Wie verkrafte ich den Tod meiner Katze?

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Deine Katze hatte ein super schönes Leben bei dir. Dass sie zum Schluss zur Wohnungskatze wurde waren halt so die Umstände. Mach dir desswegen keine Vorwürfe. Du warst selten beim Tierarzt? Warum auch, wenn es ihr gut ging. Jeder TA-Besuch bedeutet Stress für die Katze. Ich habe vor, inzwischen 7 Jahren, meinen heißgeliebten Hund mit 16 Jahren einschläfern lassen. Meine Sandy war mein ein und alles. Ersatz für Partner, Kinder, ... Sandy wurde richtig krank als ich mit meinem 4. Kind hochschwanger war. Mein jüngster wurde Ende April geboren, Sandy ließ ich Mitte Mai einschläfern. Noch heute mache ich mir Vorwürfe, dass ich mich zu der Zeit wegen der Kinder nicht genügend um sie gekümmert habe und sie zu früh gehen ließ. Die Wehmut bleibt immer ein wenig. Hör auf dein Herz. Es sagt dir, wenn du wieder bereit bist eine neue Katze lieb zu haben. Ich habe mir damals oft Hunde angesehen und immer festgestellt, dass ich nicht bereit bin ein neues Tier lieb zu haben. Erst über ein Jahr später begegnete mir mein Ronny. Kurz darauf kam noch Billy als Notfallhund dazu. Heute helfen mir meine beiden Hunde, 6 Katzen, vier Pferde und sonstiges Getier über den Verlust von Sandy hinweg. Sandy wird nie in meinem Herzen zu ersetzen sei. Dennoch haben die jetzigen Tiere einen anderen Platz in meinem Herzen gefunden.

Du brauchst Dir keine Vorwürfe zu machen, denn Du hast den Umständen entsprechend das Beste für Dein Tier getan. Auch Menschen haben nicht immer ein tolles und nur schönes Leben und müssen damit zurechtkommen. Tieren ergeht es auch nicht anders. Wichtig ist, daß der Rest "stimmt". Viel Liebe, Schmusen, Spielen kann den Verlust von etwas anderem, das man gerne hätte, schon kompensieren. Und auch Katzen sind da sehr anpassungsfähig. Es gibt keine Garantie auf ein langes Leben; daß einen der plötzliche Herztod erwischt, ist das Risiko jedes Lebens. Tröste Dich damit, daß Deine Katze nicht leiden mußte, sie ist schnell gestorben und sie hat ihr Leben vorher sicherlich mehr genossen als ein armes Tier auf einer Müllhalde im Süden. Du hast ihr das Beste gegeben, das Du hattest und Deinen Teil als Halter erfüllt. Wenn Dein Tier - je nach Deiner Überzeugung - jetzt irgendwo ist, geht es ihm gut und es ist Dir dankbar für ein schönes Leben. Gruß, q.

Den Tod deiner Katze wirst du nur schwer verkraften können, solange du dir dafür die Schuld gibst. Wenn man einmal für ein Lebewesen die Verantwortung übernommen hat, ist es ganz normal, dass man sich nicht nur um sein Wohlergehen sorgt, sondern sich auch verantwortlich/schuldig fühlt, wenn es dem "Schützling" nicht gut geht oder, wenn er - wie in deinem Fall - sogar stirbt.

Einen geliebten Menschen oder Haustier zu verlieren ist immer ganz schlimm. Man braucht viel Zeit um das zu verarbeiten, aber irgendwann kann man den Tod akzeptieren und lernen, froh zu sein die Erinnerungen an die gemeinsame Zeit zu haben.

Wenn du dir die Schuld am Tod deiner Katze gibst, wirst du weiter leiden. So wie du es beschrieben hast, sehe ich, dass du alles menschenmögliche für dein Katze getan hast - also kein schlechts Gewissen zu haben brauchst.

Du warst fast nie beim Tierarzt. Das ist nicht auch nötig, wenn die Katze nicht krank ist.

Du bist in die Stadt gezogen und hast deine Katze zur Wohnungskatze gemacht. Das war für dich bestimmt keine leichte Entscheidung und du hast sie getroffen, weil es wahrscheinlich nicht anders ging. Katzen sind zwar Gewohnheitstiere, aber auch sie können sich mit der Zeit umstellen. Du hast alles für sie getan (Liebkosung, bestes Futter, usw.)

Also bist du für ihren Tod nicht verantwortlich. Den Herzstillstand hätte sie genauso als freilaufende Katze erleiden können (den Grund dafür kennst du nicht). Auch ein Tierarzt hätte das nicht voraussehen können.

Suche nicht weiter die Schuld bei dir, denn du hast nicht Schuld. Dann kannst du auch akzeptieren, dass das Leben deiner Katze, so wie unser aller Leben begrenzt ist. Ihr hattet eure gemeinsame Zeit und die Erinnerung daran kann für dich etwas positives sein, wenn du es zulässt.

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