Wieso ist Kartoffelpüree nicht so beliebt in Deutschland?

 - (Ernährung, Deutschland, essen)

11 Antworten

Im Land, dessen Bewohner liebevoll als Kartoffeln bezeichnet, werden willst du uns jetzt ernsthaft ein industriell hergestelltes staubiges Pulver als Püree verkaufen?

Emulgatoren (Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren, E 471) oder Stabilisatoren (Phosphate, E 450, E 340) binden unter anderem die freie Stärke und verbessern so die Konsistenz. Antioxidationsmittel wie Ascorbinsäure (Vitamin C, E 300), Sulfite (E 223) oder Zitronensäure (E 330) verhindern oxidative Veränderungen während des Trocknens, der Brei wird also nicht braun, und sollen die Haltbarkeit verbessern. Wirft man einen genaueren Blick auf die Inhaltsstoffe der gängigen Fertigpürees wie von Pfanni, Gut&Günstig oder auch Maggi wird schnell klar, dass von "feiner Milch und Butternote" hier keine Spur ist. Sie werden mit Magermilchpulver hergestellt und statt echter Butter wird pflanzliches Fett eingesetzt. Quelle

Es liegt einfach daran, dass Kartoffeln viel zu lecker sind, um sie so industriell zu verhunzen.

Zumal du auch keine Statistik beifügst, die deine Grundthese belegen würde. Diese Reklame ist ja kein Beweis für irgend etwas, nur dafür dass es Trockenkartoffelflocken mit Stabilisatoren auch von der Marke Ja! gibt.

Ich finde nicht das Kartoffelpüree unbeliebt ist. Natürlich mag ich das Zeug aus der Verpackung auch nicht. Wenn dann muss ich es selber pürieren. Mit Butter und Milch manche machen noch Muskat rein. Andere vielleicht auch Sahne.

Es gibt ja neben Kartoffelbrei (wie das bei uns heißt) noch andere Kartoffelvarianten.

Von Bratkartoffel über normal gekocht bis zu Pommes oder auch im Auflauf. Außerdem machen den auch viele selber.

Ist genau so einfach wie aus der Tüte und man kann den dann auch noch individuell würzen. Manche machen das auch so, dass man noch kleinere feste Stücken im Brei mit hat.

Das finde ich ne gewagte Behauptung- also Kartoffelpü ist ein Standard der deutschen Küche.

Der Unterschied ist allenfalls dass es in De so viele, auch regionale Kartoffelspezialitäten gibt, und außerdem viel Brat- Pell- und Salzkartoffeln, und Kartoffelsuppe, und Knödel, und Kuchen und Ofenkartoffeln und Reibekuchen, Schupfnudeln und Dibbelabbes usw. und Rösti und Gratin aus den Nachbarküchen, dass das Püree eben nur eine Alternative ist.

Es ist alles andere als unbeliebt.

Aber warum Fertigzeug? Es ist doch nicht so schwer, Kartoffeln zu kochen und selbst mit Milch und ggf. etwas Butter zu stampfen. Frisch gemacht schmeckt viel besser und ist deutlich gesünder.

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