass Johannes Jesus bei dem Pronomen "Dieser" im Sinne hat.

Um es nochmal deutlich zumachen führe ich diesen Vers nochmal an.

Elberfelder 1905; 1. Johannes 5

20 Wir wissen aber, daß der Sohn Gottes gekommen ist und uns ein Verständnis gegeben hat, auf daß wir den Wahrhaftigen kennen; und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohne Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben (Jesus).

Dieser ist das ewige Leben und wer noch?

Genau, der wahrhaftige Gott. Jesus ist der wahrhaftige Gott, wie es auch die Bibel an vielen anderen Stellen bezeugt.

Jetzt kommen aber einige und verweisen auf Johannes 17:3.

Untersuchen wir doch mal diesen Vers.

Elberfelder 1905; Johannes 17

3 Dies aber ist das ewige Leben, daß sie dich, den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesum Christum, erkennen.

Was will uns dieser Vers sagen?

Dieser Vers sagt aus, dass wir durch die Erkenntnis ewiges Leben erhalten. Die NWÜ gibt den Sinngehalt an dieser Stelle sogar gut wieder. Sie sagt: "Dies bedeutet ewiges Leben...". Das ist auch richtig so, denn nicht die Erkenntnis ist das ewige Leben, sondern sie führt zum ewigen Leben. Dieses ewige Leben ist Jesus Christus (1.Johannes 1:2). Jesus sagt von sich selbst: Ich bin das Leben (Johannes 14:6). Zuvor offenbarte Jesus über sich selbst:

Elberfelder 1905; Johannes 11

25 Jesus sprach zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er gestorben ist;

Also wir halten fest, Jesus ist das ewige Leben und das ewige Leben ist zugleich der wahrhaftige Gott. Das bezeugt Johannes in seinem ersten Brief.

Selbst mit der NWÜ lässt sich die Gottheit Jesu nicht komplett leugnen. Daher wird jeder Zeuge Jehova zur Rechenschaft gezogen werden.

0

Es gibt auch Leute, die der Meinung sind, dass die Bibel zum Teil absichtlich verfälscht und zum anderen Teil unabsichtlich aus dem Griechischen schlecht übersetzt ist.  Außerdem, soll es noch andere Bücher geben (zb Henoch) die nicht in die Bibel aufgenommen wurden(um die Wahrheit zu verschleiern), würde man sie dazunehmen, käme etwas anderes dabei heraus.


Wenn die Dreieinigkeitslehre einen so wichtige Rolle spielt, bei der Erkenntniss Gottes. Dann sollten man doch annehmen, das diese klar und deutlich in der Bibel an mehreren Stellen erklärt und definiert wird. Das ist aber nicht der Fall. Sie muß erst mühselig  zusammengesucht werden, von teilweise abenteuerlichen Argumenten gestützt.

Andere unwichtigere Lehren (gegenüber der Dreieinigkeit) hat Jesu aber genau erklärt. Teilweise sogar mit Hinweisen auf das "alte Testament".

(Matthäus 5:27, 28)

. . . Ihr habt gehört, daß gesagt wurde: ‚Du sollst nicht ehebrechen.‘ 28 Ich aber sage euch, daß jeder, der fortwährend eine Frau ansieht, um so in Leidenschaft zu ihr zu entbrennen, in seinem Herzen schon mit ihr Ehebruch begangen hat.

(Johannes 14:14)

. . .Wenn ihr um etwas in meinem Namen bittet, will ich es tun. . .

(Matthäus 6:34)

. . .Macht euch also niemals Sorgen um den nächsten Tag. . .

(Jakobus 2:7, 8)

Wenn ihr nun dem königlichen Gesetz nach dem Schriftwort beständig nachkommt: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. . .

(Matthäus 6:7)

beim beten nicht immer wieder das Selbe sagen

Zum Thema Dreieinigkeit ist Jesus nie befragt worden. Er, als Sohn, hat auch nie das Thema Dreieinigkeit angesprochen. So, als ob sowas einfach nicht existiert.

Die Aussagen Jesu, das er Gottes Sohn ist, ist einfach so akzeptiert worden ohne nachzufragen.

Jesus hat auch nie behauptet, er ist der allmächtige Gott. Als Jesus einmal davon sprach, das er das Brot sei, das vom Himmel kommt und seine Jünger sich davon ernähren sollten, reagierten die Jünger darauf.

(Johannes 6:58-60) . . .Wer sich von diesem Brot nährt, wird immerdar leben.“ 59 Diese Dinge sagte er, als er in der öffentlichen Versammlung in Kapẹrnaum lehrte. 60 Daher sagten viele von seinen Jüngern, als sie dies hörten: „Diese Rede ist anstößig; wer kann sie anhören?. . .

Wie hätten sie wohl reagiert, wenn er gesagt hätte, er ist Gott.

Wie hätten sie wohl reagiert, wenn er gesagt hätte, er ist Gott.

Joh 10,33 Die Juden antworteten ihm und sprachen: Um eines guten Werkes willen steinigen wir dich nicht, sondern um der Gotteslästerung willen, denn du bist ein Mensch und machst dich selbst zu Gott.

Er sagte das aber deutlich zu seinen Jüngern:

Joh 14,10 Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und der Vater in mir? Die Worte, die ich zu euch rede, die rede ich nicht von mir selbst aus. Und der Vater, der in mir wohnt, der tut seine Werke

Der Vater ist GOTT, daher kann man auch sagen, Jesus hat gesagt:

Joh 14,10 Glaubst du nicht, dass ich in Gott bin und Gott in mir? Die Worte, die ich zu euch rede, die rede ich nicht von mir selbst aus. Und Gott, der in mir wohnt, der tut seine Werke

Deshalb sagt Johannes ja auch zu Beginn: Das Wort war Gott und daher wurde Gott Fleisch IN JESUS.

Die Dreieinigkeit ist nicht wichtig. dass missverstehst du völlig. Aber die Dreieinigkeit hilft zu verstehen, dass JESUS GOTT IST ohne an mehrere Götter zu glauben

Das Jesus GOTT ist dass kann man allein mit der Bibel erkennen, dazu braucht man keine Dreieinigkeit. Das man Jesus angerufen, angebetet hat auch. Das er der Schöpfer ist auch.

Wer das ERKENNT, der wird ganz anders über Jesus denken und anders handeln.

Für Zeugen Jehovas ist Jesus "der größte Mensch, der je lebte" oder ein Vorbild, dem man nachfolgen soll. Weil sie ihn zu einem Engel degradieren und jeden rauswerfen, der sich traut Jesus öffentlich anzurufen.

Paulus sagt: Jeder der den Namen des Herrn (Jesus) anruft wird errettet. Und er schreibt an die Korinther mit der Einleitung "An alle, den den Namen des Herrn Jesus anrufen":

Aber Zeugen Jehovas dürfen Jesus nicht anrufen. Wie kann das denn eine christliche Gemeinschaft sein?

Anrufen bedeutet mit Jesus reden, ihn anbeten. Ihn bitten. Was ihr MICH in meinem Namen BITTET sagte Jesus.

Wenn ein ZJ öffentlich Jesus anruft "Herr Jesus, bitte beschütze mich und nimm meine Sünde auf und begleite mich" dann wird dieser Zeuge, der ERKANNT hat WER JESUS ist aus der Versammlung geworfen. Habe ich selbst erlebt.

Wie kann eine Religionsgemeinschaft christlich sein, wenn sie das verbieten, was die Apostel gemacht haben?

1
@ManfredFS

Paulus sagt: Jeder der den Namen des Herrn (Jesus) anruft wird errettet.

Ich habe mal verglichen, in keiner Bibel, die ich finden konnte, steht hinter ........ Herrn in Klammern das Wort, Jesus. Das ist von dir da hineininterpretiert worden stimmt`s.

Damit hast du dich endgülig geoutet und bist für mich kein ernst zu nehmender Gesprächpartner mehr.

Anderen Verfälschung vorwerfen, aber selbst zu den gleichen Mitteln greifen um schwache Argumente zu stützen. Heuchler.

Ich habe nicht alle Bibelstellen verglichen, es wird aber nicht die einzige sein.

3
@ManfredFS


Für Zeugen Jehovas ist Jesus "der größte Mensch, der je lebte" oder ein Vorbild, dem man nachfolgen soll. Weil sie ihn zu einem Engel degradieren und jeden rauswerfen, der sich traut Jesus öffentlich anzurufen.

Das stimmt nur zum Teil, wie immer.

Es stimmt:

ZJ degradieren Jesus nicht zu einem Engel. Das tut Gott selbst. Mehr noch, er stellt Jesus noch unter Engel. Hierzu eine Schriftstelle.

Hebräer 2:7 Du hast ihn ein wenig unter Engel erniedrigt.


Es stimmt nicht:

Das jeder rausgeworfen wird, der Jesus öffentlich anruft (woher hast du das eigendlich von deinem Pastor?).

2
@naaman

JJetzt wirds aber haarsträubend. Im Hebräerbrief wird Jesus definitv nicht unter die Engel erniedrigt. Hier hast du den Kontext komplett zerrissen: Jesus war erniedrigt in seiner Menschwerdung hatte weniger Herrlichkeit als die Engel. Weiter heißt es dann aber: Hebräer 2,9: (nach Elberfelder)

"Wir sehen aber Jesus, der ein wenig unter die Engel erniedrigt war, wegen des Todesleidens mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt, damit er durch Gottes Gnade für jeden den Tod schmeckte."

Weiter vorne macht der Hebräerbriefschreiber klar, um wieviel höher Jesus ggü den Engeln steht (auch wieder ein Beweis, dass Jesus Gott ist): Hebräer 1,5ff:

Denn zu welchem der Engel hat er jemals gesagt: "Mein Sohn bist du, ich habe dich heute gezeugt"?, und wiederum: "Ich werde ihm Vater und er wird mir Sohn sein"? Wenn er aber den Erstgeborenen wieder in den Erdkreis einführt, spricht er: "Und alle Engel Gottes sollen ihn anbeten!" Und von den Engeln zwar spricht er: "Der seine Engel zu Winden macht und seine Diener zu einer Feuerflamme", von dem Sohn aber: "Dein Thron, Gott, ist von Ewigkeit zu Ewigkeit, und das Zepter der Aufrichtigkeit ist Zepter deines Reiches;

Jesu wird von Gott mit "Gott" angeredet...!

1

1. Johannes 5,7: Denn drei sind es, die Zeugnis ablegen im Himmel: der Vater, das Wort und der Heilige Geist, und diese drei sind eins;

Deutlicher geht es doch nicht mehr. Mit "das Wort" ist Jesus Christus gemeint (Joh 1,1ff).

2
@Topses

Ich gebe zu bedenken:

Wenn Jesus=Gott ist, und Gott alles weis, wieso macht Jesus hier einen Unterschied zwischen sich und Gott (seinem Vater).

(Matthäus 24:36) . . .Von jenem Tag und jener Stunde hat niemand Kenntnis, weder die Engel der Himmel noch der Sohn, sondern nur der Vater. . .


Dieser Unterschied wäre sinnlos, wenn Jesus=Gott ist.

Oder anders: Wenn Jesu=Gott ist, dann wüsste Jesus auch von diesen Zeitpunkt. Jesus hätte hier entweder knallhart gelogen, oder er sagt die Wahrheit (was wohl warscheinlicher ist), dann ist er nicht=Gott.

1

. . .Wenn ihr um etwas in meinem Namen bittet, will ich es tun. . .

Ja, IN meinem Namen und nicht MIT meinem Namen.

So, als ob sowas einfach nicht existiert, oder absolut selbstverständlich wäre.

Siehst du, eine reine Auslegungssache. :-)

1
@Gerhard040545

Weißt du was ich absolut lächerlich finde? Ich habe vorhin einen meiner Beiträge gefunden, der hatte 20 dislikes - mag ich nicht, aber nicht einen einzigen Kommentar dagegen.

Argumente haben sie keine, dann geben sie mal eben ein dislike. :-)

1
@Gerhard040545

Siehst du, kaum sagt man die Wahrheit kommt ein dislike angeflogen. Ein Kommentar, der mich widerlegen könnte fehlt (heute):-)

Das liegt daran, daß man die Wahrheit nicht widerlegen kann. :-)

1

Diese als  Frage getarnten Unterstellung, ist mit der Bibel in der Hand , leicht zu klären.

Weil jedoch das, was der Fragesteller eigentlich beanstanden möchte, nicht für jeden auf den ersten Blick erkennbar ist, bringe ich es hier noch einmal auf den Punkt: 

Es geht um die Frage, ob der Sohn Gottes, Jesus,  gleichzeitig auch sein Vater, der wahre Gott, ist?

Zwei ideologischen Gruppierungen innerhalb der sogenannten Christenheit bejahen diese Frage vehement:

  • die Anhänger der Mythologie von einem dreieinigen Gott (wenngleich es hier zunächst nur um zwei der Beteiligten geht)
  • und die Anhänger der These einer Art „Personalunion“, nämlich  Vater und Sohn in einer Person.

Beide Vorstellungen widersprechen nicht nur der einfachsten Logik, und auch nicht nur der  Lebenserfahrung all jener, die im „Bilde Gottes“ erschaffen wurden (und das sind vernunftbegabte Menschen, für die Väter
und Söhne als völlig getrennte Wesen eine Selbstverständlichkeit sind,  sondern sie widersprechen vor allem der Bibel in ihrer Gesamtheit.

Wenn man nämlich berücksichtigt, dass Gottes Wort nicht als "Rosinenkuchen“ verstanden werden möchte, aus dem man sich  -  wie hier geschehen  -  das herauspickt, was einem verwertbar erscheint, sondern nur in ihrer „Summe die Wahrheit“ sagt (Psalm 110:160  Schlachter, Elberfelder), wenn man also das berücksichtigt, dann ist es sogar für Laien eine leicht erfassbare biblische Tatsache, dass der Vater der Vater und
der Sohn, der Sohn ist:

Hier folgen Elf Texte,  in denen die beiden zu Wort kommen, um die es geht,  nämlich Vater und Sohn.

Sie klären die anstehende Frage ganz grundsätzlich  -  und ihre Aussagen als Betroffene haben mehr Gewicht, als alle anderen  -  oder?

Zitiert wird hier zunächst der Vater mit seiner Aussage über seinen Sohn:

  • Matthäus 3:17 . . . „Da kam auch eine Stimme aus den Himmeln, welche sprach: „Dieser ist mein Sohn, der geliebte, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe.“
  • Matthäus 17:5 . . .„Dieser ist mein Sohn, der geliebte, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe; hört auf ihn!“
  • Markus 9:7 . . . „Dieser ist mein Sohn, der geliebte, hört auf ihn.“
  • Lukas 9:35 . . . „Dieser ist mein Sohn, der auserwählte. Hört auf ihn!“
  • 2. Petrus 1:17, 18 . . .Dieser ist mein Sohn, mein geliebter, an dem ich selbst Wohlgefallen gefunden habe.“  Ja, diese Worte hörten [Petrus und die anderen] wir vom Himmel her ergehen, als wir mit ihm  [dem Sohn] auf dem heiligen Berg waren.

Und weitere sechs Texte zu der Frage

Was sagt der Sohn über sich, über seinen Vater und über sein Verhältnis zu seinem Vater?

  • Matthäus 26:39 „  ..  Doch nicht wie ich [Jesus] will, sondern wie du [Vater] willst.“
  • Johannes 4:34  „Meine Speise ist, dass ich [Jesus] den Willen dessen tue, der mich gesandt hat, und sein [des Vaters] Werk vollende“
  • Johannes 14:28   „ . .. der Vater ist größer als ich“ 
  • Johannes 5:30   „Ich kann gar nichts aus mir selbst tun; so, wie ich höre, richte ich; und mein Gericht ist gerecht, denn ich suche nicht meinen eigenen Willen, sondern den Willen dessen zu tun, der mich gesandt hat.
  • Johannes 6:38 „. . .  denn ich [Jesus] bin vom Himmel herabgekommen,nicht um meinen Willen zu tun, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat.“
  • Johannes 17:5  „. . .Und nun, Vater, verherrliche mich [deinen Sohn] an deiner Seite mit der Herrlichkeit, die ich an deiner Seite hatte, ehe die Welt war.“

Und eben, weil die Aussagen sowohl des Vaters als auch des Sohnes  über ihre persönliche und enge Bindung  zueinander mehr Gewicht haben, als alle anderen, liegt es auf der Hand, dass man jeden Text, der oberflächlich betrachtet, etwas Anderes auszusagen scheint, genau untersucht und den obigen inspirierten Aussagen nachzuordnen hat. Dabei helfen dann der Kontext, der Hintergrund und der Gesamtzusammenhang. 

Folgerichtiger Weise macht daher Jesu auf eine unumgängliche Notwendigkeit aufmerksam,  ohne deren Beachtung das Wohlwollen des Vaters unerreichbar bleibt:

Er sagt in Johannes 17:3

„. . .Dies bedeutet [oder davon ist es abhängig] das ewige Leben, dass sie [jeder, der es erlangen möchte] fortgesetzt Erkenntnis in sich aufnehmen über [1.] dich, den allein wahren Gott, und über [2.] den, den du ausgesandt hast, Jesus Christus.“

Es ist also ein absolut absurder Vorwurf, das wir als Zeugen Jehovas irgendetwas ignorieren, was im Worte Gottes enthalten ist.

Das Gegenteil ist der Fall  -  und dabei fördern wir manches Zutage was anderen "unbegreiflich" erscheint.

-------------------------------------------------------------------------------------------------

-------------------------------------------------------------------------------------------------

Aus einer ergänzenden, aber anderen Perspektive wir dieses
Thema auch hier behandelt:

https://www.jw.org/de/jehovas-zeugen/erinnerung-an-jesu-tod/

Hoffentlich werden dem Fragesteller nicht auch diese Erklärungen unverständlich bleiben.

--------------------------------------------------------------------------------------

--------------------------------------------------------------------------------------

10

Thema verfehlt setzen würde man in der Schule sagen.

Niemand und ich auch nicht behaupten das der Vater und der Sohn die selbe Person sind.

Also hast u alles umsonst kopiert

Wie willst du eigentlich die Dreieinigkeit widerlegen wenn du gar nicht weisst was das ist

Im übrigen macht es keinen Sinn mit Leuten zu diskutieren die beleidigen und unterstellen wenn sie keine Argumente haben

So wie es bisher aussieht können zj die Frage nicht beantworten.

Entweder behaupten sie der Text wäre falsch und nur die nwü richtig oder sie behaupten da steht gar nicht das Jesus der wahre Gott ist und ignorieren jede grammatische Regel.

Die letzte Möglichkeit man bringt andere Verse als ob man damit die Aussage von Johannes ungültig machen kann

Die sachlichen Antworten anderer User die zeigen das alle Bibeln bis auf die nwü klar sagen das Jesus Gott ist werden ignoriert ohne dachliche Gegenargumente und als letzter Anker werde ich dann persönlich angegriffen ich stelle nur scheinfrsgen und Hetze gegen zj und bin ein abtrünniger.

Vielleicht sollten zj mal erkennen das die sachliche Betrachtung ihrer Lehren anhand der Bibel keine Hetze ist sondern von ihnen selbst empfohlen wird. 

5
@ManfredFS

Hallo Manfred,

Du sagst das man mit uns Zeugen nicht Diskutieren kann, lehnst aber gleichzeitig alle Argumente die gebracht werden ab.

Natürlich ist es wichtig zu wissen wer der wahre Gott ist. Daher ist die Argumentation von Abundzu genau Richtig und nicht wie von dir erwähnt völlig daneben. 

Neues Leben die Bibel: A teil 1.johannes5:20

Und wir wissen, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns den einzig wahren Gott erkennen lässt.

Und wer ist nun der wahre Gott? In vielen Bibeln sind nicht umsonst Querverweise. Diese sollen helfen die Bibel zu verstehen.

Auf Bibelserver sind solche Verweise verlinkt. Oder man nutzt Bibelkommentare.de (Studienbibel)

Übrigens ein Querverweise ist jesaja 42:8 (neue evangelische Übersetzung)

Ich bin Jahwe, das ist mein Name! / Diese Ehre lass ich mir von niemandem nehmen. / Den Götzen gebe ich nicht mein Lob.

 

1.johannes5:20 B-Teil Neues Leben die Bibel

Und nun haben wir Gemeinschaft mit dem wahren Gott durch seinen Sohn Jesus Christus. Er ist der wahre Gott und das ewige Leben. 

Worin besteht die Gemeinschaft? Darin das Jesus für uns gestorben ist. Nun da wir ja jetzt auch einen Namen haben wer der Wahre Gott ist. Gibt der Satz auch einen ganz anderen Sinn.

Zitat:Die letzte Möglichkeit man bringt andere Verse als ob man damit die Aussage von Johannes ungültig machen kann

Ich kann 6 Kapitel in einer Stunde lesen und nichts verstehen. Aber ich kann auch 6 Verse in einer Stunde lesen , darüber nachdenken und sie nachschlagen und den Gedanken verstehen.

Und im übrigen machen wir keineswegs die Gedanken und Aussagen vom Johannes ungültig. 

11
@ManfredFS

Zitat:

Im übrigen macht es keinen Sinn mit Leuten zu diskutieren die beleidigen und unterstellen wenn sie keine Argumente haben

Da kannst du sehen, daß Stefan sich in 2 Jahren nicht im geringsten geändert hat.

Heute die gleiche Dreckschleuder wie vor zwei Jahren. :-)

Da sehe ich schlechte Chancen ihm im Schnellkurs Benehmen beizubringen. :-)

1

Beide Vorstellungen widersprechen nicht nur der einfachsten Logik,

Du bist im Besitz von Gottes Logik? Herzlichen Glückwunsch, ich bewundere dich. :-)

1
Wir wissen aber: Der Sohn Gottes ist gekommen und hat uns die Augen geöffnet, damit wir den einzig wahren Gott erkennen. Wir sind mit dem einzig wahren Gott verbunden, so gewiss wir verbunden sind mit seinem Sohn Jesus Christus. Der ist der einzig wahre Gott, der ist das ewige Leben.[8] (Gute Nachricht)
  • In dieser Bibelübersetzung kann man die Logik des Textes verstehen - Wir sind mit dem einzig wahren Gott verbunden, so gewiss wir verbunden sind mit seinem Sohn Jesus Christus.
  • "der ist der einzig wahre Gott" bezieht sich also auf Gott und nicht auf Jesus.
1

Bring mal ein paar deutlichere Beispiele.

Hab mal in meinen Nesté-Aland geschaut - hier wird es ganz klar, dass sich "hoútos" sowohl auf "dessen" als auch auf "Sohn" in "dessen Sohn" beziehen kann.

Joh. 1, 1c: "kaì theòs en ho lógos" - wenn der Logos als mit Dem Einen Gott identifiziert würde, wäre zu erwarten, dass hier stünde, "kaì ho theòs ..." (mit Artikel). So heißt es entweder "ein (unbestimmter Artikel) Gott" oder "gott" als Adjektiv.

Somit wird hieraus klar, dass 1. Gott der Vater und der Sohn nicht identisch sind, und 2. der Logos von dieser Welt aus betrachtet immer noch (ein) Gott ist.

Die Sache ist also deutlich komplizierter als sie allgemein gehalten wird.

Nun ich bin des Griechischen nicht mächtig, daher hier mal eine klare Aussage von Jemand der es anscheinend ist oder zumindest Fachleute dazu zitiert:

1. Joh 5 20 Wir wissen aber, daß der Sohn Gottes gekommen ist und uns Verständnis gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen; und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben.

In 1. Joh 5, 20 steht im Griechischen (Nestle-Aland, 27. Auflage) folgender Text (Deutsch nach: Interlinearübersetzung, Ernst Dietzfelbinger, hänssler, 1994, S.1049):

... καί (und) έσμέν (wir sind) εν (in) ό (dem) άληθινώ
(Wahrhaftigen), εν (in) τώ υίώ αύτού (seinem Sohn) Ιησού (Jesus) Χριστώ (Christus). οΰτόσ (Dieser) έστιν (ist) ό (der) άληθινός (wahrhaftige) θεός (Gott) καί (und) ζωή αίώνιος ((das) ewige Leben).

Wichtig ist nun die Frage: Worauf bezieht sich nun
dieses Demonstrativpronomen: οΰτόσ - Dieser? Auf "Jesus Christus" oder auf "in dem Wahrhaftigen"?

"Der alte Streit, ob οΰτόσ auf Ιησού Χριστώ [Jesus
Christus] oder auf εν ό άληθινώ [in dem Wahrhaftigen] geht, kann nach alledem nur so entschieden werden, daß hier Jesus Christus als der wahrhaftige Gott und das ewige Leben bekannt wird. (Friedrich Büchsel,
Die Johannesbriefe, in: Theologischer Handkommentar zum Neuen Testament,4. Auflage, Leipzig, 1922, S.89)" Fritz Rienecker, Sprachlicher Schlüssel zum Griechischen Neuen Testament, Brunnen Verlag,
Gießen-Basel, 1955, S.604

"Da [...] das johanneische Zeugnis ohnehin eindeutig ist, dürfte auch in 1. Joh. 5, 20 mit Windisch-Preisker [H. Windisch-H. Preisker, Die Katholischen Briefe (Hdb. z. NT), 3. Aufl. 1951, S. 135.] als das Nächstliegende anzunehmen sein, daß das Wort sich auf Christus bezieht: "Wir wissen, daß der Gottessohn gekommen ist und uns Verständnis gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen; und wir sind in dem
Wahrhaftigen, in seinem Sohne, Jesus Christus. Dieser (οΰτόσ) ist der  wahrhaftige Gott und ewiges Leben." Diese Erklärung drängt sich abgesehen von der philologischen Evidenz auch sachlich auf, denn wir
finden dann hier den in der Sache begründeten und das johanneische Denken bestimmenden christologischen Zirkel." Oscar Cullmann, Die Christologie des Neuen Testamentes, J.C.B. Mohr (Paul Siebeck),
Tübingen, 1957, S. 318

=> Johannes bezeugt, dass Jesus "der wahrhaftige Gott
und das ewige Leben ist." vgl. dazu auch Joh 11,25 wo Jesus sagt: "Ich bin die Auferstehung und das Leben"

Quelle = http://jesus-der-christus.info/jesusgtt.htm

2
@ManfredFS

Ergänzung: Kein mir bekannter Christ oder mir bekannte christliche Religion welche die 3E vertritt behauptet dass der Vater und der Sohn identisch sind.

Auch in Johannes 1 wird das nicht gesagt

Im Anfang war das Wort

1

, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.

Dieses war im Anfang bei Gott.

Im Anfang war der SOHN, und der SOHN war bei Gott dem VATER, und der SOHN war Gott.

Dieser SOHN war im Anfang bei Gott dem VATER.

Das sagt Johannes wenn man es interpretiert.

Daraus folgt. Der Sohn ist NICHT der VATER. Der Vater ist GOTT und der Sohn ist GOTT.

Die NWÜ schreibt dagegen:

 Im Anfang+ war das WORT*+, und das WORT war bei GOTT,*+ und das WORT war ein Gott.*+

 Dieser war im Anfang+ bei GOTT.+

Oder

"Im Anfang war der SOHN und der SOHN war bei Gott dem Vater und der SOHN war EIN GOTT. Dieser EINGE GOTT war bei dem (anderen) Gott, dem Vater.

Laut der NWÜ gibt es also im Himmel zwei unterschiedliche GÖTTER. Das hat Johannes aber nicht geschrieben.

2
@ManfredFS

Das geht für mich an dieser Stelle ein wenig in Richtung eines Zirkelschlusses.

Das Gesamtzeugnis des Johannes ist ein valides Argument, sollte aber untermauert werden.

Dass  sich hoùtos (ho aùtos - derselbe) auf das unmittelbar Vorangehende bezieht, ist wahrscheinlich, aber keinesfalls sicher.

(Vgl. auch den Streit um Junia/Junias in Rö. 16)

So, wie ich die Frage verstanden habe, ging es dir in der Frage nicht um die gesamte Christologie, sondern um einzelne Stellen, die du für eindeutiger hältst, als man sie halten muss.

2
@PWolff

Ich kann dir gerade nicht folgen. Ich halte meine deutsch und grammatikkenntnisse für sehr gut, Fehler im Text kommen vom blöden iPad und Autokorrektur.

Unter Berücksichtigung des gesamten Briefes, des Johannes evangeliums und einer vielzahl weiterer Bibelstellen würde ich aus meiner Sicht der deutschen Sprache schon sehr viel Mühe haben, die Aussage "dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben" nicht auf Jesus christus zu beziehen. Abgesehen vom Satzball spricht die Ergänzung "und das ewige Leben" deutlich dafür, denn damit nimmt Johannes direkt Bezug auf die Einleitung seines Briefes wo er schreibt

Was von Anfang an war, was wir gehört, was wir mit unseren Augen gesehen, was wir angeschaut und unsere Hände betastet haben vom Wort des Lebens 2 - und das Leben ist offenbart worden, und wir haben gesehen und bezeugen und verkündigen euch das ewige Leben, das bei dem Vater war und uns offenbart worden ist

Ist das für dich nachvollziehbar oder ein zirkelschluss?

1
@ManfredFS

hallo, gibts den interlinearen Dietzfelbinger auch digital?
Dietzfelbinger war sehr bekannt bei uns.

0

Was möchtest Du wissen?