Wirkt auf Schall eigentlich auch Gravitationskraft?

15 Antworten

Da Licht der Gravitation unterliegt, muss es bei Schall entsprechend sein. Das hängt mit dem Energiegehalt von Wellen zusammen. Da Schall aber wesentlich energieärmer ist als Licht, ist der Einfluss der Schwerkraft auf ihn entsprechend geringer. Auf jeden Fall so gering, dass er nicht gemessen werden kann.

Die Gravitation bewirkt eine Verdichtung der Atmosphäre, die dadurch weiter unten (geringfügig) dichter ist.

Auf die Schallgeschwindigkeit hat aber der Luftdruck keinerlei Auswirkungen. Die Temperatur dagegen schon!

Was der Fall sein dürfte ist, dass durch die zunehmend geringere Luftdichte (von unten nach oben) der Schallkegel verzerrt wird. D.h. die unteren, dichteren Luftschichten wirken als riesige "Linse". Dadurch wird der Schall der von unten kommt stärker zerstreut als der, der von oben nach unten verläuft. Deshalb (und nur deshalb) ist es unten lauter als oben. Und das auch nur, wenn die Schallquelle eine Kegelcharakteristik hat - bei komplett kugelförmiger Schallausbreitung sollte es wieder völlig egal sein...

Auch eine gute Antwort!

Das mit dem Unterschied wäre also minimal, aber genau genommen, ist einer vorhanden? Genau sowas wollte ich hören!

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... hat aber der Luftdruck keinerlei Auswirkungen. Die Temperatur dagegen schon ...? Is´ ja ulkig, bislang dachte ich immer, der Luftdruck wäre eine temperaturabhängige Funktion ..., Mann lernt halt nie aus, - tse.

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Die Gravitation der Erde ist eine physikalische Kraft. Solche Kräfte wirken nur auf eine Masse. Schallwellen sind Schwingungen un einer Masse, haben selber aber keine. Daher wirkt keine Kraft auf Schallwellen ansich. Das Medium mit einer Masse kann natürlich beeinflusst werden.

Das Medium Luft wird gravitativ beschleunigt. Am Boden dichter in Höhenlagen lichter.Die unterschiedliche Dichte hat Auswirkungen auf Schallwellen, da diese das Medium direkt anregen.

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Warum existiert Gravitation?

Ich meine, was könnte es sein, das in einem gedachten sonst leeren Universum mit a) zwei Körpern (Objekten, Planeten, Monden, idealisierte Kugeln, irgendwas), diese aufeinander zu sich bewegen, b) diese umeinander rotieren (müssen), c) mit einer diffusen Wolke aus Massepartikeln, Gaswolke, diese sich zusammenzieht durch Gravitation, sich zusammenziehen muß, oder gar d) nur ein Himmelskörper, der vielleicht rotiert, vielleicht auch nicht, jedenfalls unter der eignenen Gravitation zusammenhält?

Warum ist sie einpolig´, was soll das, wozu ist das`gut´´ ?

Wie müssen die Verhältnisse, die Voraussetzungen sein, damit diese Szenarien diejenigen sind (bzw unser Universum mit dieser Gravitation dasjenige ist), die verwirklicht sind (ist)? Was muß vorher gegeben sein, damit Gravitation (mit-)herrschen kann? (Selbst, wenn ein Universum anders nicht funktionieren kann oder könnte und es eben so gekommen ist, daß es verwirklicht wurde, bleibt die Frage, warum konnte Gravitation nur so und überhaupt verwirklicht werden - ich meine, man kann nicht im Nahchinein sagen "Weil es nur so geht, konnte es vorher schon auch nur so kommen.", sondern "Welche Ursachen bzw Bedingungen müssen vorher schon gegeben sein?")

Alles strebt ja nach einem unter herrschenden Bedingungen günstigsten Zustand, kinetisch, energetisch, insgesamt .. Was also bringt Massen - ungeachtet ihrer Dichte, ihrer Form, ihrer Erscheinungsform als Energie sogar, usw - (bzw ihre Schwerpunkte) dazu aufeinander zu zu streben, in die räumliche Nähe aller benachbarter Masse?

Drückt das Nichts von außen´ dagegen??? Ist die Verteilung auf kleineren Raum für seiende Masse in irgendeinem Kraftpotential, nach irgendeiner Energiebilanz, aus irgendeinem topologischen Grund 'günstiger' ? 'Will' Masse oder Energie, Seiendes überhaupt, ja eigentlich, ..`will´´ sie nicht mehr Raum einnehmen als nötig in der Raumzeit? (Mir ist klar, daß Expansion gegenwirkt, aber mir geht's jetzt um das Phänomen Gravitation, oder wurden Expansion und Gravitation vielleicht doch gemeinsam aus Einem geschaffen?)

Da nun aber auch das Licht denselben geodätischen Bahnen folgt, die Massen aufeinanderzustürzen läßt, ist es vielleicht die Raumzeit selbst, die sich aufeinander zu bewegen muß (egal, ob sich Masse darin befindet oder nicht, aber wenn, dann stürzt eben alles in der zusammenstürzenden Raumzeit mit), schrumpfen muß, also? - Würde Sinn machen: Raumzeit stürzt in sich zusammen während sie expandiert - nur so entsteh ein Gleichgewicht in dem ein Universum sein kann (``seiend sein kann´´)?

Hoffe, jemand weiß etwas Genaueres lol oder hat eine zündende Idee! ;o])

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