Muss ich mein neues Auto erstmal "einfahren"?

...komplette Frage anzeigen

6 Antworten

Früher wurden bei Neuwagen tatsächlich die Höchstdrehzahlen für jeden Gang vorgeschrieben. Das stand sogar in den Handbüchern. Es gab ein spezielles Einfahröl, dass nach ca. 1000 km gewechselt werden musste. Heutzutage ist das allerdings nicht mehr nötig. Die Autos sind vom ersten Tag an voll belastbar. Das liegt auch daran, dass die Autoteile inzwischen perfekter aufeinander abgestimmt sind. Die Toleranzen der Oberflächen sind viel geringer geworden. Auch die Motoröle sind qualitativ besser als früher. Wenn Du aber wirklich lange Spaß an Deinem neuen Wagen haben willst, dann lässt Du es bei den ersten 1000 km einfach etwas ruhiger angehen. Erst wenn der Motor warm ist empfiehlt sich das Durchtreten des Gaspedals. Das gilt allerdings für alle Autos.

Die meisten Motoren werden schon vor dem Einbau "eingefahren".D.h man lässt sie vor dem Einbau schon ein Paar oder auch paar Tausend Kilometer laufen. In der Formel 1 ist das genauso.Hab gelesen das jeder Motor vor dem Einbau schon 10000km auf den Buckel hat.

Gruß Jochen

Das ist bei Porsche so, aber sicher nicht beim Golf vom Herrn Müller. Den hat allerhöchstens der Transporteur mit kaltem Motor über den Hof zum Autotransporter geheizt, aber sicher nicht fachmännisch eingefahren. Wer soll denn das bezahlen?

0

Ein Bekannter hat sich einen nagelneuen Dacia Logan gekauft. Er wurde extra darauf hingewiesen, den Wagen während der ersten 1000km nicht allzu hoch zu drehen und starke Belastungen des Fahrwerks, zb Schlaglöcher, schnelle Kurvenfahrten zu vermeiden. Auch das mit dem Öl stimmt, nach 1000km wurde es gewechselt.

Gerade dieses Auto hat ja nichts mit dem aktuellen Stand von Fahrzeugen zu tun. Der Motor geht gerade noch so, weil er von Renault ist, aber Karosse und Fahrwerk... kann man das bei dem überhaupt so nennen...

0
@Questor

immer diese Leute, die bei völliger Ahnungslosigkeit irgendwelchen Stuss behaupten...die GESAMTE Technik dieses Autos ist von Renault, lediglich die Karosserie und der Zusammenbau liegt in rumänischer Hand. Daher hat das Auto sehr wohl etwas mit dem aktuellen STand von FAhrzeugen zu tun, wenn es auch natürlich nicht mit deutschen Mittelklasse-Kombis mithalten kann, logisch. Aber wer erwartet das schon für den Preis...

0

Was immer "high-end-gebaut" sein mag...ggg. Ein kurzes Einfahren ist sinnvoll, damit sich fertigungsbedingte Toleranzen angleichen. Dabei wird natürlich ein etwas erhöhter Abrieb erzeugt, der dann das Öl "verdreckt". Nach diesem ersten Ölwechsel ist dann aber ein allmähliches Höherdrehen (kurzfristig auch bis zur Maximal-Drehzahl) durchaus sinnvoll. Für das Fahrwerk gilt dies natürlich nicht; man kann es durchaus schon nach der Auslieferung normal "fordern" ("chaot07" hat also schon recht).

Ich würde ihn die ersten 500-1000 km nicht unbedingt stundenlang mit Vollgas fahren, aber normal ist das nicht nötig. Mietwagen werden ja auch nicht geschont, weil sie nach 5000 km schon wieder ausgetauscht werden. Aber die maximale Höchstgeschwindigkeit und der minimale Verbrauch wird sich erst nach den ersten 10.000 km einstellen.

Heutzutage denke ich nicht, dass das notwendig ist. 

  • Wegen Hightech 
  • Trotzdem muss man sich natürlich an den Neuwagen gewonnen. 
  • ☆Amy☆

Was möchtest Du wissen?