Wie wären Linux-Distributionen ohne Paketverwaltung?

5 Antworten

Ich denke mal die Linux Distributions Entwickler haben überhaupt kein Interesse daran, dass die Distributionen Massen tauglich werden wie Windows oder macOS. Das mit dem Paketmanager Gefrickel geht mir bei Linux auch tierisch auf den Zeiger, wenn man was anderes installieren will als Firefox. Man landet meist schnell wieder im Terminal Fenster.

Deshalb wird das bei dem Gefrickel bleiben, was für den Entwickler auch kein Problem ist, der macht ja den ganzen Tag Code Zeilen tippen.

Der Linux Power User benutzt auch nicht Software von Marktführern in ihrem Segment wie Adobe, Autodesk oder Microsoft Office.

Interessant ist so was wie FreeNAS, das ist für den Zweck einen Massenspeicher zu betreiben sehr gut gemacht, schöne grafische Web Oberfläche unter der man alles machen kann, was man braucht, selbst ein Update geht da so einfach wie unter Windows. Wenn man will, dann geht es auch einfach. Mit Anroid hat man es ja auch hin bekommen. Linux Distributionen werden im Desktop Bereich keine Relevanz erreichen.

 Wenn man irgendwas für Linux sucht, dann bekommt man nur Codezeilen...

Und was ist Ubuntus SoftwareCenter??

https://wiki.ubuntu.com/SoftwareCenter

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Informatikstudent

Habe ich unten in meiner Frage auch erwähnt. Da gibt es nicht viele gute Programme.

1
@vb2010user

Die App-Stores sind nichts weiter als graphische Wrapper um die Paketverwaltung, da findet man alles, was man auch in der Paketverwaltung der jeweiligen Distribution findet.

3

Es gibt doch grafische paket Manager. Mit denen kann man Problemlos alles installieren.

In Linux-Distributionen kann/muss man ja viel Software über das Terminal installieren.

Das muss kannst du hier also gerne streichen. Wenn du eine Gui für den paket Manager installiert hast ist die shell zum installieren nicht notwendig.

Wenn man irgendwas für Linux sucht, dann bekommt man nur Codezeilen, die man ins Terminal kopieren muss.

Da niemand weiß welche Gui du für deinen paket Manager Installiert hast kann dir auch niemand sagen wo du klicken sollst. Eine codezeile zum kopieren ist an der Stelle also einfacher.

Wäre es eigentlich möglich, dass Linux-Distributionen vielleicht ganz ohne Paketverwaltung auskommen und die Installer einfach das Programm installieren wie bei Windows.

Die Paketverwaltung ist die elegantere Lösung, zum einen ist es eine zentrale Anlaufstelle zum Bezug von Software bei der du dir keine Sorgen um Viren oder adware machen musst, zum anderen hält die Paketverwaltung alle deine installieren Programme up to Date.

Woher ich das weiß:Beruf – Administrator mit über 12 Jahren Berufserfahrung

... und sorgt noch dafür, dass Du überhaupt nur die Software erhältst, die für Deine Distribution überhaupt geeignet ist.

3
@ohwehohach

Deshalb bin ich ja froh, das es nur eine Desktop Windows Distribution gibt und auch nur eine bei macOS und es gibt für beide jegliche erdenkliche Software.

0
@Gummileder

Für Linux-Distributionen gilt das ebenfalls. Auch dort gibt es jede erdenkliche Software (und sogar oftmals auch dieselbe, die es für Windows/macOS auch gibt).

0
@Gummileder

Ach wie kreativ. Ich könnte jetzt auch zig sehr gute Programme aufzählen, die es für Linux aber nicht für Windows oder macOS gibt.

Jeder muss eben das System wählen, wo er die Software findet, mit der er arbeiten muss.

Wenn sich deine ganze Argumentation darauf stützt, dass es deine Lieblingssoftware nicht für Linux gibt, dann können wir hier aufhören, denn dann hast du schlicht das Thema verfehlt.

1

Jede "Consumerdistribution" bietet eine Software, die genau das, was Du auf der Konsole machst, auch in der grafischen Benutzeroberfläche tut. Yast, Ubuntu Software Center und wie sie nicht alle heißen sind nur grafische Aufsätze für das entsprechende Kommandozeilentool der Distribution, z.B. "apt" und Co. Und dort findest Du auch alle Software, die Du auch über die Kommandozeile installieren könntest.

Die Paketverwaltung hat (im Gegensatz zu Installern) den Vorteil, dass sie Abhängigkeiten gleich mit auflöst und so die eigentlichen Softwarepakete klein bleiben können. Außerdem vermeidet sie so Doppelinstallation und Versionskonflikte.

Außerdem ist eben unter Linux-basierten Systemen die Paketverwaltung der Standard und nicht Installationsprogramme, so dass eben das Erstellen eines "Setups" darauf hinausläuft, ein entsprechendes Paket zu schnüren. Und es gibt durchaus Ansätze, die verschiedenen Paketverwaltungssysteme zu vereinheitlichen.

Und "App-Store" (sofern es die Bezeichnung überhaupt gibt in diesem Bereich) nennen die sich maximal deswegen, weil es ein Begriff ist, den der DAU kennt. "Paketverwaltung" klingt zu sehr nach Post.

Es bleibt aber beim Gefrickel, dass will ein nicht IT affiner Benutzer nicht haben. Was interessieren mich Abhängigkeiten? Unter Windows werden ohne Ende irgendwelche Laufzeitumgebungen installiert, was juckt mich das, hauptsache die gewünschte Anwendung läuft und da bitte DAS Original, nicht die Alternative.

1
@Gummileder

Wo ist das denn "Gefrickel"? Du klickst in der Paketverwaltung auf "Installiere XYZ" und es wird installiert. Fertig. Ob da noch was dranhängt, was von XYZ benötigt wird, bekommst Du doch gar nicht mit.

Auch die Aktualisierung erfolgt genauso problemlos wie in Windows. Man muss sich eben entscheiden, auf welchem Komplexitätslevel man sich bewegen will. Mein Vater nutzt aus Paranoiagründen schon seit Jahren Linux für Internet und eMail - der war nicht nicht ein einziges Mal auf der Konsole.

Auch unter Linux läuft dann DAS Original, nicht die Alternative.

0

Ich kann deine Frage offen gestanden nur zum Teil nachvollziehen. So gut wie jede Distro, die nicht benutzerfeindlich ist, bringt doch einen eigenen "Paket"-Manager mit in dem du Software, ähnlich wie in einem App-Store, über dessen GUI suchen und installieren kannst.
Schwierig wird es doch erst wenn du eine Software installieren willst die eben nicht im "App-Store" verfügbar ist. Aber dafür gibt es doch inzwischen auch eine GUI basierte Lösung. - Man fügt einfach weitere Paket-Quellen hinzu. Das ist doch generell unter Linux der eleganteste und einfachste Weg, oder?
Hier mal ein guter Einstieg in das Thema: https://www.youtube.com/watch?v=Co6FePZoNgE

Zum Thema "Paket"-Manager. Mal abgehesen von dem sperrigen Begriff, der eher an die Post als an das installieren und verwalten von Software erinnert, finde ich das Feature ansich sinnvoll.
Unter Windows kann es ganz schön nervig und zeitaufwendig sein seine gewünschte Software von irgendwelchen Webseiten zusammen zu suchen und zu installieren. Mal ganz davon abgesehen das man aufpassen muss das man keinen Mist angedreht bekommt. Oder gar sich eine gefälschte Software installiert. https://www.pctipp.ch/news/software/die-tricks-einer-fake-download-seite-2017050.html
Außerdem werden unter Windows auch gerne noch irgendwelche Auto-Updater mitinstalliert die dann im Hintergrund laufen und überprüfen ob man die aktuellste Version hat. Und wo wir gerade bei dem Thema sind. - Ist es nicht ganz schön umständlich wenn man seine Software selber pflegen und aktualisieren muss?

Da ist so ein "Paket"-Manager doch ein sinnvolles und nützliches Feature das auch gerne unter Windows haben möchte, oder?

Woher ich das weiß:Recherche

Was möchtest Du wissen?