Wie Neuwagen optimal einfahren?

7 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich stimme dem Post von healzlolrofl weitestgehend zu, mit Ausnahme von "Vollgas vermeiden". Vielmehr empfehlen viele Motoren-Auskenner gerade öfter Vollgas zu geben aber Anfangs nur bei geringen Drehzahlen.

Also die ersten 500km ruhig Gas geben (wechselnde Drehzahlen und Last sind durchaus förderlich) aber mit der Max Drehzahl nicht übertreiben. Ich würde bis max 50% gehen. 

Ein Ölwechsel nach 1000km ist bestimmt nicht schädlich.

der Verkäufer sagte, Ölwechsel bei der ersten Inspektion, in einem Jahr.

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@Martin17020401

Ja, das langt. Aber sollte während dem Einfahren Abrieb (zB Späne) entstehen, wären die nach dem ersten Ölwechsel draussen. Also schon nach 1000km oder nach 10000km. Wie gesagt: Schaden tut er auf keinen Fall.

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Ein neues Auto mag keinen Gasfuß

Heutzutage nimmt das Kapitel Einfahren – wenn überhaupt – in der
Bedienungsanleitung wenig Platz ein. Die Fertigungstechnik neuer Motoren
hat sich stark verbessert, sodass ein behutsames Gas geben nicht
zwingend notwendig ist. Dennoch rät der ADAC, ein neues Auto nicht
gleich auf Vollgas zu fahren. Nach wie vor sind Zylinder und Kolbenringe
nicht perfekt aufeinander eingespielt.

Wenn Sie gleich von Anfang an dem Motor alles abverlangen, kann das eine verringerte Lebensdauer zur Folge haben.

Fahren mit hohen Drehzahlbereichen und Vollgasfahrten führen viele Kilometer später zu Schäden und höherem Verschleiß.

Beim Benziner liegen die maximalen Drehzahlen bei 3.000 und beim Diesel bei 2.500 Umdrehungen.

Besser ist, wenn Sie auf den ersten 1.000 Kilometern mit zwei Drittel
der verfügbaren Drehzahl fahren. Aber statt den Wagen mit konstanter
Drehzahl einzufahren, sind leichte Drehzahlschwankungen
empfehlenswerter. Denn der Motor muss sich an die verschiedenen
Lastzustände gewöhnen. Daher ist eine hügelige und kurvige Landstraße
ein ideales Terrain, um Ihr Fahrzeug schonend einzufahren.

Auch für Bremsen gilt das Einfahren

Sportliches Fahren in der Anfangszeit verbietet sich noch aus anderen
Gründen: Laut ADAC erreicht die Bremsanlage die volle Bremskraft erst
nach 200 Kilometern. Auch die Bremsscheiben und Bremsbeläge brauchen
ihre Zeit, um sich einzuschleifen. Deshalb ist es zu Beginn nötig, dass
Sie einen stärkeren Pedaldruck ausüben, um die geringe Bremswirkung
auszugleichen.

Zudem härten die Scheiben an den Oberflächen noch aus. Vor allem
geschieht das Aushärten durch die Hitze, die entsteht, wenn Sie bremsen.
Werden die Bremsscheiben von Ihnen zu früh mit Vollbremsungen belastet,
kann es zu Beschädigungen dieser kommen. Letztendlich schädigen defekte
Scheiben schnell Ihre gesamte Bremsanlage – also treten Sie sachte auf
die Bremse.

Stoßdämpfer brauchen eine Schonfrist

Eine andere Eigenschaft fabrikneuer Autos dagegen ist nicht
beizukommen: Oft ist das Zusammenspiel zwischen Federn und Stoßdämpfern
noch nicht optimal. So brauchen Sie sich nicht zu wundern, wenn sich der
erwartete Komfort nicht gleich einstellt. Wiederum ist Ihnen anzuraten,
die Dämpfung nicht zu überstrapazieren.

Gerade brandneue Dämpfer sind zunächst schwergängig und müssen sich
einarbeiten. Vermeiden Sie Zulasten wie schweres Gepäck oder Gegenstände
und unebene Straßen. Insbesondere gilt es, Schlaglöcher zu umfahren.
Stoßdämpfer sind werksseitig sehr stramm verbaut, wodurch es bei hoher
Belastung schnell zum Federbruch kommen kann.

ADAC empfiehlt eine Einfahrzeit der Reifen

Das Einfahren vom Neuwagen beschränkt sich nicht nur auf die
mechanischen Bauteile wie Motor, Getriebe und Stoßdämpfer. Auch die
Reifen brauchen Ihre volle Aufmerksamkeit. Diese entwickeln
herstellerbedingt ihre volle Bodenhaftung nach mehreren hundert
Kilometern Rollzeit. Das liegt daran, dass die Reifenhersteller
Autoreifen in einer Form "backen".

Damit die Autoreifen leichter aus der Form fallen, befindet sich auf
den Oberflächen ein öliger Überzug auf Silikonbasis. Nach Angaben des
ADAC dauert es maximal 200 bis 300 Kilometer, bis die Schicht
verschwindet. Fahren Sie in dieser Zeitspanne verhaltener in Kurven, um
einer überhöhten Rutschgefahr entgegenzuwirken. Besonders bei
regennasser Fahrbahn ist ein umsichtiger Fahrstil und kontrolliertes
Bremsen wichtig.

Haben Sie Ihr neues Fahrzeug eingefahren, steigern Sie bis zu einer
Laufleistung von 1.500 Kilometern langsam die Drehzahlen. Während der
gesamten Einfahrphase stimmen sich die verschiedenen Bauteile durch
Reibung aufeinander ab. Deswegen empfiehlt es sich, den Ölwechsel und
Filterwechsel vorzuziehen und diesen schon nach 3.000 Kilometern
vorzunehmen. So entfernen Sie durch das Einfahren entstandene Partikel
im Öl und Ihr neues Auto läuft reibungslos.

Eine Quellenangabe wäre nicht schlecht. Aus dem Netz kopieren kann jeder. Ich bin der Meinung, wie auch @ kenibora,  das man einen Neuwagen heute nicht mehr "einfahren" muss.

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@Lexa1

Wie du aus dem Text entnehmen kannst lautet die Quelle: ADAC.

In dem Text steht auch das ein "Einfahren" nicht mehr Notwendig ist wie es früher einmal war - jedoch, wenn jemand OPTIMAL schreibt, dann sollte man eine OPTIMALE Antwort geben und das gilt für Bremsen, Getriebe, Reifen und Stossdämpfer.

Wichtig ist einfach, die ersten 1500-3000km die Drehzahlen nicht auf Anschlag zu fahren. Der Tipp im Text mit dem Ölwechsel nach 3000km finde ich auch ziemlich gut.

Aber hey... jedem das seine. Wa?

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Ich fahre schon lange keine Neuwagen mehr ein, sondern ganz normal wie ich halt immer fahre. Dennoch hat mein vorletzter Toyota RAV4 schon über 600.000 problemlose KM hinter sich. Der Vorgänger auch über 450.000 problemlose KM und mein Aktueller auch schon wieder 150.000 problemlose KM geschafft.

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