Wieso gelten die Menschen, die nicht saufen, kiffen oder feiern gehen, als langweilig und uninteressant?

18 Antworten

Ich rauche nicht, trinke keinen Alkohol und konsumiere weder Marihuana noch andere Drogen - dennoch wurde mir noch nie signalisiert, ich wäre langweilig.

Kommunikativ, geistreich oder witzig zu sein, kann bereits reichen, um als willkommener Partygast angesehen zu werden, auch ohne Suff und Drogen.

Letzen Endes kann es einem aber egal sein, was ein rein oberflächliches Umfeld von einem hält - ich lege höchstens Wert auf die Meinung echter Freunde.

Wenn man aber tatsächlich allein deshalb sozial isoliert wird, weil man kein Konsummensch ist - nun, dann ist das wohl der falsche Umgang für einen selbst.

Jemand der natürlich absolut nicht zur sozialen Interaktion fähig scheint, muss sich aber nicht wundern, wenn er als "Langeweiler" wahrgenommen wird.

Wenn man "Party" machen will, dann sollte man emotional auch in Partylaune sein - weshalb sollte man sonst dort hingehen? Nur der Anerkennung wegen? Das floppt.

Wenn man nicht langweilig ist auf Partys dann wird man halt als nicht langweilig wahrgenommen. Das hat nicht unbedingt was damit zu tun, dass du trinkst oder nicht.

Alkohol lockert halt die Stimmung und man ist größtenteils gut drauf. Ich persönlich finde gerade Kiffer langweilig, weil die nach gewisser Zeit einfach stoned in der Ecke sitzen und Musik hören.

woher kommt die kenntnis dass menschen die derlei laster nicht haben als "uninteressant/langweilig" gelten?

D: oder ist das einfach so ein "gefühl"?

(wenn man natürlich nicht feiern geht hat man vllt weniger möglichkeit sich anderen in gesprächen und co. als interessant zu präsentieren, vllt liegt es also nicht an kiffen, saufen, sondern an verminderter sozialer interaktion?)

(warum schreib ich auf einmal alles in klammern?)

(naja)

Also ich muss TheAllisons recht geben.
Wenn man das so sieht, ist man selbst schuld und wenn man so verkrampft is, dass man Drogen zum Spaß haben braucht, auch. Ob man feiern geht bleibt jedem selbst überlassen, das würde ich nicht zum Kriterium machen.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Es kommt drauf an mit wem man zu Tun hat, doch ganz ehrlich ich höre immer mit einem Ohr zu und wenn jemand am Freitag erzählt er geht trinken, dann erzählt er am Montag er habe mit seiner Freundin schluss gemacht, mit dem Gesicht auf der Klobrille geschlafen und der und der müsse ihm ein neues Handy bezahlen ...

Aber dann ist doch was los in seinem Leben. Den Stunt mit der Klobrille zum Beispiel habe ich noch nicht geschafft.

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