Würdet ihr lieber verbrannt werden, oder dass sich Würmer nach dem Tod durch euren Körper fressen?

21 Antworten

Wenn es um diese Wahl geht, dann wähle ich das Billigere.

Ansonsten würde ich meinen Körper lieber für wissenschaftliche Zwecke spenden.

Diese Wahl hat für mich nur Auswirkungen vor dem Tod. So weiß ich, dass der nutzlose Körper noch irgendeinem, für mich höheren, Zweck dient.

Wobei ich es den Würmern natürlich vergönnen würde, wenn man im Auswahl-Szenario bleibt.

Woher ich das weiß:Hobby – Interessierter Laie ✔️ Kein Fachmann, kein Arzt ❌

Verbrennen auf keinen Fall. Bei uns Muslimen ist das auch verboten. Gott sagt nämlich, dass er die Bestrafung durch das Feuer allein für sich vorbehalten hat. Und warum spricht Gott denn in dem Zusammenhang von Strafe? Zeigt mir dass der Tote das Verbrennen spüren wird. Man sagt immer, das wäre, als wenn man lebendig ins Feuer geschoben würde mit Panzerband um den Mund geklebt: Man will schreien, doch kann es nicht. Horror, wie ich finde.

Nur, von Würmern gefressen zu werden, sehe ich nicht weniger krass an. Aber ich habe darüber keine Information, ob der Tote das spüren wird. Sicher nicht weniger schmerzhaft als Feuer.

Im Islam wird ja auch für Beerdigungen gesagt, dass man die Toten vorsichtig waschen und begraben soll, da sie alle Stöße usw. spüren können. Aber Gott weiß es am besten.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Autodidakt Islam seit 2010 und Fernstudium

Ich hoffe, dass es wenn es soweit ist, in Deutschland mehr Möglichkeiten gibt, seine Asche zerstreuen zu lassen. (Streuwiese als Beispiel).

Derzeit ist das leider immer noch nur sehr eingeschränkt möglich. Jedenfalls möchte ich auf keinen Fall irgendwo eingesperrt, oder gar vergraben sein. Weder in einem Sarg noch in einer Urne.

Das nutzt dir gar nichts. Denn Leute, die das tun oder Menschen die durch eine Explosion in viele Stücke zerfetzen, bekommen von Gott trotzdem ein Grab und die Seele wird darin bis zur Auferstehung verweilen müssen.

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Ich gehe auch davon aus das die Seele während des Prozesses des sterbens den Körper verlässt. Über den genauen zeitpunkt des wanns kann man sich streiten.

Von daher sollen meine Angehörigen entscheiden ob die lieber eine Grab anlegen und Pflegen wollen oder eben nicht. Ich bin dann nicht mehr in meiner bisherigen Behausung also sollen die überlebenden damit machen was für Sie gut ist.

Ich denke es ist für die Überlebenden leichter deinem Wunsch zu folgen, als selber die Verantwortung für die Entscheidung zu nehmen.

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@Scamander1926

Ich kenne das eben von meinen weiblichen Vorfahren. So war meine Großmutter z.B. bis zu Ihrem Tod immer in den Nachbarort (mit Fahrrad ohne E-Bike) gefahren um das Grab Ihrer Mutter zu pflegen. Das "musste" sie weil es die anderen Geschwister nicht interessierte.

Und bei meiner Mutter und deren Mutter ist das eben auch immer so was . Immer wieder Grab-pflege-Pflicht, dann schauen die Dörfler auch noch wer zuerst das Grab pflegt und wann man was für Pflanzen Pflanzt. Da wird dann auch drüber getratscht vonwegen "DerUndDer hat noch nicht das Grab bepflanzt oder das unkraut gejähtet .... ... ..."

Also ich will echt nicht das sich jemand sowas über Jahrzehnte hinweg aufbürdet. Ausser das die das selber so wollen um eben eine Stelle zu haben wo man hingehen kann und zwiesprache hält oder was auch immer.

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Der Gedanke auf Knopfdruck zur Asche zu werden, gefällt mir überhaupt nicht. Ich würde es mir von daher lieber im Sarg bequem machen (auch wenn mich die Würmer dann fressen). Meine Verwandten hätten zumindest zu Beginn noch etwas von mir und könnten täglich mein Grab besuchen.

Ich finde verbrennen besser, dann weiß ich das ich auf jeden Fall tot bin nicht lebendig begraben wurde(wenn auch unwahrscheinlich)

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