Ist Jesus Gottes Sohn oder sonst wer?

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30 Antworten

Tja, entweder Du glaubst der Bibel oder der Dreieinigkeit.

Die Bibel sagt ganz klar, dass Gott - der Schöpfer aller Dinge - keinen Anfang hat, also schon immer da war, und dass er als allererstes seinen Sohn Jesus erschaffen hat. Deswegen wird dieser ja auch der einziggezeugte und der Erstgeborene aller Schöpfung genannt.

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Kommentar von rubicon66
22.09.2010, 10:15

...häh????

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Kommentar von GottLiebtSie
22.09.2010, 20:29

Jesus ist kein geschaffenes Wesen, sondern gezeugt. Menschen und Engel sind geschaffene Wesen, doch Gott und Jesus existieren aus sich selbst heraus.

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Kommentar von Abundumzu
23.09.2010, 09:37

An die lieben Mitwirkenden RaRo0 - Iran666 - peter678 und GottLiebtSie

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Vielleicht ist es ja falsch verstanden worden, aber die von Teddylein FETT gedruckten Textpassagen sind nicht das unwesentliche sonder es sind die Hauptaussagen der Jeweiligen Texte - und deshalb biete ich an, ein wenig mitzuhelfen, die zitierten (von Gott inspirierten!!) Bibeltexte zu verstehen:

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Da ist zunächst Kolosser 1:15-17:
Jesus ist demnach “der Erstgeborene aller Schöpfung; denn durch ihn sind alle anderen Dinge in den Himmeln und auf der Erde . . . erschaffen worden“ ** (Also auch Adam wurde durch ihn und logischerweise nach ihm erschaffen! - [für RaRo0])**

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Dann die Aussage aus der Offenbarung (3:14) Hier wird Jesus „der Anfang der Schöpfung Gottes. . ." genannt (für GottLiebtSie): also Jesus ist ein geschaffenes Wesen! Zudem das erste.

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Und dann war da noch Sprüche 8:22-30 - (etwas weniger konfus und deshalb kurz gefasst [für peter678]) ". . . Gott selbst brachte mich als den Anfang seines Weges hervor, als das früheste seiner Werke vor alters . . .“ Vorher war da demnach nichts Erschaffenes

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Und zum Schluss für Iran666 („Gottes Wege sind unergründlich“) wiederhole ich hier noch einmal einen Text aus meiner Antwort (unten), zitiert aus Johannes 17:3:

„Dies bedeutet ewiges Leben, dass sie fortgesetzt Erkenntnis in sich aufnehmen über dich, den allein wahren Gott, und über den, den du ausgesandt hast, Jesus Christus.“

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Man müsste also das Wort Gottes zur Hand nehmen und sich um ein Verständnis bemühen, dann versteht man sogar „die Wege Gottes“ - soweit sie für uns Menschen von Bedeutung sind.

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Wem das jetzt zu sehr aus dem Zusammenhang gerissen sein sollte, darf es gern (oben bei Teddylein) oder hier

http://watchtower.org/x/bibel/

noch einmal im Zusammenhang nachlesen.

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Die Trinitätslehre findet sich in vielen heidnischen Religionen wieder, aber nicht in der Bibel. Sie wurde von "christlichen" Theologen hineininterpretiert, und diese Lehre hat sich allgemein durchgesetzt. Wenn Vater, Sohn und Heiliger Geist eine Person wären, warum betete Jesus dann "Vater, nicht Mein Wille, sondern der Deine geschehe"? Wenn Jesus Gott wäre, warum steht dann in der Bibel, dass er der MITTLER ist zwischen Gott und den Menschen? Wenn er Gott wäre, bräuchten wir dann am Ende doch Maria oder den Papst als Mittler? Es ist recht auffällig, dass die christlichen Amtskirchen heute zwar auf bestimmten Unterschieden in ihrer Lehre beharren, ansonsten aber einige ihrer Lehrsätze sogar gelockert haben, um im Zuge der ökumenischen Bewegung etwas auf andere christliche Kirchen zuzugehen. Wenn es aber um den Punkt der Trinität geht, so kennt man keinerlei Kompromisse – jeder, der diese Lehre ablehnt bzw. auch nur in Frage stellt, wird als Häretiker abgetan und von jeglicher Zusammenarbeit oder Annäherung ausgeschlossen. Wenn es aber keine logische und einleuchtende biblische Erklärung dieses Dogmas gibt, ist die im Titel dieser Studie formulierte Frage "Dreieinig, dreifaltig – oder etwas anderes?" sicher berechtigt. Sie soll nicht einfach polemisch irgendein Bekenntnis diffamieren, sondern möchte das Interesse der Leser auf die im Wort Gottes offenbarte Wahrheit lenken und dazu anregen, frei von vorgefassten Meinungen die Aussagen der Bibel neu zu entdecken und zu überdenken lies bitte 1 Tessalonicher 5,25 Vergewissert euch aller Dinge; haltet an dem fest, was vortrefflich ist.. Der gesamte Themenkomplex ist so lange als schwer- bzw. unverständlich, undurchsichtig und unfassbar hingestellt worden, dass zumindest ein Versuch, Licht in diese Angelegenheit zu bringen, erlaubt ist. Wie bei jeder Frage über Gott sollte das offenbarte Wort Gottes zur Hand genommen werden, um zu sehen, was es hinsichtlich der Sache zu sagen hat Amos 3,7 Denn der Souveräne Herr Jehova wird kein Ding tun, es sei denn, er habe seine vertrauliche Sache seinen Knechten, den Propheten, geoffenbart.Was berichtet die Bibel über "Gott, den Vater, Gott, den Sohn und Gott, den heiligen Geist"? Was sagt die Bibel über "drei Personen, die eines Wesens sind"? Werden solche Aussagen überhaupt in der Schrift gemacht? Gottes Wort gibt immer klare Auskunft und hält Wahrheit für den Suchenden bereit. Das ist auch hinsichtlich dieses Dogmas nicht anders. Es ist unbefriedigend, wenn man von den Vertretern der Trinitätslehre immer nur hört, diese Sache sei schlicht und einfach ein Mysterium, das niemand erklären kann, das man aber gerade deshalb eben nur glaubt. Solche Aussagen zeugen von großer Unwissenheit darüber, was "glauben" biblisch betrachtet ist. "Glauben" setzt immer eine vorhandene Information voraus, die dem verfügbar sein muss, der sie glauben will Heb. 11,1,2 Der Glaube ist die gesicherte Erwartung erhoffter Dinge, der offenkundige Erweis von Wirklichkeiten, obwohl man sie nicht sieht. 2 Denn durch diesen erlangten die Männer der alten Zeiten Zeugnis.2 Im Falle der Trinitätslehre könnte man zwar glauben, dass die Trinitätslehre ein Geheimnis ist, aber man könnte nicht der Trinitätslehre glauben. Es ist zudem bemerkenswert, dass das Wort Gottes eigentlich nur sehr wenige Geheimnisse enthält, siehe Amos 3,7 , die dann bewusst auch als Geheimnis bezeichnet werden. Das Wort Gottes ist ansonsten klar, einleuchtend, logisch, leicht verständlich und ausführbar im Leben.

Einige Bischöfe und ihre Gemeinden, vor allem die aus dem östlichen Verbreitungsgebiet des Christentums, also Mesopotamien, blieben auch weiterhin bei der ursprünglichen Lehre von einem Gott in einer Person, die aus den westlichen Gemeinden führten dagegen unter dem Einfluss Roms die Lehre von einer Gottheit aus drei Personen offiziell ein. Konstantins Vorstellungen waren natürlich geprägt von triadischen Göttervorstellungen, wie sie bei den Römern z.B. durch Jupiter, Merkur und Venus verkörpert wurden. Viele der antiken Religionen kannten dreigeteilte Götter oder drei Götter in enger Zusammenarbeit oder sogar in einer Person vereint. Solche Vorstellungen waren lange vorher bereits bei den Babyloniern gelehrt worden. Die Ägypter kannten ähnliche Lehren; bei den Phöniziern, den Griechen und fast allen anderen Völkern waren solche Lehren Teil der allgemein anerkannten Religionen. Zu all diesen religiösen Vorstellungen über Gott und die Götterwelt hatte es im Grunde genommen nur eine Ausnahme gegeben – die auf Gottes eigene Offenbarung gegründete Lehre im Volk Israel. Das Volk Israel hatte einen Gott und keinerlei Lehren hinsichtlich einer Aufteilung dieses einen Gottes in mehrere Personen.4 Genau die gleiche Gottesvorstellung wurde auch von der frühen christlichen Gemeinde gelehrt, die ebenfalls nur einen Gott in einer Person kannte.

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Kommentar von portal
24.09.2010, 16:43

Sehr gute Antwort und auch nachvollziehbare Argumente. Danke!

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Jesus Christus ist der Sohn Gottes! Diese Frage geht weit über den einfachen Gebrauch von Wörtern hinaus. Es gibt Sohn, und es gibt Sohn. Sohn aufgrund eines Titels oder einer bloßen Bezeichnung, ist nicht dasselbe wie ein adoptierter Sohn und nicht dasselbe wie ein erschaffener Sohn, und nichts von dem eben genannten ist dasselbe wie ein eingeborener gezeugter Sohn. Diese Frage trifft also mitten ins Herz des Christentums. Das Evangelium, die frohe Botschaft erklärt, dass Gott die Welt so liebte, dass er seinen eingeborenen Sohn gab (Johannes 3:16). Der Maßstab der Liebe Gottes für die Menschheit ist also erkennbar an der Gabe seines eingeborenen Sohnes (1.Johannes 4:9). Folglich: Wenn Jesus Christus nicht wirklich der eingeborene Sohn Gottes ist, dann opferte Gott gar nicht so viel für uns wie uns das Evangelium berichtet; und wenn er wirklich nicht so viel opferte, dann liebte er uns letztendlich nicht so. Dieses Thema ist entscheidend, da es klar aufzeigt, wer der Antichrist ist: „Das ist der Antichrist, der den Vater und den Sohn leugnet.“ (1.Joh. 2:22) "Daran sollt ihr den Geist Gottes erkennen: ein jeglicher Geist, der da bekennt, daß Jesus Christus ist in das Fleisch gekommen, der ist von Gott; und ein jeglicher Geist, der da nicht bekennt, daß Jesus Christus ist in das Fleisch gekommen, der ist nicht von Gott. Und das ist der Geist des Widerchrists, von welchem ihr habt gehört, daß er kommen werde, und er ist jetzt schon in der Welt." 1.Joh.4,2 http://www.heart4truth.de/htm/istjesusgottes_sohn.htm Die Heilige Schrift sagt deutlich, dass Jesus Christus der eingeborene Sohn Gottes ist. Jesus erklärte: „...denn ich bin von Gott ausgegangen und komme von ihm...“ (Johannes 8:42). Von Christus, „der Weisheit Gottes“ (siehe 1.Korinther 1:24), wird auch gesagt: „Der HERR hat mich schon gehabt im Anfang seiner Wege ... Als die Meere noch nicht waren, ward ich geboren . ... da war ich als sein Liebling bei ihm; ich war seine Lust täglich und spielte vor ihm allezeit.“ (Sprüche 8:22-24,30) Die große Mehrheit der bekennenden Christen leugnen, dass Jesus Christus wahrhaft von Gott gezeugt wurde, bevor er als Säugling in diese Welt hineingeboren wurde. Mit dem Glauben, Gott sei eine Trinität (Dreieinigkeit), leugnen viele, dass Jesus Christus Gottes eingeborener Sohn ist und dass JAHWE, der Vater Jesu Christi ist. Propheten der Bibel bezogen sich auf den Vater als, „der Vater unseres Herrn Jesus Christus“ (siehe 1.Petrus 1:3; 2.Korinther 11:31). Der Begriff „Trinität“ (Dreieinigkeit) beschreibt Gott als ein einzelnes Wesen, welcher jedoch gleichzeitig Vater, Sohn und heiliger Geist ist. Diese Vorstellung verursacht im menschlichen Verstand eine große Verwirrung darüber, wer eigentlich der Gott ist, der seinen Sohn für uns gab; und wer der Sohn ist, der gegeben wurde. Wir sollten uns also tatsächlich die Frage stellen, ob es wirklich ein Sohn war, der gegeben wurde. Wenn wir demnach nicht an die Sohnschaft Jesu glauben, dann tun wir nichts anderes als „den alleinigen Gebieter und unseren Herrn Jesus Christus (zu) verleugnen“ (Judas 4 – Elberf.), wovor wir gewarnt werden. Wenn Gott eine Trinität ist und deshalb Jesus Christus selbst das höchste Wesen (oder mit dem höchsten Wesen gleichgestellt) ist, dann weist das darauf hin, dass Jesus am Kreuz in Wirklichkeit gar nicht starb. Denn: Das höchste Wesen wird beschrieben als der eine, „der allein Unsterblichkeit hat , der da wohnt in einem Licht, zu dem niemand kommen kann, den kein Mensch gesehen hat, noch sehen kann.“ (1.Tim. 6:16). Falls das auf Jesus zutrifft, dann starb er nicht wirklich, sondern war lebendig, während er der Menschheit eine Illusion vorhielt. Das würde unser ganzes Wissen über den Tod und die Auferstehung Christi zu einer bloßen Einbildung machen. Die Bibel sagt uns eindeutig wer der eine Gott ist: „so haben wir doch nur e i n e n Gott, den Vater“ (1.Kor. 8:6). Die Bibel sagt uns ebenso eindeutig wer der eingeborene Sohn des einen Gottes ist: „... unsere Gemeinschaft ist mit dem Vater und mit seinem Sohn Jesus Christus“ (1.Joh. 1:3). Die Bibel sagt uns auch ganz klar, dass der Geist Gottes - der Heilige Geist - in derselben Verbindung zu Gott steht, wie der Geist eines Menschen in Verbindung zum Menschen steht: „Denn welcher Mensch weiß, was im Menschen ist, als allein der Geist des Menschen, der in ihm ist? So weiß auch niemand , was in Gott ist, als allein der Geist Gottes.“ (1.Korinther 2:11). Der Heilige Geist ist deshalb nicht eine leblose Kraft. Er ist auch nicht ein getrenntes und abgesondertes Bewusstsein JAHWE´S, sondern vielmehr ein untrennbarer Aspekt des eigenen Wesens JAHWE´S. Wenn jemand den Heiligen Geist betrübt, ist es JAHWE selbst, der betrübt ist und kein anderer. Die Bibel spricht klar darüber wer die einzigen zwei Wesen im Universum sind, denen Anbetung gebührt : „Und ich sah keinen Tempel in ihr, denn der Herr, Gott, der Allmächtige, ist ihr Tempel, er und das Lamm.“ (Off. 21:22). Es ist klar, dass der Herr, Gott, der Allmächtige, nicht dasselbe Wesen ist wie das Lamm, auch wenn dem Lamm - wie dem allmächtigen Gott - Anbetung gebührt. Der Grund dafür ist, dass das Lamm der eingeborene Sohn des allmächtigen Gottes ist und es deshalb Gottes Wille ist, dass der Sohn genauso angebetet werden soll. (Joh. 5:22,23) JAHWE ist Gott. Daher kann sein eingeborener Sohn nicht anders sein als göttlich! „Der größte Irrtum, den Trinitarier [Verfechter der Dreieinigkeitslehre] bei der Argumentation dieses Themas machen, ist folgender: Sie machen keinen Unterschied zwischen der Verwerfung der Trinität und der Verwerfung der Göttlichkeit Christi. Sie sehen nur diese zwei Extreme zwischen denen die Wahrheit liegt, und sie nehmen jeden Ausdruck, der sich auf die Präexistenz Christi bezieht als Beweis für eine Trinität. Die heilige Schrift lehrt reichlich die Präexistenz Christi und seine Göttlichkeit, sie ist aber vollkommen schweigsam bezüglich einer Trinität!“ – (J.H. Waggoner, Review & Herald , 10 Nov. 1863) Gott gebrauchte zweifelsohne eine der engsten und liebevollsten Darstellungen der Liebe - nämlich die der menschlichen Beziehungen zwischen Eltern und ihren Nachkommen – um seine eigene Beziehung zu seinem eingeborenen Sohn aufzuzeigen. Trotzdem besitzen menschliche Wesen die Frechheit über Gott zu spekulieren, ihn als geheimnisvolle unerklärliche Trinität darzustellen und öffentlich solch eine menschliche Philosophie bekannt zu geben, um eine exaktere Beschreibung zu geben als die, die Gott entschieden hat von sich selbst zu offenbaren. Solche Spekulationen verzerren und verdunkeln das Evangelium von der Erlösung. Es ist nur ein erniedrigendes Konzept von JAHWE, das viele zu der Meinung führt, Jesus Christus würde nur die „Rolle“ des Sohnes des allerhöchsten Gottes „spielen“. Die Bibel sagt: Gleich nachdem der Sünde ein Ende gesetzt wurde, „...dann wird auch der Sohn untertan sein dem, der ihm alles unterworfen hat, damit Gott sei alles in allem.“ (1.Kor. 15:28) Sollte die Selbstlosigkeit und Liebe des großen JAHWE, die darin sichtbar ist, dass er seinen Sohn zur vollen Gleichheit mit sich selbst erhöht; dass er ihm einen Platz auf seinem Thron (siehe Offenbarung 3:21), alle Macht und Autorität (Mat. 28:18); und seinen eigenen Namen gegeben hat (siehe 2.Mose 23:20,21; Phil. 2:9; Heb. 1:4), dazu missbraucht werden JAHWE abzuwerten, indem man erklärt, dass Jesus Christus zu herrlich sei um bloß JAHWES Sohn zu sein? Gott behüte! Das ist im Grunde der größte Beweis dafür, dass Gott die Liebe ist (1.Joh. 4:8), weil er das alles aus Liebe zu seinem Sohn und seinen Geschöpfen tat. „Der auch seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern hat ihn für uns alle dahingegeben“ (Röm. 8:32). Seiner großen Liebe wegen sind wir Kinder Gottes und Erben, nämlich Gottes Erben und Miterben Christi (Röm. 8:17). Preiset ihn, ihr Himmel! Jesus Christus ist es wert, verehrt und verherrlicht zu werden. Denn: Er hätte seine Macht missbrauchen können, wie es Luzifer tat. Das hat er jedoch nicht. Er hat sich selbst erniedrigt und sich seinem Vater rückhaltlos untergeordnet. Deshalb liebt er seinen Vater noch mehr. Jesus Christus ist wahrlich würdevoll. Seine Würde ist am meisten erkennbar in seiner Unterwerfung dem Vater gegenüber. Nur ein wahrer Sohn liebt und verehrt seinen Vater so sehr, dass er sich ihm völlig unterordnet und ihn selbstlos und uneingeschränkt verherrlicht. Jesus ist des lebendigen Gottes Sohn. Auf diesen Felsen baut Jesus seine Gemeinde, und die Pforten der Hölle sollen sie nicht überwältigen (siehe Matthäus 16:16-18). „Wer ist es aber, der die Welt überwindet, wenn nicht der, der glaubt, dass Jesus Gottes Sohn ist?“ (1.Joh. 5:5) Seid getrost, denn unsere Versicherung, dass Gott uns liebt, erkennen wir daran, dass Gott seinen eingeborenen Sohn, den er liebt, in den Tod gab um uns zu erretten. „Der auch seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern hat ihn für uns alle dahingegeben – wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken?“ (Röm. 8:32). Gott bietet uns sogar an, Teilhaber der göttlichen Natur zu sein (2.Pet. 1:4), indem er uns seinen Heiligen Geist (das Wesen JAHWE´S) gibt. Welch wunderbare Liebe! Wie ein Liedermacher es beschreibt: „Liebe, so wundervoll, so himmlisch; nach ihr verlangt meine Seele, mein Leben, mein alles.

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Kommentar von portal
24.09.2010, 16:43

Sehr gute Antwort und auch nachvollziehbare Argumente Danke!

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Die Dreifaltigkeit ist ein Mysterium, das uns durch Jesus Christus geoffenbart wurde. Sie ist Grundlage des Christentums, auch wenn die "beste Antwort" als ZJ dieses bestreitet.

Die Menschwerdung des Sohnes Gottes offenbart, dass Gott der ewige Vater ist und dass der Sohn eines Wesens mit ihm ist. Als Mensch ist Jesus Christus der sichtbare Sohn Gottes, der aber seit Ewigkeit als die zweite Person der Dreifaltigkeit existiert und keinesfalls erschaffen wurde.

Wir Menschen können dieses Geheimnis nicht erfassen, wir können die Ewigkeit nicht mit zeitlichen Begriffen denken (ein älterer Gott und ein jüngerer Gott).

In Jesus Christus ist in der Zeit und in der Geschichte offenbar geworden, dass Gott kein starres, einsames Wesen ist. Vielmehr ist Gott von Ewigkeit her die Liebe, die sich selbst verschenkt und mitteilt. Von Ewigkeit her teilt der Vater alles, was er ist, dem Sohn mit. Der Vater lebt in Bezug auf den Sohn, im Sich-selbst-Verschenken an den Sohn. Ebenso lebt der Sohn im Bezug zum Vater; indem er sich vom Vater empfängt und liebend auf den Vater zurückbezieht, ist er der Sohn.

Der Vater ist der Ursprung und die Quelle des Sohnes. Der Sohn besitzt aber das gleiche Gottsein als vom Vater Geschenktes. Deshalb ist er eines Wesens mit dem Vater. Er ist daher nicht wie die Geschöpfe aus dem Nichts hervorgebracht, nicht geschaffen, sondern gezeugt, ein innergöttlicher Vorgang ohne zeitlichen Anfang, im ewigen Jetzt der Ewigkeit Gottes.

Das ist zweifellos ein undurchdringliches Geheimnis einer unbegreiflichen, sich selbst verströmenden Liebe. In der Offenbarung dieser Liebe hat Gott in Jesus Christus den Menschen sein tiefstes Geheimnis erschlossen.

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Hallo, der Thread ist schon älter, aber er wird ja noch von anderen gefunden und gelesen... Schade, dass die Diskussion hier so sehr an subjektiv gedeuteten Bibelstellen kleben geblieben ist, die man sich gegenseitig um die Ohren haut. Letztlich hängt alles am Begriff "Gottes Sohn". Ich denke, wir sind eigentlich alle Gottessöhne, aber manche wie Jesus verwirklichen, leben und zeigen Ihre Gottessohnschaft, während der "normale" Mensch das nicht kann. Aber eigentlich, unbewusst, will. Hier sind gute, ausführliche Infos zur Frage, ob bzw. inwiefern Jesus Gottes Sohn ist und was das alles mit UNS zu tun hat: http://www.martin-dierks.de/ist-jesus-gottes-sohn.html Fragt euch mal, warum euch die Frage so beschäftigt, was es mit euch selbst zu tun hat.

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Wer sagt denn, dass Gottes Sohn ebenso alt ist?

Jesu geburt feiern wird demnächst zum 2011 mal.

Gott muss ja älter sein, da er eindeutig zuvor die Welt erschaffen hat.

Aber Du fragtest, "Wer ist Jesus"

Das kommt auf den jeweiligen Glauben an.

  • für die Christen (somit auch für mich) Gottes Sohn

  • für die Moslems ein Prophet namens Isa

  • für die Juden, ein Aufrührer, der vor knapp 2000 Jahren die Leute in Galilea verrückt gemacht hat.

  • für ein paar Milliarden Menschen auf der Welt hat er (leider) keine Bedeutung.

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"Aber wie kann jemand der Sohn seines Vaters sein und gleichzeitig ebenso alt sein wie er?" - das kann ich auch nicht beantworten. Aber ich vermute, dass Du in dem Kontext den Begriff "Sohn" zu wörtlich nimmst, das Konzept hast, alles müsste eins zu eins so sein, wie sonst auch bei Söhnen. Generell sind viele Dinge in der Bibel auch bildhafte Vergleiche und nur so geschehen, um uns einen komplexen Sachverhalt verständlicher zu machen. Vater, Sohn und Heiliger Geist gehören untrennbar zusammen. Wenn man eines davon wegnimmt, funktioniert das Christsein nicht mehr.

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Achje, die Bibel darf man doch nicht wörtlich verstehen, das lernen wir doch schon in der Schule! Die Bibel ist immer im übertragenen Sinne zu verstehen. Maria war sicherlich keine Jungfrau, als die Jesus bekam - Man musste es nur irgendwie spannend machen.

Das "Problem" an der Sache ist doch, dass die Bibel schon ganz schön alt ist. Und damals waren die Fragmente, die den Kanon der Bibel bilden, auch nur Stories und Gleichnisse. Da die Menschen damals aber ein anderes Verständnis haben, ist anzunehmen, dass sie die Bibelgleichnisse gut verstanden haben. Heute erscheint uns deshalb sehr viel fragwürdig, also müssen wir uns mit den Texten auseinandersetzen, Exegese betreiben und unsere eigene Meinung bilden (wenn wir wollen ;) )

Ansonsten fände ich es auch schon sehr komisch, dass Adam und Eva die ersten Menschen waren, Kinder bekamen und die gingen dann weg und heirateten - ja wen denn? Nachbars Kühe? Verstehst du, was ich meine? Vieles ist im wörtlichen Sinne einfach falsch und nicht möglich, im übertragenen Sinne jedoch sehr tiefgreifend und faszinierend.

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Wechsel mal die Perspektive. Christen glauben, daß in Jesus Christus Gott selbst Mensch wurde, um uns Menschen zu erlösen. Gott IST Jesus Christus und er IST der Heilige Geist. Jesus IST Gott und zwar der menschgewordene Gott selbst. Das "große" Glaubensbekenntnis sagt es so: Durch ihn (Jesus) und auf ihn hin wurde alles geschaffen. Es gibt keinen Unterschied zwischen Gott und Jesus außer seinem menschlichen Dasein. Das ist wie bei einem Zimmerbrunnen mit drei Fontänen: Dasselbe Wasser, drei Fontänen, kein neues Wasser kommt dazu, ist ist immer dasselbe Wasser. Ist doch nicht soo schwer zu verstehen, oder? Gruß, q.

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Kommentar von evaness
22.09.2010, 11:07

Wie weit ein Mensch logische Unvereinbarkeiten in seine Gedankengebäude integrieren kann, hängt von seinen Hirnstrukturen ab. Je höher die Toleranz desto niedriger der IQ. Wenn wir nicht die Anwesenheit einer göttlichen Energie in unserer Vorstellung aus der Natur verbannen würden, wäre die Sache einfacher zu verstehen. Das Wasserbeispiel geht in diese Richtung und ist daher hilfreich.

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Jesus ist nicht Gottes Sohn er ist ein Prophet ein Wesen was aus Wasser Blut Haut und Knochen besteht kann nicht Gottes Sohn sein. Isa also Jesus hat nie behauptet das er Gottes Sohn wäre und auch nie behauptet das er anbetungswürdig ist. Davon bin ich überzeugt das ist mein Glaube der Islam. Im Christentum sieht das alles wieder anders aus. Was du glaubst ist deine Sache. Wa salam

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Kommentar von Abundumzu
22.09.2010, 13:09

Hallo Hamza212

bitte schau Dir einmal meine Antwort zu dieser Frage an:

Warum wird der Islam als "einzig Wahre Religion" bezeichnet?

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Das ist dort keine Gegenüberstellung des Islam und der Christenheit wohl aber ein Vergleich der Lehrbücher des islamischen Glaubens und des christlichen Glaubens.

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Die Dreifaltigkeitslehre ist ein schwacher menschlicher Versuch, etwas eigentlich unbegreifliches (die Natur Gottes) für Menschen begreiflich zu machen - ich würde sie nicht so absolut setzen. Wie jeden Versuch, die Natur Gottes zu ergründen.

Selbst nach Lehrsatz der katholischen Kirche ist die Dreifaltigkeit ein "Mysterium".

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Alls was du hier vor mir bei den Gläubigen, bei den "Religionskennern", den Bibelexegeten und -interpretierern liest, zeigt wiedermal nur eins: diese Lehre ist völlig unnütz für die Lösung realer Menschheitsprobleme. Welche Nutzen ziehst Du aus den Streitereien, ob es da eine Drei(ein)faltigkeit gibt oder ob sich die jemand ausgedacht hat, ob der Heilige Geist die Maria besamt hat oder nicht, ob Jesus zur Rechten seines "Gottvaters" sitzt und eine Taube über deren Häuptern schwebt, ob nun in den vielen Übersetzungen und Auslegungen der Bibel steht, dass er der "erstgeborene" oder der "einziggeborene" sei, ob im weiteren der Petrus von Jesus ermächtigt wurde, eine Kirche zu errichten, oder ob sich die Notwendigkeit einer Kirche mit und nach Paulus mangels Probleme bei der Errichtung des Himmelreich auf Erden (von Jesus verkündet) nicht doch jemand schnell ausgedacht hat??? Sag selbst, wieviel bringt die Beantwortung deiner frage, die KEINER hier schlussendlich befriedigend beantworten konnte?? Ich behaupte, nicht das Schwarze unter den Nägeln! Zieh selber deine Schlussfolgerungen!

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Der folgende Text entstammt einer neueren Bibelübersetzung:

"Ein allmächtiges geistig-physisches Gotteswesen ist der Daseinsgrund der Himmel und der Erde, das

väterlich seinen Geschöpfen vorangeht. Christus, durch den die Menschen die Wiederbelebung des ersterbenden Erdendaseins erlangen, ist zu diesem Gotteswesen wie der in Ewigkeit geborene Sohn. In Jesus trat der Christus als Mensch in die Erdenwelt. Jesu Geburt auf Erden ist eine Wirkung des Heiligen Geistes, der, um die Sündenkrankheit an dem Leiblichen der Menschheit geistig zu heilen, den Sohn der Maria zur Hülle des Christus bereitete. Der Christus Jesus hat unter Pontius Pilatus den Kreuzestod erlitten und ist in das Grab der Erde versenkt worden. Im Tode wurde er der Beistand der verstorbenen Seelen, die ihr göttliches Sein verloren hatten; dann überwand er den Tod nach dreien Tagen. Er ist seit dieser Zeit der Herr der Himmelskräfte auf Erden und lebt als der Vollführer der väterlichen Taten des Weltengrundes. Er wird einst sich vereinen zum Weltenfortgang mit denen, die Er durch ihr Verhalten dem Tode der Materie entreißen kann. Durch ihn kann der heilende Geist wirken. Gemeinschaften, deren Glieder den Christus in sich fühlen, dürfen sich vereinigt fühlen in einer Kirche, der alle angehören, die die heilbringende Macht des Christus empfinden; sie dürfen hoffen auf die Überwindung der Sündenkrankheit, auf das Fortbestehen des Menschenwesens und auf ein Erhalten ihres für die Ewigkeit bestimmten Lebens. - Ja, so ist es."

http://wiki.anthroposophie.net/Christengemeinschaft#DasGlaubensbekenntnisder_Christengemeinschaft

Die Christengemeinschaft ist eine auf Anregung von Rudolf Steiner gegründete Bewegung

für religiöse Erneuerung.

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Kommentar von evaness
22.09.2010, 02:10

Mir gefällt dieser Text besser, denn er unterstellt keine biologische oder erbrechtliche Vater-Sohn-Beziehung, die das Ganze auf eine eigentümlich irrationale Ebene bringen würde. Hier steht einfach:

"Christus ... ist zu diesem Gotteswesen wie der in Ewigkeit geborene Sohn."

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Kommentar von evaness
22.09.2010, 20:52

Pastor Rittelmeier war an Rudolf Steiner herangetreten mit der Bitte,

ihm zu helfen, den religiösen Bereich, in dem er arbeitete zu verbessern.

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Da die große Mehrheit der Menschen in der zivilisierten Gesellschaft die Metaphysik der Bibel, die Symbolik - oder wie man das nennen möchte - weder erkennen noch verstehen können, kommt es zu vielerlei - falschen - Deutungen / Auslegungen.

Siehe meinen TIPP "Kollektive Zivilisations-Neurose". Eines der wesentlichen Merkmale ist die Überbetonung des Intellekts bei gleichzeitiger Vernachlässigung/Verkümmerung der Gefühlswelt.

Vielleicht hilft dir diese Metapher:

Gott ist das universelle "Bewußtsein", das Über-Bewußtsein über allen individuellen Bewußtseinen.

Jesus / Christus ist das individuelle Bewußtsein (göttlicher Qualität) im Menschen.

Der heilige Geist ist die - feinstoffliche - Substanz, aus der die Bewußtseine bestehen.

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Weil Jesus das Licht, sprich die Sonne ist und gleichbedeutende Ähnlichkeit mit Horus hatte:-)Die Menschen machen aus allem nur eine person, wie Teufel und Engel, damit sie etwas haben , was sie begreifen können:-)

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Kommentar von RaRo0
22.09.2010, 00:21

exakt.

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ewig heisst vielleicht nicht gleich ewig sondern von der entstehung an ewig bis ans ende der zeit

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ewig beinhaltet das es kein ende giebt. vom anfang hat keiner gesprochen

nichtsdestrotz wirst du in der bibel nochmehr so ungereimtheiten finden . das ist auch nciht schwer zu erklären : die bibel wurde 100erte male verändert und von menschenhand umgeschrieben .. das dann nichtmehr alles wahrheitsgetreu da stehen kann ,ist klar.

Die dreiecks beziehung ist sowieso so ne sache für sich .. wer ist jetzt was und was davon ist wirklich gott ;)

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Das hat ja nichts mit dem "Alter" zu tun. Das Gott ewig sein wird und Gottes Sohn ebenfalls ewig sein wird bedeutet nur das es beide ewig geben wird. Also sind beide ewig.

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Hallo, die Dreifaltigkeit ist ein ständig diskutiertes Thema. Das wird hier nicht kurz zu beantworten sein. In einem der Glaubensbekenntnisse heisst es, .. gezeugt, nicht geschaffen...Durch das Wort Zeugung soll die Wesenseinheit zwischen den drei Personen (der Heilige Geist ist die personifizierte Liebe zwischen dem Vater und dem Sohn) dargestellt werden. Es ist keine Zeugung im beim Menschen verständlichen Sinn. Während die anderen Menschen geschaffen sind. Jesus ist Gott und Mensch. Gruß

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Hm, wenn Jesus gezeugt wurde als Sohn Gottes, hatte er einen Anfang - und wäre also nicht ewig. Außerdem hob er immer wieder den Elternaspekt Gottes gegenüber dem Menschen hervor; dann müßten wir alle nach o.g. Schema ewig sein... Irgendwo ist da der Wurm drin. Mir erschließt sich folgende Deduktion nicht: "...da Gott ewig sei, sei auch der Sohn Gottes ewig...".

PS: Ich denke sowieso, daß die Vergöttlichung von Jesus zwar eine nette Geste gewesen sein mag, aber wohl nicht ganz uneigennützig und sehr menschlich...

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