Wir wollen artige Kinder, aber selbstbewusste und durchsetzungsstarke Erwachsene. Wie passt das zusammen?

11 Antworten

Hast du selber Kinder? Kümmerst du dich 24std/ 7Tage die Woche um sie? 

Du kannst noch so gute Vorsätze haben, deine Kinder noch so gern integrieren mit ihren Vorstellungen und Wünschen, versuchen demokratisch innerhalb der Familie zu agieren...Aber irgendwo ist Schluss und ende der Diskussion. Alle Argumente aufgezählt und diverse Gründe benannt. Wenn dann ein Kind es immer noch nicht verstehen will, muss ein Machtwort gesprochen werden; denn der Erwachsene hat die Verantwortung und Fürsorgepflicht.

Mit dem älter werden kommt auch die eigene Meinung und auch das vertreten dieser. Dann muss man aber auch die Konsequenzen für sein Handeln tragen. Wenn die Kinder dafür alt genug sind, dann kann man sich als Erwachsener immer mehr zurück ziehen und die Verantwortung in ihre Hände geben.  

PS: Hättest du dich ungefragt als völlig Fremder in meine Erziehung eingemischt, ich hätte dir die Meinung gegeigt! Ich mische mich selbst bei guten Freunden oder Verwandte nicht in deren Erziehungsstils ein. Wenn Rat gefragt wird, gerne. Aber niemals ungefragt und nicht vor dem Kind. 

Das Stichwort ist autoritative Erziehung. Erziehung mit Grenzen und regeln, in denen sich die Kinder frei bewegen können. Es gibt Dinge, die vorher gemeinsam vereinbart werden aber eben auch Dinge, die die Eltern entscheiden weil sie die Eltern sind und trotz liebevollem Umgang einfach die älteren erfahrenen und eben nicht die Freunde des Kindes.
Aber die Kinder werden wertgeschätzt, ohne Strafen und Liebesentzug erzogen.
So hast du Kinder die hören, aber ebenso  selbstständig sind.
Ein rein demokratischer erziehungsstil, ist eher umstritten. Wir hatten vorkurzem eine nette Karikatur, als der Lehrer mit einem demokratischen Führungsstil, die Klasse abstimmen lies, ob der Elefant nun grau ist oder pink. Die Mehrheit entschied sich für pink (obwohl er grau war) und so wurde ab da gelernt das alle Elefanten nunmal Pink sind. Es gibt nunmal Sachen die so sind, und die keiner Demokratie in der Erziehung sinnvoll stand halten.

Uuuh also ich würde erstmal sagen, deine Belehrung der Mutter war eine Frechheit.

Abgesehen davon, dass du keinerlei Ahnung hast, wie ihre Erziehung ist und du von einer einzigen Situation und einem einzigen Satz auf einen ganzen Menschen, und der Zukunft seiner Kinder geschlossen hast.... Weißt du, wie frustrierend es sein kann, Eltern zu sein? Es ist vollkommen und absolut unmöglich, immer richtig zu handeln. Ich finde ein Eingreifen bei Fremden nur dann legitim, wenn dem Kind tatsächlich Schaden zugefügt wird, aber nicht, wenn man eine andere Ansicht von Erziehung hat.

Was das unterwerfen angeht, hast du natürlich recht. Man schafft keinen selbstbewussten Menschen, wenn man ihn dauernd unterdrückt und kritisiert. Doch ist es genauso gefährlich, ein Kind ohne Frustrationserfahrung und Ansagen zu Grenzen großzuziehen, da diese Kinder leicht narzisstisch werden, mit dem Leben und Anderen nicht umgehen können und genauso gebrochen sind. Willst du das aber den Eltern vermitteln, solltest du Sozialpädagoge oder Lehrer werden. In Theorie kann man viel philosophieren....

Die Waage zu halten ist sauschwer, und Fehler sind menschlich und normal. Kein Grund, Leute wegen einem Satz zu verurteilen und auf sie herabzuschauen.

Ich möchte gerne jeden aktzeptieren doch ich kann nicht?

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http://www.manchestereveningnews.co.uk/whats-on/family-kids-news/portugese-school-poster-parents-manners-12492658

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