Wollte Jesus wirklich, dass seine Kirche heute so aussieht?

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21 Antworten

Hallo - gute Frage ;)

Nein, Jesus wollte die "Kirche" ganz bestimmt nicht. Ich würde noch nicht einmal sagen, er sei ein "Religionsgründer" gewesen. Religion bedeutet zwar übertragen "das gewissenhafte Beachten von Vorschriften" - Jesus hat aber gerade vor dem Hintergrund des Judentums eher das Gegenteil gepredigt.

Es wird so oft vergessen, dass Jesus Jude war und nicht Christ. Er war mit den jüdischen, sehr komplexen Vorschriften, der nicht nur die Rituale im Tempel regelte, sondern auch den Alltag der Juden, vertraut. Das Judentum war und ist nichts anderes als dieses Regelwerk, das ihrer Meinung nach gottgefällig ist. Bestes Beispiel ist der Talmud, der die Überlegungen der Rabbiner hinsichtlich der Übertragung des Regelwerks in den Alltag bis auf den heutigen Tag sammelt ...

Jesus hat aber wohl erkannt, dass einige dieser Regeln absurd sind, nämlich den Menschen verachten und ihm schaden ... "Wer von euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein ..." Er hat in diesem Sinne wohl auch erkannt, dass es müßig ist, die jüdische Erwartung des Reiches Gottes auf Erden weiter zu verfolgen. Dieses "Reich" war ein irdisches Reich mit einem irdischen König - dem "Gesalbten" -, der eben dieses JHWH-gefällige Regelwerk, das in Form von Gesetzen - hauptsächlich das Deuteronomium - niedergeschrieben ist.

Jesus hat gesagt: das Reich ist gekommen ... was immer er auch genau gemeint hat, es kann so interpretiert werden, dass er das Menschen zugewandte Handeln als Gotteswerk gesehen hat und es deshalb als überflüssig empfand, ein von einem irdischen König überwachtes Reich zu haben, um gottgefällig zu sein. - Ein revolutionärer Gedanke für die Juden!

Das Christentum basiert auf der Annahme der frühen Christen, dass dieses Reich eben nicht - wie Jesus sagte - gekommen ist, sondern in der Zukunft zu erwarten sei .... und sie warten bis heute.

Jesus kannte das Christentum und seine Kirche und unzähligen Abspaltungen nicht und hat sie - so urteilen viele viele Theologen - nicht gewollt. So ist deine Überlegung, dass es keinen Mittler zw Menschen und Gott benötigt, richtig. Laut Jesus ist die Menschlichkeit wichtig oder gar "göttlich", und obwohl er selbst in dem jüdischen Regelwerk zuhause war, kann man getrost diese Botschaft ernst nehmen.

Menschen, die nicht in die Kirche gehen oder gar nicht religiös sind, sind nicht einfach sorglos! Sie sind oft dem Menschen mehr zugewandt, als die streng religiösen, denn sie achten und schätzen den Nächsten und die Umwelt, ohne einen übermächtigen Beobachter oder bei Vergehen bestrafenden Gott.

Du kannst getrost davon ausgehen, dass die historisch wahren Lehren Jesu spärlich sind und all die Aussagen, auf die sich das Christentum gründet mit Himmel und Hölle und ewigem Leben im Jenseits und dem einzigen weg durch den Gekreuzigten reine Interpretationen späterer Schreiber sind, von denen Jesus nichts gewusst hat. Insofern hat die Kirche null Anrecht, das einzige "Tor" zu Gott zu sein.

Ich hoffe, das hilft dir weiter ... auch wenn manches ungewohnt klingt, denke mal drüber nach.

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Unsinkable2 26.03.2013, 06:33

Nein, Jesus wollte die "Kirche" ganz bestimmt nicht.

Mehr noch: Jesus wollte GAR KEINE Kirche - ganz gleich, wie sie aussehen könnte. Deshalb predigte er "mit Vollmacht", deshalb wandte er sich in Mt 23 so ausführlich gegen Theologen aller Coleur, deshalb beschrieb er das Gebet in Mt 6,5ff so detailliert, deshalb sagt er in Mt 23,8-9 die bemerkenswerten Worte:

"Aber ihr sollt euch nicht Rabbi nennen lassen; denn einer ist euer Meister; ihr aber seid alle Brüder. Und ihr sollt niemanden unter euch Vater nennen auf Erden; denn einer ist euer Vater, der im Himmel ist."

... Wie war das noch gleich mit dem "Heiligen Vater" in Rom?

Im Übrigen predigte er gezielt und sehr bewusst zu Bauern und Fischern - Analphabeten ohne die geringste Schulbildung. Für Theologen und Schriftgelehrte hat er nur scharfe Worte. Aus seiner Sicht sind sie hinderlich, wenn es um das Verständnis seiner Worte geht. Und deshalb macht er sich die Mühe, in Gleichnissen zu sprechen; immer wieder Vergleiche aus der Arbeit und dem Leben jener Leute zu suchen, die ihm zuhören.

Besonders bemerkenswert: Ich habe in der Kirche NOCH NIE erlebt, dass Jesus zitiert wurde. Paulus? Ja! Johannes? Unbedingt! ... Aber Jesus? ...

Jesus kannte das Christentum und seine Kirche und unzähligen Abspaltungen nicht und hat sie - so urteilen viele viele Theologen - nicht gewollt. So ist deine Überlegung, dass es keinen Mittler zw Menschen und Gott benötigt, richtig.

Jesus kannte das Phänomen der "Sektenbildung", und damit einher gehend, der unterschiedlichen Interpretation, die jedoch stets zum Nachteil der Menschen gereichte, durchaus. Auch zu seiner Zeit war es sehr verbreitet. Deshalb wandte er sich ja so vehement gegen die "Schriftgelehrten", die das wesentliche Übel für ihn darstellen. Deshalb warnte er vor ihnen so eindringlich:

"Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr Land und Meer durchzieht, damit ihr einen Genossen gewinnt; und wenn er es geworden ist, macht ihr aus ihm ein Kind der Hölle, doppelt so schlimm wie ihr. ... Weh euch, ihr Heuchler, die ihr den Propheten Denkmäler baut und die Gräber der Gerechten schmückt ..."

Und deshalb sagt er diesen einen zentralen Satz:

"Darum: an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Es werden nicht alle, die zu mir sagen: 'Herr, Herr!', in das Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel. Es werden viele zu mir sagen an jenem Tage: 'Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt? Haben wir nicht in deinem Namen böse Geister ausgetrieben? Haben wir nicht in deinem Namen viele Wunder getan?' Dann werde ich ihnen bekennen: 'Ich habe euch noch nie gekannt; weicht von mir, ihr Übeltäter!'"

Menschen, die nicht in die Kirche gehen oder gar nicht religiös sind, sind nicht einfach sorglos! Sie sind oft dem Menschen mehr zugewandt, als die streng religiösen, denn sie achten und schätzen den Nächsten und die Umwelt, ohne einen übermächtigen Beobachter oder bei Vergehen bestrafenden Gott.

So ist es. :) In Mt 25 kannst du auch nachlesen, welche Bewertungskriterien im "Weltgericht" angesetzt werden. Da steht nicht das Geringste von "Wie fromm warst du?" oder "Wie oft warst du in der Kirche?" Da steht nicht einmal etwas von "Hast du auch brav an mich (oder irgend etwas anderes) geglaubt?" Da steht aber sehr wohl "Was hast du dem Geringsten unter euch angetan?"

Und damit kann man JEDEN MENSCHEN messen; ganz gleich, ob er Jude, Moslem, Christ oder Atheist ist, nachts auf dem Friedhof Kaninchen opfert oder zur Walpurgisnacht durchs Feuer springt ... ;)

Du kannst getrost davon ausgehen, dass die historisch wahren Lehren Jesu spärlich sind und all die Aussagen, auf die sich das Christentum gründet mit Himmel und Hölle und ewigem Leben im Jenseits und dem einzigen weg durch den Gekreuzigten reine Interpretationen späterer Schreiber sind, von denen Jesus nichts gewusst hat.

Mehr noch: Er hat sogar das Gegenteil davon gesagt.

In Lk 9,27 sagt er "Ich sage euch aber wahrlich: Einige von denen, die hier stehen, werden den Tod nicht schmecken, bis sie das Reich Gottes sehen." Ganz offenbar geht er also davon aus, dass das "Reich Gottes" den Lebenden zukommen wird.

In Lk 17,20ff wird er noch präziser: Gefragt, wann und wie denn das Reich Gottes komme, antwortet er: "Hey, du kannst es nicht 'kommen sehen'. Es ist bereits da! Du musst nur barmherzig, gerecht und sanftmütig sein. Dann wirst du es erleben."

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waldfrosch2 26.03.2013, 20:09

@zwischenton

Das Christentum basiert auf der Annahme der frühen Christen, dass dieses Reich eben nicht - wie Jesus sagte - gekommen ist, sondern in der Zukunft zu erwarten sei .... und sie warten bis heute.

Witzig ...

Nach diesem Zitat ist es offenschtlich das du die Christliche Lehre nicht kennst ...oder besser gesagt nicht kennenlernen willst ,denn das entspricht nicht dem Christlichem Glauben ....jedenfalls nicht dem meinen und der meiner Schwestern und brüder mit denen ich bekannt bin .

Das Reich Gottes ist hier und Jetzt ,,,Genau!!

...hatten wir dich schon etliche mal ..hier ....oder nicht . Und immer wieder kommt der gleiche Sermon....

Wenn dir ein Christ erklärt ;Dass das Reich Gottes sich in deinem Herzen manifestiert ,wenn du Jesus annimmst und ihm dein Leben übergibt ,dann bist du immer die erste die sagt

:** Einbildung ,einbildung !!**

Also zimmere dir dein armseliges Klischeekistchen weiter zusammen ...eine Auseinandersetzung ist hier wirklich nur Zeitverlust .

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Zwischenton 26.03.2013, 21:59
@waldfrosch2

Ja, dann lass es doch. Ich bin deine und eure ewigen Kritteleien Leid, weil ihr grundätzlich alles in den Dreck zieht, was ich hier schreibe.

Jeder historisch ktitische Theologe und jeder ernst zu nehmende Bibelwissenschaftler wird dir das o. g. Szenario bestätigen.

Und ja, das das "Reich Gottes" ist im Menschen zu finden, aber nicht im "Herzen, wo Jesus drin wohnt", sondern im Handeln. Nichts anderes ergibt meine Ausführung. Jesus hat aber dennoch das Reich Gottes zu Lebezeiten einger seiner Zuhörer gepredigt..Es geht um das Kommen des "Menschen Sohn" - wen immer er auch gemeint hat - und nicht um die Herzen der Gläubigen!

Lk. 9,26+27: "Wer sich aber mein und meiner Worte schämt, des wird sich des Menschen Sohn auch schämen, wenn er kommen wird in seiner Herrlichkeit und seines Vaters und der heiligen Engel. - Ich sage euch aber wahrlich, daß etliche sind von denen, die hier stehen, die den Tod nicht schmecken werden, bis daß sie das Reich Gottes sehen. "

Aber wie immer schaust du ja gar nicht genau hin, sondern ereiferst dich lediglich über meine Worte - egal, was ich sage. Du wirst nie etwas davon verstehen, weil du es nicht willst. So einfach ist das. Deshalb erspare dir und mir deine Mäkeleien.

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Peccator7 28.03.2013, 12:00
@Zwischenton

Jeder historisch ktitische Theologe und jeder ernst zu nehmende Bibelwissenschaftler wird dir das o. g. Szenario bestätigen.

Ich glaube nicht, dass diese Theologen ernst zu nehmen wären.

Und ja, das das "Reich Gottes" ist im Menschen zu finden, aber nicht im "Herzen, wo Jesus drin wohnt", sondern im Handeln. Nichts anderes ergibt meine Ausführung. Jesus hat aber dennoch das Reich Gottes zu Lebezeiten einger seiner Zuhörer gepredigt..Es geht um das Kommen des "Menschen Sohn" - wen immer er auch gemeint hat - und nicht um die Herzen der Gläubigen!

Das Pfingstwunder scheint dir nicht geläufig zu sein.

Aber wie immer schaust du ja gar nicht genau hin, sondern ereiferst dich lediglich über meine Worte - egal, was ich sage. Du wirst nie etwas davon verstehen, weil du es nicht willst.

Gilt in diesem Falle eher für dich.

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Auf jeden Fall wusste Jesus, wenn er von "Seiner Kirche" spricht und das Petrusamt einsetzt, mit wem er es zu tun hat: Mit schwachen Menschen, die ihn verleugnen, verraten und Missbrauch treiben. Dennoch hat er es getan und in Kauf genommen, dass seine Kirche eine Kirche der Sünder ist und nicht der Heiligen. Heilig ist sie nur durch Christus allein und die Lehre, die zu bewahren er versprochen hat. Das Wort der Verkündigung wird dadurch nicht unwahr, wenn einige Menschen es selber nicht leben. Viele leben es aber sehr wohl und werden doch in der Welt verkannt und angegriffen. Dabei wird gern vergessen, dass wir alle Kirche = Glieder des Leibes Christi sind und mehr darauf schauen sollten, wie wir die Botschaft Christi verkünden und leben.

Jesus hat gewollt, dass seine Sache weitergeht und deshalb den Aposteln die Vollmacht erteilt zur Verkündigung und zur Spendung der Sakramente und dies verständlcherweise nicht nur bis zum Tod der Apostel, sondern bis zum Ende der Welt. In dieser apostolischen Nachfolge stehen die Priester und Bischöfe der kath. Kirche bis hin zum obersten Bischof in Rom, dem Papst. Christus wollte also sehr wohl, dass Seine Kirche das Bindeglied ist zwischen Gott und Mensch. Außerdem wüssten wir gar nichts von Christus ohne die Kirch

Dass es in der Kirche nicht mehr so zugehen kann wie zu Jesu Zeiten, müsste eigentlich jedem einleuchten. Eine Weltkirche braucht eine Organisation und sie braucht auch Geld und Eigentum für die Erfüllung ihres Auftrages.

Bei den "Zeremonien" geht es um die Anbetung Gottes in der Liturgie. Gott und nicht der Mensch steht im Mittelpunkt und der Mensch findet die Formen, dies auszudrücken. Richtig ist, dass leider viele Christen nicht ihre Berufung leben und ihre Taten nicht dem Glauben entsprechen. Das hält Christus aber nicht ab, weiter in Seiner Kirche gegenwärtig zu sein und ihr den versprochenen Beistand nicht versagen wird.

Man kann nicht darüber streiten, ob Jesus mit den Gliedern seiner Kirche zufrieden ist oder nicht, wer Pharisäer inner- und außerhalb der Kirche ist, entscheidend ist das Bemühen, das Beste zu geben aus Liebe zu Gott. Wer will sich anmaßen, anderen nur Versagen zuzusprechen, selbst aber davon frei zu sein!

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Hallo Zigi7darko, ich war einst ein Mitglied der ev. Kirche - reingeboren, wie du in die katholische Kirche. Heute bin ich Christ und dankbar, dass Gott mich errettet hat Eph. 2,9 und mir Sein Wort geöffnet hat. Es gibt nur einen Weg JESUS CHRISTUS. Johannes 14 6Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.

Die Wahrheit macht frei und man darf erkennen, dass es nur einen Weg zur Erlösung gibt..Keine Kirche, Keine Institution kann Menschen erlösen, auch keine Taufe...nur der Glaube an Jesus Christus und da behinhaltet auch Gehorsam Seinem Wort gegenüber Es wird so viel falsch gelehrt, darum ist es so wichtig, dass man sich selber "schlau" macht und Gott vertraut, dass Er einem Sein Wort aufschließt

Psalm 32 8 Ich will dich unterweisen und dich lehren den Weg, den du wandeln sollst; mein Auge auf dich richtend, will ich dir raten.

Wenn jemand durch Jesus Christus gerettet ist, dann bekommt er den Heiligen Geist und hilft uns Gottes Wort verständlich zu machen, uns vor Sünden zu bewahren und befähigt uns somit, IHM nachzufolgen. Lies das Johannesevangelium und den Römerbrief..Dort lernst du den Herrn Jesus kennen, Gottes Ratschluß mit den Menschen (Evangelium) und VIELES mehr...Es wird dir nicht immer leicht fallen, dran zu bleiben, darum bitte Gott, dass Er dich nicht loslässt und dir gläubige Menschen schenkt, die dich unterstützen.

http://www.bibelpraxis.de/index.php?article.876

Du siehst, es muß was zwischen Gott und dem Menschen sein, denn die Entscheidung, wo du deine Ewigkeit verbringst, geschieht zu Lebzeiten - Danach, wenn du dein Leben ausgehaucht hast,ist es zu spät!

Er hat ein Anrecht darauf, dass wir durch Glauben IHN ehren, denn Er ist unser Schöpfer...

Johannes 14 15 Liebt ihr mich, so werdet ihr meine Gebote halten. 16 Und ich will den Vater bitten und er wird euch einen andern Tröster1 geben, dass er bei euch sei in Ewigkeit: 17 den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, denn sie sieht ihn nicht und kennt ihn nicht. Ihr kennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein.

lg

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Hallo Darko.

Niemand zwingt einen, die Kirche gut zu finden, der die Eltern angehören. Meine Mutter beispielsweise ist Lutheranerin, ich habe allerdings eine Gewissensentscheidung für eine andere Kirche getroffen. Lehre, Praxis und Selbstverständnis der evangelisch-lutherischen Kirche passten nach meiner Überzeugung nicht auf das, was ich in der Bibel vorfand.

Den Priesterstand gibt es allerdings bei den Lutheranern wie bei allen protestantischen Kirchen nicht mehr. Im Neuen Testament wird ja auch gesagt, dass es einen Mittler zwischen Gott und Mensch gibt: Jesus Christus, als der Gekreuzigte. Andererseits wird gesagt, dass alle an Christus glaubenden Priester sind. Insofern musst zuerst Du Dich selbst fragen, ob Du Deine Lebensführung so vor Jesus verantworten kannst, bevor Du "den Splitter aus dem Auge Deines Bruders" ziehst.

Letztens habe ich etwas treffendes gelesen: Zu Gott, dem Vater führt nur ein einziger Weg, nämlich Jesus. Aber zu Jesus führen tausende Wege. Jesus hat gesagt: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als durch mich." Und es steht geschrieben: "so viele ihn (Jesus) aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen (Jesu) Namen (d.h. die Person) glauben (vertrauen)". Also wende Dich an Jesus, wenn Du mit Gott in Ordnung kommen willst und nimm ihn in Dein Leben auf. Du hast recht damit, dass das kein Priester für Dich erledigen kann!

Ich habe noch folgenden Link gefunden. Vielleicht gibt es auch eine Gemeinde in Deiner Nähe.

http://www.baptist.hr/

Lieben Gruß

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Vielleicht solltest du die Kirche wechseln. Eine Freikirche passt da wahrscheinlich am besten wenns bei euch sowas gibt. Ich bin in der Pfingstgemeinde und genau dass war gerade unser Thema ich würde dir den Fillm "Not a Fan" empfehlen den haben wir angeschaut.

Abgesehen davon glaube ich weniger dass die Kirche an sich sondern die einzelnen Personen wichtig sind es gibt auch Katholiken die ihren Glauben leben

LG Keller

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Natürlich kannst du versuchen, ohne die Kirche zu Gott zu finden. Nur inwiefern das Sinn mache, das ist die Frage. Man kann meinetwegen glauben, dass Gott keine Kirche wollte, dass Gott keine Bibel wollte, dass Gott keine Priester wollte, dass Gott keine Apostel wollte, dass Gott keine Propheten wollte, dass Gott keine Gerechten wollte. Man kann auch einfach glauben, dass man eh alles machen kann, was man will, und leben, wie es der Bauch gebietet. Doch überlege dir, ob das Christentum doch vielleicht Kirchen benötigen würde, um Wissen zu erhalten, ob das Christentum doch vielleicht Rituale benötigen würde, um die Menschen leichter zu Gott finden zu lassen, ob das Christentum doch vielleicht Priester benötigen würde, damit Christus in die Herzen der Menschen gelangen kann. Vielleicht sollte es doch so etwas wie die Vergebung der Sünden geben, um die Menschen von ihrem Joch zu befreien und sie wieder lebensfähig zu machen.

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Nein, das wollte er nicht. Er wollte eine einzige Kirche, die in Einheit ist und als Werkzeug der Liebe Gottes für alle Zeiten das Heil der Menschen wirkt.

Das Priester dafür unnötig sind, das denke ich nicht. Denn das "Prinzip" Gottes ist ja, siehe Bibel, dass er sich immer der Hilfe von Menschen bedient, um dieses Heil umzusetzen, bis hin zum Kreuz!

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Es ist definitiv NICHT die Kirche des Jesus von Nzareth!

Jesus hat keine Kirche gegründet; er war Jude und: Gott hat gar keine Religion!

Zwischen Gott und Mensch braucht es keine Vermittler, es braucht eine Verbindung, die man auch bekommen kann, wenn man die "2. Geburt", die "durch den Geist" erfahren hat. Kein Priester, keine Kirche kann uns diese "2. Geburt" ermöglichen, das kann nur der "Heilige Geist" selbst, wenn wir dazu bereit sind. Kein Priester, keine Kirche kann uns darauf vorbereiten, - im Gegenteil, denn Kirche/Priester wollen nicht, dass wir frei werden, sie wollen abhängige Kirchenmitglieder (dumme, ahnungslose Schafe).

Sie werden deshalb eher verhindern, als fördern, dass wir diese "2. Geburt" erlangen (können).

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Zigi7darko 15.06.2017, 09:23

Ich danke Ihnen! Liebe Gru&e aus Kroatien! Darko

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Zunächst einmal: Jesus wollte nie eine neue Kirche gründen. Hat es auch nicht getan. Zweitens: Jesus hat den direkten Kontakt zu Gott empfohlen. Er hat nie gesagt: Geht zum Priester oder betet zu Heiligen. Er hat uns gelehrt zu sagen: Abba, lieber Vater. Also Gott praktisch als Papa anzusprechen. Ich möchte hinzufügen: Gott als Papa oder Mama anzusprechen. Und als er gefragt wurde, wo das Himmelreich Gottes sei, hat er geantwortet: Es ist innen in euch.

Und damit hast Du bereits die Antworten auf Deine Überlegungen. Und wenn Du Dich heute schlafen legst, dann kuschel Dich einfach in dieses Gefühl der Geborgenheit von Papa/Mama und sprich mit ihm, wie mit einem liebenden Papa, einer liebenden Mama. Und wenn Du magst und die Gelegenheit dazu hast, dann lies doch mal das Buch "Hallo, Mr. Gott, hier spricht Anna."

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Zigi7darko 21.04.2013, 15:22

Danke fur so eine schone Antwort! So ungefahr denke ich auch. LG aus Kroatien! Darko

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Die älteste Leier...

Spätestens seit den Katharern, denen wir den abschätzigen Begriff 'Ketzer' verdanken, hat es immer wieder Menschen gegeben, die den Mammon ablehnten und sich wie die Ur-Sekten des Judentums am liebsten in völliger Askese ergehen wollten, leider hielten sie es für nötig, sich wie die angesprochenen Katharer "die Reinen" zu nennen, dass ließ die 'Unreinen' in einem schlechten Licht erstrahlen und sorgte für Unmut...:-)

Nicht anders verhält es sich mit denen, die sich als 'saved', 'born again' oder schlicht 'Berufene' verstehen, berufen um den 'Anderen' zu verkünden, dass sie es nicht wert sind.

So schafft man Alleinstellungsmerkmale gegen die, die sich über Jahrhunderte ein Polster an Besitztümern und Anhängern geschaffen haben, was liegt da näher, als die Marktführer zu verunglimpfen?

So falsch ist es ja auch nicht, unser Herr Jesu wanderte besitzlos umher und verdingte sich mit der Hilfe von reichen Witwen, den Zuwendungen von Fremden und mit der Hilfe des hl. Geistes, nur wäre das ungleich schwerer mit einer Kirche, die sich über den gesamten Erdball ausgebreitet hat, Diözesen in den entlegensten Winkeln der Erde unterhält und zudem weitaus mehr zu stemmen hat, als das reine Verkünden der christlichen Lehre. Es gibt auch unter den Katholiken genügend Geistliche, die unter dem Einsatz Ihres Lebens und ohne weltliche Freuden "arbeiten und beten", eines Ihrer Vorbilder ist der heilige Franziskus, nur stellen wir uns bitte eine Welt vor, in der alle Christen lediglich ein Minimum an Essen und Kleidung erwirtschaften und sich ansonsten im Beten und Lobpreisung erschöpfen, wer möchte in so einer Welt leben???

Die Katholiken stehen vor einem Prozess, der eigentlich mit dem 2. Vatikanischen Konzil begann, seitdem aber reichlich Sand im Getriebe hat. Nur ist dieser Prozess ja nicht so einfach zu bewerkstelligen, denn natürlich hat auch die Tradition und die damit verbundenen Rituale Ihrer Anhängerschaft, man kann die RKK nicht so einfach umgestalten, sie ist im Gegensatz zu den protestantischen Landeskirchen viel zu groß und unbeweglich, wer die Auseinandersetzungen in Sachfragen und die theologischen Diskurse im Weltverband der lutherischen Kirchen kennt, wird verwundert sein wie sehr sich da die Dinge ähneln, nur mit dem Unterschied, dass sie einander nicht benötigen, sie reduzieren Ihre Gemeinsamkeiten auf die wesentlichen Dinge, während die Katholiken den großen Katholizismus und eine zentrale Gewalt besitzen...

Aber der einfache Katholik wirkt und lebt in seiner Gemeinde und diese bieten die Räume, die man offiziell nicht sieht, da geht es liberaler und manchmal auch orthodoxer zu, wie in der offiziellen Version. Aber von da muss die Veränderung kommen, also nicht meckern oder fernbleiben, sondern die eigenen Vorstellungen immer wieder einbringen, Lobbyismus funktioniert auch in der RKK, steter Tropfen höhlt den Stein...

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miss12 25.03.2013, 07:16

Das ,mit den reichen Witwen ,hat sich durchgesetzt :-)))))

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Kaimosi 26.03.2013, 00:34
@miss12

Und man sieht, dass Ex-Evangelikale und Esoterikerinnen noch mehr Prophezeiungen und Wertungen in die christliche Lehre hineininterpretieren, als man jemals finden wird...:-)

GF ist wirklich eine einmalige Ansammlung religiöser Sektierer, dass sie sich Atheisten nennen, spottet der eigentlichen Bedeutung dieses Begriffes...

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Rein historisch gesehen wollte Jesus weder eine christliche Religion noch eine Kirche. Er war Jude und glaubte fest an die Errichtung des Gottesreiches für die Juden noch zu seinen Lebzeiten. Das war sein Ziel. Hat nur leider nicht so geklappt, wie er sich das vorgestellt hatte.

Also nein, er wollte nicht, dass die Kirche heute so aussieht und jetzt gibt es zwei Möglichkeiten: er würde sich geschmeichelt fühlen, dass ihm als gescheitertem jüdischen Revoluzzer gegen die Römer posthum eine solch große, wenn auch reichlich schräge Fangroup zugewachsen ist. Oder aber er würde den Kopf schütteln und sagen "die spinnen, die Gläubigen" ;-))

Nun fragst Du ja aber: wie könnte ein Glauben ohne institutionalisierte Kirche aussehen. Braucht der Mensch einen Mittler zu Gott? Vorausgesetzt, es gibt überhaupt einen. Nein, braucht er nicht. Die Frage hat schon das Thomas Evangelium mit "Nein" beantwortet und das beantwortet Dir noch heute jeder Mystiker mit Nein. Du kannst jederzeit Deinen eigenen spirituellen Weg gehen: ohne Mittler und ohne Institution. Es wäre sogar besser, weil Deine Erfahrung, das, was aus Dir herauskommt, unverstellt und -verfälscht bleibt.

„Der Fromme von morgen wird ein Mystiker sein, einer, der etwas erfahren hat, oder er wird nicht mehr sein.“ Karl Rahner, Jesuit

Aber unabhängig davon: es gibt wirklich auch andere Beispiele für Priester. Echte sympathische Pfundskerle, die sinnvolle Dinge tun in ihren Gemeinden. Es gibt nicht allzu viele davon, aber es gibt sie. Guck Dir mal den Schießler an. Der braucht a keine Kirche die ihm ständig sagt, wie er leben (und glauben) soll ;-))

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Jesus hat nun einmal die Apostel ernannt und damit einen unterschied zwischen "normalen Gläubigen" und "bevollmächtigten Klerikern" gemacht. Aber ob das ein Versehen war, können wir heute nicht mehr feststellen.

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koch234 25.03.2013, 13:08

ernannt? Wie? Per Diplom?

Hast du das beurkundet? Oder haben sich die Schreiber SELBST nur berufen gefühlt, ihrem alten Kumpel posthum derart zu gedenken? Sie wollten (Lukas) wohl erst den Kreis elitär halten, nur die, mit Jesus gewandert waren und Zeuge der "Auferstehung" gewesen sind (Was ja auch nur so un- oder selbstbezeugte Geschichten sind). Aber später wurden ja einige Apostel "nachnominiert" ;-)

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Klaus02 25.03.2013, 22:28
@koch234

Ob Jesus selbst die Apostel ernannt hat, oder ob die Autoren der Bibel ihm dies in den Mund gelegt haben um so die Autorität der Apostel (und Bischöfe) zu begründen können wir nicht absolut sicher belegen. Fest steht aber, das die ersten Christen immer diese kirchlichen Strukturen hatten. Einmal angenommen, Jesus wollte diese Strukturen nicht, dann müsste es doch irgendwo Christen gegeben haben die diese so gelebt haben.

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Sehr gute Frage!! Hab mich erst heute damit beschäftigt ;))

Jesus wollte die kirche als institution, wie wir sie heute kennen so nicht. es war nur so: nach seinem Tod und seiner Auferstehung gab es eine sehr große masse an gläubigen. diese musste strukturiert und geleitet werden, damit sich nicht jeder die rosinen rauspikt oder dass sich die leute auf falschen tatsachen berufen. die 3 "hauptleiter" auch 3 säulen genannt waren Petrus, Johannes und jakobus. sie legten fest, wie die thora zu verstehen ist und regelten den ablauf ein bisschen.einfahc aus praktischen gründen.

Jesus wollte immer die gemeinschaft. kirche kann man auch mit gemeinschaft übersetzen. aber als institution nein. er wollte eben gerade nicht, dass sichmanche gläubige als was bessers fühlen, nur weil ihr amt augenscheinlich höher ist, als das des "normalen" Gläubigen. Deswegen ist deine frage auch sehr gut!!! Weil das ganze machtgetue mit prunk und pracht, war nie in Jesu Sinne. Er hat sich um die armen GEKÜMMERT, nicht reichtum angehäuft.

Einen mittler zwischen gott und menschen braucht es in dem sinne nicht. Du kannst mit Gott direkt in kontakt treten. durch gebet. durch eine einladung an ihn. das wäre ja schlimm, wenn wir zu dieser beziehung einen mittler bräuchten.

aber es ist in dem sinne schon auch sinnvoll, eine art VERmittlung zu haben, die einen leitet, sagt, wie die bibel zu verstehen ist und dass nicht alles aus dem ruder läuft. naja, also Jesus hat uns schon auch aufgefordert, in diene gemeine zu gehen. und gemeinschaft zu haben, da da wo zwei oder drei in seinem namen versammelt sind, da ist auch er präsent, verprach er. deswege ist die kirche als gemeinschaf(sort/punkt) sinnvoll! und priester lehrern einen ja uach über Gott und das evangelium. also auch sinnvoll :))

Viele liebe nach Kroatien ;))

Jesuslovesyou

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Zigi7darko 24.03.2013, 22:13

Nur, wenn ein Priester denkt, dass er mehr wert ist als ander einfache Menschen, wenn er auch denkt, dass er "besser" leben soll als Schaffe die er leitet, daruber spreche ich... Sehr gute Antwort von Dir! LG nach Deutschland!

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anniegirl80 25.03.2013, 20:47
@Zigi7darko

Wenn ein Priester meint, er sei was "Besseres", dann soll er mal Apg 10,26 lesen...

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waldfrosch2 26.03.2013, 20:11
@anniegirl80

So ein B....sinn !

Ich kenne keinen einzigen Prister der das von sich denkt . Das ist doch eine reine Unterstellung ...

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Jesuslovesyou 26.03.2013, 20:51
@Zigi7darko

Danke erst mal :) Hmm...ich denke ein Priester denkt, er sollte schon nach Gottes Willen leben. Zum einen ist er dazu berufen, zum anderen stellt er eine Vorbildfunktion dar. Wenn man "moralisch" höher oder besser lebt, wird man sehr schnell kritisch und verurteilend gegenüber anderen. Dann ist das nicht richtig. und dann ist er hochmütig und fühlt sich sehr sicher. und wenn man sich am sichersten ist, besteht ja die größte gefahre, es überhaupt nicht zu sein... Lg

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anniegirl80 26.03.2013, 22:56
@waldfrosch2

Viele benehmen sich aber so, und viele "Schäfchen" behandeln ihre Pfarrer als wären diese was besseres bzw. höheres. Das sehe ich oft genug. Das hat nichts mehr mit Respekt zu tun (den ja jeder verdient hat) und auch nicht mit (biblischer) Unterordnung. Sondern man macht sich selber kleiner als nötig. Vor Gott sind alle gleich.

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Raubkatze45 24.03.2013, 22:30

was heißt denn Mittler? Jesus hat das Petrusamt gestiftet, damit die Glaubenswahrheiten durch die Jahrhunderte unverfälscht bewahrt werden können.. Katholiken nennen sowas Lehramt und dem genau gilt das Wort Jesu, dass die Kirche nicht untergehen wird. Wenn jeder die Bibel auslegt nach seinem Verständnis, entsteht das, was bereits gegeben ist: Zahllose Glaubensgemeinschaften und Sekten. Eine Kirche, die eine Weltkirche geworden ist, kann gar nicht anders, als auch Institution sein, wie soll das sonst funktionieren?

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Jesuslovesyou 26.03.2013, 20:52
@Raubkatze45

Ja, da hast du recht. Aber im Grunde genommen war es trotzdem nicht nach Christi Willen, dass es eine Hierarchie in den Ämtern gibt.. LG

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Jesuslovesyou 26.03.2013, 20:53
@Raubkatze45

Ja, da hast du recht. Aber im Grunde genommen war es trotzdem nicht nach Christi Willen, dass es eine Hierarchie in den Ämtern gibt.. LG

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waldfrosch2 27.03.2013, 16:57

Wer meint der Priester fühle sich als was besseres oder hochwertiger als Person ,der hat wirklich nicht begriffen um was es beim Priestermt geht .

Wenn es früher hiess Hochwürden dann ist das alleine dem Amt gezollt ,welches der Priester verkörpert ,also die Würde gilt Jesus Christus und nicht der Person des Priesters ...welche im allgemeinen sehr demütig Menschen sind von welchen sich sehr viele eine dicke scheibe abschneiden sollten .

@Jesuslovesyou

Ich spreche hier von den unzähligen Pristern der R.K. Kirche . die ihr Amt in Treue und ehrfurcht im Dienste Jesu und unter aufzehrung ihrer eigenen KRäfte ausüben ,und nicht von de wenigen die Christus und das Amt verlassen und verraten und in Sünde leben ,von denen alle welt andauernd spricht !

Ich kenne viele PRister und ich hatte noch nicht einmal das Gefühl .das einer so denken würde ....wie du das meinst ,das ist eine kindliche Unterstellung die ich so nicht stehen lassen kann.

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Nein. Wollte ER nicht.

Es braucht keine Kirche, denn der Tempel Gottes ist IN jedem Einzelnen und es braucht auch keine Vermittler, denn wenn du IN dich gehst, auf die Stimme IN dir hörst, findest du alle Antworten, die du brauchst.

Alle Stimmen, die dir sagen wollen, was du zu tun oder zu lassen hast, die Regeln, Ge- und Verbote aufstellen, sind nicht die Wahrheit. Also kann Kirche nicht die Wahrheit sein.

Zwischen Gott und Mensch KANN gar nichts sein... es sei denn du glaubst es...

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Jesuslovesyou 26.03.2013, 20:56

Ja da hast du recht. nur besteht eben auch die gefahr der willkürlichen Bibelauslegung. und das ist auch nicht richtig.. Lg

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Angel84 27.03.2013, 08:23
@Jesuslovesyou

Aus-legung kann niemals DIE Wahrheit und LIEBE sein. Alles was ich nach Außen lege, ist immer nur ein Abriss, ein Puzzleteil des Ganzen. Nur IN dir, in deinem Herzen, kann es ganz, vollständig und wahr sein. Richtig und Falsch sind lediglich einseitige Sichtweisen, die sich aus den jeweiligen bewussten und unbewussten Überzeugungen, vermeintlichem Glauben / Wissen generieren. Wenn ALLES LIEBE ist, wie könnte dann etwas falsch sein? Unvollständig, fehler-haft (im Sinne von: es fehlt etwas)... das ja.

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Wie würde dann Deiner Meinung nach eine Kirche sein, die ohne Priester und auch Pfarrer auskommen müsste?

Diese sind doch aber die, die den Glauben aufrecht erhalten, in verkünden und weitertragen. Ohne Religion geht doch das Christentum unter!

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Zigi7darko 24.03.2013, 22:19

So ungefahr, wie der Herr oben sagt-

Antwort von Jesuslovesyou JesuslovesyouJesuslovesyou vor 17 Minuten

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Zwischen Gott und dir steht niemand ,entweder hast du eine persönliche Beziehung mit Gott oder nicht ...

Es ist nicht die Aufgabe der Kirche zwischen dem Menschen und Gott zu stehen . die Aufgabe der Kirche ist es das Evangelium Jesu Christi zu verkündigen ,den Apostolischen Glauben zu hüten und die Sakramente zu spenden .

Dafür bin ich zumindestens sehr dankbar ,denn die Sakramente bekommst du weder im Wald ,noch bei den Adventisten ,noch wo anders ,sondern so nur in der Römschen katholischen Kirche . Und das ist auch der Grund warum ich persönlich diese Kirche und keine anderer gewählt habe .

Alles andere sind faule Ausreden für die eigene Bequemlichkeit !

Die KAtholische Kriche mischt sich weit weniger ins das persönliche Leben ein als manche Freikirche .

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Jesuslovesyou 26.03.2013, 21:00

Aber genau genommen hat Jesus nur von der Taufe gesprochen. Alle anderen Sakramente wurden dann ja nachträglich von den Bischöfen eingeleitet, oder? :) LG

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waldfrosch2 27.03.2013, 16:44
@Jesuslovesyou

Das entspricht nicht den Tatsachen .

Genau genommen ,gibt ganz klare und endeutige Bibelstellen zur Einsetzung der Hl:Kommunion ,zur Hl.Beichte ,Krankensalbung ,Taufe ...

Wenn du daran interessiert bist schicke ich sie dir gerne zu .

Ein Beispiel : Die Heilige Kommunion :

(Joh6,51-58)

" Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel gekommen ist. Wer von diesem Brot isst, der wird leben in Ewigkeit. Und dieses Brot ist mein Fleisch, das ich geben werde für das Leben der Welt. 52 Da stritten die Juden untereinander und sagten: Wie kann der uns sein Fleisch zu essen geben? 53 Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht das Fleisch des Menschensohns esst und sein Blut trinkt, so habt ihr kein Leben in euch. 54 Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der hat das ewige Leben, und ich werde ihn am Jüngsten Tage auferwecken. 55 Denn mein Fleisch ist die wahre Speise, und mein Blut ist der wahre Trank. 56 Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir und ich in ihm. 57 Wie mich der lebendige Vater gesandt hat und ich lebe um des Vaters willen, so wird auch, wer mich isst, leben um meinetwillen. 58 Dies ist das Brot, das vom Himmel gekommen ist. Es ist nicht wie bei den Vätern, die gegessen haben und gestorben sind. Wer dies Brot isst, der wird leben in Ewigkeit."

Also für mich sind diese Wort e ganz unmissverstäntlich !

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natürlich wollte er das, denn nur aus den fehleren, die man macht, lernt man, was man hätte nicht machen sollen.


dadurch kann man in einem langen prozeß der freiheit letzendlich das richtige tun


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waldfrosch2 27.03.2013, 16:48

Kaum ist es nötig und auch noch Gott gewollt ,dass der Mensch in die Sünde fällt . Ich glaube das ist eine der grössten Lügen überhaupt in dieser WElt !

Das würde letztlich heissen Gott sei ein Sadist !

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nowka2 28.03.2013, 01:11
@waldfrosch2

du denkst zu kurz, denn das b öse hat seinen ganz tiefen sinn in der welt.


was meinst du wohl, warum gott den teufel überhaupt erschaffen hatte.


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Es gibt definitiv NICHT "seine Kirche". Die Kirchen, die es gibt haben weder mit Jesus noch mit Gott oder Göttlichkeit zu tun.

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waldfrosch2 26.03.2013, 20:18

Ach und mit welcher Autoritität lehrst du das denn ?

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gottesanbeterin 28.03.2013, 09:52
@waldfrosch2

Das ist eine Feststellung; jeder, der die Lehre des Jesus von Nazareth ernst nimmt merkt das.

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Es liegt doch an Dir die Kirche e ein Stück besser zu machen ...ansonsten musst du austreten !

Denn wir alle sind die Kirche ,die die dazugehören und jeder der über die Kirche schimpft muss sich mal an die eigene Nase fassen . Sein Leben anschauen und was er als KAtholik für ein Bild in der Welt abgibt .

Dazu sagte Mutter Theresa auf die Frage : **Was muss sich in der Kirche ändern ?

...Sie und ich ,wir müssen uns ändern ..**

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